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Heimspiel: Plädoyer für die emanzipierte Familie
 
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Heimspiel: Plädoyer für die emanzipierte Familie (Gebundene Ausgabe)

von Lisa Ortgies (Autor)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
  • Verlag: Deutsche Verlags-Anstalt (24. August 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3421044295
  • ISBN-13: 978-3421044297
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 13,6 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 32.132 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»In "Heimspiel" spricht Lisa Ortgies sich für gerechte Aufgabenverteilung aus, benennt die Fehler von Männern und Frauen und erklärt, warum beide nennenswerte Fortschritte verhindern. Ortgies beruft sich auf Studien und eigene Beobachtungen, und die lassen nur einen Schluss zu: So geht`s nicht weiter! Frauen, verändert eure Familien - jetzt!« (BRIGITTE )

»Für alle, die Rollenklischees à la „Superweib“ oder „Frauenversteher“ hinter sich lassen wollen.«

(Emotion )

»Lisa Ortgies’ Beobachtungen sind nah an der Realität und regen zum Nachdenken und Diskutieren an.« (stillleben.info )

Kurzbeschreibung

Die moderne Familie als Chance für Männer und Frauen - Lisa Ortgies zeigt uns, wie Familie heute funktionieren kann

Lisa Ortgies fragt sich, warum Männer und Frauen auch im 21. Jahrhundert weiter an einem sehr traditionellen Familienbild festhalten, in dem der Vater die Rolle des Alleinverdieners übernimmt, während die Frau die Hauptverantwortung für Kinder und Haushalt trägt. Sie fordert eine emanzipierte Familie, in der weder Mutter noch Vater die Wahl treffen muss zwischen einer Vollzeit- Elternschaft und einer 60-Stunden-Woche im Job.

Vierzig Jahre Kampf der Geschlechter sind genug, findet Lisa Ortgies. Ein neuer Feminismus muss sich der Familie zuwenden, denn sie ist die Arena, in der sowohl die praktischen Probleme als auch die ideologischen Kämpfe ausgetragen werden. Nur mühsam werden alte Rollenmuster abgestreift, wobei Frauen den Männern immer ein paar Schritte voraus sind. Das Heimchen am Herd wurde zunächst vom Mannweib abgelöst. Dieses wiederum musste in den 90er Jahren dem Phänomen Superweib weichen, das Familie und Karriere mühelos unter einen Hut bringt. Und wie der emanzipierte Mann und Vater aussehen soll, ist noch völlig unklar. Dieses Buch erklärt, was Männer auf dem Weg zu einem neuen Selbstverständnis von Frauen lernen können - und was sie auf keinen Fall übernehmen sollten. Männer und Frauen müssen gemeinsam eine familienfreundliche Gesellschaft schaffen, in der Frauen sich nicht mehr am Ideal des Superweibs abarbeiten und Männer sich nicht zwischen der Rolle des ewigen Machos und der des "Frauenverstehers" zu entscheiden haben.


