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Ich bin Charlotte Simmons: Roman
 
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Ich bin Charlotte Simmons: Roman (Taschenbuch)

von Tom Wolfe (Autor), Walter Ahlers (Übersetzer)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 960 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (2. April 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453405064
  • ISBN-13: 978-3453405066
  • Originaltitel: I am Charlotte Simmons
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 11,8 x 5,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (37 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 76.966 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Die Welt des Campus ist eine Welt der Jungs. Eine Welt der besoffenen Jungs, um genau zu sein. Eine Welt der muskelbepackten, sportverliebten, gewaltbereiten, sexbesessenen, tumben Jungs. Die Welt akademischer Ausbildung ist eine über weite Strecken gänzlich geistfreie Welt. Jene Welt also, der die ebenso intelligente wie schüchterne Landpomeranze Charlotte Simmons zu entfliehen sucht, als sie zur Abschlussfeier ihrer Schule in einem 900-Seelen-Kaff in Carolina die Vorzeigerede hält, um mit einem Stipendium in der Tasche an der traditionsreichen Dupont University in Pennsylvania zu studieren. Nach den fast 800 dicht beschriebenen Seiten von Ich bin Charlotte Simmons wird die Titelheldin während einer Party das Gefühl beschleichen, zur Elite der USA dazu zu gehören. Aber offenbar geht das ja nur unter Aufgabe aller Ideale und der eigenen Identität.

Tom Wolfe ist ein Phänomen. Denn eigentlich ist Ich bin Charlotte Simmons nach Ein ganzer Kerl (1998) und Fegefeuer der Eitelkeiten (1987) erst der dritte Roman des US-amerikanischen Schriftstellers, der in den sechziger Jahren gemeinsam mit Truman Capote, Gay Talese und Norman Mailer den literarischen Reportagestil des „New Journalism“ begründete und inzwischen stets weiß gekleidet in der Art des Dandys durch die New Yorker Straßen geht. Trotz dieser für einen 74-jährigen Autor doch eher spärlichen Buchausbeute ist Wolfe aus dem amerikanischen Literaturbetrieb nicht mehr wegzudenken. Denn Wolfe ist es gelungen, mit einem Mindestmaß an Produktion ein Maximum an Wirksamkeit zu erreichen. Das liegt vor allem daran, dass wohl kein anderer Autor der USA derart fulminant, episch klug und sehr gut lesbar die Schwächen und Eigenheiten der heimischen Gesellschaft zu entschlüsseln versteht -- und so in gemessenem Abstand einen Schlüsselroman nach dem anderen vorgelegt hat.

Das gelang besonders gut im Romandebüt Fegefeuer der Eitelkeiten, den Brian de Palma mit Tom Hanks in einer Hauptrolle kongenial verfilmte. Und das ist auch in dem Campusroman Ich bin Charlotte Simmons wieder grandios geglückt. Ich bin Charlotte Simmons führt tief hinein ins dunkle Herz der amerikanischen Jugendkultur, entlarvt die tiefen Gräben, die sich durch die verschiedenen Ideologien ziehen und das mit rein literarischen Mitteln, ganz ohne moralischen Zeigefinger. Ich bin Charlotte Simmons ist Gesellschafts- und Entwicklungsroman zugleich. Und darüber hinaus auch noch ein Schmöker, den man Seite für Seite verschlingen kann. --Thomas Köster


Exklusiver Audio-Clip von Tom Wolfe
Erleben Sie Bestsellerautor Tom Wolfe im O-Ton: In unserem exklusiven Audio-Clip spricht Tom Wolfe über seinen Roman I Am Charlotte Simmons -- jetzt reinhören!

  • Tom Wolfe spricht über I Am Charlotte Simmons


    Lebenslauf von Tom Wolfe
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    1931: Thomas Kennerly Wolfe, Jr. wird am 2. März in Richmond, im US-amerikanischen Bundesstaat Virginia, geboren. Er studiert an der Washington University und an der Lee University (BA in Englisch, 1951) sowie in Yale (Ph.D. in American Studies, 1957).

