Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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30 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Spannend, aber..., 22. April 2002
Von Ein Kunde
Das Buch war unterhaltsam und ich habe es an einem Sonntag komplett gelesen. Ich hätte gerne 5 Sterne gegeben, aber da kommt doch das berühmte "aber..."1. schon zu früh weiß man wer der Mörder ist. 2. Die Szene im weiträumigen und kalten Keller, in der der Mörder barfuß (!) zu seinem eingesperrten Opfer kommt und dann noch sehr "unglücklich" in Glasscherben tritt ist so extrem unglaubwürdig und sehr weit hergeholt. Eigentlich paßt das so gar nicht zu dieser Schriftstellerin, die es schafft mehrere Handlungsabläufe so perfekt nebenenander und doch miteinander laufen zu lassen. Also ich war darüber maßlos enttäuscht. Wenn ich schon für die Schlußszene einen verletzten und fiebernden Mörder brauche, dann doch bitte nicht so... 3. Fast jeder Akteur muß wenigstens einmal in diesem Buch kotzen oder es ist ihm wenigsten schlecht. Das ist auch ein roter Faden, der sich durch das gesamte Buch zieht. Also hier wäre weniger auch mehr gewesen oder die Schriftstellerin persönlich mußte etwas verarbeiten und kam deshalb immer wieder darauf zurück. Das sind nun die Gründe für 3 Sterne. Sonst ist es ein kurzweiliges und doch fesselndes Buch. Ich denke die Schriftstellerin bekommt IHRE Schwächen auch noch in den Griff, dies läßt auf die anderen Bücher hoffen. Trotz der Schwächen würde ich es weiterempfehlen.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
hat mich insgesamt nicht so überzeugt, 26. September 2005
Der Einstieg in "die Täuschung" hat mir noch gut gefallen. Lauras Mann fährt, wie jedes Jahr im Herbst, nach Frankreich zum Segeln und ist seit seiner Ankunft dort spurlos verschwunden. Erste Nachforschungen Lauras ergeben, daß ihr Mann völlig pleite ist und anfänglich sieht es so aus als habe er sich abesetzt um dem finanziellen Desaster zu entfliehen. Um Klarheit zu erlangen reist Laura ihm nach. Innerhalb kurzer Zeit stellt sich heraus, daß ihr Mann ermordet wurde und daß er seit Jahren eine Geliebte hatte. Bis dahin hat mir das Buch gefallen und ich fand es auch einigermaßen spannend. Dann wurde es mir aber einfach zu konstruiert. Jede, aber auch wirklich jede Person in dieser Geschichte ist unzufrieden und führt ein unglückliches Leben. Selbst das, auf der Hochzeitsreise befindliche Paar, streitet sich und wüßte man nicht um die Tatsache, daß die beiden gerade erst geheiratet haben, würde man annehmen, daß sie schon eine einigermaßen zerrüttete Ehe führen. Das ziemlich akriebisch beschriebene Akneleiden von Christine hat mich nach einiger Zeit doch ziemlich angeekelt. Ich hätte da auf die Wiederholung der Details auch verzichten können. Die Geschichte von Pauline (die natürlich auch ein total unglückliches Leben führt) empfand ich als sehr bemüht Spannung zu konstruieren und eher einigermaßen langweilig. Gar nicht nachvollziehbar ist für mich warum der Mörder, als er sich in den (kalten!) Keller begibt, zwar Jeans und Rollkragen trägt, aber keine Schuhe und sich somit barfüßig eine Schnittverletzung zuzieht. Den einen Stern vergeb ich für den gelungenen Einstieg - der Rest des Buch hat mich einfach gar nicht überzeugt.
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40 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Nicht besonders gelungen!!, 20. Juni 2002
Mit diesem Roman hatte ich so meine Probleme. Es gibt zwar leidig spannende Stellen, aber ich wußte sofort wer der Mörder ist. Sobald die betreffende Person das Geschehen betritt wußte ich, der ist es. Hinzu kommen die wirklich sehr seltsamen Figuren. Kein einziges Pärchen in diesem Buch ist glücklich, keine einzige Person normal. Alle leiden unter psychischen Beinträchtigungen; sind depressiv, unglücklich etc. Unangenehm aufgefallen ist mir, das sich in dem Buch wahnsinnig viel übergeben wird. Und zwar in den unmöglichsten Situationen (am Anfang erbricht sich ein Opfer Sekunden vor dem Mord) und vor allen Dingen oft und mit wachsender Begeisterung. Ich weiß nicht, ob die Autorin da selber etwas verarbeiten wollte, aber es ist störend und sehr auffällig. Da die Autorin relativ früh offenbart, wer der Mörder ist, ist das Ende nicht so spannend, wie es hätte sein können. Hinzu kommt, das wie des öfteren, die Männer in Charlotte Links Roman sehr schlecht weggekommen. Entweder sie sind Betrüger, Schwächlinge, Sadisten, Ekelpakete oder eben Mörder. Ich habe mal gelesen, das sie gesagt hat, das es daran liegt, das sie starke Frauenfiguren erschafft und das dadurch die Männer schlechter wirken. Für "Die Täuschung" kann das nicht zutreffen, da es nich eine einzige starke Frau im ganzen Roman gibt.Ich finde, Charlotte Link sollte bei historischen Romanen á la "Die Sterne von Marmalon" bleiben. Das entspricht wohl eher ihrem Talent und auch ihrem Niveau. Psychologische Spannungsromane scheinen jedenfalls nicht ihr Ding zu sein, wie auch schon "Der Verehrer" zeigte. Bleibt die Frage, warum sich Charlotte Link so gut verkauft. Es hat fast den Anschein, als würde einfach alles von ihr veröffentlicht. Zum Beispiel ist mir schleierhaft, warum die verantwortliche Lektorin bei "Die Täuschung" die Autorin nicht darauf hingewiesen hat, das die Figuren sich zu oft erbrechen. So was sieht man doch. Anscheinend darf die Dame aber einfach schreiben und wird dann unbesehen veröffentlicht. Wer gerne leichte psychologische Spannungsromane lesen möchte, ist z.B. mit Mary Higgins Clark sicher besser bedient!
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