Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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44 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
When the Going gets weird, the weird turn pro, 15. Februar 2006
Hunter S. Thompson war der beste Schrifteller unter den Journalisten und der beste Journalist unter den Schrifstellern was er seiner Kreation, dem Gonzo-Journalismus zu verdanken hat. In diesem Stil vermischen sich Reportage und Erzählung, Realität und Fiktion, Erlebtes, Analysen und Drogenvisionen zu einem delikaten Gonzo-Brei. Thompson hatte ein bewegtes Leben in dem er für viel Aufmerksamkeit gesorgt hat durch seine bissigen Artikel, seine Meisterwerke von Büchern, seinen turbulenten Lebenstil, seinen alle Maßstäbe schlagenden Drogenkonsum und sein reaktionär-archarisches Auftreten als letzer Cowboy. Wenn man jemanden als den vollkommenden Libertär bezeichnen kann ist es Hunter S. Thompson, gegen ihn wirken Clint Eastwood und Charlton Heston wie brave Steuerzahler. Das besondere an seinen Gonzo-Artikeln war das er nicht versuchte objektiv zu sein oder sich an journalistische Grundregeln hielt sondern vollständig subjektiv schrieb mit ihm als die Hauptperson. Wenn es ein Ereignis gab dann war es Nebensache, er war das Ereignis. In diesem Buch lässt er sein ganzes Leben noch einmal durchlaufen mit all seinen Höhen und Tiefen, dem erreichen neuer journalistischer dimensionen oder einfach nur neuer bewusstseinsdimensionen, seinen zahlreichen Abenteuern auf Puerto Rico, in Südamerika, den Reisen durch das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, dem Kampf gegen korrupte Politiker und für eine bessere Welt. Zeit seines Lebens war die Rettung des Amerikanischen Traums sein Lebensinhalt. Und obwohl er viele starke Gegner schlug und der Größte Stein im Weg von Idealen, Freiheit und Menschenwürde hin zu Brutalität, Dummheit und Plastik war konnte er diesen Krieg nicht gewinnen, mit dem Aufkommen der Bestie 777 George Bush Jr. starb der amerikanische Traum endgültig und damit auch Hunter S. Thompson II, der nur noch lebte um sein Land und einen Traum zu retten, der erste Thompson starb bereits Weihnachten 1977 und eine Zeitlang war Raoul Duke der Herrscher über diesen Körper, und Raoul Duke war ein sehr böser Mann. Viele interessante und lustige Geschichten sind in diesem Buch zu finden. Unter anderem als Thompson Sheriff des Piktin County in Colorado werden wollte und für die Freak Party antrat mit den Wahlziehlen: Legalisierung aller Drogen, Umwandlung der Straßen in Fahhradwege, Jagd- und Fischverbot für Auswärtige, der Entwaffnung der Polizei und die Umbennenung von Aspen in Fat City. Trotz dieser extremen Wahlforderungen unterlag er seinem Kontrahenten, einem Nazi Schweizer Abstammung nur knapp. Viele wählten ihn um den Nazi nicht zu wählen, doch das mit den Drogen und den Fahradwegen fand die Mehrzahl wohl schlimmer als einen Nazi. Dieses Buch ist sein Geld in Gold wert und das sag ich nicht nur als eingefleischter Thompson Fan sondern als begeisterter Leser und der auf seinen Geldbeutel achtet. Als ich das Buch sah hab ich es sofort in meinen Einkaufswagen gepackt. Der Grund ist das Thompson einfach der größte ist, lest dieses Buch oder ein beliebiges anders von ihm und ihr werdet mir zustimmen, aber ich empfehle euch dieses, wenn ihr die ganzen verrückten und irrsinnig komischen Geschichten aus Thompsons Leben erfahren wollt. Er war ein Genie und in den Herzen uns aller wird er ewig weiter leben.Mahalo
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Being Dr. HST, 17. November 2008
Eines vorneweg: Wer Thompson nicht kennt, sollte vielleicht doch lieber mit einem anderen buch als Einstiegsdroge beginnen. Für alle anderen: Dieses Buch ist ein Wahnsinnstrip durch das Leben von Dr. Hunter S. Thompson. Es ist keine klassische Biografie, aber ein messerschrfes Bild der amerikanischen Geschichte bis zur Bush-Ära. Eine brutale Abrechnung mit Doppelmoral, Polizeiwillkür und letztendlich auch mit sich selbst. Wer Thompson mag und kennt, wird dieses Buch lieben. Einmal mehr hater der große Wahnsinnige des Literaturbetriebes sein Schwert geschwungen und allen gezeigt, wo der Hammer hängt. Umso trauriger ist es, dass er sich das Leben nahm und uns damit weitere Meisterwerke aus seiner Feder vorenthalten hat.Also Lasst uns zum letzten Male dem Doc salutieren und zum Gedenken einen ordentlichen Schluck White Turkey nehmen. Freuen wir uns auf ein Wiedersehen mit ihm auf der anderen Seite und überbrücken wir uns die Zeit bis dahin mit seinen Büchern, Artikeln und von Tiraden erfüllten Texten. Doc, du fehlst uns schon jetzt
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
hard stuff...., 12. Oktober 2009
wer HST gelesen hat, wird nicht überrascht sein, dass sich auch hier mal wieder jede story an der grenze zur halluzination/fiktion bewegt...oder doch nicht? gerade dieses grübeln darüber, WAS genau denn nun evtl. doch nicht (mehr) passiert ist, ist spannend, aber letztlich müßig. lehnt euch zurück, geniesst diesen hochintelligenten wahnsinn & kämpft weiter!
mahalo, wie der doc gesagt hätte...
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