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Die Sekte: Roman
 
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Die Sekte: Roman (Gebundene Ausgabe)

von Mo Hayder (Autor), Rainer Schmidt (Übersetzer)
2.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (84 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 19,95 Kostenlose Lieferung. Siehe Details.
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (27. Februar 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442310199
  • ISBN-13: 978-3442310197
  • Originaltitel: Pig Island
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,4 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (84 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 245.709 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Der deutsche Titel von Mo Hayders im Original Pig Island genanntem Thriller Die Sekte führt in die Irre. Zwar gibt es auf der einsamen schottischen Insel Cuagach Eilean neben einer Schweinefarm und einer Giftmülldeponie auch die verschworene Gruppe religiöser Fanatiker der „Gemeinde für Psychogenes Heilen“, die in Verdacht steht, Satanismus zu betreiben. Aber deren Gründer, Pastor Malachi Dove, ist nach einem schweren Vergehen gegen die eigenen Regeln selbst aus der Sekte ausgeschieden und führt nun irgendwo in den Bergen ein verschrobenes Dasein. Dies erfährt der Journalist Joe Oakes gleich nach seiner Ankunft auf dem unwirtlichen Eiland, auf dem der Teufel leibhaftig umzugehen scheint. Trotz aller Warnungen der Bewohner macht sich Oakes auf die Suche nach Dove, der ihn seit einem Zusammentreffen vor Jahren ewige Rache geschworen hat.

Dann wird unter den Bewohnern der Insel, die Dove entmündigen lassen wollten, in deren Kirche ein blutiges Massaker angerichtet. Dove verschwindet, und Oakes muss aufgrund einer geheimnisvollen Prophezeiung annehmen, dass der dem Wahnsinn verfallene Ex-Priester, der seine exorzistische Brutalität zuvor schon an den Schweinen von Pig Island ausgelassen hatte, es nun auf ihn abgesehen hat. Tatsächlich wird Oakes Frau unter den Augen der Polizei ermordet. Und dann ist da noch Doves Tochter Angeline, zu der sich Oakes trotz ihrer Missbildung hingezogen fühlt. Welche Rolle spielt sie in dem Spiel, in dem der Journalist -- so viel ist von Anfang an klar -- nur verlieren kann?...

Hayders Roman Die Sekte hat seinen Namen nicht verdient. Denn die eigentliche Grausamkeit und Spannung zieht das Buch keineswegs aus den merkwürdigen Ritualen der Gemeinde, von denen man nur das Nötigste erfährt, sondern durch das auch den Leser quälende Unwissen von Oakes, der zugleich auch (neben seiner Frau) Ich-Erzähler der Story ist. Bis zum gänzlich überraschenden Ende schafft es Hayder so, ihre Leser durch psychologische Finesse zu fesseln. Spannender kann man eigentlich kaum mehr schreiben. -- Thomas Köster, Literaturanzeiger.de



kulturnews.de

Mit ihrem letzten Roman schrieb sich Mo Hayder endgültig unter die Topautoren der Spannungsliteratur: In "Tokio" zeichnete sie verstörend brutal einen 1937 im chinesischen Nanking verübten Völkermord nach. Thematisch ist der Nachfolger "Die Sekte" weniger spektakulär. Der Journalist Joe Oakes bekommt die Chance, eine Woche auf der schottischen Insel Guagach Eilean zu verbringen, wo seit Jahrzehnten die Mitglieder einer Sekte völlig abgeschottet leben. Es heißt, die Gemeinde für Psychogenes Heilen betreibe Teufelsanbetungen. Oakes Interesse aber gilt weniger den Ritualen der Sekte als ihrem Gründer Malachi Dove. Mit dem geriet er bereits als Teenager aneinander, und Dove schwor: "Eines Tages werde ich Ihnen Ihren Seelenfrieden nehmen". Auf Guagach Eilean beginnt für Oakes eine Hetzjagd, die seinen Alltag komplett aus den Angeln hebt. An Grausamkeit und Brutalität steht "Die Sekte" dem Vorgänger in nichts nach. Und doch ist der Thriller vergleichsweise konventionell. Hayder schreibt wendungsreich und spielt mit den unterschiedlichen Perspektiven ihrer Figuren. Viele der Charaktere bleiben aber flach und durchschaubar, selbst die grausamsten Gewaltsszenarien sind wenig eindringlich. Das Ende schließlich schockt, zeichnet sich jedoch bereits nach der Hälfte der Story ab - eine zusätzliche Enttäuschung. (jul)
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25 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen völlig verquast , 17. April 2007
und einfach nur ärgerlich. Die Sekte (deren Titelgebung schon irreführend ist) wirkt auf mich konstruiert, einfalts- und zusammenhanglos dahin "geschrieben". Meine Freundin hat mir zu Ostern dieses Buch geschenkt und, da ich den "Vogelmann" und "die Behandlung" verschlungen habe und "Tokio" auch immer noch sehr beachtlich fand, war die Freude sehr groß. Die Langeweile und der Verdruß, bereits nach dem ersten Drittel, auch und ich habe letztlich nur bis zum Ende durchgehalten weil meine Freundin das Hardcover gekauft hat. Davon würde ich abraten, besser leihen oder, wenn man schon meint es haben zu müssen, dann auf TB-Ausgabe warten.

