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Die Totenleserin
 
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Die Totenleserin (Gebundene Ausgabe)

von Ariana Franklin (Autor), Ulrike Wasel (Autor), Klaus Timmermann (Autor)
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (54 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
  • Verlag: Droemer/Knaur (1. Februar 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426197391
  • ISBN-13: 978-3426197394
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 15 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (54 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 199.186 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Englands König Henry II. hat ein gewaltiges Problem. Grausige Kindermorde erschüttern das Cambridge des Jahres 1171 in seinen Grundfesten. Da die Leichen gekreuzigt aufgefunden wurden, erkennt der Mob rasch die wahren Schuldigen. Hatten die Juden nicht schon den HERRN ans Kreuz geschlagen? Aus Angst vor einem Pogrom – immerhin lassen die geschäftstüchtigen jüdischen Händler das königliche Staatssäckel fast platzen -, fordert der besorgte King rasche Aufklärung. Hier führt Ariana Franklin ihr mittelalterliches Undercoverteam ein. Simon von Neapel, eine Art früher Topagent und – für damalige Zeiten höchst ungewöhnlich – am Schneidetisch wühlt eine Pathologin in den Eingeweiden. Auftritt der Totenleserin Adelia!

Ariana Franklin, Newcomerin auf dem Gebiet des Historienthrillers, geht neue Wege. Im Gegensatz zum oft näselnd historisierenden Sprachgestus manch berühmter Kollegen, pflegt sie eine erfrischend moderne, fast ironische Sprache. Da schickt König Henry schon mal ein Stoßgebet gen Himmel, Thomas Becket, der ermordetete Erzbischof von Canterbury, möge gefälligst denen da oben „auf den Sack“ gehen. Ebenso augenzwinkernd erweist sie dem Gottvater des historischen Arztromans, Noah Gordon, ihre Reverenz in Gestalt von „Gordinus“, Adelias Lehrer an der berühmten Ärzteschule im süditalienischen Salerno.

Funkelnde Genrebilder, sauber recherchiert, mit leider nicht immer straff geführtem Spannungsbogen. Adelia, die im England jener Tage sofort als Hexe gebrandmarkt würde, schnippelt und schnüffelt sich auf Killersuche incognito durchs düstere Cambridge. Zartbesaitete Leserseelen sollten sich auf rüde Behandlungsmethoden gefasst machen. Neben diversen Vivisektionen erleichtert die resolute Heilerin per Schilfrohr (!) einem Prior das Wasserlassen derart, dass es jeden prostatageplagten Leser in die Ohnmacht treiben dürfte. Mauschelnde Stadtväter, schweigsam mümmelnde Mönche, sie alle werden zum Aderlass gebeten – bis des Rätsels überraschende Lösung auf dem Seziertisch liegt. Trotz streckenweise verschleppter Handlung, kein schlechter Einstand für Ariana Franklin. --Ravi Unger



Kurzbeschreibung

Cambridge 1170: Um entsetzliche Kindermorde aufzuklären, wird aus Salerno ein Totenarzt gerufen - auch wenn diese Kunst alles andere als gottgefällig ist. Keiner ahnt, dass es sich dabei um eine junge Frau handelt, die Beste ihres Fachs. Mit ihrer direkten Art, Aberglauben und Vorurteilen entgegenzutreten, irritiert sie die Mächtigen der Stadt. Der Steuereintreiber des Königs dagegen hat andere Gründe, auf Adelia aufmerksam zu werden ...

Ein kleiner Junge wird tot aufgefunden, angeblich von den Juden gekreuzigt. Als drei weitere Kinder sterben, droht in Cambridge ein Aufruhr. Heinrich II., König von England, muss den wahren Mörder finden und sendet nach einem Totenarzt. Ausgebildet an der berühmten Hochschule von Salerno ist Adelia eine der wenigen Medizinerinnen ihrer Zeit - von ihrem Vater hat sie im Verborgenen sogar das Handwerk der Pathologie gelernt. Doch um als Frau überhaupt ermitteln zu können, muss sie im kalten, barbarischen England ihre wahre Identität verbergen. Undurchsichtige Stadtväter versuchen die Aufklärung der Morde zu vereiteln, das nahe gelegene Kloster ist nur am schwunghaften Reliquienhandel mit den Gebeinen des toten Jungen interessiert - und auch Sir Roland, der Steuereintreiber des Königs, scheint verdächtige Ziel zu verfolgen. Zugleich weckt er in Adelia Gefühle, die sie vollkommen verwirren. Wem kann sie vertrauen?


