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Die Saat: Roman
 
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Die Saat: Roman (Gebundene Ausgabe)

von Guillermo Del Toro (Autor), Chuck Hogan (Autor), Jürgen Bürger (Übersetzer), Kathrin Bielfeldt (Übersetzer)
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (37 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 528 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (28. September 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453266390
  • ISBN-13: 978-3453266391
  • Originaltitel: The Strain
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,8 x 4,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (37 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 11.334 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Am New Yorker JFK-Flughafen landet eine Passagiermaschine aus Deutschland. Statt ans Gate zu rollen, bleibt sie abrupt stehen, der Funkkontakt bricht ab. Als die von der Flugsicherung alarmiere Feuerwehr anrückt, steht sie vor einem Rätsel: Sämtliche Fenster des Flugzeugs sind verdunkelt, kein Lebenszeichen dringt aus der Maschine. Eine Geiselnahme? Ein terroristischer Anschlag? Die New Yorker Seuchenschutzbehörde wird hinzugerufen, und als deren Chef, Ephraim Goodweather, und seine Assistentin, die Epidemiologin Nora, schließlich das Flugzeug betreten, können sie nicht glauben, was sie sehen: Alle Insassen, von den Passagieren bis zum Piloten, sind tot. Das Merkwürdige daran: Sie sitzen alle friedlich auf ihren Plätzen; es sind weder Anzeichen eines Kampfes noch einer Panik zu erkennen. Auch die folgenden Untersuchungen ergeben nicht den geringsten Hinweis auf Gas, Viren oder eine sonstige bioterroristische Todesursache. Goodweather ist ratlos, und seine tiefe Irritation steigert sich noch, als einige der mittlerweile in Leichenschauhäuser abtransportierten Toten spurlos verschwinden. Doch dann wendet sich ein alter rumänischer Einwanderer, Professor Setrakian, an ihn und erzählt ihm eine Geschichte, die er kaum glauben kann…

Lange nicht mehr hat der Verfasser dieser Zeilen ein Buch gelesen, das so sehr in zwei ganz unterschiedliche Teile zerfiel wie dieser Roman: Die ersten rund 200 Seiten sind gnadenlos spannend, mysteriös, unheimlich – ein Pageturner zum Fingernägelabkauen, der locker mit beispielsweise den Eröffnungssequenzen von Frank Schätzings Bestseller Der Schwarm mithalten kann, der ja ebenfalls nach dem Strickmuster „Wissenschaftler stehen vor unerklärlichen Phänomenen“ konstruiert ist. Als sich dann durch Professor Setrakian des Rätsels Lösung enthüllt (die hier durchaus verraten werden darf: es handelt sich um Vampire, die wie eine Seuche ganz New York heimsuchen), ist man immer noch geneigt, den Autoren zu folgen: Ja, man ist sogar froh, dass nach der Verkitschung des Vampirromangenres durch Stephenie Meyer und ihre Epigonen die armen Untoten endlich wieder in den „harten“ Horrorroman zurückgeholt werden; und dass Ursprung und Ausbreitung von Vampiren hier „wissenschaftlich“ erklärt werden, nämlich virologisch, gefällt auch.

Aber dann, ab dem Moment, als klar ist, mit welcher Bedrohung man es zu tun hat, verkommt der Roman zu einer primitiven, jeder Handlungslogik und jeder Charakterfeinzeichnung entbehrenden Hatz durch New York; Setrakian, Goodweather und Nora stapfen wie die Ghostbusters von Schauplatz zu Schauplatz und metzeln schlicht alles nieder, was nach Vampir riecht. Das macht ganz schnell keinen Spaß mehr und ist auch nicht mehr wirklich spannend oder gruselig. Die Anleihen bei den Klassikern des Genres sind zu banal (Setrakian etwa wirkt wie eine direkte Kopie des Vampirjägers Van Helsing aus Bram Stokers Dracula). Umgekehrt ist das bewusste Abtun von Vampirfilmen und -romanen als Fiktion weitgehend lächerlich – etwa wenn Setrakian sich über den Volksglauben, Vampire seien mit Kreuzen und Knoblauch zu bekämpfen, lustig macht, dann aber selbst Schwerter mit Silberspitzen und Sonnenlichtimitat erzeugende „Luma-Lampen“ gegen die Untoten schwingt. Und so hat man am Schluss (nach einem fast schon albernen Showdown) das ärgerliche Gefühl, dass die Autoren nach einer furiosen ersten Hälfte den Rest des Romans komplett verschenkt haben. Sehr schade! -- Christoph Nettersheim

