Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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27 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
"Ein Dorn im Auge", 25. Oktober 2009
Das sagt man oft, wenn einem eine Sache nicht so liegt und man diese gerne abschütteln könnte. Zum ersten mal gebrauche ich diesen Ausspruch heute allerdings positiv. Denn Wulf Dorn ist mir ab sofort ein 'Dorn im Auge', den ich nicht mehr missen möchte. Denn mit seinem Debüt hat er mich voll und ganz für sich gewonnen.
Ellen Roth ist Psychiaterin in einer Klinik, als ihr plötzlich bei einem Rundgang eine völlig verwahrloste und schlimm zugerichtete Patientin begegnet. Sie redet nicht viel, warnt Ellen aber vor dem 'schwarzen Mann', der auch sie holen wird, wenn sie nicht aufpasst. Ellen ist geschockt. Vor allem, als sie ihrem Kollegen Mark von der Patientin erzählt und dieser sich ein eigenes Bild von ihr machen will. Denn in dem Moment, in welchem Ellen und Mark das Krankenzimmer betreten, müssen sie feststellen, dass die Patientin verschwunden ist. Komischer Weise hat auch niemand sonst in der Klinik ihren Aufenthalt mitbekommen. Und nichts zeugt davon, dass es diese Patientin wirklich gegeben hat.
Schon sehr bald scheint der 'schwarze Mann', der von der unbekannten Patientin beschrieben wurde, um mit Ellen Kontakt aufzunehmen und er scheint sie sogar in ihren Träumen zu verfolgen. Ellen macht sich, trotz furchtbarer Angst, auf die Suche nach diesem Mann und begibt sich dabei auf einen Weg, der ihr zeigt, dass sie anscheinend selbst ihren Freunden nicht mehr trauen kann.
Immer wieder dreht sich die Geschichte in eine andere Richtung. Der Leser beginnt, den Personen zu vertrauen, stellt fest, dass dies ein Trugschluss ist und schon im selben Moment ändert er erneut seine Meinung. Am Ende kann man es kaum erwarten, die Seiten zu lesen und obwohl ich schon recht schnell lese, habe ich mir mal wieder gewünscht, dies noch schneller tun zu können, um an des Pudels Kern zu gelangen.
Wulf Dorn hat mit diesem Debüt nicht nur einen wunderbar spannenden, erstklassig recherchierten und fesselnden Psychothriller geschrieben, sondern vielmehr hat er sich in einem Rutsch in die Riege der besten deutschen Thrillerautoren katapultiert. Wer beim Lesen dieses Buches keine schwitzigen Hände bekommen hat und wer die Seiten nicht so schnell wie möglich weiterblättert, um endlich an die Auflösung zu kommen, ist selber Schuld.
Der Autor lässt den Leser in die Abgründe der menschlichen Psyche blicken, ohne dabei zu medizinisch zu werden. Begriffe, die man als Laie vielleicht noch nie zuvor gehört hat, werden in dem Buch fast nebenbei so gut erklärt, dass man dem roten Faden zu jeder Zeit folgen kann. Die Geschichte ist rund, in sich schlüssig und so wahnsinnig spannend geschrieben, dass eine Störung beim Lesen (Telefon, Türklingel etc.) fast aggressiv macht. Also empfehle ich jedem Leser, sich ein paar Stunden Zeit zu nehmen, um dieses Buch in einem Rutsch zu lesen. Denn es fällt schwer, es zwischendurch weglegen zu müssen.
Wulf Dorn... ein Autor, den ich in jedem Fall im Auge behalten werde. Ich kann seinen zweiten Thriller schon jetzt kaum erwarten und hoffe, dass auch dieser wieder genauso toll geschrieben ist wie 'Trigger'. Beim Lesen dieses Buches kam es mir vor, als würde ich einen Film sehen, denn Dorn hat diese besondere Gabe, sehr anschaulich und bildlich zu schreiben. Und am Ende des Buches, bevor der Epilog beginnt, hat er es sogar geschafft, mir ein paar Tränen der Rührung in die Augen zu zaubern.
