Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Viereinhalb Sterne... , 19. Juli 2007
Suuuuuper!!! Die schlechten Kritiken zu diesem Buch kann ich keinesfalls bestätigen. Endlich mal was anderes, als die übliche Konstellation.
Die Zeit (Chronos), hier Vater Zeit, ist der ultimative Gott, der mit sämtlichen Königinnen des Himmels, unter anderem Nacht, Tag, Licht, Chaos, Glaube, Kinder gezeugt hat. Die Fürsten des Himmels. Darunter sind altbekannte Namen wie Seth, Loki, Freya und eben Lucifer.
Die Autorin hat hier einfach alle möglichen bekannten Gottheiten, Engel und Elemente zu einer großen Familie zusammen gefügt. Buddha ist dabei, genauso wie Belzebub und Erzengel Gabriel.
Sam alias Satan alias Lucifer ist bekanntlich ein gefallener Engel. So auch hier. Er rebelliert gegen seinen Vater Zeit, weil dieser ihn nur zu einem einzigen Zweck gezeugt hat. Sam ist das "notwendige" Kind. Notwendig wofür? Das verrate ich natürlich nicht...
Obwohl man sich an eine völlig neue Welt-und Himmelsordung gewöhnen muss, ist das Buch gut und flüssig zu lesen. Es gibt ein relativ offenes Ende, was mich dazu gebracht hat, den zweiten Band "Satan - Retter der Welt" sofort zu beginnen. Wer also Lust hat, eine etwas andere Version von Himmel, Hölle und Erde zu entdecken, liegt mit diesem Buch genau richtig... :-)
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Eine neue Sicht auf den Herrn der Hölle, 25. März 2007
Lucifer lebt unerkannt unter den Menschen, und wird unvermittelt in eine Intrige dreier seiner himmlischen Brüder (Kinder von Vater Zeit und verschiedener höherer Mächte) gezogen, der seine Freundin und Schwester Freya zum Opfer fällt. Als das "notwendige" Kind (und das einzige uneheliche von Vater Zeit) wurde er aus dem Himmel ausgestoßen und hat sich mit den Menschen und den Anderen (Elfen, etc.) arrangiert. Jetzt muss er sich wieder mit seinen Brüdern auseinandersetzen, die nicht nur zunehmend auf der Erde agieren, sondern auch in seinem ureigensten Gebiet, der Hölle, ihre Intrigen spinnen.
"Lucifer - Träger des Lichts" macht Anleihen bei verschiedenen Religionen und Mythologien und arbeitet dabei mit der Prämisse, dass alle auf einem Ursprung beruhen, nämlich Vater Zeit. So interessant dies ist, umso ermüdender sind die Diskurse verschiedener philosophischer und religiöser Richtungen, die dem Buch wohl Substanz verleihen sollen, leider aber nur dazu führen, dass man ab und zu den Faden verliert.
Catherine Webb hat hier eine interessante Idee leider nicht allzu überzeugend umgesetzt.
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Krieg der Götter, 23. Februar 2007
Sam Linnfer alias Luzifer ist einer unter vielen Göttern. Und er ist auch einer von vielen Liebhabern von Freya, der Tochter der Zeit und der Liebe. Eines Tages wird Freya ermordet, weil sie einem schrecklichen Geheimnis auf die Spur gekommen ist, und Luzifer macht sich auf die Suche nach ihrem Mörder...Catherine Webb verwebt die bekannten Mythen und Götter verschiedener Kulturen zu einem neuen Weltenentwurf. Die Erde ist der Spiegel des Himmels, und die Hölle Spiegel der Erde. Durch Tore sind die drei Welten miteinander verbunden, und manche Götter und Dämonen können diese durchreisen. Es gibt verschiedene Götter-Häuser, und Freyas Tod löst einen Krieg zwischen ihnen aus, was Luzifer unbedingt verhindern will. Soviel zum Inhalt.
Die Autorin entwickelt ein interessantes Konzept, das sie mit sympathischen, allerdings nicht unbedingt komplexen Charakteren füllt. Sie stellt Luzifer und seine Rolle im Gefüge der von ihr entworfenen Welt etwas zu schnell vor, doch er ist eine Figur, die man mögen kann. Bei all dem kommt der Humor nicht zu kurz. Interessant sind ihre Rückblenden in verschiedene Epochen der Geschichte und die Reisen, die Luzifer zu verschiedenen Orten der Welt unternimmt. Da merkt man, dass die Autorin geschichtsbegeistert ist, und das gibt dem Buch das zusätzliche "Etwas". Die Geschichte ist besonders interessant für Leser, die sich sowieso schon für alte Kulturen und ihre Mythen, für Götter und Geschichte interessieren. Auf andere mag das Buch eher langweilig wirken.
Sam ist jedenfalls eine sympthische und so gar nicht teuflische Figur, aber dennoch tritt er wirkungsvoll (und symbolbeladen) auf. Überhaupt spielen Symbole (Schwerter und Kronen zum Beispiel) eine nicht unwesentliche Rolle.
Ich kann das Buch nur empfehlen, jedenfalls dem angesprochenen Leserkreis! Es ist nicht herausragend, aber gut.
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