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How to be good [Taschenbuch]

Nick Hornby
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 340 Seiten
  • Verlag: Droemer Knaur (1. August 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426615355
  • ISBN-13: 978-3426615355
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (88 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 18.268 in Bücher (Siehe Top 100 in in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

David ist nicht mehr zornig! So hatte Katie sich die Wende in ihrer Ehe nicht vorgestellt, als sie kurz nach einem Seitensprung ihrem Mann per Handy die Scheidungsabsicht mitteilte. Katie, die Ärztin, intelligent und beseelt von ihrer Mission, Gutes zu tun, hat für Obdachlose ein Herz, ist für den Weltfrieden und rundum mit sich zufrieden. Schwarzer Fleck in ihrem makellosen Gutmenschen-Kosmos war einzig die Ehe mit David, diesem übel gelaunten, zynisch-witzigen Möchtegernschriftsteller, der in einer Kolumne ihrer Lokalzeitung als "der zornigste Mann in Holloway" auftrat und Rundumschläge gegen seine Lieblingsfeinde austeilte: Softe Ökos, verwirrte Alte, die im Bus nie Wechselgeld parat hatten, alternative Heilmethoden und dergleichen mehr. Mit einem solch negativ Vibrierenden mochte Katie Tisch und Bett nicht mehr teilen -- und dann dies. Ausgerechnet ein schäbiger Geistheiler namens DJ GoodNews hatte Davids ewiges Rückenleiden kuriert und -- so schien es Katie -- eine gründliche Gehirnwäsche gratis mitgeliefert!

Offensichtlich hat Nick Hornby in seinem bisher reifsten Werk Ereignisse aus seiner eigenen gescheiterten Ehe verarbeitet -- erstaunlicherweise aus der Sicht seiner Frau. Müßig zu spekulieren, ob dies nachträglicher Liebesbeweis oder lediglich durchtriebene Abrechnung ist, jedenfalls feiert Hornby sein Alter Ego David als Entdecker des wahren Guten, während er Katies Philanthropie als selbstgerechte Makulatur entlarvt.

Selbst beim eigenen Rosenkrieg pflegt Hornby seine sattsam bekannte Mixtur aus pfeilsicherem Sarkasmus und britischstem Trockenhumor. Wie der zum Sänftling geläuterte David, früher ein Fan von schnellem Hauruck-Sex, im Bett plötzlich zum romantischen Endlosstreichler mutiert, ruft beim Leser ein Kichern, bei Katie lediglich Stirnrunzeln hervor. Spätestens nach einstündiger, höhepunktloser Dauerbefühlung wünscht sie sich gähnend die Hauruck-Version ihres Gatten zurück und spätestens hier zeigen sich Hornbys Qualitäten als Eheratgeber: Misstraue jedem Lebenspartner mit Hang zu Esoterik und Erleuchtung.

Immer wieder umkreist Hornby die titelgebende Frage: Wer oder was ist gut und ist reine Güte nicht letztendlich der Tod jeder menschlichen Beziehung? In Hornbys witzig-traurigem Ehedramolett mit seinen funkelnd klugen Wortfechten, eindeutig: ja. --Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Sondereinband .

Pressestimmen

"Hornby schreibt witzig und frisch. Männliche und weibliche Schwächen spießt er genüßlich und mit Genauigkeit auf". (Guardian)

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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Nicht jedermanns Buch, 30. Mai 2008
Von Hauke Stammer "Phantasie ist wichtiger als Wi... (Flensburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: How to be good (Taschenbuch)
How to be Good ist die Geschichte einer Läuterung. David entwickelt sich vom Saulus zum Paulus und vergisst dabei, seine Frau auf diesem Wege mitzunehmen. Diese muss zusehen, wie erst sein Therapeut und Vorbild in das Haus der Familie einzieht und kurze Zeit darauf ein obdachloser Junge, der erstes Ziel des neu geschaffenen Gutmenschen wird. Von da an entwickelt sich das Leben als eine Spirale Richtung Katastrophe.

