Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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3 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Eine Rezension der anderen Art ..., 21. November 2009
Hallo liebe Bücherfreunde.
Heute habe ich mich entschlossen, einmal eine etwas andere Rezension zu erstellen. Ich habe gerade eben erst damit begonnen DIE ARENA (Under The Dome im Original) zu lesen und beginne gleichzeitig mit dem Erstellen der Rezension. Das bedeutrete also, dass ich diese Rezension immer wieder (alle ca. 100 Seiten habe ich mir vorgenommen) aktualisieren werde.
Ist mal etwas anderes als die üblichen Rezensionen - ob es ankommt und letztendlich funktioniert, werden wir alle erst im Laufe der Weiterführung der Rezension sehen - aber ich versuche es einfach mal. Über Feedback wäre ich dankbar.
Nachtrag: Tja, kaum hatte ich die Rezension eingestellt war das erste Feedback bereits da und durchwegs negativ. Ich habe dann lange überlegt, ob ich so weitermachen soll ... und werde es vorerst tun. Ich muss selbst erst sehen, wie sich das Ganze entwickelt. Nur hab ich wenig Verständnis dafür, dass ich deswegen teilweise angegangen werde. Man muss auch mal was Neues versuchen dürfen. Trotzdem: konstruktive Kritik ist immer willkommen.
Hier nun meine erste Rezension der etwas anderen Art:
Allgemeines:
Zu Beginn muss ich gestehen, dass ich absoluter Stepehn King Fan bin und so gut wie Alles von ihm gelesen habe, was in deutscher Sprache erschienen ist. Deswegen gebe ich hier den pauschalen Mittelwert von drei Sternen als Bewertung, bin mir aber sicher, das sich das im Laufe des Buches ändern wird. Natürlich versuche ich objektiv zu bleiben.
Der Anfang:
Was mir bei gebundenen und dicken Büchern immer gut gefällt ist ein Lesebändchen. Dieses Buch hat eines. Gleich zu Beginn ist eine Karte der Gemeinde Chesters Mill abgebildet, so dass man sich immer anschauen kann, wo geradse was im Buch statt findet. Die Liste der Hauptfiguren und Akteure zu Beginn der Handlung hat mich jetzt nicht so interessiert. Ich kann mir drei Seiten Namen eh nicht merken. Lieber blättere ich im Laufe des Buches ab und zu zurück und schau nach, mit wem ich es gerade zu tun habe.
Tja, und dann geht DIE ARENA auch schon los.
So fiel verrate ich jetzt schon: King setzt sein Konzept etwas anders auf als früher. Anstatt erst die Hauptakteure vorzustellen und diese Vorstellung über viele Seiten zu ergießen (ohne aber langweilig zu werden) spart er sich dies diesmal und lässt gleich euf den ersten Seiten die Kuppel über Chesters Mill erscheinen...
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5.0 von 5 Sternen
KING: nomen est omen, 22. November 2009
Habe an zwei Abenden / Nächten bis gegen 3 Uhr den neuen Stephen King ausgelesen. So 100 Seiten die Stunde. Denn ich musste weiterlesen, weiterlesen, weiterlesen...
Ein absolut spannendes Buch. Kein Vergleich mit LIMIT von Frank Schätzing. Wie in Kings besten Büchern ist die Ursache sekundär... ob Vampire [Salem's Lot / Brennen muss Salem], ein teuflischer Antiquitätenhändler [Needful Things / In einer kleinen Stadt] oder eine Bedrohung durch Ungeheures [Der Nebel]... jetzt eine plötzliche, durchsichtige [na ja nicht auf Dauer und gänzlich, aber mehr sei nicht verraten] aber unüberwindbare Kuppel...
... immer wieder war spannend, wie Stephen King das Verhalten von Menschen in Krisensituationen seziert... Wie unter eine Lupe, oder soll ich schreiben unter einem Brennglas [wer das Buch liest, wird wissen wie treffend diese Bezeichnung ist] "beobachtet" Stephen King menschliches Verhalten in Extremsituationen... und was er sieht, beschreibt, gefällt wahrscheinlich weder ihm, noch muss es uns gefallen... aber es ist verdammt realistisch... Klüger, als sogenannte große Sprachliteratur und vor allem 1000mal spannender... Der Mann kennt seine Pappenheimer / Mainer, ja uns Menschen ganz genau...
Nicht unbedingt ein literarischer Wurf. Aber wie hatte Stanley Kubrick schon über The Shining gesagt: keine große Literatur aber psychologisch eines der klügsten Bücher von allen die ich gelesen habe. Dem würde Stephen King, der ja selbst seine Sprache als das eine Art "Big Mac" beschreibt, nicht widersprechen...
Pyschologisch ähnlich kluge Bücher mag es immer geben, aber ich kenne keine spannenderen.
Und es sind die Menschen, Menschen, Menschen mit allen ihren Bosheiten, all ihrer Niedertracht, all ihrer Gemeinheiten, aber auch ihrer Anständigkeit, Hilfsbereitschaft, ihrem Mitleid, und auch all die Mitläufer, die weder wirklich böse und wirklich gut sind, die er spannend charakterisiert und nicht nur Abziehbilder und Funktionsträger ohne Persönlichkeit wie bei Dean R. Koontz, Dan Brown, Frank Schätzing oder auch Stieg Larson.
Nomen es Omen. Er ist und bleibt der King, auch wenn es zwischenzeitlich mal schwächere Bücher hatte.
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