Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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52 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Erwartet jemand ernsthaft von der Kurzbiografie einer Pornodarstellerin literarische Tiefe?, 28. August 2007
Ich kenne Michaela Schaffrath über die Medien nur sehr flüchtig, weil man ihr einige Zeit kaum entkommen konnte. Ihre Pornos kenne ich gar nicht (ehrlich jetzt!). An ihrer Kurzbiografie (Kindheit bis jetze, d. h. Mitte 30) hat mich daher weniger ihre konkrete Geschichte sondern vor allem die ebenso banale wie zeitlose Frage interessiert: was treibt eine Frau dazu in Pornos aufzutreten? Ist das eine durchgeknallte Nymphomanin, ein armes Opfer männlicher Vergewaltigungsphantasien, eine sensationell blonde ich-krieg-jeden Tusse oder vielleicht doch, irgendwie, eine Vorreiterin der Emanzipation?
Und in diese Frage erlaubt die Wild-Biografie interessante und offenherzige Einblicke. Schaffrath bedient weder explizit den Voyeurismus ihrer Leser, noch redet sie um den heissen Brei herum oder scheut sich aus Angst um ihre mittlerweile seriöse Karriere vor ungustiösen Erinnerungen.
Das Buch ist leicht lesbar und dankenswert knapp geschrieben, ich habe es an einem Stück durchgelesen, und es hat mir die erhofften Einblicke geliefert. Nur kleine Stellen nerven, etwa wenn Schaffrath über ihre tiefe Beziehung zu ihren fans schwadroniert oder über ihren ehemaligen Geschäftspartner Hans Moser lästert. Ich konnte auch aus der Biografie nicht ganz nachvollziehen wieso sie ihre Traumkarriere nach relativ kurzer Zeit schon wieder beendet hat.
Besonders die vernichtenden Rezensionen hier bei Amazon sagen meiner Meinung nach eher was über die Rezensenten als über das vorliegende Buch aus: Pornos sind ja ein Riesengeschäft, obwohl keiner sie kauft, und alle sie irgendwie eklig, abartig und frauenfeindlich finden. Und wenn man eine peinliche Biografie gelesen hat, dann macht man halt hinterher die schlapferte Autorin runter. Mit den kleinen Lügen lebt es sich halt bequemer als mit den bösen Wahrheiten.
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29 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Muss man mal gehört haben, 7. Dezember 2004
Sicherlich sind Filme von Gina aussagekräftiger aber das Hörbuch ist schon eine lustige Sache, ob man nun alles glauben kann, ist die eine Sache. Für mich war es auf jeden Fall eine gelungene Abwechslung. Der Sprachstil neigt dazu sich während des Hörens zu betrinken, konzentriertes Zuhören empfehle ich nicht, es ist optimal, wenn man nebenbei etwas zu erledigen hat. Erlebnisse über das Lernen des DeepThroat und noch etliche andere Ausführungen bringen zwischenzeitlich die Motivation weiter zu hören. Würde auch vorschlagen dieses Buch in einem Durchgang zu hören, da man gewillt ist, sehr schnell das Erzählte zu vergessen und da immer wieder auf frühere Erzählungen Bezug genommen wird, erkennt man die Situation eher schlecht. Unter dem Strich sollte man sich es antun. Kaufen würde ich sie selbst nicht, es gibt ja auch andere Quellen. In dem Sinne. Viel Spaß ;)
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Unsäglich, 19. Dezember 2005
Von Ein Kunde
Was an diesem Buch allenfalls erröten macht, ist seine durchweg mindere Qualität. Banalitäten werden ausgebreitet in einem völlig humorlosen Stil, von der Autorin Glauben an Gott bis zum Kennenlernen ihres Ehemanns Axel in irgendeiner Provinzdiskothek, der der Nachfolger eines ersten Freundes ist, der alle zwei Absätze abwechselnd "Matthias" oder "Michael" heißt (Verlag: Ich verstehe es ja, daß man so ein Buch nicht lektorieren will, aber dann sollte man es auch nicht drucken!). Es soll insgesamt der Mythos vom naiven, gutartigen Blondchen aufgebaut werden, das, ohne Böses dabei zu denken, aus Naturwüchsigkeit sich, auch vor der Kamera, seinen natürlichen Bedürfnissen hingibt. Man kann Frau Schaffrath-Wild ja hoffentlich zugute halten, dass sie das nicht selbst geschrieben hat. Denn es ist so schlecht - und das ist das absprechendste, was man von einem Buch sagen kann -, daß ich es ins Altpapier statt ins Regal befördern werde.
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