Die Signatur des Krieges: Berichte aus einer verunsicherten Welt von Claus Christian Malzahn |
von Dagmar von Cramm
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DVD ~ Ellen Page
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Die Signatur des Krieges: Berichte aus einer verunsicherten Welt von Claus Christian Malzahn |
von Dagmar von Cramm
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Wenn am 8. November 1939 auf dem Flughafen München nicht Nebel geherrscht hätte, wäre Adolf Hitler noch etwas länger im Hofbräuhauskeller sitzen geblieben und die selbst gebastelte Zeitbombe des schwäbischen Schreiners Georg Elser hätte die Zukunft verändert. Wenn im Sommer 1945 die Amerikaner mit den Russen nicht Thüringen gegen die Hälfte von Berlin getauscht hätten, hätte es West- Berlin nie gegeben. Zwei Staaten standen aus den Ruinen auf.
Von der Stunde Null bis zur »versehentlichen« Öffnung der DDR-Grenze ist viel passiert, bis schließlich zwischen November 1989 und Oktober 1990 die deutsche Geschichte zum Formel-1-Rennen wurde: Die Mauer fiel, Deutschland wurde wieder Fußball-Weltmeister, und ein paar Tage lang gab es zwischen Rhein und Oder nichts zu meckern.
Für die jungen Leute des 21. Jahrhunderts ist das alles schon ferne Vergangenheit. Auch die, die es miterlebt haben, tun sich manchmal schwer mit der Erinnerung daran, wie anders die Welt schon gewesen ist. Ein guter Grund für Ossis und Wessis, das alles noch einmal zu rekapitulieren.
"Ein Bild der deutschen Nachkriegsgeschichte entwirft Claus Christian Malzahn in 'Deutschland, Deutschland', das die kurze Geschichte einer geteilten Nation vor allem für jene Leser erzählt, für die die Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg längst wieder ferne Vergangenheit sind. Malzahns Darstellung hat den großen Vorzug, dass sie die Entwicklungen im Westen wie im Osten gleichrangig und in großer Ausführlichkeit behandelt und bei der Erzählung dieser Parallelgeschichte doch das Ganze nicht aus dem Blick verliert. Dabei untersucht er nicht nur die großen Wendepunkte der Geschichte, sondern kümmert sich in seinen gut lesbaren und klug gerafften Kapiteln auch um das Innenleben der Nation, die zwischen dem November 1989 und dem Oktober 1990 die glücklichsten Momente ihrer Nachkriegsgeschichte erlebte: 'Die Mauer fiel, Deutcschland wurde wieder Fußball-Weltmeister, und ein paar Tagte lang gab es zwischen Rhein und Oder nichts zu meckern.'"Die Welt
"Malzahn schreibt an gegen die Vergesslichkeit. Die Mauer gab es wirklich und wer sie nicht sah, der wollte sie bewusst übersehen. Was sie anrichtete und was 40 Jahre SED-Herrschaft bedeuteten, das will er vor allem denen nahe bringen, die sich gar nicht mehr erinnern können, weil sie dafür zu jung sind. Der Autor weiß, wovon er redet. Seine Eltern flohen kurz vor dem Mauerbau und er selbst gehörte zu den wenigen Journalisten, die in den Achtzigerjahren unter Umgehung der staatlichen Vorgaben in der DDR recherchierten. Und so schreibt er sich auch die alte Wut vom Bauch, der jeder erlag, der damals von Westen kommend im Ostteil Berlins und in den Bezirken der DDR Menschen entdeckte, die ihm nahe kamen und doch so fern bleiben mussten, weil ihnen die Freiheit versagt wurde. Man war sich vertraut, konnte offen miteinander reden und war doch ein gespaltener Kreis der Eingeweihten. Für Malzahn gab und gibt es nicht nur, nicht einmal in erster Linie die Teilung zwischen Ost und West, sondern eine gemeinsame Geschichte der Lüge und der Unterdrückung, aber auch des Mutes und des Freiheitswillens."Lausitzer Rundschau
