Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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48 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Im Keller lauert das Böse..., 26. August 2008
Mit "Der Keller" liegt die gesamte BeastHouse-Reihe, bestehend aus The Cellar, Beast House und The Midnight Tour (Beast House Series),die innerhalb von 18 Jahren geschrieben wurden endlich im Deutschen vor.
Die erste Geschichte "Im Keller", die sich auf knapp 250 Seiten erstreckt, ist auch gleichzeitig das Debüt von Richard Laymon aus dem Jahre 1980.
"Im Keller" verknüpft das Schicksal von Sandy und ihrer Mutter Donna, die vor ihrem gewalttätigen Ehemann Roy, der gerade aus dem Gefängnis entlassen wurde, flüchten, mit der Geschichte von Judgement Rucker, Auftragskiller, und Lawrence Maywood Usher und natürlich dem berühmt berüchtigten Horrorhaus.
Der erste Roman ist für "erfahrene" Laymon-Leser etwas ganz Spezielles, da der Autor mit wenig Sex und Vergewaltigung auskommt (abgesehen von der detailliert beschriebenen Pädophilie, die in einer anderen Rezension angemerkt wurde).
Statt dessen nimmt Richard Laymon einen mit auf eine spannende und dunkle Reise in die Katakomben des Horrorhauses.
Die Handlungsstränge verknüpfen sich schnell miteinander und alles läuft auf einen interessanten Showdown hin, der (typisch Laymon) mit einem bitterbösen Ende aufwartet. (5 Sterne)
Die zweite Geschichte "Das Horrorhaus", geschrieben im Jahr 1986, ist mit 326 Seiten schon einen Tick länger, aber auch anrüchiger. Mehr Sex. Mehr Gewalt.
Hier werden die Geschichten von dem Schriftsteller Gorman Hardy und seinem Assistenten Brian Blake, die einen Tatsachenroman über das Horrorhaus schreiben wollen und den jungen Erwachsenen Abe und Jack sowie Nora und Tyler, die sich durch Zufall begegnen, erzählt. Auch diese Handlungsstränge laufen auf blutrünstige Weise zusammen.
"Das Horrorhaus" ist wesentlich mehr auf Gewalt und Sex ausgelegt, als sein Vorgänger "Im Keller" und kommt eher an die deutschen Laymon-Klassiker, wie Die Insel oder Rache heran. Richard Laymon scheut sich nicht davor seine Leser zu schockieren und die Abgänge seiner Protagonisten explizit und blutig zu schildern - und von diesen "Abgängen" gibt es nicht gerade wenige.
Von den drei Büchern, die in "Der Keller" enthalten sind, ist es aber das Schwächste. (4 Sterne)
Und nun zu dem letzten und mit 653 Seiten auch längsten Roman in "Der Keller". Das 1998 unter The Midnight Tour (Beast House Series) erschienene "Mitternachtstour" ist Laymon, wie wir ihn, seit Rache hier in Deutschland kennen.
Er beschreibt mit viel viel viel Sex seine Geschichte und würzt sie mit Gewalt, Blut und gaaanz viel nackter Haut.
"Mitternachtstour" verknüpft die Geschichte von einer alten Bekannten aus den zwei vorangegangenen Romanen, die sich nicht gerade zu ihrem Vorteil verändert hat (mehr wird hier aber nicht verraten) mit dem Schicksal von Tuck und Dana sowie dem armen Owen, der unter seiner schrecklichen Freundin Monica sehr zu leiden hat.
Laymon gibt seinen Charakteren immens viel Zeit sich zu entfalten und die gesamten Persönlichkeit zu zeigen. Mir ging es beim Lesen so, dass ich Monica zum Beispiel nachher einfach nur noch verabscheut habe - so intensiv beschreibt Laymon ihre "Eigenarten". Natürlich gibt es während der Schilderungen auch gewisse Durststrecken, die aber mit gruseligen Zwischenfällen aus dem Horrorhaus versüßt werden.
