Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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23 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
wenn der Verleger auf eine Buchreihe beharrt ..., 19. November 2009
kann das der Kreativität des Autors nur schaden.
SCHADE SCHADE und nochmal SCHADE!!!
Mos erste beiden Bücher hatten Herzblut. Mo hatte etwas zu erzählen. Es brannte ihr unter den Nägeln. Nach zwei hervorragenden Romanen war für sie das Thema Caffrey durch. Alles gesagt. Daran ist nichts auszusetzen. Nicht das geringste. Und wie heißt es doch: man soll aufhören, wenn es am schönsten ist. Damit meine ich nicht, dass Mo hätte aufhören sollen zu schreiben. Denn die beiden nächsten Romane waren meiner Meinung nach immer noch sehr gut und hoben sich von der Masse ab. Doch jetzt scheint es, dass der Verlag aus den beiden Caffrey Romanen gern eine ganze Serie gemacht hätte. Und wer auf Bestellung schreibt, wer auf den Verleger hört, anstatt in sein kreatives Herz zu horchen, der kann nur verlieren. Jede menge Leser. Das hat man doch schon bei der Trilogie um Hanibal Lecter lesen können. Drei hervorragende Romane. Danach mühsames Zusammenstoppeln, an den Haaren herbeizerren. Ángestrengtes Anknüfen an eine Story, der nichts hätte hinzugefügt werden sollen. Was kommt heraus: Modern Talking. Schema F. 8/15. Fliesband-Plotts.
Wen interessiert das?! Wieso glauben Verleger, wir Leser wollten auf Teufel komm raus nur stumpfsinnige Buchserien lesen? Hauptsache nicht in neue Charaktere hineinfühlen?! Ein Autor muss jedes Jahr ein Buch heraushauen, um für Verlage attraktiv zu sein. Zumindest, wenn er vom Schreiben leben will. Seine Fans aber warten gern zehn Jahre auf seine unvergleichliche Kreativität.
Mo Hayder hat ihre Moheit eingebüßt.
Schade. Mich hat sie als Leser verloren.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Enttäuschung, 17. November 2009
Ich bin Mo Hayder Fan der ersten Stunde und bin von diesem Buch maßlos enttäuscht. Ich erkenne weder den atemberaubenden Schreibstil noch eine spannende Story in "Haut". War die private Seite Cafferys in "Der Vogelmann" und "Die Behandlung" noch subtil neben der Hauptstory hergewebt und brachte den eigentlichen Plot unbedingt weiter, so ist das Trara um Flea in diesem Buch nur wie ein mühseliger Abklatsch dessen zu lesen. Mit "Ritual" kann man "Haut" schon gar nicht vergleichen, letzteres ist wohl eher wie ein gelangweiltes "was-nachher-geschah-für-Telenovella-Junkies" des ersteren ...
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Der direkte Ritualmord-Nachfolger - Oberflächlich spannend und spannend oberflächlich, 26. November 2009
Mo Hayder überraschte mit ihren ersten Veröffentlichungen Thriller-Fans durch eine harte, explizite und schaurige Darstellung grausamer Szenen. Statt einzelner, in sich abgeschlossener Romane folgten dann Thriller mit den ungewöhnlichen, sympathischen und kauzigen Serienhelden Cafferty und Flea, die auch im neuen Roman 'Haut' die tragende Rolle spielen. Dieser neue Krimi setzt genau dort an, wo der 'Ritualmord' aufhörte, die Handlung beginnt nur wenige Tage später und beinhaltet einerseits einen neuen Themenkomplex, im Mittelpunkt steht aber weiterhin das Geheimnis afrikanischer Ritualmorde und die Aufklärung, wer oder was sich hinter dem sagenhaften "Tokoloshe" verbirgt: um Verständnis für das Geschehen dieses aktuellen Romans zu bekommen, ist demnach das Lesen der vorhergehenden Ritualmord-Veröffentlichung nahezu unumgänglich - andernfalls wirkt der neue Schmöker zu verwirrend und unverständlich.
Der Autorin ist durchaus ein unterhaltsamer Thriller mit ungewöhnlichen Figuren gelungen, greift aber zu oft bisherige Handlungsstänge des vorhergehenden Romans auf und führt sie so konsequent weiter, dass man neue Aspekte, neue Figuren, wirklich neue Ebenen vermisst, die Protagonisten handeln, denken und bewegen sich auf zu ähnlicher Art, wie bereits im 'Ritualmord'. Die beiden neuen Handlungs-Ebenen selbst sind recht schnell durchschaubar und speziell sind hier erneut die unangenehm detaillierten Schilderungen von Sezierungen oder pathologischer Untersuchungen, Leser von Romanen von Kathy Reichs oder Slaughter oder Simon Becket sind das aber längst gewohnt, so dass hier der "Schock"-Faktor bisheriger Hayder-Romane ausbleibt. Wer den Ritualmord mochte und sich eine Auflösung um den 'Tokoloshe' wünscht, findet hier spannende Unterhaltung, wer aber nicht zur treuen Fangemeinde Hayders gehört, wird vielleicht aufgrund der starken Oberflächlichkeit des Romans enttäuscht werden. Kein Thriller der Spitzenklasse, vielmehr gewöhnliche, gute Serienkost für Freunde von Romanen, auf die man sich nicht erst intensiv einlassen muss - Parallelen zu 'Bones' sind fast zu eindeutig erkennbar.
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