Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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29 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Packender Thriller mit überraschendem Ende, 5. Januar 2007
Diese Rezension bezieht sich auf das englische Original, das bereits vor gut einem Jahr erschienen war. Als begeisterter Leser von Mo Hayders Thrillern konnte ich die Übersetzung einfach nicht abwarten. Nun aber ist endlich die deutsche Version in Sicht. Zeit wurde es, auch wenn ich persönlich den deutschen Titel für nicht besonders originell halte.
Zum Inhalt:
Journalist Joe Oakes hat es sich auf die Fahne geschrieben, moderne Legenden und Mythen als Fälschungen zu enttarnen. So reist er auf die schottische Insel "Pig Island", um dort die Wahrheit über ein mysteriöses Video herauszufinden, das kurz zuvor zufällig von einem Fischerboot aus aufgenommen wurde: Es zeigt eine Gestalt, halb Mensch, halb Tier, die am Strand entlang geht. Es wird gemunkelt, dass es der Teufel in persona sei.
Joes Recherche ist alles andere als ungefährlich, denn die Insel ist Eigentum einer Sekte, die im Ruf steht, dem Satan zu huldigen. Deren Anführer, Malachi Dove, hütet ein finsteres Geheimnis, und ist durch ein Ereignis in der Vergangenheit mit Joe verbunden. Nun wird er zu Joes Nemesis, denn kurz nach dessen Eintreffen auf der Insel beginnt die Situation zu eskalieren ...
Meine Meinung:
Wieder einmal hat Mo Hayder einen atemberaubenden Thriller geschrieben, der in die tiefsten menschlichen Abgründe führt. Dennoch ist "Die Sekte" (O: "Pig Island") ein wenig anders als z. B. "Der Vogelmann" oder "Tokio" geworden: Im Vergleich zu Mo Hayders vorherigen Romanen weht diesmal auch ein Hauch von Horrorliteratur durch die Seiten, was vermutlich zu geteilten Meinungen unter Ms Hayders Stammleserschaft führen wird. Ist es wirklich ein Monster oder gar der Teufel selbst, den die Fischer gesehen haben? So viel sei verraten: Die Antwort am Ende des Romans ist eine bitterböse Überraschung.
Wer die anderen Bücher der britischen Autorin kennt, weiß, dass ihre erschreckend offene Erzählweise und die teilweise nicht ganz "magenfreundlichen" Details dem Leser einiges abverlangen. Zweifelsfrei sollte man "Die Sekte" nicht nach dem Essen oder vor dem Schlafengehen lesen.
Mo Hayder verleiht ihren Figuren in gewohnter Weise Tiefe, lässt den Leser mit ihnen leiden, fesselt durch unverblümte Erzähltechnik und eine spannende Story, die mich nicht mehr los ließ. Schnell beginnt man sich mit dem Protagonist zu identifizieren, wird wie er neugierig auf die wahren Hintergründe und ist am Ende mindestens ebenso überrascht wie er.
Und noch etwas ist diesmal anders: Im Gegensatz zu ihren vorherigen Büchern packt Mo Hayder auch eine kleine Portion schwarzen Humor in ihre Story (z.B. bei der Szene mit Joe in der Badewanne, die, wie ich sehr hoffe, auch im Deutschen erhalten bleiben wird), jedoch bleibt einem schnell wieder das Lachen im Halse stecken.
Fazit:
Für mich war das Original einer der besten Thriller des vergangenen Jahres. Ein gelungener Ausbruch aus der sonst so leidlichen (intelligenter Serienkiller-)Einheitskost, packend und verstörend zugleich, mit einem Ende, dass ich sicherlich nicht erwartet hatte. Ein Buch, das man am Schluss nicht einfach so aus der Hand legen kann, ohne noch eine Weile darüber nachzudenken.
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26 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
völlig verquast , 17. April 2007
und einfach nur ärgerlich. Die Sekte (deren Titelgebung schon irreführend ist) wirkt auf mich konstruiert, einfalts- und zusammenhanglos dahin "geschrieben". Meine Freundin hat mir zu Ostern dieses Buch geschenkt und, da ich den "Vogelmann" und "die Behandlung" verschlungen habe und "Tokio" auch immer noch sehr beachtlich fand, war die Freude sehr groß. Die Langeweile und der Verdruß, bereits nach dem ersten Drittel, auch und ich habe letztlich nur bis zum Ende durchgehalten weil meine Freundin das Hardcover gekauft hat. Davon würde ich abraten, besser leihen oder, wenn man schon meint es haben zu müssen, dann auf TB-Ausgabe warten.
Die Tatsache, daß Karin Slaughter sich auf dem Buchrücken in der Lobeshymne ergeht, führe ich darauf zurück, daß sie in Verbindung zu Mo Hayder steht, siehe Danksagungen.
Die "mysteröse" Sekte dient hier als Einstieg, bleibt aber nicht bis zum Ende Gegenstand der Geschichte. Der Sinn des Wechsels zwischen dem Ich-Erzähler Oakesy und den Briefen seiner Frau Lexie, an ihren Therapeuten, hat sich mir nicht erschlossen und auch nicht gefallen. Die "Auflösung", so man sie überhaupt als solche benennen möchte, hat mich weder überzeugt noch beeindruckt. Alles in allem: vertane (Lese-) Zeit!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gar nicht schlecht!, 28. Januar 2009
Als ich die ganzen Rezensionen hier gelesen habe,habe ich mich schon gefragt,ob es vielleicht doch schlechter ist als ichs auf dem Klappentext dachte.Doch als ich Die Sekte dann durch hatte war ich positiv überrascht.Das Buch ist überhaupt nicht schlecht,und wenn es langweilig ist,dann nur mal über 10-15 Seiten im Mittelteil.Das Ende ist auf jeden Fall überraschend,aber ob es gut ist und nicht zu hastig abgeschlossen wirkt,muss jeder selbst entscheiden.Ich fands gut.
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