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47 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Manchmal absurd, aber gut!, 15. April 2007
Von Paula Jakob "diesiebenraben" (Augsburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)   
Die Kritiken zu diesem Mittelalter - Pathologen - Krimi sind ja sehr kontrovers und ich war mir auch lange unsicher, wie viele Sterne mir das buch wert sein darf, denn obwohl es mir unterhaltsame und spannende Lesestunden beschert hat, habe ich doch auch immer wieder den Kopf geschüttelt. Um mit dem Negativen zu beginnen: Die Geschichte mag einen wahren Kern haben und es mag wirklich anno domini 1171 (!) weibliche Medizinerinnen gegeben haben, die Obduktionen ausführten, ohne sich auf dem Scheiterhaufen wiederzufinden, aber die enge Verwandtschaft der kühnen Adelia zu Tempe Brennan und Kay Scarpetta und wie die anderen TV - Pathologinnen alle heißen, ist doch gar zu krass. Da soll man allen Ernstes glauben, dass die Gute sich im frühen Mittelalter mit Gazemaske und Augenschutz bewehrt an eine Kinderleiche macht, ihre Beobachtungen aufzeichnet bzw diktiert und auswertet? Das liest sich so absurd und gewollt modern , dass ich teilweise damit gerechnet habe, dass sie jetzt gleich eine DNA -Analyse macht oder schnell ein mobiles Röntgengerät zückt. Oder mit einem mittelalterlichen Handy telefoniert , wie Grautvornix bei Asterix und seinen Galliern.
Und diese Frau ist frech! Wahnsinn! Was die sich traut!!!! ! 1171!!!! In England! Als Italienerin!!!!! Verlangt nach Salat wie eine Sex and the City - Zicke!!! Irre! Fehlt nur noch der grüne Tee und der Low-fat-nocoff-grande- latte....Grins.
Dann die Sache mit den Kindern. Getötete Kinder waren gewiß zu allen Zeiten schlimm. Aber einfache Leute im mittelalterlichen Cambridge - bitte vergebt mir! - waren an den plötzlichen, teilweise gewaltsamen Tod von Kindern , so grausam das klingen mag, auf einen andere Art und Weise gewohnt als wir das heute sein mögen. Das gigantische Echo, das der Tod dreier Kinder, alle nicht von hohem Stande, in der Bevölkerung ausgelöst haben soll, passt eher in die moderne Zeit als ins finstere Mittelalter, wo der Herr eben gab und wieder nahm.
Von diesen Ungenauigkeiten abgesehen ist der Krimi kurzweilig, spannend und ausgesprochen gut erzählt. Der Schreibstil ist ausgesprochen anschaulich, wenn auch die Sprache zu salopp sein mag, die Figuren werden liebevoll und sorgfältig gezeichnet, nichts an ihnen ist platt oder eindimensional ( bis auf den ekligen Roger aus Acton!) und ihnen durch die Geschichte zu folgen macht Spaß. Es werden falsche Fährten gelegt und nichts deutet zu früh auf den Ausgang der Geschichte hin, das sind die Pluspunkte dieses Buches, die seine Schwächen nahezu aufwiegen.
Daher ein speziell für den Strand durchaus zu empfehlendes, nicht übermäßig anspruchsvolles aber auch nicht reißerisches Buch, für Fans mittelalterlicher Krimis und starker Frauen
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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Durchgehender Spannungsbogen? Ja, aber so flach wie eine Funder. [Hörbuch-Bewertung], 24. Juni 2008
Diese Rezension stammt von: Die Totenleserin (Audio CD)
Hörbuch-Rezension: DIE TOTENLESERIN (Ariane Franklin) gelesen von Beate Himmelschoß | gekürzte Romanfassung | 6CDs im Jewel-Case | ca. 465 Minuten Laufzeit | erschienen bei Der Hörverlag (WELTBILD-Ausgabe)

