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Geschäft ist Geschäft. Seien Sie mir privat nicht böse, ich brauche Geld
 
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Geschäft ist Geschäft. Seien Sie mir privat nicht böse, ich brauche Geld (Gebundene Ausgabe)

von Joseph Roth (Autor), Madeleine Rietra (Autor)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 580 Seiten
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch; Auflage: 1 (27. September 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462034634
  • ISBN-13: 978-3462034639
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 12,8 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 1.045.035 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Von 1933–39 lebt Joseph Roth in Paris, Nizza und Wien, seine Bücher erscheinen jedoch in Amsterdam und Bilthoven. Der dank weltweiter Recherchen aufgefundene Briefwechsel zwischen Roth und seinen Verlegern in den Niederlanden dokumentiert die dramatischen Lebens- und Schreibumstände im Exil und eröffnet neue Zugänge zu Roths Leben und Werk. Nach Hitlers Machtantritt war Joseph Roth (1894–1939) wie viele jüdische und linke Autoren zur Emigration gezwungen. In Frankreich, seinem bevorzugten Exilland, gab es jedoch keine Verleger, die sein Werk auf Deutsch publizieren wollten. Drei niederländische Verlagshäuser hatten Exilverlage für in Deutschland unerwünschte Autoren gegründet. Ab Frühjahr 1933 erschienen Roths Werke bei Allert de Lange, im Querido Verlag und beim Verlag De Gemeenschap. Roths Korrespondenz mit Allert de Lange und Querido galt lange als verschollen. Teile fanden sich in New York oder haben eine Odyssee über Moskau und Potsdam hinter sich. Die nun vollständig edierten und sachkundig kommentierten Briefe zeugen von den widrigen Bedingungen, unter denen Roth Werke wie »Der Leviathan« und »Die Legende vom heiligen Trinker« schrieb. Und nicht nur Roth litt unter der sich verschlechternden politischen Lage. Auch seine Verleger hatten zahlreiche Probleme zu lösen: sei es durch die Behinderung des internationalen Zahlungsverkehrs, das stetig kleiner werdende Absatzgebiet und die Verlängerung der Transportwege. Mit dieser Ausgabe liegt Roths Korrespondenz mit seinen niederländischen Verlagshäusern komplett vor. Die Briefe enthalten bislang unbekannte Fakten zur Entstehungsgeschichte, zur Verbreitung und Rezeption seines Werkes.

Der Verlag über das Buch

Eine editorische Meisterleistung: Joseph Roths Briefwechsel mit seinen niederländischen Exilverlagen nun komplett

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5.0 von 5 Sternen leben im exil, 16. März 2006
Von Josef Fromholzer "joseffromholzer" (berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Eindringlich zeigen die Briefe Roths an seine Verleger in Amsterdam, wie schwer (nicht nur in finanzieller Hinsicht) das Leben im Exil war. Südfrankreich tröstet nicht über alles hinweg, schon gar nicht in so schwierigen Zeiten. Natürlich ging es Joseph Roth finanziell weit besser, als den meisten anderen Autoren, die sein Schicksal teilten. Und er hat das mondände Leben genossen (zum Teil wenigstens). Den Briefen ist eine umfangreiche (90 Seiten) Einleitung der Herausgeber vorangestellt, die auch den nicht vorinformierten Leser an den Komplex heranführt. Über die Gestaltung des Einbandes (durchsichtig !) läßt sich sicherlich streiten.
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