Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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49 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Pflichtlektüre, 27. Juni 2004
Interessanterweise fällt beim Durchlesen der Rezensionen auf, dass alle diejenigen, die das Buch als unrealistisch oder als reine Satire bezeichnen, im nächsten Satz erwähnen, dass sie keine Mediziner sind. Das Buch ist nicht übertrieben, es ist die tägliche, immer wiederkehrende Wahrheit. Aber das ist nicht erschreckend, das ist tröstlich: man steht doch nicht alleine da, so, wie man ist und so wie man sich fühlt, und man sieht, es gibt für (fast) alle Probleme wenn schon keine endgültige Lösung, so doch ein Ventil. Man sollte das Buch lesen, als Mediziner und als Nichtmediziner, aber man darf sich durch das Buch nicht abschrecken lassen!! Das Buch ist auch eine Anweisung, wie man ein unmenschliches System als Mensch übersteht, und wie man versuchen kann, es etwas menschlicher zu gestalten. Auch und gerade jeder Medizinstudent sollte spätestens im PJ dieses Buch lesen! Denn Arztsein entspricht heute nicht mehr dem "Landarzt", der über Land von Patient zu Patient zieht und heilt! Aber es besteht auch nicht nur aus dem, was man in den Nachrichten über 36 Stunden Dienst hört, sondern aus viel mehr! Lest das Buch, und dann: geht hin, werdet Ärzte! Es gibt keinen besseren Beruf!! Denn auch das ist eine Aussage des "House of God": man kann Arzt sein, helfen und dabei Mensch bleiben!PS.: und nicht vergessen: Bei Herzstillstand zuerst den eigenen Puls fühlen!!
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Einfach nur gut, 20. Oktober 2003
Von Ein Kunde
Meine Kollegen meinten, dieses Buch gehöre zur Allgemeinbildung eines jeden Mediziners. Nach langen Drängem besorgte ich mir es schließlich - und ich muss sagen, ich habe es keineswegs bereut. Das Buch ist kurzweiligzu lesen und emotional so vielseitig, wie ich es seither nur bei wenigen Büchern kennengelernt habe. Zudem steckt hinter dem, was geschildert wird ein großes Stück Wahrheit, wie ich es aus eigener Erfahrung bestätigen kann. Das Buch ist tatsächlich für all diejenigen empfehlenswert, die mit Medizin zu tun haben oder sich dafür interessieren. Man bekommt einen gewissen Eindruck davon, was Medizin sein kann. Leider wird einem ohne ein bestimmtes Grundwissen (z. B. am Anfang des Studiums) die eine oder andere Anspielung entgehen - macht aber nichts (es gibt ein Stichwortverzeichnis am Ende des Buches zum Nachschlagen). Wenn man klinisch erfahrener ist, so gib es nichts Schöneres, als zwischen den Zeilen zu lesen!
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Besser geht's nicht!, 15. Januar 2003
Ich kann bis heute nicht verstehen, warum ich dieses Buch überhaupt gekauft habe. Noch nie haben mich Arzt-Romane oder -TVSerien interessiert. Aber ich kann versprechen: dieses Buch fesselt jeden, auch Leser wie mich, die dem Thema bis dato nichts abgewinnen konnten. Die Hauptperson Roy Basch und seine (späteren) Freunde bilden ein interessantes und spannendes Gemenge verschiedener Persönlichkeiten. Ihre unterschiedlichen Einstellungen, die im Verlauf des Buches auch drastischen Wandlungen unterworfen sind, fesseln von der ersten bis zur letzten Seite. Die Eindrücke aus dem Alltag junger Assistenz Ärzte sind erschreckend, bedrückend, beeindruckend. Der wachsende Zynismus der Protagonisten ist wohl das Einzige Mittel gegen aufkeimenden Wahnsinn, der schnelle und vom Rausch des Augenblicks beseelte Sex die letzte Fluchtmöglichkeit vor dem Jetzt. Das Beziehungen unter diesen Vorraussetzungen nicht mit dem modernen Idealbild mithalten können, erscheint verständlich. Man sollte bei all dem aber nicht vergessen, daß der Roman nicht in den 80ern oder 90ern angesiedelt ist, sondern einige Jahre zuvor "spielt". Mittlerweile mögen sich die Misstände zumindest teilweise geändert (zum Teil angeblich auch aufgrund dieses Romans, der in den USA wohl einschlug wie eine Bombe) haben. Aber House of God bleibt eine unglaublich beeindruckendes Werk. Gebe es die Möglichkeit, eine Rezension besonders hervorzuheben, dieses Werk wäre mein Kandidat!
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