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Ensel und Krete: Ein Märchen aus Zamonien: Ein Märchen aus Zamonien von Hildegunst von Mythenmetz. Mit Erläuterungen aus dem Lexikon der ... Umgebung von Professor Dr. Abdul Nachtigaller
 
 

Ensel und Krete: Ein Märchen aus Zamonien: Ein Märchen aus Zamonien von Hildegunst von Mythenmetz. Mit Erläuterungen aus dem Lexikon der ... Umgebung von Professor Dr. Abdul Nachtigaller (Taschenbuch)

von Walter Moers (Autor)
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (90 Kundenrezensionen)
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Produktinformation


Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Urlaub mit den Eltern kann so langweilig sein. Die beiden Fhernhachen-Kinder Ensel und Krete erleben das am eigenen Leibe, als sie mit ihren Eltern den zamonischen Großen Wald bereisen. Dabei hatten sie gehofft, dort endlich einmal etwas zu erleben! Und so ziehen sie auf eigene Faust los, um das Abenteuer zu suchen, verlaufen sich jedoch nach kurzer Zeit. Damit nimmt ein rasantes Märchenabenteuer seinen Lauf, bei dem selbst den Gebrüdern Grimm bald die Puste ausgegangen wäre. Die beiden Zwergenkinder treffen auf zahlreiche gefährliche oder einfach nur sonderbare Geschöpef: einen Laubwolf, Erdgnömchen, Geheimbären, Fledertratten, Schuhus, Einhörnchen, einen sprechenden Meteor und allerlei andere Seltsamkeiten. Natürlich finden auch ein Hexenhaus, und der fantasievolle Showdown hat mehr mit dem Blair Witch Project als mit unseren alten Hausmärchen gemeinsam.

Erzählt wird die Geschichte übrigens vom berüchtigsten Dichter Zamoniens, Hildegunst von Mythenmetz, einem tausend Jahre alten, aufrecht gehenden Zwergsaurier, der die Handlung -- meist an ihren spannendsten Stellen -- unterbricht, um weiterführende Erläuterungen zu geben, die sogar noch interessanter und witziger sind als die Handlung selbst. Diesem Stilmittel lieh der Dichter sogar seinen Namen: die "Mythenmetzsche Abschweifung". Und so erfährt man ganz nebenbei haarsträubende Details über zamonische Zahlensysteme, die sieben Grundtugenden des Dichters oder auch Insiderinformationen über den zamonischen Literaturbetrieb. Abgerundet wird das Buch durch die halbe Biografie des Hildegunst von Mythenmetz unter dem Titel "Von der Lindwurmfeste zum Bloxberg".

Auf die Frage, wieso dieses Buch keine direkte Fortsetzung von Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär sei, antwortete Walter Moers: "Das hat verschiedene Gründe. Erstens glaube ich, dass ein Buch mit über 700 Seiten für eine Figur genügen sollte. Zweitens war für mich schon beim ersten Buch der eigentliche Held nicht der Blaubär, sondern der Kontinent Zamonien. Dessen Geschichte -- und die seiner Bewohner -- möchte ich weitererzählen, in alle möglichen Richtungen." Und so besteht die Hoffnung, dass es auch weitere Zamonien-Bücher geben wird, selbst wenn Walter Moers die zweiten 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär im Dunklen lässt. --Hardy Kettlitz



Perlentaucher.de

Pressenotiz zu : Die Zeit, 29.06.2000
Christoph Siemes ist begeistert von diesem Buch Moers`, das für Kinder wie für Erwachsene gleichermaßen lohnend sei. Es dokumentiert den unglaublichen Einfallsreichtum des Autors und bietet derart viel Stoff, dass ein Menschenleben gar nicht ausreichen würde, um ihn auszuarbeiten, so der überwältigte Rezensent und schwärmt gleich weiter: Am raffinierten Wechsel der Erzählperspektiven und an den selbstreferentiellen Abschweifungen des Erzählers hat "jedes germanistische Oberseminar was zu beißen und jede Kinderzimmerbelegschaft ihre Freude", seine "realistische Fantastik" und "naive Fabulierlust sind auch sinnbildlich zu verstehen und damit nicht nur Selbstzweck. Siemes hält das Buch gleichermaßen für eine Persiflage des Literaturbetriebes als auch ein Loblied auf die Literatur. Nur vor einem warnt er die Leser augenzwinkernd: die Beschreibung diverser "Pilztrips" sei pädagogisch wohl "weniger wertvoll", weshalb für Eltern Vorsicht geboten sei, wenn sie ihre Kinder mit diesem Buch beglücken wollten.

