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35 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Die "Wächter"-Serie Teil4 (Wächter der Ewigkeit), 10. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Wächter der Ewigkeit: Roman (Taschenbuch)
Die "Wächter"-Serie von Sergej Lukianenko spielt in einem ganz eigenen Universum: es gibt die Menschen und es gibt die "Anderen", die sich aus Vampiren, Tiermenschen, Magiern, Hexen etc. zusammensetzen. Jeder Andere kann entweder ein "Lichter" oder ein "Dunkler" sein. Die "Nachtwache" besteht aus Lichten und überwacht die Dunklen, die Tagwache arbeitet entgegengesetzt. Vor vielen Jahren wurde der "Große Vertrag" geschlossen, der das Verhältnis zwischen den Wachen regelt; die "Inquisition" (neutrale Andere) überwachen die Einhaltung des Vertrages.
Zur Handlung: Der mittlerweile zum "Hohen Anderen" aufgestiegene Anton bekommt wieder einen kitzligen Auftrag: in Schottland wurde ein Mensch ermordet, wahrscheinlich von einem Vampir. Bei den Nachforschungen, die erstaunlicherweise von Tag- und Nachtwache unterstützt werden, stößt er auf Ungereimtheiten und entkommt nur knapp einem Mordanschlag.
Nach einem weiteren Auftrag in Zentralasien schließlich findet er eine Spur zur "Ewigen Wache", die es sich zum Ziel gesetzt hat, ein mächtiges magisches Artefakt des großen Zauberers Merlin zu finden und damit vielleicht die Grenzen zwischen den Welten der Menschen und Anderen einzureißen...
WOW! Nachdem ich eigentlich gedacht hatte, die "Wächter-Trilogie" sei mit Band 3 abgeschlossen, schafft es Lukianenko wieder einmal, mich zu überraschen. Bei der Lektüre des spannenden Romans erscheint dieser auch nicht aufgesetzt, sondern schließt sich logisch an das Ende von Band 3 an. Mit der Erkenntnis über die 7. Schicht des Zwielichts ist jetzt aber wohl das Ende der Fahnenstange erreicht. Der ganze Roman ist diesmal komplett aus der Sicht des Anti-"Helden" Anton geschrieben, der wieder einmal sehr detailliert beschrieben ist und sein detektivisches Geschick beweist.
Fazit: Wie jeder der Wächter-Romane hervorragende Arbeit! Muß jeder Fantasy-Fan gelesen haben! Fällt ein wenig ab im direkten Vergleich zu Band 3...
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Beeindruckend, magisch, anders..., 7. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Wächter der Ewigkeit: Roman (Taschenbuch)
In "Wächter der Ewigkeit" findet die wirklich großartige Wächter-Reihe ihren Abschluss. So wie die vorherigen Teile ist das Buch in drei Geschichten unterteilt, deren Handlungen jetzt auch außerhalb Russlands stattfinden. Anton, mittlerweile Großer Magier, bekommt zunächst den Auftrag einen Mordfall in Edinburgh zu klären. Danach wird er nach Usbekistan geschickt, um mehr über den Kranz der Schöpfung zu erfahren, einem bedeutenden Artefakt, das von Merlin, der einer der seltenen Null Magier war, erschaffen worden ist. Alles führt am Ende zu einem Kampf von Licht und Dunkel gegen- und miteinander. Die Ereignisse ziehen Anton nicht nur in die verschiedenen Länder, sondern auch immer tiefer in die Schichten des Zwielichts. Und genauso ziehen sie den Leser in ihren Bann. Die gesamte Wächter-Reihe macht einfach richtig Spaß. Diese Fantasy-Literatur muss sich nicht mit anderen Werken messen, weil sei ein ganz eigenständige Erzählweise und Struktur hat.
Leider bleibt der letzte Teil ein wenig hinter den vorangehenden zurück. Trotzdem gibt es von mir 5 Sterne, weil Lukianenko damit eine einzigartige Fantasy-Tetralogie geschaffen hat. "Wächter der Ewigkeit" ist absolut lesenswert. Wenn man die anderen Teile gelesen hat, ist er sowieso ein Muss, ohne die vorangehenden Bände allerdings nicht zu empfehlen. Möglicherweise ist es ja auch gar nicht der endgültige Abschluss der Geschichte über die Wächter. Ich würde mich jedenfalls gerne weiter in den Bann des Zwielichts ziehen lassen!
Und vielleicht noch dieses zum Schluss: Vergesst den Vergleich mit den Wächter-Filmen, nicht weil sie schlecht wären, sondern weil sie mit den intelligenten, vielschichtigen Romanen einfach nicht mithalten können. Und vergesst die Vergleiche mit herkömmlicher Fantasy-Literatur! Die Wächter sind Andere, ganz Andere...
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Etwas zu wenig für einen Abschlussband, 29. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Wächter der Ewigkeit: Roman (Taschenbuch)
"Wächter der Ewigkeit" ist der vierte und (hoffentlich doch nicht!) letzte Band von Sergej Lukianenkos Wächter-Serie um den Anderen Anton Gorodezki. Hier treten sowohl alte Bekannte auf, die man eigentlich schon für tot oder zumindest ad acta gelegt hielt, aber auch unerwartete neue Bekannte wie beispielsweise der bekannte Zauberer Merlin aus der englischen Mythologie. Etwas schade ist, dass in diesem letzten Band nicht mehr der Kampf zwischen Gut und Böse bzw. zwischen Licht und Dunkel im Mittelpunkt steht und es zu einer alles entscheidenden Schlacht zwischen Sebulon und Geser kommt (die es aber natürlich nicht geben kann, da es immer Gut UND Böse geben muss), sondern dass wir eine neue "Wache" treffen, die am Ende dann doch nicht wirklich gefährlich ist ...
Aber dennoch beschreibt Lukianenko auch in diesem Buch wieder mit spitzer Feder die (russische) Gesellschaft, sodass man sich immer wieder fragt, ob man es wirklich noch mit Fantasy zu tun hat. Vor allem auch, wenn Lukianenko sich über Schottland-Touristen lustig macht, die - wenn sie in Schottland sind - natürlich Haggis essen und gestrickte Schals und Whiskey kaufen (müssen) ...
Fünf Sterne für die unglaubliche Kreativität des russischen Bestsellerautors, aber nur vier für den Abschlussband der Serie.
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