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Berechtigte, konstruktive Kritik an der scheinbar heilen Familie, 17. Dezember 2009
Viel bleibt nach der Lektüre nicht übrig für jene, die an den Erfolg von Familienpolitik glauben, an Gleichberechtigung und daran, dass seit den letzten sechzig Jahren ungemein viel zur Förderung von Müttern und Familien getan wurde, sowohl im erwähnten Politikressort als auch in der unmittelbaren Wahrnehmung durch Gesellschaft und Politik.
Nun kann man Frau Ortgies durchaus auch eine gewisse Einseitigkeit vorwerfen: Wer sagt denn, dass eine in Teilzeit erwerbstätige oder gar in Vollzeit daheim aktive Frau per se unglücklich ist? Auch diese Lebensmodelle haben eine Existenzberechtigung, freilich, wie Ortgies sehr deutlich aufzeigt, zunehmend weniger im Gefolge der aktuellen Unterhaltsbestimmungen, die sie zu Verliererinnen machen, wenn ihr Mann sie, was nicht selten vorkommt, schließlich gegen eine Jüngere austauscht.
Selbstverständlich sind auch nicht alle der von Ortgies präsentierten Fakten und Statistiken neu, doch sie weiß diese zu interpretieren und mit den politischen Gegebenheiten in einen Zusammenhang zu setzen. Die Interviews und Fallbeispiele wirken lebendig, in keiner Weise "gestellt" oder durch Suggestivfragen beeinflusst, und geben recht klar wieder, woran es krankt in Deutschland, während einige Nachbarländer, vor allem die skandinavischen, kluge Lösungen gefunden haben, wie Kinder und Job, möglichst auch die ganze Familie unter einen Hut zu bekommen sind.
Was sich tun lässt, um die Unternehmen in die Pflicht zu nehmen, denen häufig der langzeitige Ausfall oder letztlich Wegfall von hoch qualifizierten Führungs- und Fachkräfte zu schaffen macht, die aber dennoch wenig zur Förderung ihrer Mitarbeiterinnen in Gang setzen, gibt die Autorin nicht an, wohl aber manches nachahmenswerte Beispiel.
Neue Väter braucht das Land, so das Fazit, und nicht etwa solche, die sich während der Elternzeit verzweifelt an den Rechner setzen, um triviale Abenteuer mit dem Baby zum Besten zu geben, sondern auch jene, die ihr Baby wickeln und füttern und auch mal hoch in die Luft werfen, damit es das Gefühl des Aufgefangenwerdens - und des Fliegens - kennenlernt.
Die Männer sind an allem schuld! Dieser Aussage schließt sich die Autorin keineswegs bedenkenlos an. Denn natürlich haben auch die Männer eine Prägung erfahren, und dass diese sich seit Jahrzehnten nicht wesentlich ändert, kann kaum nur an der sozialen Prägung liegen.
Standardlösungen für Beziehungs- und Arbeitsplatzprobleme bietet dieses Buch zwar nicht, wohl aber viele Impulse zum Nachdenken und Bessermachen.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Volltreffer, 4. Dezember 2009
Ich kann das Buch nur sehr empfehlen! Es ist zur Zeit das einzige Buch, das alles von unten alles aufrollt, was Familien zusetzt und gleichzeitig Mut macht, sich in das Abenteuer zu stürzen. Wer schon mitten drin steckt und frustriert ist, findet heraus, was uns davon abhält glücklich zu leben - von der tiefenpsychologischen Angst "neuer Väter" über die Ausweichmanöver neuer Mütter, die sich genauso wenig aus den Rollenmodellen ihrer Eltern raustrauen über das Stilldogma und die Jungskatastrophe, die keine ist bis zu den tieferen Gründen für das Versagen eines old-boys-network in der Wirtschaft und warum sie das Familienleben torpediert. Die Politik kriegt genauso ihr Fett weg wie die Hirn- und Hormonforschung und im Vorbeigehen wird die Historie der Geschlechterrollen aufgedröselt - zur Entlastung aller. Bei mir hat es etliche male Klick gemacht. Und wer die Familiengründung noch vor sich hat, weiß nach der Lektüre, wie es funktionieren kann. Und nebenbei habe ich mich schlapp gelacht - zum Beispiel über die Energiesparmanöver haushaltsphober Familenväter. Viel Spaß und jede Menge Glühbirnen! Das erste Buch über eine emanzipierte Famile, das gegen den Zeitgeist auseinandernimmt und uns allen den Spiegel vorhält.
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Ziemlich trocken und wenig unterhaltsam zu lesen, 29. September 2009
Von variety "hm6797" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)   
Im Buch habe ich nicht viel Neues gelesen (was die Rollenverteilung bei Paaren betrifft). Vielleicht wollte ich das als Mann aber auch gar nicht. So habe ich nach etwa 100 Seiten angefangen quer zu lesen, was dem Inhalt auch nicht gerade bekömmlich war. Leider ist die Art des Schreibens von Lisa Ortgies alles andere als unterhaltsam oder amüsant. Am besten sind noch die vielen eingestreuten Zitate, die viel unfreiwilligen Humor (?) darstellen.
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5.0 von 5 Sternen 1:0 für Ortgies
Mir gefällt das Buch sehr gut. Die Autorin beschreibt in Ihrer gewohnt kurzweiligen und prägnaten Art den Alltag in deutschen Haushalten. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Hank veröffentlicht

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