Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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28 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
EvD am Nil - explosiv wie immer, 19. Januar 2003
Wer bereits ein Buch von EvD gelesen hat und dem dessen Schreibstil gefällt, der wird von diesem Punkt der Betrachtung aus, jedes Buch gerne lesen, denn sein Stil ist immer der Gleiche. EvD ist groß in der Kunst des Erzählens. Er hat die seltene Gabe Sachverhalte und Fakten interessant und faszinierend für den Zuhörer wie auch Leser herüber zu bringen. Mit seinen Thesen mag man streiten und man muß nicht alles für bare Münze nehmen, aber sein erzählerisches Talent ist grenzenlos und wird noch lange seinesgleichen suchen.Im Vorliegenden Buch geht es um Ägypten, um Tierfriedhöfe, um Zehntausende von einbalsamierten Tierleichen und der Frage nach dem Warum? Vom Stier bis zum Vogel, wurde einbalsamiert in rauhen Mengen. EvD wirft die Frage nach den zwar bekannten aber noch immer nicht erforschten Labyrinthen in Ägypten auf, insbesondere denen, die unter Hochebene des Gizehplateaus verlaufen. Es gibt Eingänge in der Nähe der Sphinx und der Pyramiden, wohin gehen die Gänge, warum darf man sie nicht erforschen, warum wird der Zugang verwehrt? Was verbirgt das Geheimnis der Sphinx, was ist mit den Jahrtausende alten Batterien aus Bagdad, was mit den elektrischen Darstellungen aus dem Tempel von Dendera 700 v.Zw. und wie haben die alten Ägypter Diorit und Granit Millimeter genau gebohrt und zu welchem Zweck? EvD wirft Fragen auf, das ist sein gutes Recht und wir alle sollten zuhören wenn jemand fragt, denn es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten! Ein sehr empfehlenswertes Buch.
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Muss für jeden !, 30. Oktober 2005
`Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde als sich deine Schulweisheit erträumen mag!' Jeder kennt diesen berühmten Ausspruch und dennoch wird er wohl nur von den Wenigsten für wahr genommen! Angesichts Dänikens Schilderungen scheint dies in besonderem Maße für die Ägyptologen zu gelten, deren mangelnde Unaufgeschlossenheit gegenüber neuen Erkenntnissen - mögen diese auch noch so unbequem sein und nicht ins historische Weltbild passen - zu bemängeln ist. In fesselnder Art und Weise legt Däniken Beweise dar, die jedem seriösen Wissenschaftler zu denken geben müssten. So erstaunt es doch sehr, wenn man liest, dass der einzige Beweis dafür, dass die Cheopspyramide auch von Cheops gebaut wurde, eine stümperhaft gefälschte Inschrift eines verzweifelten Archäologen ist, der diese auch noch falsch an die Wand schmierte, zudem in einer Schrift, die erst viel später entstand. Auch gibt es zu denken, dass sich die gesamte Ägyptologie bezüglich des Baus und Erbauers der Pyramiden auf nur eine einzige historische Quelle bezieht, nämlich die des antiken Geschichtsschreibers Herodot, welcher selbst über 1000 Jahre nach dem Bau der Pyramiden lebte und somit seine Informationen weder aus erster, noch aus hundertster Hand erhalten haben kann. Ansonsten keine Mumien, keine Papyri, die auf einen Erbauer der Pyramiden hindeuten. Statt dessen ungeöffnete Kammern im Innern. Man möge zu Dänikens Deutungen stehen wie man will, aber das Äyptens tatsächliche Geschichte nicht ganz konform mit seiner `Lehrbuch-Geschichte' läuft, lässt sich nach dem Lesen dieses Buch nur schwer leugnen! Aber wie sagte schon Nietzsche: `Große Nachricht brauchen lange, um verstanden zu werden!'
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ägypten einmal anders beleuchtet, 21. März 2007
EvD stöbert in alten Original-Schriften und hebt daraus bemerkenswerte Zitate und eine Füllmenge wirklich kurioser, fantastischer Geschichten zu Tage - zunächst völlig ohne Aussage darüber wie diese zu deuten oder verstehen sein könnten. Er stellt interessante Persönlichkeiten des Alterums vor, verweist auf erstaunliche Ungereimtheiten und geht verschiedenen Fragen nach. Warum waren z.B. alle Pyramiden, die nach der Cheops-Pyramide gebaut wurden kleiner und warum enthielten erst diese verzierte Wände mit Hyroglyphen?
EvD gewährt Einblicke in unzählige widersprüchliche Überlieferungen. Er kritisiert berechtigt die krampfhafte Umklammerung von festgefahrenen Lehrmeinungen und fordert die Fachwelt auf über den Tellerrand zu schauen.
Wenn Informationen über Generationen weitergegeben werden oder Abschriften erfolgen, so finden sich darin erfahrungsgemäß Übertreibungen, Ausschmückungen, Reduzierungen und Verfälschungen. Der Inhalt der alten hier präsentierten Geschichten ist jedoch teilweise derart fantastisch, dass Lügen, Phantasie, Religion und Symbolik als einzige Beweggründe der Urheber (psychologisch betrachtet) höchst unwahrscheinlich werden. Die Welt ist voller Rituale, deren ursprüngliche Bedeutung im Laufe der Zeit verloren gegangen ist. Von der Zivilisation völlig isolierte Indianerstämme und Eingeborene zeigen ein ähnliches Verhalten wie unsere Vorfahren: Sie vergöttern und imitieren ihre Vorbilder aus der Zivilisation.
Vergötterung und Heldengeschichten über Führer sind aber zunächst auch nichts Ungewöhnliches, es sind vielmehr die bizarren Ausschmückungen und Ideen darin, die Zweifel erregen.
Der Inhalt eines Texte erschließt sich leider immer aus der Interpretation insbesondere dann wenn er aus einem anderen Kulturkreis, Zeitalter und Weltbild entstammt. Auffallend ist, dass heutige Historiker nahezu alle Funde des Altertums spirituell, religiös deuten. Wahrscheinlich war das Leben und Denken unserer Vorfahren sehr viel stärker von Religion geprägt als heute, aber ausschließlich ?
Ob man etwas glaubt also als Wissen in sich aufnimmt hängt natürlich auch von den Quellen, den persönlichen Erfahrungen und Einstellung ab.
Recht haben kann weder EvD noch die sog. anerkannten Experten, weil sich mit Statistiken, falschen Fragestellungen und verkehrten Auslegungen prinzipiell alles untermauern lässt.
Erwartungsgemäß konzentriert er sich vor allem auf all jene Beweise und Fakten, die seine Theorien untermauern und seinen Interessen entsprechen. Trotz EvDs vorsichtiger Zurückhaltung bleiben am Ende Suggestivfragen. Viele von EvD Fragen und Interpretationen sind derart außergewöhnlich, dass sie auf Laien eine starke Faszination und Begeisterung ausstrahlen. Ein realitätsnahes Bild erschließt sich meist erst, nachdem ein Thema aus vielen Blickwinkeln betrachtet wurde. Deshalb empfehle ich ergänzend den Vergleich mit Büchern anderer Autoren.
Fazit: Archäologie-Begeisterte finden hier eine bunte Sammlung von Auszügen aus alten Überlieferungen, Legenden und Mythen gespickt mit Däniken Theorien. Aufmerksam, objektiv kritisch, spannend, unterhaltsam geschrieben - kurzum lesenwert. Inhaltlich: 75% Archäologie, 5% Reisebericht, 20% Däniken-Theorien
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