Das Buch ist aus der Perspektive der Ehefrau Kate geschrieben, die eigentlich mit Ehe und Ehemann abgeschlossen hatte. Anfänglich von der Veränderung Davids fast positiv überrascht vermisst sie bald die biestige, ihr aber aus über 20 Jahren Ehe vertraute Seite des Gatten.

Die Geschichte ist an einiges Stellen überzogen, aber es gelingt Hornby stets, die Endphase einer Ehe trefflich darzustellen und man erwischt sich dabei, dass man den Protagonisten wünscht, dass sie es schaffen. Das Ruder noch einmal herum reißen, für ihre Familie, ihre Kinder, für sich.
Das Ende dann ist wieder typisch Hornby... und lässt den Leser ein wenig leer, fast allein zurück.
Ich kann nachvollziehen, dass nicht jeder Leser begeistert ist. "How to be Good" ist anders als "About a Boy" oder "High Fidelity", eher verwandt mit "A Long Way Down", was grade am Ende des Romans deutlich wird. Wer also eine einfühlsame und warme Geschichte erwartet, sollte diesen Band nicht unbedigt wählen - allen anderen möchte ich dieses Buch absolut empfehlen.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Anders-aber trotzdem Pflicht für jeden Hornby-Fan, 2. Oktober 2001
Rezension bezieht sich auf: How to be Good (Sondereinband)
Aus der Sicht einer Frau geschrieben - kann das wirklich gutgehen? Bei seinem letzten Roman "About a boy" bemängelten die Kritiker, aus der Sicht eines Kindes zu schreiben, sei Hornby nicht gelungen. Da bin ich völlig anderer Ansicht. Jetzt aber bin ich der Meinung, dass es ihm nicht gelungen ist, die Sicht und Denkweise einer Frau zu treffen. Sicher, man kann sagen, es geht nur um die eine Hälfte eines Paares, aber warum ist er dann nicht bei der äußerst bewährten Darstellung des Innenlebens eines Mannes geblieben? Was er schließlich wie kein Zweiter in unnachahmlich lakonisch-selbstironischer Art kann. Hier habe ich mich bei der Lektüre oft gefragt, ob er nicht besser aus der Sicht von David statt aus der Sicht von Katie geschrieben hätte. Dennoch sind auch hier wieder einige sehr wahre, unvergleichlich gute Beobachtungen des alltäglichen Wahnsinns geschildert. Für mich ist es bei diesen herrlich trockenen Schilderungen egal, worum es in der Grundhandlung eigentlich geht. Von jedem andere Autor würde mich diese Geschichte (Ehepaar in Beziehungs-Sackgasse nimmt Wunderheiler auf und versucht sich im "Gutsein" zu den lieben Mitmenschen) nicht im geringsten interessieren. Aber jeder Hornby-Fan wird dieses Buch mögen, eben wegen seiner Beobachtungsgabe und seinem unvergleichlichen Ton. Wer aber erwartet (wie ev. bei den anderen Büchern) lauthals lachen zu können, wird hier sicherlich enttäuscht. Kurz gesagt: Das Buch hat viele Facetten, trotzdem kann es weder mit "High Fidelity" noch mit "About a boy" mithalten. Da man aber als eingefleischter Hornby-Fan seinen Stoff braucht - lesen!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Ein verstörendes Buch, 31. August 2001
Von Johannes Ruppert (Kiel, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: How to be Good (Sondereinband)
Man kennt Nick Hornby als witzigen Erzähler skuriler Geschichten, und auch diese ist sehr merkwürdig. Allerdings geht es diesmal nicht (nur) um Beziehungsprobleme. Es geht um die fundamentale Frage, was man tun muß, um "gut" zu sein. Hornby schreibt diesmal aus der Sicht einer Frau, die mit einem vor Sarkasmus und Zorn triefenden Ehemann zusammenlebt und die nach einer Affäre überlegt, sich scheiden zu lassen. Dann passiert etwas sehr eigenartiges: Ihr Ehemann begegnet einem Wunderheiler namens DJ GoodNews, der ihn nicht nur von seinem Rückenleiden befreit, sondern auch innerlich vollkommen verändert. Die Radikalität, mit der der bekehrte Ehemann anderen Gutes tut, wird von ihm mit so bestechender Logik verteidigt, daß man nichts dagegen sagen kann, wenn man sich erst einmal auf das Postulat eingelassen hat, daß es erstrebenswert ist, "gut" zu sein. Schließlich bleibt der Protagonistin auch nichts weiter übrig, als einzugestehen, daß die eigene Bequemlichkeit dem Bemühen, gut zu sein, enge Grenzen setzt. All das wird witzig, an wenigen Stellen rührend und zum Ende hin etwas langatmig vorgetragen. Wenn man dieses Buch nicht mag, so liegt das wahrscheinlich daran, daß man erkennt, wie sehr man der Erzählerin gleicht in ihrer Unsicherheit und dem Bewußtsein des Scheiterns an der eigenen liberalen Überzeugung. Konsequent ethisch zu leben, so die Botschaft des Buches, würden wir nur zu gerne. Aber das Leben kostet an sich schon zu viel Kraft, als daß man sich ernsthaft darauf einlassen kann. Kein optimistisches Resümé, aber das konnte man bei diesem Thema auch nicht erwarten. Trotzdem ein lohnendes Buch, denn man wird immer wieder mit witzigen Sätzen belohnt und manchmal wünscht man sich sogar, selbst "gut" zu sein...
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3.0 von 5 Sternen Hm, schwierig....
Also ich hab lang überlegt wie ich dieses Buch finden soll. Hab es gerade durchgelesen und bin jetzt zum dem Schluß gekommen das ich es weder schlecht noch gut finde... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von L. Stein veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Hornby eben
Okay, man muss Hornbys Humor schon mögen, wenn man "How tobe good" genießen will. Wer sich nicht auf seine Denkweise einlassen kann, der wird auch keinen Spannungsaufbau in diesem... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Volker Feldkamp veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Lauthals lachen trotz Tiefgründigkeit
Ich habe dieses Buch verschlungen, oftmals lauthals gelacht (vielleicht haben die Lesemuffel neben mir am Strand ja Lust aufs Lesen bekommen? Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Tallerbe veröffentlicht