© Perlentaucher Medien GmbH
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

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22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein Feuerwerk phantastischer Sprach- und Erzählideen, 7. April 2007
Von Johannes Fischer "johfischer" (Taufkirchen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Waren schon die über 700 Seiten der "13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär" ein einziges Aufgehen in einem überwältigenden Einfallsreichtum, fand das seine Fortsetzung in dieser Geschichte auf der Basis von Hänsel und Gretel. Wer hier allerdings eine aufgewärmte Neufassung des Grimm'schen Märchens erwartet, kennt Walter Moers und seine pfiffigen Ideen nicht! Wie die beiden Protagonisten überhaupt dazu kommen, daß sie sich im Wald verirren, und was ihnen da so alles an völlig schrägen Typen und Wesen - tierisch oder pflanzlich - begegnet, sucht seinesgleichen. (Ich kann mich noch immer zerkugeln über eine Pflanze, die "Gemeiner Weglagerich" heißt.) Darüber hinaus ist nicht nur das Ende überraschend, sondern eigentlich jeder Winkelzug, den die Geschichte nimmt.
Besonders erheiternd sind die Zwischentexte des Hildegunst von Mythenmetz, die große Kenntnis der allgemeinen menschlichen Wesensart erkennen lassen und dem Künstler im besonderen und dem Menschen im allgmeinen einen Spiegel vorhalten.
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29 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Aus Alt mach Neu, 5. Juli 2006
Nachdem ich "Die Stadt der träumenden Bücher" förmlich verschlungen habe, wollte ich unbedingt mehr von Walter Moers lesen und habe mich letztendlich für "Ensel und Krete" entschieden. Dieses Buch ist auf seine Art völlig anders als "Die Stadt der träumenden Bücher". Moers hat das altbekannte Märchen "Hänsel und Gretel" als Grundlage benutzt und doch ist etwas völlig neues dabei herausgekommen, etwas das sicherlich niemand auf den ersten Blick erwarten würde. Zudem hat Moers auch dieses Buch wieder mit seinen zahlreichen Zeichnungen über Zarmonien und seine Bewohner bereichert.
Ensel und Krete erleben von dem Moment an in dem sie sich im Wald verlaufen nur noch Abenteuer. Sie treffen auf die unterschiedlichsten Geschöpfe wie zum Beispiel einen Laubwolf und die unsterblichen Sternenstauner und geraten in die unmöglichsten Situationen. "Zum Glück" erlöst der Erzähler Hildegunst von Mythenmetz die Leser ab und zu an den spannendsten Stellen durch seine neueste stilistische Erfindung, die "Mythenmetzsche Abschweifung", in welcher er den Lesern seinen Schreibtisch näher erläutert, über seinen ärgsten Feind herzieht und eben alles erzählt was ihm gerade so durch den Kopf geht, sprich: er schweift ab.
Darum gebe ich dem Buch auch nur 4 Sterne, denn obwohl diese Abschweifungen sehr unterhaltsam, informativ und lustig sind, waren es für meinen Geschmack ein paar zu viel...aber das ist ja Geschmacksache.
Natürlich darf auch die Hexe in diesem Buch nicht fehlen, welche jedoch keine "normale" Hexe ist. Mehr wird an dieser Stelle aber nicht verraten.


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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Unter Bäumen will ich träumen, 29. August 2007
Ich halte dieses Buch eindeutig für unterschätzt. Sicher, "Die 13 1/2 Leben des Käptn Blaubär" und "Rumo" sind fast dreimal so dick wie dieses mit 250 Seiten für Moerssche Verhältnisse eher "dünne" Büchlein. Aber einem rundum gelungenen Buch letztendlich auf Grund seiner Kürze Bewertungspunkte abzuziehen, das will mir nicht ganz einleuchten.

