Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
pflichtlektüre - das wirklich kranke ist das system ..., 19. April 2002
nach nun doch schon einigen jahren klinischer arzttätigkeit fällt mir hierzu nur folgendes ein : lesen sie dieses buch, es entspricht in den meisten punkten der wahrheit! - vielleicht nicht jedes detail - aber zu 100% bezüglich der gesamtstimmung mit der es den arbeitsalltag junger ärzte skizziert.... wenn sie hin und wieder den kopf schütteln, dann vergegenwärtigen sie sich: dieses buch ist zwar manchmal etwas überzeichnend, ich würde aber den prozentsatz der übertreibung höchstens bei 10 prozent anstezten - nicht mehr, und ich denke tausende mediziner geben mir hier recht. man muß ausserdem berücksichtigen daß es bereits "vor AIDS" geschrieben wurde. ein buch nicht nur für ärzte sondern auch für patienten die vielleicht dann den jungmediziner an ihrem bett, mit den augenringen und viel zu wenig zeit, anderst sehen können. denn fast alle bemühen sich bis zum umfallen - und resignieren dann doch irgenwann im kampf gegen die windmühlen eines für patient und arzt unmenschlichen systems. was bleibt ist der zynismus, der in diesem buch den laien so erschreckt, daß er es nicht wahrhaben möchte. lesen denken weitergeben......
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Zynisch und superkomisch, 19. September 2005
Die Hauptfigur Dr. Roy Basch geht nach seinem theoretischen Teil des Medizinstudiums auf der Hochschule nun zum praktischen Teil im Krankenhaus namens "House of God" über.Er ist, wie auch die anderen frisch gebackenen "Interns" von der Einstellung geprägt, dass der Patient in der Medizin absolut im Mittelpunkt steht, maximal gut versorgt, und respektiert werden muss. Doch um durch die Fülle an erschütternden Eindrücken und Vorfällen im "House" nicht unterzugehen schwenkt diese positive Grundeinstellung rasch in Zynismus, Sarkasmus und den Glauben an äußerst seltsame "Behandlungsmethoden" um. Die Situation spitzt sich allmählich zu und es droht die Eskalation.... Das Buch liest sich ziemlich flüssig, und man erwischt sich nicht selten bei einem herzhaften (wenn auch "bösem" *g*) Lacher ;-) Für Leute die in irgendeiner Weise mit Medizin zu tun haben bzw daran interessiert sind SEHR zu empfehlen !!! !!! 5 STERNE !!!
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49 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Pflichtlektüre, 27. Juni 2004
Interessanterweise fällt beim Durchlesen der Rezensionen auf, dass alle diejenigen, die das Buch als unrealistisch oder als reine Satire bezeichnen, im nächsten Satz erwähnen, dass sie keine Mediziner sind. Das Buch ist nicht übertrieben, es ist die tägliche, immer wiederkehrende Wahrheit. Aber das ist nicht erschreckend, das ist tröstlich: man steht doch nicht alleine da, so, wie man ist und so wie man sich fühlt, und man sieht, es gibt für (fast) alle Probleme wenn schon keine endgültige Lösung, so doch ein Ventil. Man sollte das Buch lesen, als Mediziner und als Nichtmediziner, aber man darf sich durch das Buch nicht abschrecken lassen!! Das Buch ist auch eine Anweisung, wie man ein unmenschliches System als Mensch übersteht, und wie man versuchen kann, es etwas menschlicher zu gestalten. Auch und gerade jeder Medizinstudent sollte spätestens im PJ dieses Buch lesen! Denn Arztsein entspricht heute nicht mehr dem "Landarzt", der über Land von Patient zu Patient zieht und heilt! Aber es besteht auch nicht nur aus dem, was man in den Nachrichten über 36 Stunden Dienst hört, sondern aus viel mehr! Lest das Buch, und dann: geht hin, werdet Ärzte! Es gibt keinen besseren Beruf!! Denn auch das ist eine Aussage des "House of God": man kann Arzt sein, helfen und dabei Mensch bleiben!PS.: und nicht vergessen: Bei Herzstillstand zuerst den eigenen Puls fühlen!!
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