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So soll er sterben: Roman
 
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So soll er sterben: Roman (Gebundene Ausgabe)

von Ian Rankin (Autor), Claus Varrelmann (Autor), Heike Steffen (Autor)
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (28 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 576 Seiten
  • Verlag: Manhattan; Auflage: 1 (6. September 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442546052
  • ISBN-13: 978-3442546053
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,8 x 4,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (28 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 333.921 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Mit John Rebus hat Ian Rankin eine der wenigen Figuren des modernen Kriminalromans geschaffen, die das Zeug zum Klassiker hat. Ein neuer Fall, von Rankin in So soll er sterben wiederum brillant gestaltet, führt den Detective Inspector in das Milieu illegaler Einwanderer und Menschenhändler. Hass und Zynismus, die er hier vorfindet, erschüttern selbst den hartgesottenen Rebus nachhaltig.

In der heruntergekommenen Reihenhaussiedlung Knoxland wird ein Mann von Unbekannten erstochen. Das vermutete Motiv: Ausländerhass. Niemand in der Siedlung scheint Anstoß an der Tat zu nehmen, der Unmut der Bewohner richtet sich im Gegenteil gegen Ausländer und Asylanten. Rebus und Kollegen stoßen auf eisiges Schweigen. Die wenigen Spuren führen in ein Abschiebegefängnis, doch nach und nach wird Rebus klar, dass Fremdenfeindlichkeit allein nicht Anlass zu der Gewalttat gewesen sein kann. Er beschließt, seinen guten alten Feind „Big Ger“ Cafferty aufzusuchen, der stets bestens informiert ist. Er ahnt nicht, in welchen Sumpf menschlicher Widerwärtigkeiten er dieses Mal geraten wird.

Immer wieder thematisiert Ian Rankin in seinen Krimis gesellschaftliche Probleme, in diesem Fall Rassismus und Ausländerfeindlichkeit. Nie erliegt er dabei der Versuchung einer falschen Sentimentalität, nie moralisiert er. Dennoch bezieht Rankin natürlich durch seinen Helden Rebus eindeutig Stellung, und nie erschien der abgebrühte Polizist verzweifelter und schockierter als hier. Auf anrührende Art und Weise sucht der kontaktscheue Rebus die Nähe eine Aktivistin, die sich für die Belange der Asylbewerber einsetzt.

Nur noch wenige Jahre ist John Rebus von seiner Pensionierung entfernt. Und da Ian Rankin in „Echtzeit“ schreibt im Gegensatz zu vielen Autorenkollegen, deren Helden mittlerweile als Untote ihre Ermittlungen verrichten müssen, wird er wohl auch demnächst in den verdienten Ruhestand treten. Und dann? Wird er aus dem Off seinen Nachfolgern beistehen? Wird Siobhan Clarke ihn beerben? Rankin wird uns doch seinen grantelnden, melancholischen und so großartigen John Rebus erhalten, oder? --Ulrich Deurer

Ian Rankin im Interview
Ian Rankin ist unbestritten einer der ganz großen Krimiautoren der Gegenwart. Die Fälle seines von Gerechtigkeit besessenen und vom Leben desillusionierten Helden John Rebus setzen Maßstäbe für das Genre. Mittlerweile haben sich Rankin und Rebus auch in Deutschland durchgesetzt. Erfahren Sie mehr in unserem Interview mit Ian Rankin.


Chronologische Reihenfolge der Inspektor Rebus-Romane

kulturnews.de

Detective Inspector John Rebus, der in früheren Rankin-Romanen schon mal vom Dienst suspendiert wurde und auch ansonsten nicht der angenehmste Zeitgenosse ist, interessiert sich diesmal ausgerechnet für eine Idealistin, die vor dem Abschiebegefängnis Whitemire regelmäßig Mahnwachen abhält. Weicher Kern unter rauher Schale? Für langes Nachdenken bleibt keine Zeit, sind doch gleich mehrere Fälle aufzuklären. Knoxland ist ein Stadtteil von Edinburgh , für den sozialer Brennpunkt eine äußerst euphemistische Umschreibung wäre. Hier liegt plötzlich die Leiche eines Unbekannten. Im Keller einer Kneipe im Pussyviertel Edinburghs tauchen zwei Skelette auf, und Rebus' Partner, Detective Sergeant Siobhan, sucht in den Nachtclubs nach einem vermissten Mädchen. Ian Rankin schafft es nicht nur, diese Stränge mühelos zu bündeln. Es gelingt ihm auch, seine Protagonisten zu charakterisieren, ohne dass er sie lange beschreibt. Ihr Sprechen und Handeln reicht völlig. Darüber hinaus liefert Rankin ein bedrückendes Bild der sozialen Probleme seiner schottischen Heimatstadt. Wer ianrankin.net ansteuert, kann mit Hilfe der interaktiven Karte von Edinburgh die Übersicht behalten. (jw)

