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Der Simulant: Roman
 
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Der Simulant: Roman (Taschenbuch)

von Chuck Palahniuk (Autor), Werner Schmitz (Übersetzer)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (1. Mai 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442541662
  • ISBN-13: 978-3442541669
  • Originaltitel: Choke
  • Größe und/oder Gewicht: 18,3 x 11,4 x 2,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (39 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 12.784 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Das Schöne an Chuck Palahniuks Büchern ist: In ihnen findet jeder etwas, das er anstößig findet. Der Autor von Fight Club und zwei weiteren Romanen schreibt mit erfrischender Rücksichtslosigkeit, und seine Einfälle sind so gut, dass man problemlos Buchtitel daraus machen kann: Der Simulant heißt im Original Choke, weil die Hauptfigur Victor Mancini sein Geld damit verdient, in überteuerten Restaurants publikumswirksam zu ersticken -- bis ein hilfsbereiter Mensch auftaucht, ihn rettet und ihn aus lauter Dankbarkeit für die Gelegenheit zu einer solchen Heldentat mit Geld überhäuft.

Und Victor benötigt dieses Geld dringend: Er muss seine Mutter unterhalten, die in einer psychiatrischen Klinik dahinsiecht. Von ihr hat er eine ganze Menge dysfunktionaler Charaktereigenschaften geerbt, darunter eine hemmungslose Gier nach Sex, die er nach Therapiesitzungen der Anonymen Sexabhängigen mit seinen Leidensgenossinnen auslebt. Dass es dabei nicht unbedingt romantisch und nicht wenig erotisch zugeht, dürfte Palahniuk-Leser kaum wundern.

Das zentrale Thema von Der Simulant heißt Sucht, die Sucht nach Sex, Ordnung, Liebe -- irgendetwas, das dem Leben einen Sinn verleiht. Palahniuk selbst scheint diesen Sinn in einer fast zwanghaft detaillierten Schilderung seiner Schauplätze zu finden. Egal, wo seine Protagonisten sich befinden, der Leser wird jede Kleinigkeit über ihr Umfeld erfahren. Diese Kritik ist allerdings eher unwesentlich angesichts der Frage vieler Kritiker nach der Zurechnungsfähigkeit des Autors. Palahinuk weiß, dass unser fragmentiertes Weltverständnis ein gewisses Maß an Wahnsinn nötig macht, um zu überleben und um über diese Welt zu schreiben. Er schreibt Prosa, die unserer Wirklichkeit gerecht werden will, keine Fluchtliteratur. Und er hat trotzdem Spaß dabei. --Hannes Riffel



Pressestimmen

"Chuck Palahniuk ist ein begnadeter Satiriker, vergleichbar mit Jonathan Swift. Seine Sätze sind von geradezu hypnotischer Kraft!" (San Francisco Examiner )

"Palahniuks Sprache ist eindringlich und klar, seine Bilder sind auf den Punkt gebracht. Er ist einer der ganz wenigen Autoren, der die alchemistischen Kräfte der Literatur voll ausschöpft." (Los Angeles Weekly )

"Palahniuk ist eine der frischesten, verführerischsten Stimmen seit langer Zeit. Er schafft eine Mischung aus dem Humor Vonneguts, DeLillos treffender Sozialanalyse und Pynchons Surrealismus, die so eigenwillig wie brillant ist." (Newsday )

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34 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Palahniuk as its best, 13. Februar 2003
Palahniuk greift die Tabus unserer Generation auf und jongliert damit, dass es eine helle Freude ist. Es ist keine Prosa, die unserer Wirklichkeit gerecht werden will, sondern die Realität selbst. Wir haben es hier mit Sexsucht und Geldgier zu tun. Mit dem täglichen Irrsinn, der Leere in uns und mit einem Mann, der Helden generiert, um von genau diesen letzten Endes zu Fall gebracht zu werden. Victor Mancini, der Protagonist unseres Autors, hat wenig Verständnis für die gesellschaftlichen Werte und ist trotz aller Taktlosigkeiten ein bemitleidenswerter Held, dem man seine Taten nicht verübeln kann.

Chuck Palahniuk, ein Name, der für litararische Qualität bürgt, hat hier in seinem Werk mit beißender Ironie und zeitgenössischem Fingerspitzengefühl die Morbidität der heutigen Zeit Zeile für Zeile testiert und uns so die Möglichkeit geboten, einen Blick hinter die Kulissen des Bürgertums zu werfen, ohne dabei dem Nachbar über die Schulter sehen zu müssen. Grandios.

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24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen "Genial" ist nicht das richtige Wort ..., 31. August 2005
Von Thomas Liehr (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Victor Mancini besucht die Selbsthilfegruppen Sexsüchtiger; er ist sexsüchtig, im Gegensatz zu den anderen aber will er nicht geheilt werden - er sucht nur gleichgesinnte (Sexpartner). Wenn er das nicht tut, arbeitet er tagsüber in einer Art Museumsdorf, in dem außerdem sein Kumpel Denny zugange ist, der ständig am Pranger steht, weil er gegen die vielfältigen Verhaltensmaßregeln verstößt, Stempel von Discos auf dem Handgelenk trägt, vergessen hat, seine Uhr abzunehmen. Irgendwie steht Denny drauf, am Pranger zu hängen. Währenddessen vögelt sich Victor durch die meistens bekiffte Mitarbeiterschar.

