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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die "Wächter-Trilogie" Teil3 (Wächter des Zwielichts), 6. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Wächter des Zwielichts: Roman (Taschenbuch)
Die "Wächter-Trilogie" von Sergej Lukianenko spielt in einem ganz eigenen Universum: es gibt die Menschen und es gibt die "Anderen", die sich aus Vampiren, Tiermenschen, Magiern, Hexen etc. zusammensetzen. Jeder Andere kann entweder ein "Lichter" oder ein "Dunkler" sein. Die "Nachtwache" besteht aus Lichten und überwacht die Dunklen, die Tagwache arbeitet entgegengesetzt. Vor vielen Jahren wurde der "Große Vertrag" geschlossen, der das Verhältnis zwischen den Wachen regelt; die "Inquisition" (neutrale Andere) überwachen die Einhaltung des Vertrages.
Zur Handlung:
Anton Gorodezki wird auf einen speziellen Fall angesetzt: ein Anderer versucht, einen Menschen zum Anderen zu machen. Wie ist das möglich? Kann man es verhindern? Die Tagwache und die Inquisition sind ebenfalls auf der Suche nach der Lösung...
Die Hexe Arina spielt ein undurchsichtiges Spiel und scheint ein ganz besonderes Buch zu verstecken....Das Buch wird gestohlen und ein Hoher Inquisitor ermordet. Ist es doch möglich, Menschen in Andere zu verwandeln?
Im dritten Wächter-Roman wird Lukianenko philosophisch: Anton zweifelt an seinem Weltbild und die Hexe Arina liefert ihm den Stoff. ALLE Anderen scheinen spezielle Vampire zu sein, die die Kraft der Menschen für ihre Magie "absaugen". Anton ist mittlerweile mit Swetlana verheiratet und hat ein Kind, das das Potential zum größten Magier aller Zeiten hat.
FAZIT: Typisch Lukianenko - es kommt immer anders, als man denkt! Der spannendste und beste der 3 Teile! Wer die ersten beiden gelesen hat, muß auch diesen haben!
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38 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Tritt ein in die Schichten des Zwielichts, 2. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Wächter des Zwielichts: Roman (Taschenbuch)
Im aktuell erschienenen dritten Teil der Wächter-Serie lädt uns Sergej Lukianenko erneut dazu ein, die verschiedenen Schichten des Zwielichts zu erkunden. Ins Zwielicht können nur die Anderen eintreten, nämlich Menschen mit besonderen Kräften. Die Anderen teilen sich in die Dunklen und die Lichten ein, die in einem sehr wackeligen Waffenstillstand miteinander leben.
Im dritten Teil steht erneut der Lichte Anton im Mittelpunkt, mit dem in "Wächter der Nacht" einst alles begonnen hatte. Anton lebt inzwischen mit der mächtigen Swetlana zusammen, die ihm zuliebe aus der Wache ausgetreten ist. Die beiden haben eine kleine Tochter, die voraussichtlich die mächtigste Andere aller Zeiten werden wird. Während Anton von seinem Chef Geser zu einem Auftrag weggeschickt wird, verbringt Swetlana mit ihrer Mutter und ihrer Tochter ihren Urlaub und fürchtet gleichzeitig im Antons Leben, da sie spürt, dass er in eine Falle tappen könnte.
Doch mysteriöse Dinge sind aufzudecken, denn die beiden Moskauer Wachen und auch die Inquisition haben Briefe erhalten von jemandem, der behauptet, er könne Menschen zu Anderen machen. Wer hat aber diese Briefe geschrieben, denn die Adresse der Inquisition kennen alleine Geser und Sebulon?! Anton geht dem auf den Grund und trifft dabei auch auf seinen alten Freund Kostja, der inzwischen zu einem hohen Vampir mutiert ist. Aber auch die Inquisition ist wieder durch einige Magier vertreten, um herauszufinden, wer einen Menschen zu einem Anderen machen möchte.
"Wächter des Zwielichts" teilt sich wie schon die Vorgänger wieder in drei Geschichten ein, die in diesem Fall allerdings eng miteinander verknüpft sind und immer Anton als Bezugsperson mit sich bringen. Nachdem Anton den Fall der mysteriösen Briefe aufgelöst hat, fährt er nämlich zu Swetlana und seiner Tochter und trifft dort im Urlaub auf eine überaus mächtige Hexe, die sich jedoch nie hat registrieren lassen. Schon gehen die Ermittlungen also weiter, sodass Anton keinen Urlaub haben wird.
