Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eine etwas anderer, dennoch gelungener Roman von Nora Roberts, 12. Juli 2007
Vorweg muss ich sagen, dass man gerne Fantasyromane lesen sollte, sonst wird man eventuell enttäuscht werden (wer jedoch die Donovans oder die Zeit-Trilogie gerne gelesen hat, wird auch diese Trilogie lieben). Fans ihrer romantischen Geschichten kommen auch bei "Grün wie die Hoffnung" voll auf ihre Kosten, da sie in jedem der drei Bücher eine Liebesgeschichte eingebaut hat.
Zur Story: Glenna Ward, eine rothaarige Hexe aus dem heutigen New York; Hoyt Mac Cionaoth, ein Magier aus der Vergangenheit; sein Bruder Cian Mac Cionaoth, ein 900 Jahre alter Vampir, der ebenfalls in der heutigen Zeit lebt; Blair Murphy, eine junge Vampirjägerin aus Boston; Moira, die zukünftige Königin des fernen Königreichs Geall und ihr Cousin der Formwandler Larkin werden von der Keltenkönigin Morrigan zusammengeführt, um den Kampf gegen die Vampirkönigin Lilith aufzunehmen. Diese möchte sich die Menschheit mit Hilfe ihren Vampirwesen unterwerfen.
Im ersten Teil ist der Fokus hauptsächlich auf Glenna und Hoyt gerichtet. Die beiden haben eine Gemeinsamtkeit - das Zaubern. Doch ansonten scheinen Welten zwischen der flippigen, jungen Frau aus der Gegenwart und dem ruhigen Mann aus der Vergangenheit zu liegen. Das Schicksal hat die beiden jedoch aus einem bestimmten Grund zusammengebracht und so verlieben sie sich ineinander. Doch der bevorstehenden Kampf zu Samhain (in der Halloweennacht) und die Angst vor dem Versagen werfen Schatten auf die junge Liebe der beiden. Werden sie dennoch zueinander finden?
Ein wundervolle Auftakt, der Lust auf die anderen beiden Teile ("Blau wie das Glück" und "Rot wie die Liebe") macht. Nora Roberts hat sechs wundervoll verschiedene Charaktere geschaffen und sie beschreibt die Orte und Wesen derart interessant, dass man kaum aufhören kann zu lesen. Daher erhält das Buch von mir die vollen fünf Sterne und ich wünsche denjenigen, die sich für das Lesen des Buches entschieden haben viel Spaß!
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Unnahbar, unnatürlich... kurz: schlecht, 5. August 2008
Ich muss ehrlich zugeben, dass mir das Buch kaum gefallen hat. Am Anfang war ich ziemlich optimistisch und habe aufgrund der positiven Bewertungen nur gedacht, dass "Grün wie die Hoffnung" gar nicht "schlecht" sein KANN.
Ich würde sagen, ich habe mich selten so bei einem Buch geirrt.
Dass es mir nicht gefallen hat, liegt aber weniger an der Geschichte, die eigentlich ganz interessant ist, als an Nora Roberts' Schreibstil. Ich weiß, dass sie eine sehr geachtete Autorin ist und schon wahnsinnig viele Bücher geschrieben hat, aber ich kann nicht wirklich nachvollziehen, was der Grund dafür ist. Am Anfang habe ich sogar darüber nachgedacht, dass Buch abzubrechen, was ich sonst nie tue, da ich jedes Buch zu Ende lese. Doch bei "Grün wie die Hoffnung" musste ich mich richtig dazu zwingen, es in die Hand zu nehmen, dabei bin ich, wie meine Freunde sagen, eine leidenschaftliche Leseratte. Doch Nora Roberts' Stil ist meiner Meinung nach so... unnatürlich. Die meisten Stellen klingen erzwungen, als hätte sie gewaltsam versucht, ihren Stil an die Geschichte anzupassen. Doch vielleicht schreibt sie ja auch immer so, das war nämlich das erste Buch, dass ich von ihr gelesen habe.
Ich kann jedenfalls sagen, dass ich bei diesem Buch keine einzige Träne vergossen, geschweige denn irgendeine andere Gefühlsregung gezeigt habe, außer Langeweile. Es wird ja auch immer "behauptet", dass Nora Roberts' Bücher Erotik enthalten. Ich habe mich während des Lesens immer mal wieder gefragt: Aha, und wo ist die Erotik, die Leidenschaft, oder auch Romantik?! Nirgendwo, nach meinem Verständnis. Natürlich gab es ein paar Szenen, die darauf hindeuteten, und die manchmal auch ausreichen, aber auch hier kommt Roberts wieder ihr eigener Stil in die Quere. Es liest sich alles so... unnahbar, man kann sich kaum in die Charaktere hineinversetzen. Und dies ist etwas, was bei guten Büchern eine Voraussetzung ist.