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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Rebus auf neuen Pfaden, 23. April 2007
Von marielan - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REVIEWER)   
Rebus' altes Revier ist aufgelöst, aber glücklicherweise sind er und Siobhan auf dieselbe Dienststelle versetzt. Dort scheint man sie allerdings nicht recht brauchen zu können, so dass beide sich quasi die Fälle selbst zuteilen, in denen sie ermitteln, und die Kollegen aussuchen, mit denen sie arbeiten.
Rebus hängt sich in den Fall eines ermordeten Afrikaners in einer Sozialsiedlung, Siobhan sucht die verschwundene Tochter eines ihr bekannten Ehepaares. In einem dritten Fall werden beim Umbau einer Bar zwei Skelette gefunden. Wie sollte es anders sein: Natürlich hängen die drei Fälle zusammen. Auch diesmal hat Rankin eine zwar logische, doch sehr abenteuerliche Art der Verknüpfung erdacht.
Durch das neue Revier und die Fälle, die Rebus und Siobhan jeweils getrennt bearbeiten, hat man es mit einer Vielzahl von Ermittlern zu tun; darüber hinaus kommt eine Menge Personen aus dem Umfeld der Fälle hinzu. Etwas undurchschaubar, aber mit aufmerksamem Lesen durchaus zu bewältigen.
Rebus scheint zwar auf seiner Arbeitsstelle aufs Abstellgleis geschoben, bekommt aber gerade dadurch neue Facetten, was der Figur gut tut: Er muss sich nicht mehr ständig behaupten oder mit dem Kopf durch die Wand. Er bleibt der alte, hat aber mehr Freiheit, weil der Druck von oben durch die Vorgesetzten und von den Seiten durch Kollegen weg fällt.
Was auch wohltuend ist: Obwohl Rankin durch seinen Rebus eindeutig Stellung bezieht, was Rassismus, Asylantentum und Ausgrenzung betrifft, vermeidet er Schwarz-Weiß-Malerei und zeigt, wie vielschichtig das Problem ist, und dass es zur Zeit und auch in nächster Zukunft keine Lösung geben wird, die allen gerecht wird.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Solides Handwerk, 2. September 2007
Diese Rezension stammt von: So soll er sterben: Roman (Taschenbuch)
Dies war mein erster Rankin, mein erster John Rebus-Roman. Vom Stil her ein typischer Männer-Krimi mit kurzen Dialogen, knapper Sprache und abrupten Szenenwechseln.
John Rebus wirkt müde, desillusioniert und es dauert ein wenig, bis er in Gang kommt, doch ihm zur Seite steht Siobhan Clark, eine junge Kollegin, die sich engagiert in die Schlacht gegen das "Böse" wirft. Sie ist sympathisch und glaubwürdig gezeichnet und agiert clever, zieht Rebus mit ihrem Engagement mit.
Die vielen verschiedenen Fälle werden geschickt miteinander verknüpft und langsam kristallisieren sich Verbindungen heraus. Auch das Flair der Stadt Edinburgh kommt gut heraus und verknüpft das Unheimliche mit der Gesellschaftskritik. Lästig fand ich die vielen verschiedenen Namen, Abteilungen und Organisationen, die hier vorkommen; sie machten das Lesen nicht immer einfach. Auch manche Nebenhandlungen (Rebus und Quinn) scheinen mir verzichtbar zu sein und tragen nicht wirklich zum Fortgehen der Handlung bei.
Fazit: recht nette Unterhaltung gepaart mit Sozialkritik und geschickter Erzähltechnik, doch für mich ein wenig kühl und nicht wirklich betroffen machend. Ich werde auf alle Fälle einen zweiten Rankin riskieren.....
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20 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Rankin ist der unübertroffene Meister seines Faches, 19. September 2005
Von Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 10 REVIEWER)   
Die Romane Ian Rankins um den Detective Inspector John Rebus aus Edinburgh gehören zum Besten, was Krimilektüre zu bieten hat, gleich aus welchem Herkunftsland die auch sein mag. Erst relativ spät wurde die Rebus-Reihe für den deutschen Markt entdeckt. Zunächst erschienen die Bücher in der Reihenfolge der Erstauflagen in Grioßbritannien, dann wurden die neuesten Bücher in Hardcoverausgaben dazwischen veröffentlicht. So wechselte der Rebus-Fan zuletzt mit „Das Souvenir des Mörders“ vom John Rebus aus dem Jahre 1997 mit dem neuesten Buch „So soll ersterben“ zum Rebus aus dem Jahre 2004.

