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Feuerherz.
 
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Feuerherz. (Taschenbuch)

von Senait G. Mehari (Autor)
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (39 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: Droemer/Knaur (2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426778351
  • ISBN-13: 978-3426778357
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (39 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 92.835 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Erste Erinnerungen ans Waisenhaus „Orfan“ in Asmara. Mengistu hieß der allmächtige Gott, der alles geschaffen hatte, wie die Schwestern predigten. Das vierjährige Kind wusste nichts über den äthiopischen Diktator. Es wusste auch (noch!) nichts vom Krieg, den er gegen Eritrea, die Heimat des Kindes, führte. Die Sterne schienen nicht günstig für die kleine Senait, die als Baby in einem Koffer aufgefunden wurde. Der Vater war entfleucht, die Mutter hatte den unerwünschten Nachwuchs einfach ausgesetzt. Es sollte anders kommen. Jahre später würde „das Kofferkind“ Senait Mehari in einem fernen Land seine Stimme erheben.

Es ist eine laute und anklagende Stimme, die das „Feuerherz“ gegen die Zustände in ihrer Heimat richtet. Auf „Orfan“ folgte ein von italienischen Nonnen geführtes Heim. Die Betschwestern und die weißen Kinder ließen für Senait fünf Jahre zur Tortur werden. Rettung erfolgte durch Tante Mbrat. Senait kam zu ihren Großeltern, die bisher schönste Zeit ihres Lebens. Das Idyll sollte jedoch nicht lange währen. Der verschwundene Vater und seine neue Frau meldeten Besitz an. „Alle eritreischen Väter schlagen ihre Kinder“. Ein bitterer Satz, bald bittere Wahrheit. Als die Kriegsfront näherrückt, beginnt der traurige Höhepunkt in Senaits bisherigem, kurzen Leben: Der Vater liefert sie und ihre Schwester kurzerhand im Rekrutierungsbüro der ELF ab. Die jüngste Soldatin der eritreischen Befreiungsarmee tritt ihren furchtbaren Dienst an.

Eine Kindheit, die Narben hinterließ. Rassistische deutsche Taxifahrer lassen die Wut hochkochen. Senait kann zickig sein, unnachgiebig, wie sie zugibt. Sexueller Missbrauch, Armut, sowie ein Leben in ständiger Todesnähe, machten kein schmiegsames Schmusekätzchen aus ihr, wie der prügelnde deutsche Drogenfreund aus gutem Hause drastisch erfahren muss. Es ist aber auch diese unbeugsame Qualität, die sie unbeirrt ihre musikalische Karriere planen ließ. Senait indes setzt Prioritäten. Nicht ihrem musikalischen Erfolg, imponierend genug, gilt das Hauptaugenmerk ihres Berichts, sondern ihren geknechteten Landsleuten. Sie besuchte ihre Heimat. Hier ist Missionsarbeit bitter nötig. Mit ihrem Buch ist Senait G. Mehari dies auf erschütternde Weise gelungen. –Ravi Unger



Kurzbeschreibung

Es sah nicht so aus, als wäre Senait ein langes Leben bestimmt: Ihre Mutter setzte das Neugeborene in einem Koffer aus. Ihr Vater fürchtete, seine Familie nicht mehr ernähren zu können, und gab seine kleine Tochter in eine Rebellenarmee. Als Kindersoldatin wäre Senait um ein Haar von einer Granate zerrissen worden. Ihre Kindheit war ein Albtraum. Dass sie ihn überlebte, grenzt an ein Wunder. Jetzt erzählt Senait ihre Geschichte - die Geschichte einer jungen Frau, die sich gegen ihr Schicksal stemmt und ihren eigenen Weg ins Leben sucht.

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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Oberflächliche Inhaltsangabe eines interessanten Lebens, 4. Oktober 2004
Von monice - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)   
Die Autorin beschreibt ihre Lebensgeschichte. Sie ist ein äthiopisch-eritreischer Mischling, wurde von ihrer Mutter ausgesetzt, vom Vater als Kindersoldatin zur ELF geschickt und gelangte schließlich nach Deutschland. Sie löst sich von ihrem tyrannischen Vater und wird selbständige Künstlerin.

