Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Unterhaltsam und Spannend, neuartige Story, nette Schreibe, 1. Mai 2008
Ich bin nun fertig und fand das Buch von Anfang bis Ende spannend.
Allerdings hab ich direkt am Anfang meine Ansprüche umgestellt, von Thriller auf Sci-Fi und ein bißchen Satire, also ein Augenzwinkern. Mit dieser Einstellung hat mir das Buch unheimlich gut gefallen.
Sprache uns Schreibstil fand ich eingängig und flüssig, mir sind keine größeren Fehler aufgefallen und im Großen und Ganzen fand ich alle Handlungsweisen nachvollziehbar.
Als Jugendbuch würde ich es schon allein wegen der komplexen wissenschaftlichen Ausführungen da und dort nicht ansehen, die Sprache spricht auch eindeutig dagegen, zu erwachsen.
Ich mochte Cadel von Anfang an und mich interessiert brennend, wie es mit ihm und seinen Freunden weitergeht.
Das Ende war zwar dann extrem turbulent, der aufmerksame Leser konnte aber problemlos dem Faden folgen.
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28 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Geniales Lesevergnügen, 10. April 2008
Cadel, der bei Adoptiveltern aufwächst, ist zwar überdurchschnittlich intelligent, sein emotionaler IQ ist allerdings leicht unterentwickelt. Daher benützt er seine Intelligenz für die absurdesten Dinge, wie den geplanten Zusammenbruch des Verkehrs, den Aufbau einer Partnervermittlung im Internet oder die perfide Manipultaion seiner Klassengefährten. Was er jedoch aufgrund seiner Selbstfixierung nicht mitbekommt ist, dass er selbst manipuliert wird. Als Cadel langsam die Schuppen von den Augen fallen (und dem Leser gleich mit), fährt die Autorin endgültig mit allem auf, was gute Fiktion ausmacht - und es unmöglich macht, das Buch aus der Hand zu legen.
Zugegeben, "Teuflisches Genie" sprang mir beim Stöbern in der Buchhandlung nur wegen der Covergestaltung ins Auge. Von der Autorin hatte ich bis dato noch nie etwas gehört. Da die Zusammenfassung auf dem Rücken ziemlich ansprechend (wenn auch vage) klang, habe ich das Buch gekauft.
Eine kurzentschlossene 5 Minutenaktion also. Knappe 24 Stunden und jede Menge Lesevergnügen später, kann ich sagen, dass ich sie absolut nicht bereut habe.
"Teuflisches Genie" ist herrlich absurd, Jinks Stil und Einfälle erinnern ein wenig an Dean Koontz, v.a. "Trauma", was allerdings als Kompliment verstanden werden kann.
Die Geschichte von Cadel schafft es einen in ihren Bann zu ziehen und obwohl manche Wendungen mehr als überraschend sind, wirken sie seltsamerweise dennoch nie an den Haaren herbeigezogen, sondern fügen sich wunderbar in das leicht verdrehte und herrlich absurde Gesamtbild der Geschichte ein.
Ich freue mich schon auf die nächsten beiden Bände der Trilogie, die hoffentlich bald erscheinen werden.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Der Roman hält nicht was er verspricht!, 25. November 2008
Stellen Sie sich vor, es gäbe eine Schule, an der man die Fächer erlernen könnte, die man für eine spätere Weltherrschaft benötigt: perfekte Tarnung, Manipulation, Sabotage, Spionage, Giftmord, Umgang mit Massenvernichtungswaffen. Dieses außergewöhnliche Szenario entwirft die Australierin Catherine Jinks in ihrem Roman TEUFLISCHES GENIE, dem Auftakt zu einer Trilogie um Cadel Piggot, einem kleinen Jungen, der eines Tages die Weltherrschaft übernehmen soll. Schon früh zeigt sich, dass Cadel anders ist, als seine Altergenossen. Mit sieben knackt er Computernetzwerke, mit zwölf bringt er ein Haus zum Einstürzen und mit vierzehn ist er dann soweit, am eingangs erwähnten AXIS-Institut aufgenommen zu werden. Einem Institut, das Cadels Vater, ein brillanter Verbrecher, gegründet hat. Alles wäre ganz einfach, wenn Cadel nicht ein richtig netter Junge wäre.
Die Idee, die hinter TEUFLISCHES GENIE steckt ist ohne Zweifel außergewöhnlich gut. Eine Schule, an der man den Umgang mit Massenvernichtungswaffen erlernen kann, ist ein tolles Gegenstück zu Hogwarts. Leider gelingt es Catherine Jicks nicht, ihre Ideen in einen tollen Roman umzuwandeln. TEUFLISCHES GENIE liest sich ausgesprochen zäh und bietet keine echten Höhepunkte. Wo die Geschichten von Hogwarts mit Leben erfüllt wurden, bietet TEUFLISCHES GENIE eher Langeweile. Sicher, der Roman ist zwar für eine etwas andere Zielgruppe konzipiert, aber auch diese Leser erwarten einen packenden Plot. Hinzu kommt, das Cadel als Hauptfigur nur bedingt überzeugt. Catherine Jinks hat Cadel so angelegt, dass man als Leser nicht richtig warm mit ihm wird.
Insgesamt kann TEUFLISCHES GENIE nicht halten, was man angesichts der guten Idee erwarten kann.
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