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Nachdem ich High Fidelity, Slam und A Long Way Down gelesen hatte und echt super fand, hab ich mich auch auf dieses Buch gefreut, bin aber wirklich enttäuscht worden. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von TanteKäthe veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Wäre das mein erster Hornby gewesen...
... hätte ich kein zweites Buch mehr von ihm gelesen.
Es ist nicht so, dass mir das Buch gar nicht gefallen hätte, aber es hätte auch nicht gereicht, um noch eines von ihm... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Eine Kundin veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Schlecht, schlecht, schlecht.
Ich habe noch nie solch ein schlecht geschriebenes Buch gelesen. Die Geschichte darin ist belanglos. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. August 2008 von Frau Goethe

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... als das Buch selbst, scheint mir die Polarisierung, die es hervorruft. Natürlich ist es ein buntes Panoptikum, wenn Hornby hier Lebenselemente unserer Zeit von der Ehekrise... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Juli 2008 von Perlmann

3.0 von 5 Sternen Angenehme Unterhaltung
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Veröffentlicht am 9. April 2008 von Fritz Lessing

5.0 von 5 Sternen das beste
In meinen Augen Hornbys bestes Werk. Wie kann ein Mann so perfekt aus der Sicht einer Frau schreiben? Eine absolute Ausnahme!
Veröffentlicht am 6. April 2008 von lousypoetry

3.0 von 5 Sternen Schade um das Ende...
Auch wenn das Buch spannungsmäßig einen sicherlich nicht vom Hocker reißt, so ist es dennoch lesenswert. Einziger Wehrmutstropfen war, dass das Ende völlig unpassend ist. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Oktober 2007 von Leseratte

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