Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Zuflucht Nordseeinsel, 6. Dezember 2007
Anna, 28, Photographin, zieht sich auf eine Nordseeinsel (wohl: Amrum) zurück, um ihre Lebenskrise in den Griff zu bekommen. Unterschlupf findet sie bei ihrer Freundin Katrin, 50, professionelle Zauberkünstlerin, die eine Ehe auf Distanz mit einem erfolgreichen Anwalt führt und in sich zu ruhen scheint. Anna leistet im Gespräch mit Katrin Erinnerungsarbeit. Sie denkt an ihre Kindheit auf dem Land; an ihr Trauma, plötzlich einen Bart zu bekommen, wenn ein Mann sie küssen will; an ihre Ehe mit David, die mit einem hohen WIR-Anspruch begann und in der fast unmerklich die Gesprächsbereitschaft verloren ging. Eine Kurdin fällt ihr ein, die ein fremd-einsames Leben in Deutschland führt; oder Hermine und Franz, ein Ehepaar, das seit über 40 Jahren zusammenlebt, ohne ein Paar zu sein. Anna fühlt sich wie ein Vogel, der sich in den Wirren des Lebens verflogen hat und nun nach neuer Orientierung sucht. Aber auch Katrin, die sich als fitneßbesessene Esoterikern entpuppt, steht an einem Wendepunkt. Sie will "am liebsten auf der Überholspur und mit doppeltem Fernlicht" aus ihrem bisherigen Leben davonbrausen, um in Mailand Möbeldesignerin zu werden.
Die zweite Veröffentlichung der Schauspielerin Renan Demirkan nach ihrem Erfolgsdebüt "Schwarzer Tee mit drei Stück Zucker" ist die Zwischenbilanz einer noch jungen Frau, die das ungewollte Scheitern einer Beziehung bewältigen muß, um einen neuen Weg für sich finden zu können. "Die Frau mit Bart" ist ein stilles Prosastück, dessen ruhiger Erzählfluß sich dem verlangsamten Lebensrhythmus auf der Nordseeinsel anpaßt. Ob die Autorin eine eigene Lebenskrise verarbeitet, ist allenfalls für Biographieschnüffler von Interesse. Von Bedeutung dagegen ist, daß Demirkan das schwierige Thema der unbemerkt abhandengekommenen Liebe eingängig darzustellen weiß. Verunglückte Bilder wie "Dann rutschte ich aus dem Maul der Fähre in Frau Holles Federbett" sind die Ausnahme.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
einfach nur belanglos, 16. November 2004
Storry: Eine junge Mutter fährt, nach der Trennung von Ihrem Mann, zu Ihrer Freundin auf eine Nordseeinsel. In vielen Gesprächen ziehen die Frauen Bilanz, reden sich alles von der Seele, wie es Ihnen mit Ihren Männern, Vätern, Müttern erging.Es ist wohl das belangloseste Buch was ich je gelesen habe. Mir kam es vor, als ob die 120 Seiten nur Vorwort sind, alles oberflächliges BLABLA, was so unwichtig ist, das ich gar nicht verstehe, dass das Buch je einen Verleger gefunden hat.
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