Abends aber schlägt Victors eigentliche Stunde - und die seiner Opfer: Er läßt sich, täglich mehrfach in immer anderen Restaurants, das Leben retten. Einen Erstickungsanfall vortäuschend, wartet er darauf, von einem guten Geist erlöst zu werden, um fortan dessen Geretteter zu sein, und mit andauernden Geldgeschenken bedacht zu werden. Victor schreibt täglich Briefe an die wachsende Zahl seiner Retter, dafür bekommt er Grußkarten und kleinere Geldbeträge. Und er braucht die Kohle, denn die demente Mutter kostet 3.000 Dollar im Monat. Sie erkennt ihn zwar nicht mehr, wenn er sie im Pflegeheim besucht, hält ihn meistens für ihren Anwalt, aber dafür begegnet Victor der vermeintlichen Ärztin Paige Marshall, der Frau, in die er sich verliebt. Und irgendwann, ja irgendwann glaubt er sogar, der Messias zu sein ... während Denny Steine sammelt, für jeden Tag, an dem er nicht onaniert hat, einen - und aus ihnen eine Kathedrale baut.

Die turbulente und enorm amüsante Handlung - Episoden wie etwa das Austrinken der Schneckenfallen in den Vorgärten der Nachbarschaft - steht eigentlich im Hintergrund, der lakonische Sprachwitz und die augenzwinkernde, fast weise Betrachtung der Verstrickungen des Daseins, der Unmöglichkeit, eine Erfüllung zu finden, sich wenigstens zu positionieren, stellen den eigentlichen Kern dieses wundervollen und hochkomischen Buches dar. Jeder zweite Satz ist zitierfähig. „Genial" ist nicht das richtige Wort, aber das erste, das mir einfällt ...

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30 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Mind Apocalypse, 1. Juli 2002
Dieses Buch ist mit Sicherheit ein schwer verdaulicher Brocken. Nicht weil es gewaltätig wäre. Es ist diese totale Abstumpfung der Protagonisten, die dem Leser zu schaffen macht. Dieser allgegenwärtige Zynismus. Ich meine Victor geht zu Sitzungen von Sexsüchtigen um dort eine flüchtige Nummer zu schieben. Er miemt in Restaurants den Erstickenden, in der Hoffnung das sich sein Retter als mildtätig erweist und ihm eine nette kleine Spende zukommen lässt. Victor ist tatsächlich ein Simulant. In vielerlei Hinsicht. Es ist ein Portrait eines Menschen, der mit sich selbst kämpft. Aber egal wie er es dreht und wendet, es ergibt sich einfach keine Besserung für ihn. Der Roman strotzt nur von originellen Einfällen. Auch in den abstoßendsten Szenen, kann man sich eines gewissen Schmunzelns nicht erwehren. Auch finde ich Palahniuks Stil genial. Es ist mir nicht so oft passiert das ich mal zum Spaß in einem Buch blättere, die erste Seite lese und den Rest fast in einem Zug durchlesen muß. Der Leser muß schon für sich entscheiden, ob er diesen Roman als ernsthafte Gesellschaftskritik begreift oder als nette Unterhaltung für schöne Sommerabende auf dem Balkon. Denn manche Szenen sind schon wirklich pure Situationskomik. Ich erinnere nur an die Sexszenen in den winzigen Flugzeugtoiletten. Wie dem auch sei, ich habe die Lektüre sehr genossen. Viel Spaß damit!
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1.0 von 5 Sternen chuck stürzt ab
ich habe fight club bleibt, ich fand flug ... gut, aber dieses buch ist furchtbar. man merkt und das muss ich so sagen, dass chuck das schreiben in schreibschulen gelernt hat. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Fansektor M veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Spannend
Für mich ist es wichtig das ein Buch recht bald spannend wird und ich es nicht mehr weglegen möchte. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Ulrike Widlhofer veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Sex, Rocks and... alles was das trübe Leben sonst noch bietet
"Fantastisch", ist vielleicht nicht das richtige Wort, aber erste was mir einfällt.

In was für Kreisen hält sich Palahniuk eigentlich auf, um Ideen für seine Bücher... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Carsten Krautwald veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Mit gemischten Gefühlen fertiggelesen....
In der Kurzbeschreibung heisst es: "Nur zwei Wünsche beherrschen das Leben von Victor Mancini: schnelles Geld und schneller Sex. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von silver veröffentlicht

2.0 von 5 Sternen schwach
chuck palahniuk ist für mich eigentlich ein fabelhafter schriftsteller (fight club, flug 2039) doch dieser roman berührt mich garnicht. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von steph veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Simulant forever
Dieses Buch ist der Hammer.
Wie von Palahniuk gewohnt ist es ein Schlag mitten ins Gesicht der modernen Gesellschaft mit all ihrer Sattheit, ihrem Selbsthass und innerer... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von nambuto veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen zu viel Schnick-Schnack für zu wenig Sinn
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Vor 13 Monaten von J. Renno veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Typisch Palahniuk
Ich habe schon einige von Palahniuks Werken gelesen und weis, dass man bei ihm mit allem rechnen muss (auch mit längen in der Handlung). Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Schnickel veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen eine herrlich fiese sauerei
Ich muss zuallererst vorausschicken, dass dies mein erstes Buch von Palahniuk ist und Fight Club nur als Film kenne. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. September 2007 von tk

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