    1956: Wolfe arbeitet als Reporter in Springfield (Massachusetts), Washington, D.C. und schließlich in New York City. Er schreibt Reportagen und Artikel für große Tageszeitungen, aber auch für Zeitschriften wie den Esquire. Wolfe ist unzufrieden mit den zur damaligen Zeit vorherrschenden Konventionen des Zeitungsjournalismus und experimentiert mit neuen Techniken, etwa der Verwendung fiktionalen Schreibens. Wolfes journalistische Karriere dauert ein Jahrzehnt.

    1963: Wolfe soll für den Esquire eine Reportage über die Szene aufgemotzter und getunter Autos in Südkalifornien schreiben. Er kehrt nach New York zurück mit vielen Eindrücken und Ideen, aber ohne Artikel. Er sagt dem zuständigen Redakteur, dass er die Reportage nicht schreiben kann, worauf dieser vorschlägt, dass ein Kollege aus Wolfes Notizen einen Text macht. Wolfe bleibt die ganze Nacht wach und tippt 49 Seiten, die er am nächsten Tag in der Redaktion abgibt. Aber der Redakteur ruft ihn später an und sagt, sie würden einfach seine Notizen drucken. Das war die Geburtsstunde des New Journalism, bei dem u.a. Techniken des fiktionalen Schreibens eingesetzt werden. Auch Reportagen konnten nun die Erfahrungen und Wahrnehmungen des Autors enthalten, Perspektivwechsel, sprachlichen Jargon oder Slang einsetzen sowie Gespräche und Ereignisse rekonstruieren.

    1965: Farrar, Straus und Giroux veröffentlichen Wolfes erste Sammlung von Reportagen, in denen er all diese neuen journalistischen Techniken benutzt: The Kandy-Kolored Tangerine-Flake Streamline Baby. Das Buch festigt Wolfes Stellung als prominenter und stilbildender Vertreter des New Journalism.

    1968: The Pump House Gang und The Electric Kool-Aid Acid Test werden am selben Tag veröffentlicht und bieten ein detailliertes Bild der Hippiekultur der 60er Jahre (z.B. ein Porträt des Romanciers Ken Kesey und seiner dem LSD zugetanen Anhänger) und der kulturellen Veränderungen an diesem zukunftsweisenden Punkt der US-amerikanischen Sozialgeschichte.

    1970: Radical Chic & Mau-Mauing the Flak Catchers wird veröffentlicht. Diese Sammlung beschäftigt sich mit der Kluft zwischen den Rassen in Amerika. Zum Beispiel in der amüsanten Geschichte über Prominente in New York City, die Gruppen aus der Emanzipationsbewegung der Schwarzen einluden, so etwa der Dirigent Leonard Bernstein, der in seinem Haus in der Park Avenue mit Mitgliedern der „Black Panthers“ eine Party feierte.

    1976: Wolfe nennt die 70er Jahre in seiner Sammlung von Essays Mauve Gloves & Madmen, Clutter & Vine "The Me Decade" und liefert auch die Illustrationen zu dem Buch.

    1979: The Right Stuff erscheint, worin sich Wolfe mit den wagemutigen Helden der Luft- und Raumfahrt auseinandersetzt, von den Pionieren der Raketen- und Luftfahrttechnologie bis zu den NASA Astronauten, die als erste Menschen den Mond betraten. Das Buch erhält 1980 den National Book Award, wird von Hollywood verfilmt und mit 4 Oscars ausgezeichnet.

    1987: Tom Wolfe veröffentlicht mit The Bonfire of the Vanities (Deutsch: Fegefeuer der Eitelkeiten) seinen ersten Roman, der als Vorabdruck im Magazin Rolling Stone erscheint. Ihm gelingt damit einer der bestverkauften und wichtigsten Romane der 80er Jahre, in dem er seine Sozialkritik weiterführt und das Lebensgefühl einer ganzen Generation von Amerikanern erfasst. Für die Filmrechte erhält Wolfe die Rekordsumme von 5 Millionen Dollar, aber obwohl der Roman ein Bestseller ist, wird die Verfilmung kein Erfolg.