"Ein grüner Trabi links, ein roter Käfer rechts - der Buchumschlag macht deutlich, worin es in 'Deutschland, Deutschland' geht: Der Journalist Claus Christian Malzahn erzählt die Geschichte der beiden deutschen Staaten. Im Mittelpunkt stehen dabei die Gemeinsamkeiten... ein sehr gut lesbares, auch unterhaltsames Buch zur deutschen Nachkriegsgeschichte, voller Nachkriegsgeschichten. Malzahn genießt das Vorrecht - oder die allzu oft vernachlässigte Chance - des Journalisten, sich ins Erzählende hineinzubegeben ... Er erzeugt eine Form von Intimität, die erzählte Geschichte erst plastisch werden lässt... Wer sich das in der Schule Gelernte und Miterlebte wieder vor Augen führen will ..., wer Spaß an lebendiger Geschichte hat, dem sei Claus Christian Malzahns Arbeit empfohlen.Deutschlandradio Kultur
"Zum Atemholen zwischen all den betrüblichen Zwischenbilanzen und mahnenden Ausblicken bestens geeignet ist Claus Christian Malzahns 'Deutschland, Deutschland', die locker geschriebene 'Kurze Geschichte einer geteilten Nation'. Der frühere taz-Reporter meint: "Leider gab es damals keine Bedienungsanleitung für die Wiederherstellung einer geteilten Nation. Mir kommt diese gesamtdeutsche Jammerei über die Probleme der Einheit oft kleinlich vor."Frankfurter Neue Presse
"Wer eine Geschichte der Deutschen nach 1945 schreibt, der muss verrückt sein. Oder er geht so frisch ans Werk wie Claus Christian Malzahn ..."Südkurier
"Wer es seriös haben möchte, gar ausgewogen und dazu noch locker und munter erzählt, und wer sich angesprochen fühlt, wenn es journalistisch hübsch aufgemotzt ist, der greift zum Buch von Claus Christian Malzahn."Konkret
"Mit 'Deutschland, Deutschland. Kurze Geschichte einer geteilten Nation' von Claus Christian Malzahn erscheint bei dtv premium eine Originalausgabe, in deren Mittelpunkt beide deutsche Staaten von der Stunde Null bis hin zur Wiedervereinigung stehen. Der Autor beschreibt anschaulich und spannend die politische sowie die wirtschaftliche Entwicklung in West- und Ostdeutschland. außergewöhnliche Storys, einzelschicksale, Bekanntes und Unbekanntes von Politikern und Personen der Zeitgeschichte beider deutscher Saaten spiegeln die vierzigjährige Geschichte des geteilten Landes wieder."Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft
"Claus Christian Malzahn, Politikredakteur des Spiegel, hat die Geschichte der beiden Deutschland geschrieben. Eine kurze, sehr lesbare und sehr meinungsstarke "Geschichte einer geteilten Nation". Auf 200 Seiten der Versuch, sich klar zu werden über die Folgen der Teilung. Vor allem aber eine bittere Erinnerung daran, wie gleichgültig gerade großen Teilen der bundesrepublikanischen Linken die Deutschen in der DDR waren. Malzahn macht auch klar, wie absurd die Behauptung der DDR war, sie sei das bessere Deutschland. Sein Buch hilft sehr dabei zu verstehen, warum so viele - auf beiden Seiten - partout nicht das Gefühl haben, sie müssten zusammenwachsen. Sie haben Angst davor. Was sie sind, waren sie gegen die anderen geworden. Sie müssten sich aufgeben."Arno Widmann, Berliner Zeitung
"Das Buch ist in flottem und gut lesbarem Stil geschrieben. Malzahn verknüpft seine essayhaften Schilderungen der Geschichte mit eigenen DDR-Erfahrungen, die er als im Westen geborener Sohn zweier DDR-Flüchtlinge zahlreichen Besuchen bei der Ost-Verwandtschaft verdankt. Dadurch wird das Buch auch für Leser interessant, die an trockenen historischen Abhandlungen eher nicht interessiert sind."Hersfelder Zeitung
"Malzahn erählt auf eine Art und Weise, der sich keiner entziehen kann." Foglio quotidiano
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