Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Helle Freude !!, 11. Juli 2007
Der gutmütige wie charismatische Korporal Karotte ist Wächter in Ankh-Morpork, der größten Stadt der Scheibenwelt. Nachdem in der Assassinengilde das Gfähr gestohlen wird (was immer das sein soll) liegt es an der Nachtwache, eine Mordserie aufzuklären, die mit dem Gfähr begangen wurde. Das Problem ist nur, dass es so gut wie keine Morde in Ankh-Morpork gibt. Nur Selbstmorde. Zumindest offiziell. Zudem werden die Ermittlungen der Nachtwache vom Patrizier der Stadt tatkräftig behindert. Wirklich bedauerlich für ihn, denn er ist ebenfalls ein Ziel des Gfährs. Hauptmann Mumm ist mit diesem Fall überfordert und er ergibt sich dem Suff, schliesslich wird er alsbald Lady Sibyll Käsedick heiraten, dann ist er Privatier und Mitglied der sog. besseren Gesellschaft.
Es liegt also an Korporal Karotte, Licht in die immer verstrickter werdenden Morde zu bringen, und das mit der recht interessanten Truppe der Nachtwache: ein Zwerg, ein Troll, ein Wehrwolf, ein Söldner... Das sieht nicht gut aus, zumal Zwerge und Trolle Todfeinde sind, die sich - quasi immerzu - bekämpfen.
Terry Pratchett hat hier etwas Grossartiges geschrieben, denn unter der Oberfläche des herrlichen Humors steckt eine grosse Tiefe in der Geschichte. Die Feinde müssen nicht nur lernen friedlich miteinander zu leben sondern auch eng zusammenarbeiten. So lernen der Troll und der Zwerg sich schliesslich gegenseitig schätzen und helfen einander tatkräftig, bis sie Freunde werden.
Terry Pratchett zeigt ziemlich schonungslos Vorurteile und Vorverurteilungen auf, die er mit viel Witz in seiner Geschichte verpackt. Und: er zeigt, dass es auch anders geht. Wie mit Interesse am andersArtigen Grenzen leichtfüssig überschritten werden, und unterschiedliche Wesen friedlich und sich gegenseitig unterstützend miteinander leben können. Eine Frage drängt sich da geradezu auf: Wenn das Trolle und Zwerge können, warum nicht auch Menschen? Terry Pratchett kommt nicht belehrend daher, sondern schreibt ausgesprochen verschmitzt, mit sprühendem Witz und bestechender Ironie.
Ein tolles Buch, das ist sehr empfehlen kann.
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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ankh-Morporks Nachtwache Teil zwei...., 23. September 2001
Etwas fast unvorstellbares ist in Ankh-Morpork geschehen. Eine Waffe wurde den Assasinen, Kenner wissen das es sich hierbei um die Gilde der Mörder handelt, gestohlen. Eine Waffe mit unbekannter Wirkung. Eine Waffe namens: GFÄHR. Doch ziemlich schnell sollten die unbescholtenen Bürger von Ankh-Morpork diese Wirkung zu spüren bekommen. Allen voran der Zwerg Björn Hammerhock den man mit einem schönen Loch in der Brust aus dem Fluss fischte. Doch bei diesem einen Opfer sollte es nicht bleiben.Hauptmann Mumm von der Stadtwache bekommt vom Patrizier der Stadt den Auftrag, den Dieb unverzüglich hinter Schloss und Riegel zu bringen. Ihm zur Seiten stehen dabei Korporal Karotte, Obergefreiter Knuddel, Feldwebel Colon und auch Obergefreiter Detrius, ein Troll, der sich dank seiner Stärke zum Leidwesen aller beim Salutieren selbst zu Boden schlägt. Und dann ist da noch Obergefreitin Angua, die sich bei Vollmond in einen Werwolf verwandelt. Sie alle machen sich auf die Suche nach dem Täter. Doch bis dahin wird der TOD noch so einiges zu tun bekommen. Denn nicht nur das Oberhaupt der Assasinen-Gilde verschweigt etwas, nein auch der Patrizier sagt nicht die Wahrheit. Und welche Abenteuer unsere Helden von der Stadt-Nachtwache alles mit explodierenden Drachen, Zwergen und Trollkämpfen und insbesondere dem Geist des GFÄHRS zu bestehen haben, solltet ihr euch selbst zu Gemühte führen. Terry Pratchett lohnt es sich immer zu lesen. Jedes seiner Bücher findet sich auf der englischen Bestsellerliste wieder. Erlebt einen TOD der alles etwas fröhlicher gestalten will. Ein großes Lesevergnügen. Mike Ehrhardt
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die Wache, zum 2., 2. März 2006
Ich muss zugeben, ich bin eine begeisterte Terry Pratchett-Leserin und habe fast alle Bücher verschlungen, insofern darf meine Objektivität angezweifelt werden. dennoch: Helle Barden, war das erste Scheibenweltbuch, das mir in die Finger geriet und ich war sofort hellauf begeistert. Das Buch, das von der Stadtwache aus Ankh-Morpork berichtet, ist ein lupenreiner Krimi und somit sehr gut für einen Einstieg geeignet, da es keinerlei Vorwissen benötigt. Das Buch ist mit Witzen, Anspielungen und ironischen Kommentaren nur so gespickt und führt zudem eine Handvoll neue fantastische Figuren ein. Die Handlung ist typisch Pratchett...verschiedene Handlungsstränge, die nach und nach zusammengeführt werden und bei "Helle Barden" kommt noch eine gehörige Portion Spannung hinzu.Fazit: Ein genialer Roman, der das Zeug zu einem absolute Kultbuch hat. PS: Der völlig schwachsinnige Titel ("Helle Barden") hat absolut nicht mit dem englischen Original zu tun, das da heißt: "Men at Arms". Man denke dabei vor allem an eine englische Wachtruppe mit dem Namen GENTLEmen at Arms...
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