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Romy Schneider. Mythos und Leben.
 
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Romy Schneider. Mythos und Leben. (Taschenbuch)

von Alice Schwarzer (Autor)
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 219 Seiten
  • Verlag: Droemer Knaur (1. Oktober 2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426612356
  • ISBN-13: 978-3426612354
  • Größe und/oder Gewicht: 18,7 x 12,3 x 1,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 39.141 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Am 23. September 1998 wäre Romy Schneider 60 Jahre alt geworden. Alice Schwarzer befaßt sich aus diesem Grund noch einmal mit dem Leben des Weltstars. Sie untersucht, warum ausgerechnet Romy zum Idol für Millionen Menschen geworden ist, und geht der Frage nach, wie die wirkliche, vom Mythos befreite Romy ausgesehen hat.Alice Schwarzer, geboren 1942, Journalistin und Essayistin, ist seit 1977 Herausgeberin und Verlegerin der Zeitschrift "Emma".
Sie veranstaltete im Oktober 1999 in Zusammenarbeit mit dem von ihr gegründeten FrauenMediaTurm den Beauvoir-Kongress.
Veröffentlichungen: "Eine tödliche Liebe, Petra Kelly und Gert Bastian", 1993. "PorNo", 1994. "Marion Dönhoff, Ein widerständiges Leben", 1996. "So sehe ich das!", 1997. "Romy Schneider, Mythos und Leben", 1998. "Simone de Beauvoir, Rebellin und Wegbereiterin", 1999.


carpe.com

Nicht nur Lady Di, auch Romy lebt! Sissi, die Kindkaiserin mit dem unverbrauchten Charme der Mini-Playback-Show ist so herzallerliebst, daß wir ihr den triefenden Mythenkleister nicht nur verzeihen, sondern in endlosen Wiederholungen immer wieder unsere tristen Sonntagnachmittage damit bestrahlen. So schön, so unschuldig ist keine inszenierte Blaublütige je gewesen. Immer wenn der Mythos über den Menschen hinauswächst, kommt die Rückfrage: Wer war sie wirklich?

Alice Schwarzer, von der streitwilligen Kampfemanze zur selbstbewußten Denkmalsetzerin starker Frauen Gewandelte, will diese Frage beantworten. Sie zeigt die Metamorphose der Unschuld zur Charakterdarstellerin, die Charakter besitzt und ihn deshalb nicht spielen muß. Aber nach Schwarzer hätte alles anders kommen können, wenn Romy nicht ins Prokrustesbett männlicher Chauvis gedrängt worden wäre, wenn die Übermutter Magda Schneider ihre Tochter nicht zur züchtigen Ikone des deutschen Films deformiert hätte. Romy blieb nicht Sissi. Wider die eigenen Ursprünge wollte sie beweisen, daß sie nicht nur der Blütentraum einer ehrgeizigen Schauspieler-Dynastie war, sondern auch dem Leben als respektable Schauspielerin gewachsen war, reife Kindfrau einer Kinozeit, die dem Kitschzelluloid entstieg, um wieder zum Leben zu finden.

Sie wandelte sich zur verruchten Komplizin Piccolis im Trio infernale, erlag dem wilden Schaf Jean Louis Trintingant und wurde zur begehrten Femme fatale des französischen Lifestyle-Kinos. "Existenzialismus light" wurde Romys zweiter Heiligenschein. Späte Sternstunde im deutschen Talk-Fernsehen: Romy berührt Burkhard Driests linken Arm und stellt fest: "Sie gefallen mir, Sie gefallen mir sehr." Daß nun ausgerechnet der Sensiblen, ja Unnahbaren der Vorzeige-Rohling der siebziger Jahre gefiel, holte uns vom Fernsehhocker in die Wirklichkeit zurück. Romy, die Anarchistin wider jede Wahrscheinlichkeit ihrer von Muttern gegängelten Kindheit? Alice Schwarzer sagt nein, sie ist unzufrieden mit Romys Ausreißversuchen. Sie kritisiert Romys Willfährigkeit, sich den Wünschen der Machos, insbesondere der Protagonisten des großen Männerkinos wie etwa Orson Welles oder Luchino Visconti zu unterwerfen. Romys tragische Reise zwischen den Extremen, die nach der Biographin untergründig von Männerphantasien verschweißt sind, wird minutiös anhand von Tagebuchaufzeichnungen und Briefen rekonstruiert. Nach Schwarzer belügt sich Romy selbst, wenn sie zur Frau an der Seite von Alain Delon wird, wenn sie von den Projektionen der einflußreichsten Filmpotentaten eingeholt wird, wenn sie ihr Starleben mit rosarotem Zuckerguß glasiert.

Schwarzers Romy-Recherche der verlogenen Zeit präsentiert ein Frauenschicksal, das weniger vorbildhaft als exemplarisch in einer Welt erscheint, die auch Märchenprinzessinnen in das Klimakterium der Schicksalsjahre und bald schon in den Tod schickt. Das Leben ist also doch ein Film -- zumindest wenn "frau" Romy Schneider heißt. --Dr. Goedart Palm -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen für jeden FAN ein MUST, 20. Juli 2007
Auch wenn man schon einige Bücher über Romy Schneider besitzt, so ist dieses Buch trotzdem sehr empfehlenswert und bringt einige Details, welche in anderen Büchern anscheinend nicht erwähnenswert waren.
Die Autorin schreibt einfühlsam und loyal - versucht eigene Interpretationen wegzulassen - und kehrt den Menschen Romy Schneider deutlich hervor. Vor allem die Frau Romy Schneider. Mit allen Stärken und Schwächen, die sie gerade so menschlich machten.
Ich war über dieses Buch hoch erfreut und finde es wunderbar und schnell zu lesen. Die s/w Fotos sind zahlreich und gut gewählt.
Würde dieses Buch jedem empfehlen!
Es finden sich auch zahlreiche wörtliche und schriftliche Aussagen von Romy darin und gut wiedergegebene persönliche Erinnerungen von Zeitzeugen.
Niemals wird das Buch verletztend, übertrieben oder anmaßend.