    1998: A Man in Full (Deutsch: Ein ganzer Kerl), Wolfes zweiter Roman, erscheint und erntet gemischte Kritiken, kommt beim National Book Award aber in die engere Auswahl. Dieses Werk spielt in Atlanta (Georgia) und stellt die gesellschaftliche Elite -- Grundstücksspekulanten und ihre repräsentativen Gattinnen -- in den Mittelpunkt. Aber auch die Rassenfrage bleibt ein Thema sowie die große Kluft zwischen Arm und Reich in den USA.

    2000: Hooking up (Deutsch: Hooking up) wird veröffentlicht -- der Sammelband enthält Essays, Kritiken, Porträts sowie die Novelle “Hinterhalt bei Fort Bragg“.

    2004: Am 9. November erscheint der Roman I Am Charlotte Simmons (Deutsch: Ich bin Charlotte Simmons), der an der fiktiven Dupont University spielt.

    -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .



  • Pressestimmen

    "Wolfe hat mit 'Ich bin Charlotte Simmons' die Dynamik des heutigen Amerikas so gut erfasst wie die gesellschaftlichen Spannungen an der Schwelle des politisch korrekten Jahrzehntes in 'Fegefeuer der Eitelkeiten' und die Machtkämpfe zwischen altem und neuem Geld während des Wirtschaftswunders der 90er Jahre in 'Ein ganzer Kerl'." (Süddeutsche Zeitung )

    "Ein Roman, der Leuten, die kein Kind an einem amerikanischen College haben, viel amüsanten Stoff bietet." (Welt am Sonntag)

    "Tom Wolfe kann über vieles hinwegsehen - aber nicht lange. Dann tritt der 74-jährige Schriftsteller Miss Liberty vors Knie. ... Die Wucht von Wolfes Konfigurationen ist Legende, denn er verfügt über zwei wesentliche Atouts: Er hat Mut, und er hat Stil, deshalb hat sein Urteil Gewicht ... an der Exaktheit seiner Beobachtungen besteht kein Zweifel - und daran, dass Wolfe verrückt danach ist, gesellschaftlichen Gegenwind in seinem Haar zu spüren, noch weniger. ... Fucking gut." (Die Weltwoche)

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    14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
    5.0 von 5 Sternen Hier Unterbewertet, einfach gut!!!, 14. April 2008
    Von Paula Jakob "diesiebenraben" (Augsburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
    (TOP 500 REVIEWER)   