Ich selbst schreibe auch gerne, es ist seit der Grundschule eins meiner wichtigsten Hobbys, und versuche auch, meine Charaktere realistisch zu gestalten, aber meiner Ansicht nach ist eben dies Frau Roberts nicht gelungen.
Dennoch bekommt sie von mir 2 Sterne für die Idee.
Liebe Grüße
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gut, aber etwas anders als im Klappentext beschrieben..., 17. Oktober 2009
Ich hatte mir das Buch geschnappt mit dem Gedanken endlich mal wieder einen schönen Roman zu lesen, in dem sich nicht alles um Vampire dreht (davon war auf dem Klappentext schließlich keine Rede)... Tja da hatte ich wohl falsch gedacht! Denn Vampire spielen hier die (bzw. eine) Hauptrolle, trotzdem hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich hatte es innerhalb weniger Tage durch gelesen.
Nun zum Inhalt:
Hoyt McKenna (so würde man seinen Nachnamen zumindest in der heutigen Zeit schreiben) ist ein Magier mit beträchtlicher Kraft im Jahr 1128, doch auch diese Macht kann ihm nicht helfen seinen Zwillingsbruder Cian zurückzuholen, der von der Vampirkönigin Lilith (unglaublich schön und böse bis in die Fingerspitzen) in einen Dämon ihresgleichen verwandelt wurde.
Hoyt schwört sich, Rache an Lilith zu nehmen, als imh die Göttin Morrigan einen äußerst wichtigen Auftrag gibt: Er soll ducrh die Zeit reisen, in das New York von heute, und den "Kreis der 6" versammeln. Dieser Kreis soll aus einem Magier (ihm selber), einer Hexe, einer Gelehrten, einem Gestaltenwandler, einer Kriegerin und dem, der verloren ist (Hoyt's Bruder Cian) bestehen und in 3 Monaten an Samhain gegen Lilith und ihre Armee kämpfen, um die Menschheit zu retten.
Er reist also nach New York, wo er seinen Bruder (inzwischen fast 1000 Jahre alt) antrifft, der aber nichts mehr für Hoyt zu empfinden scheint. Trotzdem nimmt er ihn erstmal bei ihm auf und will ihn dabei unterstützen Lilith zu erledigen. Schon bald stößt Glenna Ward, die Hexe zu ihnen und zusammen mit Cian's Adoptivkind und Freund King machen sie sich auf nach Irland. Dort wollen sie die restlichen aus dem Kreis treffen und das Kämpfen üben, dabei wird Cian zu ihrem Mentor. Schließlich stoßen dann auch Moira und Larkin zu ihnen, die Cousins sind und aus einer anderen Welt stammen: Geall (Dort soll auch der Finale Kampf statt finden). Moiras Mutter wurde von einem Vampir getötet und so brennt auch sie auf Rache! Ein zentrales Problem, was sie zu lösen haben, bevor sie die Vampire erfolgreich bekämpfen können, ist jedoch, dass sie eine Einheit werden. Wird das diesen unterschiedlichen Personen gelingen?
(Cian trinkt übrigens kein Menschenblut, sondern Tierblut aus dem Kühlschrank^^)
Trotz einiger Makel hat mir das Buch sehr gut gefunden und ich habe es innerhalb kürzester Zeit verschlungen.
Was ich immer wieder nicht verstehe sind Charaktere wie Lilith. Sie ist einfach von Grund auf Böse und will die ganze Menschheit ins Verderben stoßen. Da stellen sich mir gleich mehrere Fragen: Was hat sie so böse gemacht? Niemand kann von Natur aus durch und durch böse sein, dafür gibt es immer einen Auslöser. Und was zum Teufel hat sie davon, die Menschheit auszulöschen? Wen will sie denn dann quälen und anschließend verspeisen?
Außerdem ist auch die Übersetzung nicht so gut gelungen, das merkt man vor allem, daran, dass Glenna als Hexe eigentlich in ihren Zaubersprüchen reimen soll, dabei meistens aber nur ein wildes Wortmischmasch entsteht - aber okay, in dem Fall wäre ich auch nicht gerne Übersetzer gewesen^^
Die Story dreht sich hauptsächlich um Hoyt und Glenna, die lernen ihre Magie zu verbinden und sich dabei sehr nahe kommen, was der Story einen schönen romantischen "Touch" gibt. Und da es in diesem Roman 6 Menschen sind, die sich zusammengeschlossen haben, von denen - SPOILER - je 3 Frauen und 3 Männer _ SPOILER - sind, denke ich, werden sich die kommenden Bände auch auf je ein Paar konzentrieren (wobei man sich sehr genau ausrechnen kann, wer mit wem ;-) )
Das Buch hat mich nicht unbedingt umgehauen aber es hat Spaß gemacht, es zu lesen, obwohl man sich teilweise sehr konzentrieren musste, da bei der wörtlichen Rede meistens nicht steht, wer was sagt, sodass man schnell durcheinandern kommen kann.
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