"Mitternachtstour" hat ein widerlich-perverses und zynisches Ende und ist mit Abstand der Beste, der drei Romane. (5 Sterne)
Man merkt durch den direkten Vergleich von "Im Keller", "Das Horrorhaus" und "Mitternachtstour" sehr stark, wie Laymon seinen Schreibstil verändert und über die Jahre verbessert hat.
Ich freue mich jetzt schon auf Die Show, die im Oktober 2008 auf dem Büchermarkt erscheinen wird.
Aber an dieser Stelle wünsche ich Ihnen in den finsteren und düsteren Gemäuern des Horrorhauses in Malcasa Point viel Spaß.
Und geben Sie Acht auf die Bestie, denn sie lauert dort, wo Sie sie nicht erwarten werden.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Der dritte Teil enttäuscht leider, 13. Dezember 2008
Zunächst einmal: Ich bin ein riesen Laymon-Fan und durfte mir diesen dicken Wälzer natürlich nicht entgehen lassen. Zum Inhalt und Aufbau der drei Geschichten wurde ja schon viel geschrieben, deshalb spar ich mir das an dieser Stelle.
Ich fand die ersten beiden Teile sehr gut. Das war Laymon, wie man ihn kennt. Schwarzer Humor, Sex, Blut, Horror, Spannung... aber der dritte und leider längste Teil zog sich dermaßen in die Länge, dass ich (als Schnellleserin) Ewigkeiten für gebraucht habe. Ich wollte sogar fast schon aufgeben.
Der dritte Teil ist im Grunde genommen eigentlich nur langweilig. Es passiert praktisch nichts. Und ich muss leider auch sagen, dass das Ende nicht besonders spannend war. Richtig los ging es erst auf den letzten paar Seiten (davor war von Grusel nichts zu spüren) und das noch nicht mal besonders. Es ist nichts im Vergleich zu den ersten beiden Teilen oder auch zu den anderen Büchern von Richard Laymon.
Mich hat das schwer verwundert und ich war doch ziemlich enttäuscht. Die einzigen Lichtblicke brachten die Abschnitte in die Vergangenheit von Sandy, die man schon aus den ersten Teilen kennt.
Ich bin hin und hergerissen zwischen 3 und 4 Sternen, denn die ersten beiden Teile waren wie gesagt super. Trotzdem muss man das Gesamtwerk betrachten und da scheinbar das Augenmerk auf den dritten Teil gelegt wurde, sind es nur 3 Sterne.
Und trotz allem ein Muss für echte Richard Laymon Fans.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Lang aber sehr gut !, 20. Oktober 2009
Ein Thriller der bei mir gemischte Gefühle auslöste. Da ich ein großer Laymon Fan bin, ist dieses Buch natürlich ein absolutes Muß. Andererseits muß ich sagen daß er im ersten Teil doch stellenweise noch sehr oberflächlich geschrieben ist. Die Charaktere und Umgebung sind für meinen Geschmack zu knapp umrissen. Ich muß nicht wissen ob z. B eine Blume in der Vase Wasser braucht oder dergleichen, aber etwas detailverliebter hätte es schon sein können.
Das ändert sich aber ab dem zweiten Teil, und man merkt deutlich das viele Jahre zwischen der Entstehung dieser drei Werke liegen. Das Buch wird ab dem zweiten Teil viel besser, intensiver und um einiges spannender. Ab da macht es dann auch wirklich Spaß es zu lesen. Mein persönlicher Favorit ist Teil drei - einfach absolut klasse - auch wenn die Story im Ganzen vielleicht zu sehr in die Länge gezogen ist, tut es der Spannung keinen Abbruch. Man hätte vielleicht einige Sex Szenen weg lassen, und sich mehr auf den Horror und die Darstellung der Personen beschränken können - aber ein Laymon ohne Sex ist halt kein Laymon.
Mein Fazit: Ein MUSS für jeden Laymon und Horror Fan um die eigene Sammlung zu komplettieren. Ein klein wenig enttäuscht werden vielleicht die Leser sein, die eventuell vorher die Jagd oder Nacht vom ihm gelesen haben. Von mir aber bekommt er die volle Punktzahl.
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