    Gerade lese ich Tom Wolfes farbenprächtigen Campus - Roman zum zweiten Mal und bin ebenso begeistert wie vor zwei Jahren beim ersten Lesen! Meiner Meinung nach muss "Charlotte Simmons" sich keineswegs hinter "Fegefeuer der Eitelkeiten" verstecken, auch in diesem Roman schaut Wolfe sehr genau hin und lässt den Leser teils quälend präzise teilhaben an den Gedanken und Gefühlen seiner mehr oder weniger sympathischen Hauptfiguren: Die Hauptperson, die 16- jährige Charlotte, kommt aus einem Kaff in North Carolina an ein Elite - College,in jeder Hinsicht weit weg von den Blue Ridge Mountains. Sie hat kein Geld und keine Ahnung, wurde in einem konservativen sittenstrengen Milieu unter einfachen Leuten mit viel Liebe erzogen und von einer ehrgeizigen, altjüngferlichen Lehrerin zu Höchstleistung gecoacht. Charlotte ist, was ihre herzensgute Momma und die ihre begeisterte Lehrerin in ihr sehen wollen, eine eigene Persönlichkeit hat das Mädchen, das sein Leben lang nur gelernt hat, noch nicht. Und damit landet sie auf einem sinnesfrohen, hedonistischen Campus wie eine Außerirdische, die mit all den Riten,nicht vorhandenen Sitten und sonstigen Gebräuchen gar nicht klar kommt. Es begegnen dem Leser also erst mal Charlotte, das naive, weltfremde Landei, dem all seine klassische Bildung im hormongesteuerten Dschungel eines Uni - Wohnheimes einfach gar nichts nützen mag; Jojo, der faule, bequeme aber doch unterschätzte Sportstar, der plötzlich merkt, dass er mehr sein will als nur ein Anabolika - Monster; Hoyt, der verführerische, und eiskalte Verbindungsstudent und der verbitterte Loser Adam, der sich einredet, ein Intellektueller zu sein, der aber eigentlich nur eins will: Das große Geld. All diese Charaktere bieten absolutes Mitfieber- Potential. Der Schock, unter dem Charlotte in der ersten Zeit in ihrer neuen Schule steht, die Verzweiflung, die Einsamkeit, das ist unglaublich gut und psychologisch präzise erzählt und alles, was danach mit ihr passiert ist schlüssig und geradezu unausweichlich. Alle Figuren verändern und entwickeln sich, nicht alle zum Guten und das ist einfach spannend und in einer opulenten, bildreichen Sprache geschrieben. Wer in diesem gewaltigen Wälzer zwischen all den Begegnungen Charlottes mit ihren Mitschülern nichts als Sex, Sex, Sex gefunden hat, hat sich möglicherweise nur auf wenige Seiten beschränkt. Was man nicht leugnen kann, ist, dass Wolfe sich neben der viel zitierten Entjungferung seiner Heldin recht ausführlich dem pubertären Hormonstau der Jugendlichen widmet. Es wird bei den Studenten viel über Sex geredet und nachgedacht, darüber, wie man ihn bekommen könnte oder warum man leider keinen hat und mit Enthusiasmus widmet Wolfe sich den Basketballern, ihrem frauenfeindlichen und nicht jugendfreien Rap - Fluch- Schimpf und Beleidig- Slang aber da trifft er halt bedauerlicherweise wohl nur den Nagel auf den Kopf. Wie soll er denn sonst schreiben? Glaubt irgendwer, Jugendliche irgendwo auf der Welt würden noch so reden wie in Erich Kästners fliegendem Klassenzimmer? Nö, ich kann da nichts onkelhaft oder lüstern finden, das ist leider nur alles ziemlich realistisch. Das Getue der Mädchen um ihre Klamotten, ihre Figur und Frisur, das Gepöble und Federnspreizen der Jungs....einfach mal an einem heißen Sommertag in ein beliebiges Freibad der Republik fahren und sich - vorzugsweise an den Sprungturm setzen. Nach weniger als zehn Minuten hat man Wolfes gesamtes Panoptikum gesehen und gehört. Insofern finde ich die "lüsterner, alter Mann" - Vorwürfe ungerechtfertigt, Wolfe hat einfach nur genau hingeschaut.
    Und unter diesem Aspekt ist "Ich bin Charlotte Simmons" wirklich ein großartiger Coming - of- age- Roman,
    der meinetwegen auch noch hundert Seiten mehr hätte haben können
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    5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
    4.0 von 5 Sternen Geschichte einer Defloration, 25. November 2007
    Von Thomas Leibfried (Ludwigshafen) - Alle meine Rezensionen ansehen
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    "Ich bin Charlotte Simmons" ist Entwicklungsroman, Campusroman, Bildungsroman und sozialkritischer Roman in einem. Im Mittelpunkt steht die achtzehnjährige Charlotte Simmons, ein intelligentes Mädchen aus den Bergen der amerikanischen Südstaaten. In ihrer Bildung ihren Altersgenossen weit voraus, ist Charlotte in ihrer sonstigen Erfahrung anderen weit unterlegen. Charlotte durchlebt im ersten Semester an der fiktiven Dupont-Universität alle denkbaren Höhen und Tiefen. Vom von Professoren hochgeschätzten jungen Talent führt ihr Weg über tiefste Depression, dank der im Vollrausch erlebten Entjungferung durch den arroganten Anführer einer konservativen Studentenverbindung, schließlich hin zur strahlenden... nein, ich möchte hier nicht den gesamten Inhalt und Verlauf verraten, auch wenn die grundsätzliche Entwicklung recht früh vorhersehbar ist, wie ich finde.