So richtig warm wurde ich mit diesem Hörbuch (Lesung) leider nicht. Das gleich vorweg. - Dabei laste ich die mittelmäßige Bewertung gleichermaßen der lässigen, jedoch minder spannenden Schreibe der Autorin an, sowie der brav anständigen Art, wie das Buch von Beate Himmelschoß vorgetragen wird. Es ist einerseits nahe liegend, dass eine Frau diesen historischen Roman einliest, weil auch eine Frau, eine Ärztin noch dazu!, die Hauptrolle spielt, doch so gut das gemeint war, so sehr fiel es mir schwer bei der ewig gleich klingenden Lesung am Ball zu bleiben. - Meine Geduld wurde über lange Strecken geprüft, denn wenn ich sonst wie gebannt an einem Hörbuch hänge - gelang mir das bei DIE TOTENLESERIN nicht wirklich. Zu sehr lässt der angebliche Thriller einen roten Faden vermissen, zu selbstverliebt erscheint mir die Schreibe der Autorin, die so sehr bemüht ist ein ausschweifendes und viel zu umfangreiches Sittengemälde des 12. Jahrhunderts abzubilden - und damit nichts als meine Aufmerksamkeit arg strapaziert! Es kommt selten vor, aber ich dachte schon daran, dass mir die Aufklärung der grausamen Kindermorde eher egal sind, und ich wenn die liebe Neugier nicht gewesen wäre ...
Erwartet hätte ich einen spannenden Thriller, angesiedelt im Mittelalter, erhalten habe ich ein anstrengendes Hörvergnügen, das auch durch das mehrfach notwendige Zurückspringen, und somit "doppelten Genuss" nicht besser wurde. Bitte überzeugen Sie sich selbst. Mit Hängen und Würgen (was angesichts der Morde gar nicht so übertrieben ist) schrappt dieses Hörbuch auf meiner Skala an einem "überhörbar" vorbei und wird somit von mir als "eintönig" eingestuft.

Hörbuch- /Hörspielbewertung:
----------------------------------------------------------------------------
Inhalt: ** | Sprecher: *** | Hardware: *** | Preis/ Leistung: ****
----------------------------------------------------------------------------
auf meiner Horchlatte: ***
----------------------------------------------------------------------------

(Apiculas Horchlatte: * - unerhört, ** - überhörbar, *** - eintönig,
............................ **** - hörenswert, ***** - hörrlich!)
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Mittelalter einmal anders, 8. Oktober 2007
Von Jean Ignace Isidore Gérard "Grandville" (Südniedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)   
Lockere und spannende Unterhaltung für einen kalten bzw. nassen Herbst/Winterabend.

Jeder, der dieses Buch liest sollte sich vorher im klaren sein, das er keine höchst genaue Mittelalterstudie bekommen wird. Er bekommt eine spannende ungewöhnliche Geschichte, die ein überraschende Auflösung bietet (für mich) die einem zwar nicht die Entbehrungen und Lebensumstände der Zeit riechen und erahnen lässt, aber sich ganz auf die Figuren und den "Fall" beschränkt und eine sympatische Hauptfigur vorstellt. Natürlich wird auch das Leben beschrieben, aber der Hauptaugenmerk liegt nicht in einer detailgetreuen Darstellung des Mittelalters, sondern in der Auflösung des Falles. Ein anderer Rezensent hat geschrieben, das das Buch langweilig war und er nur bis Seite 100 gelesen hat. Pech, denn dadurch hat er das Beste verpasst.

Ich persönlich könnte mir vorstellen (und hoffe es auch!), das es eine Fortsetzung geben wird. Ich würde sehr gerne noch mehr Abenteuer mit Adelia und Sir Roland erleben!

Ein gutes Erstlingswerk, das bei mir Vorfreude auf das nächste Buch der Autorin hinterlässt.

Warum "nur" 4 Punkte? Nun ja... einige Stellen kamen mir doch recht spanisch sprich zu modern vor. Aber unterm Strich ein tolles Buch. Vielleicht muss man sich einfach an den neuen Stil ("Im Gegensatz zum oft näselnd historisierenden Sprachgestus manch berühmter Kollegen, pflegt sie eine erfrischend moderne, fast ironische Sprache. " siehe in der Amazon-Rezi) gewöhnen. Ich fand das Buch jedenfalls sehr gut.

Was mich auch ein wenig gestört hat, sind die Latein-Zitate, die nicht übersetzt wurden. Ich habe sie dann einfach "überlesen" bzw. hat sich aus den Sätzen danach meist ergeben, was sie zu bedeuten hatten. Über eine Fußnote mit einer Übersetzung hätte ich mich aber sehr gefreut.

(Unter Umständen etwas für Leute, die den Film "Ritter aus Leidenschaft" gut fanden. Dort ist es ja etwas "moderner" zugegangen!)
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3.0 von 5 Sternen Zuviele moderne Details, aber durchaus spannend
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Vor 9 Monaten von Magic veröffentlicht

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