Ich möchte mich als recht 'hartgesottene Thrillerleserin' bezeichnen, aber beim Lesen dieses Buches habe ich mich mehrfach umgedreht, weil ich das Gefühl hatte, es würde jemand hinter mir stehen. Wenn ein Buch DAS mit mir macht, lese ich es nicht nur, sondern ich bin mittendrin....
Ich bin begeistert von diesem Debüt und würde ich einen Hut tragen, so würde ich ihn ziehen.
Chapeau!!
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein echt "wahnsinniger" Psychothriller, 7. Oktober 2009
Bis auf ein paar Ausnahmen bin ich bei deutschen Autoren immer etwas skeptisch. Am liebsten lese ich die Briten wie z. B. Simon Beckett. Aber wenn Andreas Eschbach und Sebastian Fitzek für einen Autor Werbung machen wird frau neugierig. Das war gut so, denn das Buch ist wirklich stark!
Ellen Roth ist Psychiaterin und übernimmt die Patienten ihres Freundes Chris, der nach Australien geflogen ist. Unter den Patienten ist auch eine Frau, die vor einem "schwarzen Mann" auf der Flucht ist. Ellens Kollege Mark bietet ihr seine Hilfe an, weil er sich auf Traumapatienten spezialisiert hat. Am nächsten Tag ist die Patientin verschwunden und niemand will von ihr gewusst haben. Auch Mark nicht. Aber dann meldet sich der "schwarze Mann" bei Ellen!
Wolf Dorn hat mich bis zum Schluss an der Nase herumgeführt. Sehr gekonnt und wahnsinnig spannend. Vor allem "wahnsinnig", denn das Buch ist wirklich ein "Psycho"-Thriller. Die Geschichte ging mir so unter die Haut, dass ich nur noch weiterlesen wollte. Manche Szenen sind richtig gruselig, weil man sie wie einen Film im Kopf vor sich sieht. Besonders die Stelle in der Scheune oder die im Keller. Da bekomme ich noch immer Gänsehaut.
Ein Buch das man zwar schnell gelesen hat, aber an das man danach immer wieder denken muss. Eschbach und Fitzek haben recht, der Mann schreibt toll! Hoffentlich gibt es bald ein neues Buch von diesem Autor.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wow, Herr Dorn! Was für ein Debüt!, 13. November 2009
Zur Geschichte:
Ellen Roth, Psychiaterin in einer recht angesehenen Nervenklinik, übernimmt kurzerhand die Betreuung einer jungen Frau, nachdem sich ihr Lebensgefährte ganz spontan auf einen Urlaub ans andere Ende der Welt verzogen hat. Schon der Hinweis ihres Lebensgefährten, es handele sich hierbei um einen "besonders interessanten Fall", hätte für Ellen als Warnhinweis dienen sollen. Doch festen Entschlusses, Gutes zu tun, übernimmt sie die Betreuung der jungen Frau, die offensichtlich schwer mishandelt wurde und, als Folge ihrer Pein, psychisch gestört immerzu etwas von einem "Schwarzen Mann" erzählt, der kommen würde um sie zu holen. Sie und Ellen. Dann passiert das eigentlich Unmögliche: in einer Nacht verschwindet Ellens Patientin spurlos. Doch das ist nicht das einzig merkwürdige: Außer ihr kann sich niemand an Ellens Patientin erinnern, noch hat sie jemand je gesehen - und auch die Krankenakten glänzen durch das Fehlen jeglicher Informationen.
Wulf Dorn lässt seine Heldin ein verwirrendes Katz- und Maus Spiel durchleben, bei dem der Schwarze Mann der Psychiaterin immer einen Schritt voraus zu sein scheint. Dank seiner flotten, fesselnden Schreibe zweifelt nicht nur Ellen ziemlich schnell an ihrem Verstand und wem sie noch trauen kann, auch der Leser wird von Dorn ein ums andere Mal in die Irre geführt.
Ich habe schon viele Thriller gelesen, aber noch nie ist es gelungen, mich als Leser selbst so in die " Irre " führen zu lassen. Menschliche Abgründe, ohne viel Blutvergießen, bitte mehr Herr Dorn!!!!
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