Sergej Lukianenkos Erzählstil ist in diesem dritten Teil der Wächter-Reihe überaus rasant, der Leser kommt kaum zum Durchatmen, da die Geschichte immer weitergeht und auch nach Ende eines Abschnitts keine Zeit zum Verschnaufen bleibt. Das Lesen erleichtert uns Lukianenko dieses Mal auch dadurch, dass stets Anton im Mittelpunkt steht und wir uns nicht immer an eine neue Bezugsperson gewöhnen müssen, wie es im zweiten Teil "Wächter des Tages" der Fall gewesen ist. Im dritten Teil gibt es keine Zäsur, die Geschichte ist in einem Fluss erzählt, obwohl sie in drei Abschnitte aufgeteilt wird.
Lukianenko ist inzwischen zu einem Faszinosum geworden, seine Bücher verkaufen sich auch in der westlichen Welt hervorragend, sodass sicherlich schon wieder zahlreiche Buchfans sehnsüchtig auf die "Wächter der Ewigkeit" warten, also auf den vierten Teil der Reihe. Lukianenko hat eine fantastische Welt geschaffen, in der Menschen und Andere zusammen leben und in diesem dritten Teil wagt Lukianenko erstmals eine Erklärung, was Andere überhaupt sind. Dabei bedient er sich einfacher Grundsätze der Thermodynamik, die ich hier etwas fehl am Platze fand, aber glücklicherweise hält er sich mit physikalischen Spekulationen weitgehend zurück, sodass man darüber hinweg sehen kann.
Die Charakterentwicklung überzeugt auch dieses Mal auf ganzer Linie. Die meisten auftauchenden Figuren kennen wir bereits aus den vergangenen Wächter-Bänden, doch speziell von Anton lernen wir immer neue Seiten kennen, inzwischen steht er ganz in Swetlanas Schatten, die eine viel mächtigere Andere ist, als er es jemals sein kann. Obwohl Swetlana aus der Wache ausgetreten ist, nagt dies immer noch an ihm. Aber das Schicksal hält einige Überraschungen für Anton bereit, die ihn einen großen Schritt nach vorne machen lassen.
Insgesamt überzeugt "Wächter des Zwielichts" auf ganzer Linie. Der Spannungsbogen gefiel mir deutlich besser als im zweiten Teil, da die Übergänge zwischen den Abschnitten fließend waren und ich mich nicht zu Beginn jeden Abschnitts an eine neue Bezugsperson gewöhnen musste. Auch die Charakterzeichnung ist wieder einmal faszinierend, von allen auftretenden Figuren lernen wir neue Seiten und Eigenarten kennen, sodass sich langsam aber sicher ein immer detaillierteres Bild der Hauptcharaktere bildet. Diese Wächter-Reihe ist zurecht der Fantasy-Hit schlechthin und ich hoffe auf noch weitere genauso spannende Wächter-Bände!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Buch für Lichte und Dunkle, 11. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Wächter des Zwielichts: Roman (Taschenbuch)
Im dritten Band der Wächter - Bücher trifft der Leser vor allem wieder auf Anton, den lichten Magier aus der Nachtwache, der auch gleich an einen wichtigen Fall gerät, den er im Auftrag Gesers zu untersuchen hat.
Weitreichend sind die Konsequenzen aus Antons Ermittlungen, wenn auch zunächst Alles nur nach einer kleinen Intrige des Chefs der Nachtwache aussieht.
Im dritten Band versteht Lukianenko es erneut, mit den ihm eigenen Stilmitteln zu fesseln und den Leser vom atemberaubenden Rätsel zur noch atemberaubenderen Lösung zu führen.
Freudig und ärgerlich zugleich gerät man in die sorgsam aufgestellten Fallen, um sich alsbald die Augen zu reiben, dass man DARAN nicht gedacht hat.
Faszinierend nach wie vor auch die sehr authentisch Russische Gedanken- und Gefühlswelt und als Punkt auf dem "i" ihre ewigtiefgründige Philosophie, die grossen allgemeinmenschlichen Schicksalsfragen, nicht ohne Selbstironie andeutend und ohne der Versuchung zu erliegen, einfache Antworten zu erteilen.
Schlicht ein Buch für die Lichten, wie auch für die Dunklen unter uns;)
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