Doch da Ian Rankins Hauptdarsteller sich selbst immer treu bliebt , ist dies kein wirkliches Problem. Dennoch: eine große Hilfestellung für den Fan und vor allem, die, die es werden möchten, ist ein dem Buch beigefügtes Heftchen, in dem der Verlag neben einem sehr aufschlussreichen, langen Interview mit Rankin alle Bücher mit englischem Originaltitel, deutscher ISBN und jeweils kurzer Inhaltsangabe in der chronologischen Reihenfolge veröffentlicht.

Im neuen Fall aus dem Jahre 2004 ermittelt John Rebus zusammen mit seiner Kollegin Siobhan Clarke im Milieu des auch in Schottland grassierenden Menschenhandels mit Asylbewerbern. Auch Big Ger Cafferty spielt wieder eine nicht unerhebliche Hauptrolle.

Mehr wird nicht verraten. Ian Rankin gelingt es wieder einmal, seiner Edinburger Sozialgeschichte, als die man seiner Krimireihe ach lesen kann, ein aktuelles, spannendes und aufwühlendes Stück hinzuzufügen.

Eins kann nach der Lektüre des Interviews mit Ian Rankin verraten werden: er hat noch lange nicht vor, John Rebus in Pension zu schicken. Gut so !

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4.0 von 5 Sternen an sich ganz ordentlich
Dies war mein erster Rankin Roman, und sicherlich nicht mein letzter. Da ich nun keinen Vergleichsroman zu von ihm habe, muss ich sagen, dass ich doch schon etwas angetan bin vom... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Adrian K. veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen ganz spannend
wie mein Titel schon sagt "ganz spannend", aktuelle, gute Geschichte und ein angenehmer Erzähler, was will man mehr? Kann ich nur empfehlen.
Vor 21 Monaten von MTSV veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Düster, aber gut
Eigentlich ist es gar nicht sein Zuständigkeitsbereich, aber Inspector John Rebus ist nun mal zufällig in der Nähe, als in Knoxland, einem als sozialer Brennpunkt bekannten... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Valentine veröffentlicht

2.0 von 5 Sternen Zu wenig für einen Roman der mit dem British Book Award ausgezeichnet wurde!
Mit seinen Werken um die kautzigen Detektive John Rebus hat sich Ian Rankin nicht nur auf der britischen Insel eine große Fangemeinde erschrieben. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Michael Krause veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Ein wahnsinniger Spagat mit leichten Zerrungen
Wenn Sie einen äußerst vielschichtigen und spannenden Roman mit Tiefgang suchen, greifen Sie unbedingt zu! Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Rolf Bonn veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Der Titel soll sich wohl auf den Leser beziehen, ...
...denn ich bin fast gestorben, nämlich vor Langeweile. Bislang habe ich angenommen, Kerstin Ekmans "Geschehnisse am Wasser" sei der langweiligste Krimi aller Zeiten, nun weiß ich... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Thomas Hindersmann veröffentlicht

2.0 von 5 Sternen Spannungslos
Wer auf einen spannenden Krimi hofft, wird mit dem Hörspiel nicht glücklich werden. Hauptthema sind Immigranten, Menschenhandel und Ausländerfeindlichkeit . Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Einschätzung von veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Gutmenschenkitsch
Claudia Roth und all den anderen Moralaposteln dieser Zeit würde dieser Roman mit Sicherheit hervorragend gefallen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. November 2007 von J. Stahl

5.0 von 5 Sternen Langer Abschied
Rebus wird älter und seine Vorgesetzten hoffen, den unbequemen DI durch dienstliche Boshaftigkeiten( Versetzung, keinen eigenen Schreibtisch) dazu zu bringen, vorzeitig in Pension... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Oktober 2007 von Horus 89

1.0 von 5 Sternen Unfassbar langweilig
Dies ist das letzte Mal, dass ich ein Buch zu Ende lese, dessen erste 100 Seiten schon so langweilig sind. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. September 2007 von Meckerkopp

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