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Mafia: Von Paten, Pizzerien und falschen Priestern
 
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Mafia: Von Paten, Pizzerien und falschen Priestern (Gebundene Ausgabe)

von Petra Reski (Autor)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
  • Verlag: Droemer/Knaur (6. September 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426274663
  • ISBN-13: 978-3426274668
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,4 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 34.713 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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    Nr. 8 in  Bücher > Politik & Geschichte > Gesellschaft > Kriminalität > Mafia & Organisiertes Verbrechen
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Produktbeschreibungen

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Seit über zwanzig Jahren lebt Petra Reski in Italien. Nicht in Sizilien, wo die Cosa Nostra zuhause ist, oder in der von der Camorra gebeutelten Campania, und auch nicht in Kalbrien, dem Herrschaftsgebiet der ‘Ndrangheta. Aber auch in ihrer Wahlheimat Venedig und dem Rest Italiens, wie auch, wie wir aus ihrem überaus lesenswerten Buch erfahren, im übrigen Europa, wimmelt es nur so von Mafiosi – und von Politikern, ja selbst Priestern, die sich von der Mafia in irgendeiner Form in Dienst nehmen lassen oder gleich mit ihr gemeinsame Sache machen.

Nachdem es Anfang der neunziger Jahre so ausgesehen hatte, als sei man nun selbst in Palermo fest entschlossen und vielleicht sogar in der Lage, der Herrschaft der Mafia endlich ein Ende zu machen, hat die Cosa Nostra ihre Reihen in den letzten Jahren trotz manches Rückschlags wieder schließen können. Auch die ‘Ndrangheta, die international bestorganisierte Mafiaorganisation, sitzt fest in ihrem Sattel. Und trotzdem sich die neapolitanische Camorra seit Jahren in blutigen Bandenkriegen aufzureiben scheint, wird man wohl auch ihrer in absehbarer Zeit kaum Herr werden. Das ist das traurige Fazit, dass man aus der Lektüre von Reskis sachlich fundierten und im Detail ausgesprochen informativen Reportagen ziehen muss.

Reski nimmt uns mit auf eine unbehagliche Reise, lässt uns teilhaben an ihren Begegnungen mit den Paten, „Soldaten“, Anwälten, Priestern, Frauen und Kindern der „ehrenwerten Gesellschaft“ des Mezzogiorno und zeichnet so ein sehr authentisches Bild von der mafiadurchtränkten Lebenswelt des italienischen Südens. Sie zeigt uns die bizarren Früchte der Korruption und der Angst, führt uns in die von der Mafia zerstörten Quartiere Palermos, verrät, warum vierspurige Autostraßen im Nichts enden und es im Innern der absurd protzigen Justizpaläste an den notwendigsten Kleinigkeiten mangelt, während die trotzigen Denkmäler an ermordete Staatsanwälte und Richter vor ihren Toren die Hilflosigkeit gegenüber der eigentlichen Macht im Lande nur umso augenfälliger machen. Und sie öffnet uns die Augen dafür, dass die Macht der Mafia längst weit über Italien hinausgreift und eine sehr reale Gefahr für das europäische Gemeinwesen insgesamt darstellt. Eine Gefahr, auf die wir schlecht vorbereitet sind. -- Andreas Vierecke, Literaturanzeiger.de



Kurzbeschreibung

Die Morde von Duisburg haben eine unbequeme Wahrheit ans Licht gebracht: Die Mafia hat ihre Tentakeln längst nach Deutschland ausgestreckt. Weltweit perfekt organisiert, ist sie eine Gefahr für Staat und Gesellschaft, die von deutschen Politikern und Sicherheitskräften allzu lange unterschätzt wurde. Wie funktioniert diese ganz und gar nicht »ehrenwerte Gesellschaft«?

Petra Reski lebt seit zwanzig Jahren in Italien. Aufgrund ihrer langjährigen Recherchen und ihrer Insiderkenntnisse gilt die Journalistin als Spezialistin in Sachen Mafia. Petra Reski kennt die Strukturen der kriminellen Organisation aus erster Hand: Sie hat an geheimen Orten mit abtrünnigen Mafiosi gesprochen, sie hat mafiose Verstrickungen von Priestern aufgedeckt und war Gast auf der Hochzeit des wohl spektakulärsten Mafia-Verteidigers Siziliens. Sie weiß, wie Antimafia-Staatsanwälte und Ermittler ausgeschaltet werden sollen, und beobachtete involvierte Politiker aus nächster Nähe. Und sie beschreibt, wie die Verbrecherorganisation auch bei uns im großen Stil ihren schmutzigen Geschäften nachgeht. Journalismus, der zu Literatur wird - spannend wie ein Thriller!


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Sachbuch? Roman? Nix richtig, von allem etwas, 16. Juni 2009
Nach Hören eines Radiointerviews mit der Autorin über das Thema Mafia, das sehr interessant war, habe ich mir das Buch bestellt.

Ich lese sehr viel und halte auch mal durch, wenn das Buch schwach ist. Aber dieses Buch ist echt langweilig & unterirdisch.

Es beginnt als Reportage einer Reise der Autorin nach Italien. Dann streut sie jedoch plötzlich Interviews ein, und andere Gegebenheiten, die irgendwann ganz anders stattgefunden haben. Somt verliert man den Überblick und es zeichnet sich kein roter Faden ab.

Für mich ist das Buch zu wenig spannend als Roman und mangelt an Spannungsbogen und roter Faden. Für ein Sachbuch ist es ebenfalls zu unstrukturiert und überdies hätte sie sich dann die Reportage sparen können.

Schade!