Und gelungen ist dieses zamonische Märchen wirklich! Leider werden wohl viele Leser, die mit Moers nicht vertraut sind, schon vom Wort "Märchen" abgeschreckt werden, doch in Zamonien versteht man darunter etwas anderes, als wir es tun: "Schreckliche Spannung, Grausame Bosheit, Goldener Humor, Feinste zamonische Hochliteratur", wie der Autor Hildegunst von Mythenmetz sein Werk bewirbt.

Wer hier mit einer müden, mit dem ein oder anderen Fantasywesen angereicherten Nacherzählung von "Hänsel und Gretel" rechnet, könnte falscher nicht liegen. Moers - pardon: Mythenmetz greift zwar viele Elemente des ürsprünglichen grimmschen Märchens auf (Himbeerspur statt Brotkrumen, zwei verirrte Fhernhachenzwergenkinder im großen bösen Wald, die Konfrontation mit einer Hexe, ...) peppt diese Geschichte jedoch mit zahllosen weiteren fantastischen Elementen auf und sorgt fast permanent für unvorhersehbare Wendungen. So geraten die beiden Zwillinge in einen Drogenpilzrausch und ganze Teile der Handlung entpuppen sich als Halluzinationen. Der Leser wird geschickt an der Nase herum geführt und kann sich auch bei der folgenden Handlung nie ganz sicher sein, ob es sich um Wahnvorstellungen oder reales Geschehen handelt. Auch die Hexe, deren Erscheinen der Leser von Anfang an entgegenfiebert, kommt dann in einer Form, die wiedermal völlig überrascht.

Was das wirklich Geniale an diesem zamonischen Märchen ausmacht, ist jedoch eine weitere Erzählebene, die zur Geschichte von Ensel und Krete hinzukommt, diese ständig unterbricht und die Geschichte quasi "anhält": die mythenmetzschen Abschweifungen. An den unmöglichsten und oft auch spannendsten Stellen pausiert der Autor die Geschichte und platzt plötzlich mit Beschreibungen seines Schreibtisches heraus oder übt heftige Kritik am zamonischen Bildungssystem sowie Literaturkritikern. An anderer Stelle weist er wehement auf seine eigene schriftstellerische Raffinesse hin und drangsaliert den Leser, indem er über mehrere Seiten nur das Wort "Brummli" schreibt und dies als willkürliche künstlerische Freiheit deklariert. Die mythenmetzschen Abschweifungen stellen die Geduld des Lesers gewollt auf die Probe, dies jedoch in einer solch humoristischen Art und Weise, dass nie Frust aufkommt sondern das Grinsen im Gesicht des Lesers mit jedem Mal breiter wird. Der Leser wird hier selbst mit eingebunden, direkt angesprochen und vom Autor mit seiner Erwartungshaltung konfrontiert.

Auch das Ende des zamonischen Märchens führt den Leser an der Nase herum. Ich habe das Buch nachdem sich "der Raum mit Magensäften füllte" erst einmal - enttäuscht - aus der Hand gelegt. Dies entpuppt sich jedoch nur als ein weiterer Trick und prompt bekommt der unbefriedigte Leser einfach ein alternatives Happy-End vorgesetzt, womit Mythenmetz das für gewöhnlich tragisch endende zamonische Märchen ganz nebenbei mal wieder revolutioniert.

Abschließend folgt noch eine halbe Biographie von Mythenmetz aus der Feder von Walter Moers, die in köstlicher Weise verschiedene Literaten auf's Korn nimmt und die Literaturparodie, die "Ensel und Krete" letztlich darstellt, perfekt abrundet. Besonders hier erwarten den Leser einige Lacher, die es in sich haben, wenn Mythenmetz beispielsweise ein Exemplar eines seiner Romane mit Pfeilen beschießt und es als überarbeitete Neuausgabe anpreist oder die mythenmetzsche Mythembearbeitung erfindet, bei der zufällige Buchstaben und Silben aus seinen Gedichten entfernt werden.