Pressestimmen

"Ein atemloser Thriller! Del Toro und Hogan haben den Vampir-Roman völlig neu erfunden -- das ist der Stoff, aus dem Bestseller sind!" (Booklist )

"Der Hellboy-Regisseur Guillermo Del Toro hat ein spannendes Buch über moderne Blutsauger geschrieben. Eine Geschichte, die vor den Augen des Lesers abläuft wie ein Film. (...) Einen derart komplexen und medizinisch genauen Versuch, das Phänomen der untoten Blutsauger zu erklären, hat es bis dato nicht gegeben. (...) Allein das erste Kapitel wäre eine grandiose Eröffnungssequenz und in seiner bedrohlich-unheimlichen Atmosphäre kaum zu übertreffen. (...) Liebhaber dieses Genres werden 'Die Saat' nur so schlürfen. Die beiden Autoren wissen, was eine gute Schnitttechnik ist und handeln danach. Wechselnde Schausplätze, diverse Schicksale und ein erstaunlicher Erfindungsreichtum treiben den Leseprozess lustvoll voran." (Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) )

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96 von 141 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Die Saat geht nicht auf, 9. Oktober 2009
Am New Yorker JFK Flughafen landet eine Großraummaschine aus Europa. Direkt nach der Landung bricht der Funkkontakt ab, die Lichter des Flugzeuges verlöschen und ein Kontakt mit den Passagieren ist nicht möglich.
Schnell wird die Seuchenschutzbehörde in Gestalt des Ermitttlers Ephraim Goodweather eingeschaltet, der ein Flugzeug voller Leichen vorfindet. Woran sind sie gestorben? Nach einigem Rätselraten wird Dr. Goodweather durch einen alten rumänischem Auswanderer, Professor Setrakian, auf die Spur eines Strigoi, eines Vampires, gesetzt. Zusammen mit seiner Kollegin Nora nimmt Goodweather den Kampf gegen die sich ausbreitende Vampirbrut über und unter New Yorks Strassen auf. Wenn es noch nicht zu spät ist....

Ob es für den Kampf gegen die Vampirmeute nicht zu spät ist, vermag ich nicht zu beurteilen, auf jeden Fall ist es nach 250 Seiten zu spät, das Buch inhaltlich noch retten zu wollen.
Was spannend beginnt, entpuppt sich schnell als ebenso wilde wie unmotivierte Hetzjagd durch New York, ohne Plan oder logisches Ziel. Personen kommen und sterben nach wenigen Seiten. Nicht das der Leser dies bedauert; wirklich jeder Charakter ist ein eindimensionales Abziehbild; nichtssagende Protagonisten die sich -ebenso wie der Leser- ohne Motivation durch die Handlung quälen. Oder geschubst werden; denn aus eigener Aktivität gelingt ein Aufklären der rätselhaften Vorgänge nicht. Dafür braucht es einen mythischen alten Mann, der die Kunde von den Vampiren verbreitet.