Die Geschichte Senaits ist sicherlich sehr interessant. Leider gelingt es der Autorin an keiner Stelle, mehr in die Tiefe zu gehen und Zusammenhänge, Gefühle oder Ideen zu entwickeln. Ihr wahres Leben, ihre eigentlichen Kämpfe und wie sie sie überwindet, bleiben stets im Dunkeln.

Jedes der einzelnen Kapitel hätte die Vorlage für eine mitreißende Erzählung oder Darstellung liefern können, stattdessen wird nur ganz oberflächlich ein unzusammenhängendes Bild der jeweiligen Lage geliefert.

Wer tiefere Informationen über die Autorin oder die Länder, in denen sie gewesen ist, erwartet, wird enttäuscht. Zum Beispiel werden die politischen Kenntnisse der Autorin über ihr eigenes Land und Äthiopien zusammengefaßt in der Phrase, daß es sich wohl um Diktaturen handele - eine Erkenntnis, die dem interessierten Leser schon vor der Lektüre klar war.

Auch die Erfahrungen der Autorin im deutschen Musikgeschäft werden nur "angekratzt" und vermitteln im wesentlichen überhaupt nichts.

Das Buch liest sich wie ein Interview, bei dem die falschen Fragen gestellt werden; leider ist das Buch letztlich eine verpaßte Chance.

Zum Vergleich: Wer "Rote Azalee", eine ähnliche Geschichte einer jungen Chinesin, kennt und schätzt, dem wird "Feuerherz" als oberflächliche Darstellung zu wenig bieten.

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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Nicht nur Katzen haben sieben Leben, 18. Oktober 2004
Was kann ein Mensch aushalten? Als Baby in Eritrea ausgesetzt werden, im Waisenhaus aufwachsen, nach kurzem Familienintermezzo vom Vater als Kindersoldatin zu einer Rebellenarmee geschickt werden, Hunger, Durst, brutale Gewalt, Tod, Fanatismus und Menschenverachtung alltäglich erleben. Wie soll sich ein Kind zurecht finden, das zwar mit viel Glück überlebt und aus dieser Lage befreit wird, aber dann in ein fremdes Land verfrachtet wird und dort wieder von dem erwähnten Vater abhängig ist? Eine überzogene Gruselgeschichte? Nein, das ist die reale Biografie von Senait Mehari. Was sich anschließt, ist so erstaunlich, wie das Vorhergehende schrecklich war, eine Art amerikanischer Traum in Deutschland. Schul- und konventionelle Berufsausbildung, anschließend steile Karriere als Sängerin.

Dieses Buch hat mich in vieler Hinsicht angesprochen. Als erstes weckte es Mitgefühl, dann Erstaunen und später Bewunderung. Nebenbei läuft natürlich immer das Denken mit und fragt, wie sich das alles mit gängigen politischen, pädagogischen, psychologischen Theorien und Faustregeln verschiedener Couleur verträgt. In dieser Hinsicht ist das Buch genauso widerspenstig, wie sich Senait Mehari immer wieder selbst beschreibt, lässt sich für keine Richtung vereinnahmen.

Unter anderem ist es eben auch keine bruchfreie Erfolgsgeschichte, Senait Mehari kommt durchaus auch auf die Ängste und seelischen Narben zu sprechen, die zurückgeblieben sind. Sie schreibt mit der Einfachheit und Echtheit von Leuten, die wirklich etwas zu sagen haben. Uneingeschränkt empfehlenswert.