Vielleicht können sich auch Kinder an der ein oder anderen Stelle und besonders auch an den gewohnt lustigen und zahlreichen Zeichnungen erfreuen, "Ensel und Krete" richtet sich jedoch nicht zuletzt wegen einiger sehr gruseliger und brutaler Szenen an ein erwachsenes Publikum.
Die Lektüre des Vorgängers "Die 13 1/2 Leben des Käptn Blaubär" ist zum Verständnis nicht zwingend notwendig, ist jedoch zu empfehlen, da sonst einige Gags nicht zünden können und dem Leser vielleicht auch ein wenig der Hintergrund des Ganzen fehlen könnte.

Zum Schluss noch ein paar Worte zu Verarbeitung und Design: Wer es sich leisten kann, sollte auf jeden Fall, wie bei den übrigen Zamonien-Büchern auch, zur Hardcover-Ausgabe greifen. Diese kommt in einem superschicken Design daher. Auf der Innenseite des Schutzumschlages findet sich eine liebevoll gezeichnete Karte von Bauming, natürlich mit Legende und zamonischer Pflanzen-, Insekten- und Pilzübersicht. Der Einband wartet mit einem schlichten jedoch schönen Holzdesign auf und ergänzt sich wunderbar mit den vielen Illustrationen im Buch. Hier bildet wirklich alles; von der Schrift, über die Zeichungen bis hin zum Einband eine Einheit, die ihr Geld wirklich wert ist.

Fazit: Urkomische Literaturparodie für alle, die sich nicht von einer auf den ersten Blick kindlichen Verpackung abschrecken lassen und mal was ganz Außergewöhnliches erleben wollen.
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1.0 von 5 Sternen Schlechtestes Buch, das ich bisher gelesen habe!
Das alte Märchen von Hänsel und Gretel in ein neues Gewand gepackt... Leider wird die Geschichte immer wieder von Kommentaren des Autors unterbrochen, die mit der Handlung wenig... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Tagen von E. Kuhn veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Meisterwerk????
Also das ist definitiv mit Abstand eines der schlechtesten Bücher die ich je gelesen habe ...
ein Meisterwerk ist es definitiv nicht , ich glaube eher da befand sich jemand... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Tagen von kira veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen ganz nett
Mit "Ensel und Krete" entführt Walter Moers seine Leser wieder in seine Fantasiewelt Zamonien. Diesmal basiert die Geschichte auf dem allseits bekannten Märchen Hänsel und Gretel... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von drawulfia veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Ein kleiner Ausflug nach Zamonien
"Ensel und Krete" ist zwar wieder nach Walter Moers Manier sehr unterhaltsam und humorvoll gestaltet, kommt aber (allein von der geringeren Seitenzahl) nicht an seine Folgewerte... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Ray veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Gelungen wie immer
Was soll man zu den zamonischen Büchern von Walter Moers noch sagen?
Entweder liebt man sie oder man kann gar nichts damit anfangen. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Benjamin Bremer veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Moers wie man ihn kennt
Moers erster Roman "Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär" hat mich schon sehr fasziniert. "Ensel und Krete", die Fortsetzung der Zamonien Romane ist ihm aber auch wieder sehr... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Potty veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Märchen, Grusel, Lyrik, Groteske, Horror, Drama,...
all das und viel mehr in EINEM, eben diesem, Buch. Einfach verrückt. Ein Erguss an Ideen, Verrücktheiten, Gestalten, Landschaften und Situationen. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Manuela Schwab veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Mythenmetz geht mir auf den Wecker...
Das ist,meiner Meinung nach,ehrlich das schlechteste der Moers-Bücher,die ich bislang gelesen habe.Vor allem die Mythenmetzsche Abschweifung fand ich nicht gut. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Der Planet der Affen veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Studienliteratur mal anders ...
Ich musste das Buch für ein Einführungsseminar in Germanistik lesen und war anfangs überhaupt nicht begeistert, da es nicht gerad mein Lieblings-Genre anspricht. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Sören Perschel veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Absolut Genial, selbst für Nicht-Märchen-Fans
Walter Moers hat mit diesem Buch etwas ganz Fantastisches geschaffen!
Der Grundriss entspricht dem des Märchens Hänsel und Gretel, ist aber eben auf "Mörsische" Art und... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Sandra Göhlich veröffentlicht

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