PS: wann hören Autoren auf, dämliche Untertitel zu wählen? Soll eine schnelle Assoziationskette helfen, falls jemand nicht weiss was die Mafia ist? Und wenn, dann beschränkt sie sich selbst auf recht billige Assoziationen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Was hat dieses Buch mit der Mafia zu tun?, 10. Juni 2009
3 alte Frauen tun das, was sie am besten können und am liebsten tun:

Sie posen in der Landschaft herum, photographieren sich dabei gegenseitig, testen Restaurants, beschreiben die Landschaft und finden sich selbst unheimlich gut.

Hab nur etwa die Hälfte gelesen, danach fehlte jede Motivation.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Oberflächlichkeiten und private Geschichten, 11. März 2009
Das Buch "Mafia" war durchaus geeignet um große Erwartungen zu schüren und Vorfreude hervor zu rufen.

Leider bleibt es auch dabei.

Die Autorin versteht es nicht, die versprochenen Einblicke in die Mafiageschichte und deren aktuelle Machenschaften darzustellen.
Vielmehr hat sie hier eine persönliche Reise durch Italien beschrieben, leicht gespickt mit oberflächlichen Angaben über die Mafia. Tiefere Einblicke sollen wohl durch Gespräche mit Staatsanwälten und Abtrünnigen geben. Es ähnelt jedoch in vielen Fällen lediglich einer wirren Aneinanderreihung von italienischen Namen. Einen tatsächlichen Sinnzusammenhang sucht man jedoch vergebens. So wird in verschiedenen Abschnitten über den Stallmeister berichtet ohne eine zusammenhängende Geschichte zu erzählen. Die geschilderten Interwies werden scheinbar in unverarbeiteter Weise einfach niedergeschrieben und in keinen sinnvollen Kontext gebracht.

Ein roter Faden ist in keiner Weise zu erkennen. Es wird mehr über die persönlichen Eindrücke der Autorin von Italien berichtet als tatsächlich über die Mafia. In epischer Breite wird beispielsweise über die Hochzeit der Mafiaanwältin Rosalba Di Gregorio angefangen von deren Familiengeschichte bis hin zur Kleidung der Gäste...Da sei doch die Frage erlaubt...WEN INTERESSIERT DAS???Wen interessiert wie die Tapete in dem Restaurant ihres Hotels aussieht?

Tatsächlich interessante Themen, wie zum Beispiel die Mafia bereits in Deutschland agiert werden nur ganz kurz angeschnitten und sofort wieder fallen gelassen.

Im Ergebnis kann ich sagen, dass das Buch auf 50 Seiten reduziert werden könnte, bei einem Zeilenabstand von 1,5. Es wird der Eindruck erweckt, dass die Autorin mehr Lückentexte brauchte um die Seitenzahl zu erreichen. Nicht zuletzt wiederholt sie in regelmäßigen Abständen zuvor dargestellte Ansichten.

Das Buch wird seinem Titel nicht gerecht. Der Inhalt ist nur zum Enttäuschen geeignet. Ich wollte nicht wissen, wie Petra Reski Italien sieht und wie toll sie die Landschaft findet.

Ich habe kurz zuvor ein Interview mit Petra Reski gehört und musste feststellen, dass in diesem 30 minütigen Gespräch alle, tatsächlich alle, interessanten Fakten des Buches angesprochen wurden, so dass ich gut und gern auf das Buch hätte verzichten können.

Fazit: nicht mehr als ein überteuerter Drei-Groschen-Roman
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4.0 von 5 Sternen ganz unterhaltsam
Das Buch ist zwar interessant, die Mafia wird aber nicht bis ins kleinste Detail beschrieben. Es liest sich eher wie ein Roman als ein Fachbuch, was nicht unbedingt schlecht ist,... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von akephal veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Seichtes Geschreibsel
Die Frau Reski bedient in diesem Buch alle Vorurteile über Italien und die Mafia. Nichts seriöses wird veröffentlicht, alles was sie sagt ist schon gesagt oder geschrieben worden... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Livia veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Rohwerk, wo war hier das Lektoriat?
Es ist zwar halbwegs interessant, Frau Reski bei Ihren Recherche-Streifzügen über die Schulter zu schauen. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Roland Keller veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Gänsehaut
Ich habe das Buch von Petra Reski nach "Gomorrha" von Roberto Saviano gelesen - und ich muss sagen, es hat mich mehr überzeugt: Savianos Geschichten finde ich sehr unstrukturiert... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Martina Borger veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Dickie für Arme
Zuerst einmal: das Buch liest sich gut, von leichter Hand geschrieben,
die Erzählerin kommt sehr sympathisch rüber, sie hat - aus ihrer Sicht -
durchaus einiges zu... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Harald Schuettelhoefer veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Hochinteressante Lektüre für jeden Italienfan
Die Autorin beschäftigt sich seit vielen Jahren mit mafiösen Organisationen in Italien und das merkt man. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von R. Bus veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Mafia in Deutschland
Es gibt sicher viele Bücher, die sich mit der Mafia beschäftigen, aber mir ist noch keines untergekommen, das sich in so lesbarer und zum Teil ironischer Weise auch mit den... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von J. Bachhofer veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Unter die Haut
Reskis Buch ist ausgezeichnet, weil es die Mafia erlebbar macht: Sie hat Gesichter, Augen und Ohren - es sind Ehefrauen von Mafiosi, es sind abtrünnige Mafiosi, die in... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Hanna Roth veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Enttäuschend
Italien - Kalabrien - Sizilien = Mafia. Diese Formel ist ein wenig zu einfach. Gut lesbar - wenig informativ - sehr tendenziös! Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Elmar Stefan veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Oft gehört - Oft kopiert
Gut geschrieben - emotional aufgearbeitet. Leider bezieht sich das Buch vielmehr auf die silzilanische Mafia als auf die organisierten Verbrechen, die von anderen System ausgehen... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von M. Nagl veröffentlicht

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