Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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40 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Die "Wächter"-Serie Teil4 (Wächter der Ewigkeit), 10. Mai 2007
Die "Wächter"-Serie von Sergej Lukianenko spielt in einem ganz eigenen Universum: es gibt die Menschen und es gibt die "Anderen", die sich aus Vampiren, Tiermenschen, Magiern, Hexen etc. zusammensetzen. Jeder Andere kann entweder ein "Lichter" oder ein "Dunkler" sein. Die "Nachtwache" besteht aus Lichten und überwacht die Dunklen, die Tagwache arbeitet entgegengesetzt. Vor vielen Jahren wurde der "Große Vertrag" geschlossen, der das Verhältnis zwischen den Wachen regelt; die "Inquisition" (neutrale Andere) überwachen die Einhaltung des Vertrages.
Zur Handlung: Der mittlerweile zum "Hohen Anderen" aufgestiegene Anton bekommt wieder einen kitzligen Auftrag: in Schottland wurde ein Mensch ermordet, wahrscheinlich von einem Vampir. Bei den Nachforschungen, die erstaunlicherweise von Tag- und Nachtwache unterstützt werden, stößt er auf Ungereimtheiten und entkommt nur knapp einem Mordanschlag.
Nach einem weiteren Auftrag in Zentralasien schließlich findet er eine Spur zur "Ewigen Wache", die es sich zum Ziel gesetzt hat, ein mächtiges magisches Artefakt des großen Zauberers Merlin zu finden und damit vielleicht die Grenzen zwischen den Welten der Menschen und Anderen einzureißen...
WOW! Nachdem ich eigentlich gedacht hatte, die "Wächter-Trilogie" sei mit Band 3 abgeschlossen, schafft es Lukianenko wieder einmal, mich zu überraschen. Bei der Lektüre des spannenden Romans erscheint dieser auch nicht aufgesetzt, sondern schließt sich logisch an das Ende von Band 3 an. Mit der Erkenntnis über die 7. Schicht des Zwielichts ist jetzt aber wohl das Ende der Fahnenstange erreicht. Der ganze Roman ist diesmal komplett aus der Sicht des Anti-"Helden" Anton geschrieben, der wieder einmal sehr detailliert beschrieben ist und sein detektivisches Geschick beweist.
Fazit: Wie jeder der Wächter-Romane hervorragende Arbeit! Muß jeder Fantasy-Fan gelesen haben! Fällt ein wenig ab im direkten Vergleich zu Band 3...
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29 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Perfekter und logischer Abschluss, 1. Juli 2007
5 Sterne - das Maximum, sind für den vierten Band des Kasachen Lukianenko um die Wächter des Lichts und der Dunkelheit nicht zu viel der Ehre. Zuvor hatte ich so meine Zweifel, ob ein vierter Band, der meiner Meinung nach ursprünglich als Trilogie gedachten Erzählung, nicht zu auf gesetzt klingen würde. Doch im Gegenteil! Die Geschichten - wie immer in drei Blöcke geteilt - welche sich zum Schluss ineinander verweben, strotzen nur so von kreativen Einfällen. Da werden Menschen als Söldner gegen die Anderen in die Schlacht kommandiert, geschickt Verknüpfungen zu Charakteren aus den vorherigen Bänden hergestellt und die Einbindung der Sagengestalt des keltischen Merlins schaffen es schließlich, eine einwandfreie Kurzweil zu gewähren. Ich selbst hatte das Buch in drei Tagen durch - selten hat mich ein Roman so gefesselt. Nebenbeibemerkt schafft es der Autor auch hervorragend, auf den Reisen durch Asien und Europa die jeweilige Mentalität und den Zeitgeist der Regionen, gekonnt einzufangen. Ob diese vermittelten Eindrücke authentischer Natur sind oder lediglich fiktiver - vermag ich jedoch mangels eigener Erfahrungen nicht zu beurteilen. Atmosphärisch passend sind sie alle mal. Zentraler Fixpunkt ist nach wie vor jedenfalls der lichte Magier Anton, der sich zunehmend bewusst wird, dass die Grenze zwischen Licht und Dunkel mehr als nur fließend ist... Vor allem anderen hat mich jedoch beeindruckt: Wenn man sich rückblickend die Grundlage des Buches, nämlich die der erdachten sieben Schichten des Zwielichts ins Gedächtnis ruft, wirkt dieser Abschlussband nur um so logischer (ein wenig Nachdenken vorausgesetzt) - wenngleich das Ende ein bisschen zu pathetisch daherkommt. Das bringt uns auch zum einzigen Kritikpunkt des Buches: Der vielleicht von vielen erwartete finale "Endkampf" zwischen Geser und Sebulon - findet nicht statt...
Nachschrift: Vermutlich hätte aber ein solcher "Endkampf" wenig Sinn ergeben, da zum Ausgleich der Kräfte dies wiederum zum Auftreten eines so genannten magischen "Spiegels" geführt hätte - zumindest nach der Logik der bisherigen Teile...
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Packendes Finale einer grandiosen Reihe!, 11. April 2007
Wächter der Nacht, des Tages, des Zwielichts und der Ewigkeit. Waren in den ersten Folgen noch Geschichten, die man nicht genau zuordnen konnte, mit denen man "nichts anfangen" konnte, bildet sich in diesem Finale ein Bild, welches alle früheren Geschichten zu einem großen Ganzen zusammenfügt.
Die Geschichte ist moderner (erstmals kommt fortschrittliche Technologie zum Einsatz), bleibt aber trotzdem im Mystischen und reicht weit zurück zur Zeit König Arthus'.
Das ganze Buch erzählt im Gegensatz zu den anderen Büchern nicht mehrere Geschichten, sondern nur noch eine, die vor Spannung überzuquellen droht. Das Buch fesselt einen so sehr, dass man es nur mit Mühe aus der Hand legen kann - mich persönlich hat es so sehr gefesselt, dass ich es einfach am Stück durchlesen musste.
Dabei macht Sergej immer wieder Anspielungen auf Werke wie "der Herr der Ringe", "Harry Potter" und viele andere und macht sich beispielsweise über die Magier aus beiden Werken lustig.
Im Buch hat sich nur ein einziger Übersetzungsfehler eingeschlichen: Bild-Nachrichten, die übers Handy verschickt werden, werden als "MulitMedia Card" und "MMC" statt MMS (MultimediaMessageSystem) bezeichnet, sonst glänzt das Buch durchweg mit guten Übersetzungen.
Fazit: Die Wächter-Sammlung sollte in keinem Bücherregal fehlen!
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