Die Tatsache, daß Karin Slaughter sich auf dem Buchrücken in der Lobeshymne ergeht, führe ich darauf zurück, daß sie in Verbindung zu Mo Hayder steht, siehe Danksagungen.

Die "mysteröse" Sekte dient hier als Einstieg, bleibt aber nicht bis zum Ende Gegenstand der Geschichte. Der Sinn des Wechsels zwischen dem Ich-Erzähler Oakesy und den Briefen seiner Frau Lexie, an ihren Therapeuten, hat sich mir nicht erschlossen und auch nicht gefallen. Die "Auflösung", so man sie überhaupt als solche benennen möchte, hat mich weder überzeugt noch beeindruckt. Alles in allem: vertane (Lese-) Zeit!
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27 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Packender Thriller mit überraschendem Ende, 5. Januar 2007
Von aladdin_sane (Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)   
Diese Rezension bezieht sich auf das englische Original, das bereits vor gut einem Jahr erschienen war. Als begeisterter Leser von Mo Hayders Thrillern konnte ich die Übersetzung einfach nicht abwarten. Nun aber ist endlich die deutsche Version in Sicht. Zeit wurde es, auch wenn ich persönlich den deutschen Titel für nicht besonders originell halte.

Zum Inhalt:

Journalist Joe Oakes hat es sich auf die Fahne geschrieben, moderne Legenden und Mythen als Fälschungen zu enttarnen. So reist er auf die schottische Insel "Pig Island", um dort die Wahrheit über ein mysteriöses Video herauszufinden, das kurz zuvor zufällig von einem Fischerboot aus aufgenommen wurde: Es zeigt eine Gestalt, halb Mensch, halb Tier, die am Strand entlang geht. Es wird gemunkelt, dass es der Teufel in persona sei.

Joes Recherche ist alles andere als ungefährlich, denn die Insel ist Eigentum einer Sekte, die im Ruf steht, dem Satan zu huldigen. Deren Anführer, Malachi Dove, hütet ein finsteres Geheimnis, und ist durch ein Ereignis in der Vergangenheit mit Joe verbunden. Nun wird er zu Joes Nemesis, denn kurz nach dessen Eintreffen auf der Insel beginnt die Situation zu eskalieren ...

Meine Meinung:

Wieder einmal hat Mo Hayder einen atemberaubenden Thriller geschrieben, der in die tiefsten menschlichen Abgründe führt. Dennoch ist "Die Sekte" (O: "Pig Island") ein wenig anders als z. B. "Der Vogelmann" oder "Tokio" geworden: Im Vergleich zu Mo Hayders vorherigen Romanen weht diesmal auch ein Hauch von Horrorliteratur durch die Seiten, was vermutlich zu geteilten Meinungen unter Ms Hayders Stammleserschaft führen wird. Ist es wirklich ein Monster oder gar der Teufel selbst, den die Fischer gesehen haben? So viel sei verraten: Die Antwort am Ende des Romans ist eine bitterböse Überraschung.

Wer die anderen Bücher der britischen Autorin kennt, weiß, dass ihre erschreckend offene Erzählweise und die teilweise nicht ganz "magenfreundlichen" Details dem Leser einiges abverlangen. Zweifelsfrei sollte man "Die Sekte" nicht nach dem Essen oder vor dem Schlafengehen lesen.

