Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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31 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
EvD wieder einmal unbequem, 19. April 2003
Erich von Däniken ist seit mehr als 30 Jahren ein Garant für unbequeme Fragen, lästige Forschungen und (offiziell) unnötige Bücher. Erich von Däniken hat sich mit seinem Themenschwerpunkt „außerirdisches Leben“ eine treue Fangemeinde geschaffen, die ansonsten nur bei Spitzenautoren der Romanliteratur zu finden ist. Seine Fragenkataloge über einen möglichen Kontakt Außerirdischer zur Menschheit, in grauer Vorzeit, wurde in fast alle Sprachen der Erde übersetzt und ebenso weltweit hart diskutiert. Erich von Däniken polarisiert wie kein zweiter, die Diskussion um „außerirdisches Leben“ und einen möglichen „außerirdischen Eingriff“ in die Geschichte der Menschheit. Als Laie regt er Gedanken an, die Andere nicht einmal zu denken wagen, insbesondere wenn es, wie im vorliegenden Buch „Die Götter waren Astronauten!“, um das Thema Religion und die katholische Kirche im Besonderen geht.Die ersten 50% des Buches findet der Autor zurück zu seinen anfänglichen Wurzeln. Selbst, als katholischer Christ erzogen, zog er mit einem seiner ersten Bücher „Erscheinungen“ das weltweite Interesse auf die Kirche und deren Glaubensgrundsätze und Dogmen. Da Erich von Däniken der Ansicht ist, der biblische Gott könnte ein Außerirdischer gewesen sein, muß die katholische Kirche auf Unstimmigkeiten und Fehlern in Ihrem Glaubensgerüst basieren. Wieder einmal zerpflückt der Autor in „Die Götter waren Astronauten!“ die Basis der Kirche in bezug auf die Juden und Ihre(n) „Elohim“, insbesondere deswegen, da das Alte Testament selbst, vor Fehlern und gedanklichen Unkorrektheiten nur so strotzt, wenn man selbst das Glaubensgebäude und die Bibel kritisch unter die Lupe nimmt. Noch schlimmer wird es, wenn Erich von Däniken die Marienerscheinungen, hier namentlich des Sonnenwunder von Fatima und die daraus hervorgehenden Prophezeiungen, einer genauen Betrachtung unterzieht. Am Schluß muß man zur Erkenntnis gelangen, das hier zwar ein „Wunder“ vorliegt, jedoch nicht die „Mutter Gottes“ dafür verantwortlich zeichnet, sondern jemand anderes mittels Mimiky dafür verantwortlich zu machen ist. Wenn dann auch noch das dritte Geheimnis von Fatima wegen der Aussage des Papstes „es betrifft unseren Glauben“ jahrzehntelang nicht veröffentlicht wird, sollte selbst der unkritischste Leser hellhörig werden. Die im Jahr 2000 veröffentlichte Version des dritten Geheimnisses, ist schlichtweg eine Fälschung. Im zweiten Teil geht der Autor auf den Buddhismus ein und den wenigen bekannten Staat Myanmar, der viel mehr durch Rudyard Kipling`s Gedicht „The road to Mandalay“ (1887) berühmt geworden ist. Auch in der altindischen Literatur wimmelt es nur so von Hinweisen, welche schwerlich mit unserem heutigen Verständnis von geschichtlichen Abläufen in Einklang zu bringen sind. Atomwaffeneinsätze und Götterkriege im indischen Altertum wären nur ein Hinweis, dem der Autor nachgeht. Ebenfalls in Südamerika, lassen sich in den dort beheimateten Hochkulturen der Maya und Atzteken, technische Komponenten nachweisen, die dort nicht hingehören, wenn man denn auf die offizielle Archäologie hören mag. Erich von Däniken schreibt unbequeme Bücher die aber das Denken anregen, man kann mit ihm und über seine Thesen streiten, aber ihn nicht gelesen zu haben., ist und bleibt eine Bildungslücke.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Eine amüsante Unterhaltung zwischendurch, 9. Februar 2002
Lange Zeit wusste ich nicht recht, was ich von Herrn von Däniken halten sollte. Ist er einfach nur ein Mensch mit einer regen Fantasie und viel zu viel Zeit oder aber ist an seinen Theorien etwas wahres dran? Auch in diesem Buch stellt sich diese Frage wieder. Diesmal entführt uns der Autor in eine Welt vor jeder Geschichtsschreibung, in das Land des alten Testaments. Was ist real und was haben die Mönche im Mittelalter dazu erfunden? Hat Moses nicht mit Gott sondern mit einem Ausserirdischen gesprochen? Und was hatten die Menschen von damals für merkwürdige Maschinen? Ich findes dieses Buch wirklich lesenswert, denn es ist eine