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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Interessantes Leben, schwache Erzählung, 6. Oktober 2004
Von Ein Kunde
Senait Mehari ist ein unerwünschtes Kind im eritreischen Teil Äthiopiens und kommt während des Bürgerkriegs zur Welt. Ihre Mutter will sie nicht und versucht, sie auszusetzen. Sie kommt ins Heim und wird von den Großeltern und einer Tante erst nach Jahren nach Hause geholt. Wer ihre wirkliche Mutter ist, sagen ihr die Großeltern nicht.
Die Großeltern geben sie schließlich dem Vater weiter, der mit seiner dritten Ehefrau und Kindern aus zwei Ehen lebt - er haßt die ca. sechsjährige Senait vom ersten Augenblick an und tyrannisiert sie mit Schlägen.
Die Stiefmutter rettet das Mädchen vor dem Vater, aber nur, indem sie ihn überredet, das Kind nicht selbst umzubringen, sondern zu den Soldaten der "Jebha", der Eritreischen Befreiungsfront zu geben. Dort wird Senait in einem Augenblick aufgenommen, als der Kampf im Bürgerkrieg praktisch verloren ist; sie kann nur noch als Kanonenfutter dienen.
Sie wird schließlich von einem Onkel gerettet, kommt nach Deutschland zum Vater, flieht vor dessen Gewalttätigkeit und baut sich ein eigenes, unabhängiges Leben auf.
Diese Lebensgeschichte bietet Stoff für eine überwältigende Biographie, die aber leider nicht befriedigend umgesetzt ist. Erzählerisch ist das Buch leider schwach, an den entscheidenden Stellen werden Zusammenhänge nicht erzählt und hintergründige Informationen oder tiefergehende Gedanken nicht entwickelt.
Ein interessantes Buch, das wegen der erzählerischen Mängel nur drei Sterne "ergattert".
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5.0 von 5 Sternen Ein wunderbarer Film
Obwohl auf der Berlinale und in der Presse zerrissen ist Feuerherz ein feinfühlig erzählter spannender Film. Auf ganzer Linie empfehlenswert.
Vor 1 Monat von Tobi Leporini veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Bewegend
Senait Mehari schildert in ihrem Buch Feuerherz ihre Lebensgeschichte, bzw. besser gesagt ihren Leidensweg. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Jasmin Leuthe veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Sehr Interessant, aber wenig gefühl
Senait, ist im Weisenhaus,,,,das ist ihre früheste Erinnerung,aber dort ist es auch nicht rosig...

Irgendwann kommt eine Frau die sagt, sie wäre Ihre Mutter und holt... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von B. Jenny veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Die Naivität der Leser und wie man Geld damit verdient
Wenn man daran interessiert ist eine lügen Märchen zu lesen,dann eigent sich das Buch hervoragend dazu
am sonsten ist es eine pure Zeit verschwendung ,denn die Autorin hat... Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Efrem Abraha veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen enttäuschend
Vom Inhalt des Buches bin ich total enttäuscht. Die Autorin schreibt in einem naiven Stil, ihre geschilderten Erlebnisse klingen recht unglaubwürdig. Lesen Sie weiter...
Vor 24 Monaten von skorpion veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Fesselnd aber sachlich
In diesem Roman beschreibt die Autorin ihre eigene Kindheit und Jugend, die von vielen schrecklichen Ereignissen geprägt sind. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Oktober 2007 von Bree

5.0 von 5 Sternen doch wahr!!
Ich habe beide Bücher von Senait Mehari gelesen, da ich es empfohlen bekommen habe und zwar von eine Freundin von mir, die auch aus Eritrea kommt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Oktober 2007 von Ben

1.0 von 5 Sternen Selbstherrlicher Lebensbericht
Selten musste ich mich derart durch eine Biographie quälen. Obgleich das Thema sicherlich interessant ist, wurde einem der Lesespaß schon nach ein paar Seiten durch den... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. September 2007 von Aghakan

3.0 von 5 Sternen andere Welt
Ich finde, dass Buch ist sehr toll geschrieben und lässt in eine Welt einblicken, die man sich eigneltich gar nicht vorstellen kann. Vom Kofferkind zur Soldatin.. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. September 2007 von Sääändra

1.0 von 5 Sternen Alles andere als eine Biografie!!!!!
Also schön ist es ja dass das Land Eritrea in den Medien auftaucht, gut ist auch dass dieses Buch deutlich aufzeigt was der Europäer doch so gerne hört. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. September 2007 von Gerda Hohenstein

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