Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Beeindruckender Erstling, 16. Januar 2008
Mit "Die Hüter der Wolken" hält der Leser den Debüt-Roman von Kristin Falck in den Händen. Durch ihre Feder wird der Leser in eine Welt entführt, die an das frühe Mittelalter angelehnt und mit Figuren, die an die Wikinger und Kelten angelehnt sind, garniert ist.
Wie so oft beginnt auch "Die Hüter der Wolken" mit einem Umsturz, die Zeiten sind unruhig und es ist die Zeit für Helden. Als Hauptfigur hat sich Kristin Falck daher die sehzehnjährige Lärka ausgedacht, die davon träumt, ein Kräuterweib zu werden, während ihr edler Vater sie lieber sicher verheiratet sieht. Schon ist eine Helden geboren und natürlich ist sie nicht allein unterwegs: Es werden ihr Figuren zur Seite gestellt, die mehr sind, als sie scheinen.
Das bietet viel Potential, um die Geschichte abwechslungsreich und spannend zu gestalten, was Kristin Falck auch wirklich gut gelingt. Einmal angefangen, fesselt das Buch einen. Jedes Wort ist wohl bedacht und muss zur Kenntnis genommen werden, weil es später wichtig ist, was dieses Buch zu einem anspruchsvollen, aber auch spannenden und interessanten Lesevergnügen macht. Sicherlich hat Kristin Falck auch nur den Kampf zwischen Gut und Böse aufgegriffen, aber die Liebe und Leidenschaft zu den Szenarien und Figuren machen den Charme dieses Buches aus und scheinen aus jedem Wort zu sprechen. Beim Lesen unterstützt wird Leser zusätzlich noch durch eine Karte von Tina Dreher am Anfang des Buch über den Schauplatz dieses Buches, gefolgt von einigen Stammbäumen der wichtigsten Familien, die in diesem Buch eine Rolle spielen.
Der Autorin Kristin Falck ist ein wirklich beeindruckendes Erstlingswerk gelungen. Wer sich für einen frühmittelalterlichen Schauplatz, gepaart mit Fantasie, erwärmen kann, wird hier auf jeden Fall auf seine Kosten kommen, und das zu einem äußert guten Preis-Leistungsverhältnis. Sollte man Geschmack gefunden haben, darf man darauf hoffen, dass der geplante Nachfolgeband an "Die Hüter der Wolken" heranreicht.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
ein wunderbares Buch, 30. Dezember 2008
Auch wenn schon viele positive Bewertungen hier stehen, muss ich doch meine eigene mit hinzufügen.
Zunächst einmal: Ich halte nichts, aber auch rein gar nichts von Hörbüchern, weil dabei der grundsätzliche Reiz des Lesens einfach verschwindet. Bücher haben ihre ganz eigene Dimension und Tiefe, mit denen Hörbücher und Filme nicht mal im Ansatz mithalten können.
Mir hat das Buch so gut gefallen, dass ich entsetzt war, dass die Fortsetzung noch nicht einmal vorzubestellen war. Ich habe mir das Buch gekauft, wie so viele, weil ich am Bahnhof drüber gestolpert bin. Vor allem gefiel mir der Ansatz der Kräuterkundigkeit, die beide Hauptcharaktere kennzeichnet. Und mir gefällt die Welt, die sich grundsätzlich von typischen Fantasywelten unterscheidet. Allein die Idee ist hervorragend, die Umsetzung ist für ein Erstlingswerk wirklich gut gelungen. Hilfreiche Wolken, bösartige Berge und Wälder, Geister... auch wenn es anfangs nicht wie ein Fantasybuch scheint, hat es doch seine phantastischen Elemente, die dem ganzen etwas Geheimnisumwittertes geben, was das Lesen natürich umso reizvoller macht.
Besonders spannend fand ich den Konflikt zwischen Geestleuten und Gorunnen, wobei letztere starke keltische/germanische Züge aufweisen, die sie mir persönlich schon sehr sympatisch machen.
Natürlich hat jedes Buch, vor allem Erstlingswerke, seine Schwächen:
- In gewissen Bahnen war das Buch vorhersehbar, natürlich, das tat aber dem Lesevergnügen an sich aber keinen Abbruch und es gab viele Wendungen, die nicht im Geringsten vorhersehbar waren.
- Auch gewisse Längen finden sich immer wieder auch in Büchern von renommierteren Autoren... An sich nichts Schlimmes, vor allem aber finde ich, dass Die Hüter der Wolken wenige Längen enthält.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Negative Punkte sind zwar vorhanden, aber so geringfügig, dass man schon echt verwöhnt sein muss, um diese als störend zu empfinden. Die Sprache ist angemessen lebendig, nicht zu steif, der Stil ist relativ gut und der Ideenreichtum überrascht immer wieder.
Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil: Der Eid des Steinkönigs (02/2009)
Dieses Buch erhält meine uneingeschränkte Empfehlung an alle, die von typischer Fantasy gelangweilt sind, alle, die immer wieder gerne einen historischen Roman lesen, und alle, die Freude am Lesen haben.
Viel Vergnügen!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Super Buch, 30. Oktober 2008
Dieses Buch war ein Spontan-Frust-Kauf, und ich muss ganz ehrlich sagen: es hat sich gelohnt!
Man ist von Anfang an gefesselt von der Welt die Kristin Falck aufbaut, und obwohl die Geschichte in einer völlig neuen Welt spielt hat man überhaupt keine Schwierigkeiten, sich in alles einzugewöhnen und die Namen von Städten und Personen zu behalten. Wirklich herausragend finde ich dass es während des gesamten Buches - das ja nun wirklich nicht zu den kürzeren Lektüren gehört - keine langweiligen Stellen gibt, an denen sich das Lesen etwas hinzieht oder man sich dazu bewegen muss, weiterzulesen. Man ist die ganze Zeit gefesselt von der Handlung und den Charakteren.
Klasse finde ich auch dass hier keine der Hauptfiguren von Anfang an einen klaren Weg vor sich liegen hat, sondern langsam in ihre Aufgabe hineinwächst und auch ab und zu einen Schritt rückwärts tut. Die Personen entwickeln sich weiter, und es passieren sowohl vorhersehbare als auch unvorhersebahre Dinge, was dem ganzen noch einmal Spannung gibt.
Ich bin sehr auf die Vortsetzung gespannt.
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