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Interessante Aspekte werden beleuchtet , 7. August 2007
Ich habe neben dieser Biografie noch die Tagebuchauszüge "Ich, Romy" und "Ich hätte Ihnen gerne noch etwas gesagt" gelesen. Letzteres fand ich nicht besonders gut, es war irgendwie zu eindimensional, allerdings ist ein großer Pluspunkt die ausgiebige Photoauswahl. Das Buch von Alice Schwarzer ist dagegen äußerst interessant, da sie die Persönlichkeit Romy Schneider weder verdammt noch vergöttert, sondern einfach als Frau mit dem auch heute leider immer noch typischen Dilemma zwischen Sehnsucht nach Unterwerfung und Unabhängigkeitsstreben beleuchtet und schildert. Feministische Anklänge sind mir nicht aufgefallen. Es sei denn, die Beschäftigung mit weiblichen Problemstellungen fällt auch schon unter Feminismus.
Ich fand das sehr interessant und habe es in kurzer Zeit gelesen, weil es mich stark gefesselt hat.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen an sich ein interessanter Ansatz,, 10. August 2003
der vor allen Dingen uns Frauen viel abverlangt, doch auch viel gibt - störend ist allerdings, dass Alice Schwarzer sich immer selbst in der Rolle der Romy Schneider sehen will - "wie würde ich mich jetzt an ihrer Stelle in dieser Beziehung zu diesem chauvinistischen Mann verhalten?" oder "kann man die Rolle der Sissi nicht freier, moderner, feministischer anlegen" - nun gut, das sind Fragen, die ich mir auch seit jeher gestellt habe, immer noch stelle. Aber wenn die Schwarzer abgelegte Kleider von der Schneider anzieht, und sich dann darüber wundert, das die Nähte platzen - also ich weiß nicht, ich find's ein kleines bißchen unseriös. Natürlich will sie sich in das Seelenleben der zerquälten und verfolgten Romy Schneider hineinversetzen, aber Alice Schwarzer quält sich doch selbst, wenn sie immer solche Sachen fragt wie "bin ich schön genug?" "kann ich mit den anderen attraktiven Frauen mithalten?"
Außerordentlich gut geraten finde ich ihr Kapitel über Romy Schneiders lebenslange Besessenheit mit Zigarettenbildchen (Romy hatte Portraits von ihrer Mutter Magda Schneider, dem Ufa-Star, immer nur als Zigarettenbildchen, weil diese Schnappschüsse ablehnte!)
Alles in allem sauber recherchiert, Chapeau!
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5.0 von 5 Sternen ....lecker :)
Für echte Romy Schneider und Alice Schwarzer Fans natürlich ein Muß. Ein echter Highlight in seiner Kategorie. Mit viel Chuzpe, spannend und interessant. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Tagen von MisterWu veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Sehr gefühlvoll und sehr realistisch
So, wie man Alice Schwarzer kennt. Ohne viel Schnörkel, aber mit viel Gefühl und sehr ehrlich, beschreibt sie Romy Schneider - so, wie sie wirklich wahr. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von B. Sietler veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Frauenbild aus dem Mußtopf!
Da das Frauenbild Alice Schwarzers mittlerweile aus dem Mußtopf stammt, musste dieses Buch über Romy Schneider zwangsläufig grandios misslingen. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Roman Barz veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Eigentlich ****** für diese gute Werk
Sehr gut, nein: bestens! Alice und Romy haben einander gekannt, und so ist das ein berührendes, interessantes Buch geworden.
Danke, Alice Schwarzer!
Veröffentlicht am 30. September 2007 von K. Gerald

5.0 von 5 Sternen schöne darstellung
ich habe dieses buch an einem langweiligen nachmittag bei meiner tante(sie ist großer sissi fan) gelesen und es gleich mitgenommen nach bremen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Mai 2007 von steffi1986

4.0 von 5 Sternen Ein wichtiges Buch
Alice Schwarzer ist ihr Buch ziemlich gelungen. Der besondere Aspekt daran ist, dass das Buch auch ein persönliches Zeugnis ist. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Februar 2007 von WiebKe

5.0 von 5 Sternen Mal eine ganz andere Perspektive...
...im Leben der Romy Schneider.
Das Buch zeigt einem, wie ich finde, sehr gut, wie schwer es Romy Schneider in ihrem Leben hatte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Februar 2007 von Josi Perkins

5.0 von 5 Sternen ein sehr guter Einblick in das Leben der Romy Schneider
Ich habe das Buch jetzt schon 2 Mal gelesen und finde es wirklich sehr, sehr gut. Es ist schön zu lesen und was auch sehr gut ist, ist dass Alice Schwarzer Romy Schneider weder... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. August 2005 von sarahcarlotta

4.0 von 5 Sternen Gut gelungen!
Seit ich dieses Buch gelesen habe,sehe ich Romy Schneider mit ganz anderen Augen:eine Frau mit Minderwertigkeitskomplexen,unruhige Partnerschaften usw. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Dezember 2001 von Free20873@dnet.itAlfred Schwarz

5.0 von 5 Sternen sehr gelungene Darstellung
Ich weiss es ist schwierig, sich einen Menschen vorzustellen, wenn man ihn nicht kennt. Alice Schwarzers Buch über Romy hilft einem da sehr viel weiter. Lesen Sie weiter...
Am 6. April 2001 veröffentlicht

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