Mo Hayder verleiht ihren Figuren in gewohnter Weise Tiefe, lässt den Leser mit ihnen leiden, fesselt durch unverblümte Erzähltechnik und eine spannende Story, die mich nicht mehr los ließ. Schnell beginnt man sich mit dem Protagonist zu identifizieren, wird wie er neugierig auf die wahren Hintergründe und ist am Ende mindestens ebenso überrascht wie er.

Und noch etwas ist diesmal anders: Im Gegensatz zu ihren vorherigen Büchern packt Mo Hayder auch eine kleine Portion schwarzen Humor in ihre Story (z.B. bei der Szene mit Joe in der Badewanne, die, wie ich sehr hoffe, auch im Deutschen erhalten bleiben wird), jedoch bleibt einem schnell wieder das Lachen im Halse stecken.

Fazit:

Für mich war das Original einer der besten Thriller des vergangenen Jahres. Ein gelungener Ausbruch aus der sonst so leidlichen (intelligenter Serienkiller-)Einheitskost, packend und verstörend zugleich, mit einem Ende, dass ich sicherlich nicht erwartet hatte. Ein Buch, das man am Schluss nicht einfach so aus der Hand legen kann, ohne noch eine Weile darüber nachzudenken.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Gar nicht schlecht!, 28. Januar 2009
Diese Rezension stammt von: Die Sekte: Thriller (Taschenbuch)
Als ich die ganzen Rezensionen hier gelesen habe,habe ich mich schon gefragt,ob es vielleicht doch schlechter ist als ichs auf dem Klappentext dachte.Doch als ich Die Sekte dann durch hatte war ich positiv überrascht.Das Buch ist überhaupt nicht schlecht,und wenn es langweilig ist,dann nur mal über 10-15 Seiten im Mittelteil.Das Ende ist auf jeden Fall überraschend,aber ob es gut ist und nicht zu hastig abgeschlossen wirkt,muss jeder selbst entscheiden.Ich fands gut.
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5.0 von 5 Sternen Ungewöhnlich Gut
Die schlechten Rezessionen rühren warscheinlich daher, dass die meisten Leser das Buch mit Mo Hayders Vorgängern, den Jack Caffery Roman, vergleichen und wohl etwas Ähnliches... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Tagen von Hitodama veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Einfach nur schlecht!
Zuerst muss ich anmerken, dass ich jedes, aber auch wirklich jedes angefangene Buch zu Ende lese. So auch dieses. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Tagen von Petra B. veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Langweilig und durchsichtig
Das Buch hat mich über die Maßen enttäuscht. "Der Vogelmann" war richtig spannend und kreativ geschrieben, "Die Behandlung" noch etwas besser und "Tokio" hat die beiden Romane... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Gesa Spaeth veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Merkwürdig, spannend.
Wer Thriller mag, stößt irgendwann auch mal auf den Namen Mo Hayder. Ich kam günstig an dieses Hörbuch (gebraucht) heran und habe es mir dann wegen des "großen Namens" auch... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Pixie veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen abgebrochen
Ich habe es bis Seite 120 geschafft, dann musste ich das Buch einfach Schon den Anfang fand ich nicht unbedingt spannend, ich habe es einfach gelesen in der Hoffnung, dass das... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Eine Kundin veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Langeweile Pur
Die Sekte war der erste Roman von Mo Hayder den ich gelesen habe und wohl auch der Letzte. Wenn ich auf dem Cover lese "Die Sekte übertriftt alles, was Mo Hayder bisher... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Bücherwurm veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Schräggruselige Unterhaltungslektüre
Kann mich da nur anschliessen, wieder ein typisches Mo Hayder-Buch. Dieses ist wie " Tokio " aussergewöhnlich, aber wieder auf eine andere Art: ein etwas exotischer und gruseliger... Lesen Sie weiter...
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Während ich "Der Vogelmann" und "Die Behandlung" gar nicht weglegen konnte, fand ich dieses Buch sehr zäh, die Geschichte nicht so flüssig sondern eher konstruiert und holperig... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Jürgen Güth veröffentlicht

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