Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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54 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Erwartet jemand ernsthaft von der Kurzbiografie einer Pornodarstellerin literarische Tiefe?, 28. August 2007
Ich kenne Michaela Schaffrath über die Medien nur sehr flüchtig, weil man ihr einige Zeit kaum entkommen konnte. Ihre Pornos kenne ich gar nicht (ehrlich jetzt!). An ihrer Kurzbiografie (Kindheit bis jetze, d. h. Mitte 30) hat mich daher weniger ihre konkrete Geschichte sondern vor allem die ebenso banale wie zeitlose Frage interessiert: was treibt eine Frau dazu in Pornos aufzutreten? Ist das eine durchgeknallte Nymphomanin, ein armes Opfer männlicher Vergewaltigungsphantasien, eine sensationell blonde ich-krieg-jeden Tusse oder vielleicht doch, irgendwie, eine Vorreiterin der Emanzipation?
Und in diese Frage erlaubt die Wild-Biografie interessante und offenherzige Einblicke. Schaffrath bedient weder explizit den Voyeurismus ihrer Leser, noch redet sie um den heissen Brei herum oder scheut sich aus Angst um ihre mittlerweile seriöse Karriere vor ungustiösen Erinnerungen.
Das Buch ist leicht lesbar und dankenswert knapp geschrieben, ich habe es an einem Stück durchgelesen, und es hat mir die erhofften Einblicke geliefert. Nur kleine Stellen nerven, etwa wenn Schaffrath über ihre tiefe Beziehung zu ihren fans schwadroniert oder über ihren ehemaligen Geschäftspartner Hans Moser lästert. Ich konnte auch aus der Biografie nicht ganz nachvollziehen wieso sie ihre Traumkarriere nach relativ kurzer Zeit schon wieder beendet hat.
Besonders die vernichtenden Rezensionen hier bei Amazon sagen meiner Meinung nach eher was über die Rezensenten als über das vorliegende Buch aus: Pornos sind ja ein Riesengeschäft, obwohl keiner sie kauft, und alle sie irgendwie eklig, abartig und frauenfeindlich finden. Und wenn man eine peinliche Biografie gelesen hat, dann macht man halt hinterher die schlapferte Autorin runter. Mit den kleinen Lügen lebt es sich halt bequemer als mit den bösen Wahrheiten.
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30 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Muss man mal gehört haben, 7. Dezember 2004
Sicherlich sind Filme von Gina aussagekräftiger aber das Hörbuch ist schon eine lustige Sache, ob man nun alles glauben kann, ist die eine Sache. Für mich war es auf jeden Fall eine gelungene Abwechslung. Der Sprachstil neigt dazu sich während des Hörens zu betrinken, konzentriertes Zuhören empfehle ich nicht, es ist optimal, wenn man nebenbei etwas zu erledigen hat. Erlebnisse über das Lernen des DeepThroat und noch etliche andere Ausführungen bringen zwischenzeitlich die Motivation weiter zu hören. Würde auch vorschlagen dieses Buch in einem Durchgang zu hören, da man gewillt ist, sehr schnell das Erzählte zu vergessen und da immer wieder auf frühere Erzählungen Bezug genommen wird, erkennt man die Situation eher schlecht. Unter dem Strich sollte man sich es antun. Kaufen würde ich sie selbst nicht, es gibt ja auch andere Quellen. In dem Sinne. Viel Spaß ;)
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17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Belanglos!, 3. August 2005
Der Titel dieses Buches schürt grosse Erwartungen an dessen Inhalt. Verbirgt sich darin tatsächlich eine spektakuläre Enthüllungsstory? Oder gar eine kritisch pointierte Auseinandersetzung mit dem Pornobusines? Nein, weit gefehlt! Die 172 Seiten zwischen den Buchdeckeln enthalten im Wesentlichen belangloses Geplapper. Die Einblicke welche uns die Lektüre hinter die Kulissen von Gina's Welt gewährt sind viel zu oberflächlich und undifferenziert. Die Schilderungen ausbeuterischer Pornoproduzenten, frauenfeindlicher Arbeitsbedingungen und rettender Freunde sind blass, beinhalten nichts wirklich Neues und die wenigen selbstkritischen Worte wollen nicht so recht glaubwürdig klingen. Daran können auch die ausführlichen Erzählungen aus Frau Schaffraths sexuellem Erfahrungsschatz und ihrer Vorlieben nicht viel retten. Denn die vulgäre Sprache welche sich wie ein roter Faden durch das Werk zieht lässt auf Dauer jegliches Lesevergnügen schwinden und degradiert die Lektüre rasch zu einer reinen Durchhalteübung. Schade Frau Schaffrath, denn aus dem Thema und Ihren Erfahrungen hätte sich wirklich etwas Lesenswertes machen lassen!
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