Das Buch versucht sich an mehreren Vorlagen; zunächst natürlich an Bram Stokers Dracula dem Urvater aller Vampirromane. Dann möchte es ein wenig Medizin in die Story einflechten, ein paar KZ Erinnerungen von Setrakian sowie einige Betrachtungen zum 09/11 Anschlag sollen das wirre Bild abrunden. In der Tat aber versagt die Geschichte auf der ganzen Linie.
Die Möglichkeit, das es sich bei Vampiren einfach nur um Viren verbreitende Krankheitserreger handelt hat Dan Simmons in seinem hervorragendem Buch Kinder der Nacht bereits ausreichend und unterhaltsam behandelt.
Das Professor Setrakian nur eine direkte Kopie von van Helsing, dem ursprünglichen Dracula  Jäger ist, bleibt nicht verborgen eben so wenig die großen Probleme der beiden Autoren, eine logische Handlung aufzubauen.
Da wird wild durch New York gerannt; mal hierhin, mal dorthin. Einfach weil es soviel Spaß macht, wild durch New York zu rennen. Das mag für die Autoren zutreffen, die das vielleicht gerne geschrieben haben, der Leser wird es allerdings nicht gerne lesen.
Der lächerliche Höhepunkt, der an Albernheit seinesgleichen sucht, soll hier nicht verraten werden, wer darauf allerdings nicht verzichten möchte, sollte auf die billigere Taschenbuchausgabe warten.

Dennoch darf gesagt werden, dass einige Szenen gut beschrieben worden sind, gerade der Einstieg ist extrem spannend und davon kann dann auch der Rest des Buches zehren. Insgesamt jedoch ist die Sprache eben so schlicht gehalten, wie die Handlung. Man merkt förmlich, wie die Autoren beim Schreiben die Verfilmung, die sicher bald kommt, im Auge hatten. Ein Buch also, an dem Leseanfänger jeden Alters ihre helle Freude haben werden.

Was bleibt nach über 500 Seiten ist ein Buch in einem schönen Cover, mit einem hervorragendem Anfang, einer unlogischen und teilweise wirren Geschichte, die auf sehr schlichte Weise erzählt wird.
Wer Horror erwartet wird ebenso enttäuscht wie derjenige, der sich eine spannende Geschichte erhofft. Mit einem solchen lauwarmem Text verschwendet man nur die Zeit, die man mit guten Büchern verbringen könnte.


Bleibt zu hoffen, dass es keine Fortsetzung geben wird, obwohl diese bereit angedroht wurde.
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29 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen "Das ist der Anfang vom Ende"...der Menschheit?, 31. Oktober 2009
Von Schwalbenkönig - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REVIEWER)   
Der Name des Filmregisseurs & Produzenten Guillermo Del Toro ist riesig. Ihm verdankt die Filmwelt nicht nur das überaus geniale "Pan's Labyrinth", auch andere große Werke sind in seiner Biographie verzeichnet. Nun versucht er sich also als (Co-) Schriftsteller! Als ich das mitbekam, habe ich das Buch ohne größere Überlegungen sofort vorbestellt. Der Preis war mir egal. Mein Glaube an ein Meisterwerk war unerschütterlich und selten zuvor habe ich mich so auf einen Roman gefreut. Habe ich mich vielleicht doch zu früh gefreut?

Zur Story:
Auf dem New Yorker Flughafen herrscht geordnetes Chaos wie eh und je. Doch plötzlich taucht eine Maschine aus Berlin auf. Sind landet planmäßig, verfällt aber kurz darauf in eine Art Todeszustand. Kein elektronisches Signal, kein Anzeichen menschlichen Lebens geht von ihr aus. Die große Ratlosigkeit aller Beteiligten wird nur von einer Sache übertroffen: Dem unguten Gefühl, dass etwas wirklich Unheilvolles von der Maschine ausgeht.
Etwas später klingelt am anderen Ende der Stadt das Handy des New Yorker Seuchenschutzbeauftragten Ephraim Goodweather. Er soll zusammen mit seiner Kollegin Nora den Fall untersuchen. In Zeiten des internationalen Terrors ist ein Anschlag mit Viren nicht mehr auszuschließen.

Die Aufmachung:
Das Buch sieht aus wie ein richtig dicker Wälzer, umfasst aber tatsächlich nur circa 530 Seiten. Die Schrift ist relativ groß und die Einteilung erfolgt in mehrere, nochmals unterteilte und kurzgehaltene Kapitel. Dadurch liest es sich sehr flüssig. Ich habe etwa 4 Abende zum Lesen gebraucht.

