Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eine ganze Skala von Gefühlen, 26. September 2008
Hope ist das Ergebnis einer ausserehelichen Beziehung einer reichen Dame, die verborgen bleiben muss. Sie wächst bei einer Grossfamilie in ärmlichen, aber liebevollen und dennoch geordneten Verhältnissen auf und geht schliesslich bei einer reichen Familie in Stellung. Dort will ihr aber jemand Böses und zwingt sie gewaltsam, den Ort, in dem sie aufgewachsen ist und ihre Familie überstürzt und heimlich zu verlassen. Sie schlägt sich von Somerset nach Bristol durch und lebt dort in *noch* ärmlicheren Verhältnissen, bis diejenigen, die ihr Unterschlupf gewährt hatten, trotz Hopes aufopfernder Pflege an der Cholera versterben und sie endgültig auf der Strasse steht. Ihr Weg führt sie schliesslich in den Krimkrieg, wo sie als Krankenpflegerin die Schrecken des Krieges aus erster Hand miterlebt. Nach ihrer Rückkehr nach England lüftet sich für sie langsam das Geheimnis ihrer Herkunft...
"Hope" heisst Hoffnung und ein Hoffnungsschimmer für die Hauptperson durchzieht das ganze Buch. Pearse schreibt leicht, aber überhaupt nicht seicht. "Mein Herz war nie fort" umfasst eine ganze Skala von Gefühlen angefangen von Unverständnis über Schrecken und Mitgefühl bis hin zur Liebe. Man erfährt nebenbei eine ganze Menge über das die Mängel des Sozialwesens im viktorianischen England und die daraus resultierenden Bedingungen, den Krimkrieg und seine Schrecken sowie über die Krankenpflege.
Man leidet mit Hope und ihrer Familie, teilt ihre Zweifel & freut sich mit ihr. Pearse legt eine sehr bildhafte Erzählweise an den Tag, die es schwer macht, "Mein Herz war nie fort" aus der Hand zu legen. Habe daher auch nur zwei Tage gebraucht, um es zu lesen. Kann es jedem ans Herz legen, der leichte Unterhaltung sucht, die zu Herzen geht, aber nicht kitschig sein soll!
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Sehr empfehlenswert, 7. Januar 2009
Ich mag Geschichten aus dem 19. Jahrhundert, die in England spielen, sehr gern, und seit Jennifer Donnellys Die Teerose und Die Winterrose suche ich immer wieder (fast verzweifelt) Bücher, die denen ähneln.
Mein Herz war nie fort weist eine entfernte Ähnlichkeit auf, zumindest was die Zeit angeht.
Lesley Pearse Stil gefällt mir sehr gut, sie weiß den Leser zu unterhalten.
Die Landschaftsbeschreibungen, die nicht unerträglich ausschweifend sind, hat sie so gekonnt dargestellt, dass ich die Gärten, den Wald und die Felder wirklich vor mir gesehen habe. Die Stimmungen - mal düster oder freudig - erlebt man genauso mit. Die Protagonisten haben richtiges Leben in sich.
Der Titel klingt nach Kitschroman. Das ist aber ganz und gar nicht der Fall. Die Geschichte hat was von Jane Eyre.
Mein Herz war nie fort ist ein Schmöker, für den ich wieder mal alles habe links liegen lassen.
Spannend, mit vielen Wendungen und Überraschungen. Es war mir nicht möglich längere Pausen zu machen.
Mein Herz war nie fort ist ein wunderbares Buch, das einen mitnimmt ins England des 19. Jahrhunderts, Sitte und Anstand sind das einzige was zählt, selbst wenn man sich so in Lügen verstrickt, dass es zwangsläufig zum Unglück kommt, und dadurch Leben zerstört werden.
Zeitweise hatte ich beim Lesen das Gefühl der Atemlosigkeit. Keine einzige Länge war zu finden, die einem das Lesen hätte verleiden können.
Es ist wirklich ein schönes Buch, und es hat mir großen Spaß gemacht, es zu lesen. Sehr empfehlenswert.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
superschön geschrieben und traurig zugleich, 20. August 2008
Dieses Buch ist wieder sehr gut gelungen. Bisher haben mir alle Bücher dieser Schriftstellerin gut gefallen. Man kann so richtig mit Nell oder auch mit Hope mit leiden und sich freuen, als sie sich wieder fanden. Es ist interessant geschrieben, lässt sich gut lesen und hat einen vernünftigen Kern, d.h. Inhalt.
Wenn man könnte, würde ich nicht fünf, sondern 10 Sterne geben.
Mir hat es super gut gefallen, ich war nur traurig, weil ich es schon durchgelesen hatte. Konnte andererseits aber gar nicht aufhören, weil ich wissen wollte, wie es ausging.
Sehr zu empfehlen!!
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