vollkommen neue Betrachtungsweise der Bibel und sehr amüsant. Allerdings ist auch dazu zu sagen, dass man keinesfalls alles glauben, sondern sich nach jeder Seite fragen sollte, was man nun von von Dänikens Theorie hält. So wird das Buch zu einer intelektuellen Herausforderung und spornt einen dazu an, über das eigene Verhältnis zu Bibel nachzudenken. Ein wichtiger Kritikpunkt des Buches finde ich die Tatsache, dass es fast keine Kapitelunterteilung hat (die 268 Seiten sind in magere 4 Kapitel unterteilt). Dadurch wird es eine rechte Durststrecke bis man sich wieder eine Pause mit Lesen gönnen kann. Allerdings sei an dieser Stelle das sehr umfangreiche Literaturverzeichnis lobend erwähnt, auf das im Buch auch immer wieder Bezug genommen wird. Man sieht also, von Däniken hat sich intensiv mit der Materie beschäftigt. Fazit: Ein wirklich sehr lesenswertes Buch als kleine Unterhaltung zwischendurch, allerdings darf man keinesfalls einfach ja und Amen zu jeder einzelnen Seite sagen, sondern sollte selbst über von Dänikens Theorien ein wenig nachdenken.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Buch wie ein Orkan!, 20. Juli 2001
Von Ein Kunde
Vor 33 Jahren geschah etwas, was die dogmatische Welt in ihren Grundfesten erschütterte: Erich von Dänikens erstes Buch, "Erinnerungen an die Zukunft", entfachte einen globalen Flächenbrand. 1970, zwei Jahre Später, fragte der Wissenschaftsjournalist Ernst von Khuon 16 Experten: "Waren die Götter Astronauten?" (so der Titel des Buches). 31 Jahre später schlägt Erich von Däniken zurück: Ja, "die Götter waren Astronauten". In seinem neuesten Werk räumt der Schweizer Autor und Forscher wieder einmal auf mit einem tradierten, verkrusteten Geschichtsbild - doch diesmal entrümpelt er es gnadenlos. Der metaphysische Gott des Alten Testaments wird enttarnt, in rational erfassbare Bestandteile zerlegt und mit der dem Schriftsteller eigenen analythischen Akribie seziert. Seiner mystisch verklärten Be- oder Verkleidung wird jener Gott durch messerscharfe Beweisführung und mit dem Alten Testament entledigt, das der Vorkämpfer der Paläo-SETI als ein Konglomerat von Ungereimtheiten, Widersprüchen und Anachronismen entlarvt. Allein die aufgelistete Anzahl von Orten, an denen vermeintliche Grabstätten diverser Propheten und Patriarchen liegen sollen, lässt den Leser nur noch den Kopf schütteln. Des weiteren reflektiert EvD weltweite Marienerscheinungen, in deren Zentrum er Fatima stellt. Penibelste Recherche offenbaren ein Sammelsurium von Fragwürdigkeiten, die besonders was die Rätsel um Fatima betrifft, eines beweisen: Die ranghöchsten irdischen Vertreter der katholischen Kirche lügen, dass sich die Balken ihrer Gotteshäuser nur so biegen. Das tatsächlich geschehene Sonnenwunder von Fatima lässt den Verfasser ausserirdische Einflüsse in Betracht ziehen, wobei er die Mimikry-Hypothese von Dr. Johannes Fiebag in seine Gedanken integriert. Weiter zieht der 66-jährige Bestseller-Autor seine globale Bahn zu symbolträchtigen Bauten, die auch ohne präastronautisches Weitwinkel-Objektiv als Raumschiff zu deuten sind. Als hätte er nicht schon genügend Argumente für die Untermauerung seiner These (siehe Buchtitel) auf dem Tabeltt serviert, setzt der Querdenker noch eines drauf und schildert für uns mehr als futuristisch anmutende Waffen und Kriegsluftschiffe als Teile prähistorischer "Star Wars", wie sie altindische Überlieferungen zweifelsfrei beschreiben. Unterschiedlichsten Contra-Argumenten entzieht er im wahren Wortsinn entwaffnend den Boden, präsentiert englische Texte des 19. Jahrhunderts im Original, verweist präzise auf einzelne Kapitel der insgesamt 560000 (!) Verse altindischer Schilderungen. Nicht fehlen dürfen wie stets Seitenhiebe gegen Skeptiker und Orthodoxe, von EvD mit liebevollem Augenzwinkern als "Freunde von der anderen Fakultät" tituliert. Fazit: Hier präsentiert sich in seinem schnoddrig-frech-respektlos-brillanten Stil ein kämpferischer Däniken wie seit Jahren nicht mehr! Das Buch ist ein Orkan, der wissenschaftliche wie kirchliche Dogmen kräftig durcheinanderwirbelt. Denn die explosiven Argumente lassen kaum eine andere Antwort zu als: Die Götter waren Astronauten!
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