Mein Eindruck des Inhalts:
Der Einstieg in diesen Horrothriller erflogt mit einem Märchen, einer Sage, die schon mal für eine erstklassige & unheimliche Stimmung sorgt, allerdings nur ein winziger Vorgeschmack auf den "echten" Beginn am JFK-Flughafen der Neuzeit ist. Was dort, nach der Landung des Flugzeugs, an Spannung und Grauen entsteht, ist beinahe unerträglich und ganz großes Kopfkino. Die ersten, knapp 150 Seiten habe ich wie im Rausch durchblättert. Man tappt als Leser völlig im Dunkeln und die düstere Vorahnung der Bewohner New Yorks hat sich auch auf mich übertragen. Die Nacht nach dem Lesen der ersten Seiten verlief bei mir sehr unruhig, was absolut ungewöhnlich ist. Normalerweise schlafe ich wie ein Stein. Als dann die Katze aus dem Sack gelassen wurde und ich endlich wusste, in welche Richtung es gehen wird, ist bei mir zwar ein wenig die Angst vor dem Unbekannten verflogen, aber in Sachen Spannung gab es keinerlei Abstriche. Diese Spannung hält sich durch das ständige Hin und Her bis zum Ende und wird an Intensität nur von den zahllosen brutalen & blutigen Gemetzeleinlagen übertroffen. Davon gibt's hier reichlich. Zartbesaitete sollten also hiermit gewarnt sein.
Zu den Hauptfiguren Eph Goodweather und Setrakian konnte ich eine gute Beziehung aufbauen. Das traurige Familienverhältnis von Ephrain haben die beiden Autoren ebenso überzeugend wie das geplagte Schicksal vom Jäger des Bösen -Setrakian- dargestellt. Allein die Figur Nora ist relativ blass geblieben. Heimlicher Star war für mich aber eindeutig der Mexikaner Gus. Da erhoffe ich mir noch große Auftritte im zweiten Teil. Womit ich auch schon bei einem wichtigen Aspekt von "Die Saat" bin: Es ist eine (geplante) Trilogie. Niemand sollte daher hier einen kompletten Abschluss der Geschichte erwarten. Das Ende ist verhältnismäßig offen gehalten und soll beim Leser Appetit auf die Fortsetzung machen. Bei mir ist das gelungen und freue mich schon jetzt riesig auf die Weiterführung!

Mein Fazit: Angsteinflößender, brutaler, finsterer, actiongeladener Endzeitthriller mit viel Potential für eine Verfilmung. Hr. Del Toro hat mich nicht enttäuscht und sich selbst Stoff für ein neues Meisterwerk auf der Leinwand geliefert!
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Genial, 27. November 2009
Einfach ein geniales und spannendes Buch. Wer "Pans Labyrinth" gesehen hat, kennt del Toros Weise zu erzählen, die Story ist einfach klasse und die Charaktere glaubhaft.

Einerseits wird (SEHR GUT) versucht, die Vampire wissenschaftlich zu erläutern und zu verstehen, andererseits werden aber wie schon hier erwähnt Silber und Sonnenlicht (nicht so gut) zum Kampf verwendet.
Das stellt für mich einen kleinen Mangel dar.
Darüber kann man bei dem im Buch verwendeten revolutionären Ansatz der vampiristischen Darstellung aber hinwegsehen.

HALT!! Revolutionär? del Toro hat Blade II (lief gestern im TV ;-) ) gedreht. Wenn man die "Reapers" in Blade II mit den Wesen in "Die Saat" vergleicht, stellt man fest, dass del Toro hier fast 1:1 Konzepte...ausgeliehen hat.

Alles in allem: Ich habe das Buch bekommen und 22 Stunden durchgängig nur gelesen (naja bis auf 30 Minuten zum Chips kaufen :P ), also absolut empfehlenswert. Ich freue mich schon auf die Fortsetzungen.
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