    Schwer muss es ihm gefallen sein, dem Autor Tom Wolfe, sich in die Sprache der studentischen Jugend des Jahres 2003 hineinzuversetzen. Harte Arbeit dürfte das gewesen sein. Vielleicht war auch nicht nur die Wiedergabe der Sprache alleine eine Herausforderung, sondern auch die Gedankenwelt der beschriebenen Bevölkerungsgruppe, deren Ideale und Ansichten. Was beispielsweise Dietrich Schwanitz mit seinem Roman Der Campus" nicht gelungen ist, schaffte aber Tom Wolfe: die interessante Beschreibung des Lebens in einem (geschlossenen) Universitätsrahmen. Und das in einem beachtlichen Umfang von über 900 Seiten. Auch wenn die Sprache, geschuldet dem beschriebenen Objekt, die Grenze zur Plattheit ein ums andere Mal streift oder gar überschreitet. Aber so scheinen sie nun mal zu reden, die Studenten des beginnenden 21. Jahrhunderts.

    Dem Urteil von Thea Dorn kann ich mich nicht anschließen, die gesagt hat: "Aber schließlich ist Tom Wolfe der einzige Literaturgott, den wir zur Zeit haben." Wenn mit "wir" wir alle gemeint sind, mag ich mich gerne ausnehmen. Was auch immer sie genau unter einem "Literaturgott" verstehen mag, aus meiner Sicht vergisst sie alleine unter den Amerikanern Autoren wie Philip Roth oder John Updike. Empfehlenswert ist der Roman durchaus, eine schöne Urlaubslektüre, die flüssiges Lesen verbindet mit ein wenig Bildung. Womit wir indirekt wieder bei Schwanitz wären.
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    20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
    4.0 von 5 Sternen Einzigartiger Blickwinkel, 13. Februar 2006
    Diese Rezension stammt von: Ich bin Charlotte Simmons (Gebundene Ausgabe)
    Tom Wolfe gewährt mit seinem Werk "Ich bin Charlotte Simmons" tiefe Einblicke in das Leben an amerikanischen Universitäten.
    Das nach außenhin konservative, beinahe prüde wirkende Leben an der Uni wird offengelegt, etwas teilweise Unerwartetes und vollkommen Neues tritt zutage. Mit einer sprachlichen Gewandheit der Sonderklasse versteht Tom Wolfe es sich auszudrücken.
    Welche Raffinesse hinter vielen Formulierungen, sowie hinter der gesamten Handlung, steht, fällt häufig erst beim mehrfachem Lesen beziehungsweise intensiverem Überdenken der Handlung auf.
    Detailliert ist die Geschichte allemal, zeigt das Auf und Ab des Lebens des hochbegabten Landeis Charlotte Simmons, das aufgrund eines Präsidialstipendiums die Möglichkeit erhält an der Elite-Universität Dupont zu studieren, wo sie einen riesigen Kulturschock erleidet, wo für sie Traumwelten zusammen brechen, wie sie anschließend anfangs beschwerlich neue Kontakte knüpft.
    Sie gerät rasch in einen mitreßenden Strudel aus Alkohol, Drogen, Sex und Dekadenz. All das durch ihr Zusammentreffen mit DEM Frat Boy der Uni.
    Charlotte verliert sich selbst, schafft es nicht sich an der Wasseroberfläche zu halten; sie droht zu ertrinken.
    Durch die Hilfe eines Freundes versucht Charlotte wieder sie selbst zu sein, ihre Familie nicht zu entäuschen.
    Das Buch vermittelt auf sehr besondere Weise, dass man seine Einstellung zum Leben und seine Ziele nicht unbedacht über den Haufen werfen sollte. Doch nur durch Erfahrung kann man sich selbst besser und seine Grenzen kennen und schätzen lernen.
    Nachdem ich diese faszinierende Lektüre beendet hatte,
    versuchte ich Stephen Kings "Christine" zu lesen, scheiterte jedoch an den platten sprachlichen Formulierungen, die mir zeigten, dass nicht jedermanns Wertschätzung auf gelungener Handlung und Schreibweise liegt.
    Das Buch sei jedem empfohlen, der an der amerikanischen Kultur interessiert ist, sprachlich anspruchsvoll unterhalten werden möchte und sich nicht vor dem jugenlichen Leben großer Teile der gegenwärtigen Gesellschaft scheut.
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    5.0 von 5 Sternen Charlotte Simmons
    Interessante Thematik, gut geschrieben, obwohl Tom Wolfe nicht einfach zu übersetzen ist...
    Prädikat: Empfehlenswert!
    Vor 3 Monaten von Steffen Böttger veröffentlicht

