Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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24 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Für einen bestimmten Menschentypus geschrieben, 5. August 2008
Elizabeth Georges Buch ist einfach genial - wenn man so ist wie sie. Also jemand, der gerne plant, der sich gerne die Zeit einteilt, der systematisches Denken mag, der gerne Schaubilder zeichnet, der seine Kreativität in einem Rahmen entfalten möchte. Ich beispielsweise bin so ein Mensch. Und mich hat dieses Buch absolut begeistert. Es war mit Abstand der beste Ratgeber über 'das Schreiben', den ich je gelesen habe.
Es gibt solche, die denken, dass man das Schreiben nicht lernen kann.
Vielleicht stimmt das auch.
Wenn es aber nihct stimmt, und wenn einem denkenden Menschen doch die Augen geöffnet werden können für die Details, die es zu beachten gibt, wenn man ein Buch schreiben will, wenn es also etwas nützt, von einem erfahrenen Menschen Tipps entgegenzunehmen, dann kann man das sicherlich sehr gut mit vorliegendem Buch.
Es geht darin um den konkreten Anfang eines Buches, um den Gesamtaufbau, um die Figuren - und dies alles sehr detailliert und mit Beispielen. Außerdem lässt sie uns teilhaben am Tagesrhythmus ihres Schriftstellerlebens, schlägt vor, in welchen Schritten man ein Buch auf die Welt bringen kann und weist auf Fehlerquellen hin.
Ich bin wie gesagt begeistert und kann dieses Buch allen, die sich obiger Beschreibung verwandt fühlen, empfehlen.
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38 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Alles enthalten was angehende Autoren anfangs wissen müssen, 9. Februar 2006
Ich habe mir dieses Buch vorsorglich aus der Stadtbibliothek ausgeliehen, sowie einige andere zu diesem Thema, weil ich vorbeugen wollte Geld auszugeben, was ich hinterher bereue. Doch dieses Buch werde ich mir persönlich kaufen, weil ich immer wieder nachschlagen möchte.Die Autorin hat etwas geschaffen, was für angehende Schriftsteller, bzw. Autoren von großer Hilfe ist. Bei allem was sie empfiehlt teilt sie dem Leser mit, dass sie es so macht, dass man es so machen kann, aber dass sie durchaus aus Kollegen kennt, die genauso erfolgreich einen anderen Weg eingeschlagen haben. Sie überlässt es dem Leser wie er vorgehen soll, auch wenn sie richtungsweisende rote Fäden verteilt. Jeder soll selber entscheiden, jeder soll seinen Weg finden... Sie gibt nicht nur ein Gerüst für den Aufbau eines Romanes, sondern auch hilfreiche Infos zum Thema, wie vermeidet man Geschwätz im Roman, was gehört zu einer Figurenbiographie, welche Berufe können Figuren haben, wie man Charaktere staffelt, etc. Also nicht nur Theorie, sondern wirklich auch Ideen und Hilfen! Sie zeigt auf welche Schwierigkeiten Dialoge mit sich bringen, wie man anfängt, welche Erzählweise, welche Erzählform, woher Ideen nehmen, wie eine Geschichte finden und noch so viel mehr. Es ist für mich ein gelungenes Werk und natürlich kein Nachschlagewerk im Sinne von - nach Stichpunkten suchen und kurz lesen. Dieses Buch ist ausführlich in jeder Hinsicht. Keine kurzen Stichpunkte und Hilfen, sondern ausführliche Meinung, Erklärung und Beispielgabe. Die Autorin gibt im ganzen Buch zu jedem Thema immer Textbeispiele von anderen Autoren und ihren Büchern. Und keine Angst, viele Bücher, die dort zeilen-, bzw. absatzweise zitiert werden, kennt man. Das hat mich besonders gefreut und hat mir das Buch und die Autorin näher gebracht. Ich kann es jedem nur empfehlen, der Romane und Erzählungen schreiben möchte, egal in welchem Genre, denn sie gibt sowohl Beispiele zu kriminalistischen, erotischen, erzählerischen, horrormäßigen und auch fantastischen Büchern. Sie beschränkt sich also nicht nur auf ein Genre. So kann jeder was aus diesem Buch gewinnen und sich rausziehen.
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45 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Guter Leitfaden für das Schreiben, 3. Oktober 2005
Elisabeth George ist eine erfolgreiche Krimi-Autorin, die zahlreiche Bestseller verfasst hat. Sie ist aber auch eine Lehrerin, die in zahlreichen Kursen Anfänger in das Handwerk des Schreibens einführte.Und in diesem Buch schildert sie all das, was das Handwerk ausmacht. Wie man Figuren und Schauplätze erfindet, wie ein Plot entsteht und sich entwickelt, wo ein Roman anfängt oder anfangen kann, Erzählperspektive und Erzählsprache, Dialog und vieles mehr. Das wird nicht trocken vorgestellt, sondern an Beispielen und die Autorin zählt nicht zu denen, die glauben, es gebe eine und nur eine Art, einen Roman zu schreiben, sie betont auch immer wieder, dass das, was sie über das Handwerk schreibt, ihre persönliche Erfahrung ist und kein Dogma, an dass sich jeder Autor halten muss. Statt einer Methode stellt sie immer mehrere Möglichkeiten vor und am Schluß sollte der Leser einen reich gefüllten Werkzeugkasten haben, aus der er auswählen kann. Georges Buch zeigt auch, was für ein Aufwand es ist, einen Roman zu schreiben, wie oft die Autorin dabei Selbstzweifel plagen, ob sie überhaupt gut genug ist und dass Beharrlichkeit für einen Autor fast noch wichtiger ist als Talent. Besonders ihre ausführliche Schilderung, wie man Romanfiguren entwirft und aus ihnen den Plot entwickelt, sollte jeder, der einen Roman schreiben möchte, genau studieren. Denn die meisten Anfänger wissen bei weitem zu wenig über ihre Figuren und scheitern deshalb irgendwann beim Schreiben oder ihre Texte sind lahm wie ein alter Ackergaul. Vielleicht ist das Buch nicht so leicht zu lesen, wie Freys Texte, wie man (angeblich) verdammt gute Romane schreibt, dafür ist es aber erheblich brauchbarer und frei von Scheuklappen und Dogmatismus. Fazit: Dieses Buch gehört auf das Bücherbord jedes Schreibanfängers und auch arrivierte Autoren werden eine Menge daraus lernen. (c) Hans Peter Roentgen
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