    4.0 von 5 Sternen Tom Wolfe at his best
    Tom Wolfe ist ein guter und scharfsinniger Beobachter Amerikas. "Ich bin Charlotte Simmons" ist grossartig geschrieben. Es macht Spass, dieses Buch zu lesen.
    Vor 3 Monaten von Mehmet Daimagüler veröffentlicht

    3.0 von 5 Sternen Ziemlich langatmig
    Na ja, ich fand dieses Buch nicht so besonders. Ich hab unheimlich lange gebraucht, bis ich es durch hatte, und das ist bei mir schon mal ein schlechtes Zeichen. Lesen Sie weiter...
    Vor 4 Monaten von FG veröffentlicht

    1.0 von 5 Sternen Wer bist du wirklich?
    Wer ist diese Charlotte Simmons?

    Nun sagen wir einmal, Charlotte Simmons ist ein Wunderkind, das den Lenden einer 900-Seelen Gemeinde in North Carolina entsprungen... Lesen Sie weiter...
    Vor 4 Monaten von -bse- veröffentlicht

    5.0 von 5 Sternen Ich bin begeistert!
    Tom Wolfe kann schreiben und zwar besser als die meisten. Und das kann er ganz unverkrampft und ohne den Leser dauernd mit Fremdwörtern um der Fremdwörter willen zu belästigen... Lesen Sie weiter...
    Vor 8 Monaten von Benjamin Klein veröffentlicht

    5.0 von 5 Sternen Und die Stunden vergehen wie im Fluge
    Ich habe das Hörbuch auf einer langen Autofahrt gehört und war begeistert. Die Story und die Charaktere hatten mich schnell in Ihren Bann gezogen und die CD's waren im Nu... Lesen Sie weiter...
    Vor 17 Monaten von Andreas Edelmann veröffentlicht

    5.0 von 5 Sternen Bester Roman der letzten 5 Jahre
    Als ich die letzte der knapp 800 Seiten dieses herausragenden Romans gelesen hatte stand für mich fest, dass dieses Buch ein Meilenstein der jüngeren amerikanischen Literatur ist... Lesen Sie weiter...
    Vor 19 Monaten von OldboY veröffentlicht

    5.0 von 5 Sternen Wie immer ein lesenswerter Wolfe!
    Seit Jahren verschlinge ich Tom Wolfes Romane. Vornehmlich auf Englisch, denn nur der Originaltext vermittelt den satirisch gewitzten und durchweg bildhaften Schreibstil einer der... Lesen Sie weiter...
    Vor 23 Monaten von Andreas Schuster veröffentlicht

    5.0 von 5 Sternen genial
    in einem rutsch durchgelesen, schöner erzählstil, lustig tragische geschichte .
    Veröffentlicht am 2. November 2007 von prexi

    1.0 von 5 Sternen Und weg damit!
    Noch nie habe ich ein Buch unmittelbar nachdem ich es gelesen habe, in die Altpapiertonne geworfen.Dieses war das erste. Es ist einfach ekelhaft, was Mr. Lesen Sie weiter...
    Veröffentlicht am 26. September 2007 von B. Freudenberg

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