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Der letzte Weynfeldt
 
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Der letzte Weynfeldt (Broschiert)

von Martin Suter (Autor)
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Produktinformation

  • Broschiert: 313 Seiten
  • Verlag: Diogenes; Auflage: 1 (22. September 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257239335
  • ISBN-13: 978-3257239331
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,2 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (67 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 793 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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    Nr. 5 in  Bücher > Belletristik > Romane & Erzählungen > Zeitgenössische Literatur > Deutschsprachige Autoren > Suter, Martin

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Der Mittfünfziger Adrian Weynfeldt, Kunstexperte und Designsammler, steht zwischen zwei Welten. Freunde seines Alters hat er keine: nur viel jüngere, die ihn – „das etwas exotische Original“ -- nicht zuletzt wegen seines Reichtums umgaren, und ältere, die noch seine Eltern kannten. Mit ersteren besucht Weynfeldt Clubs und Lounges, „für die er sich allein zu alt gefühlt hätte“. Mit letzteren geht er in gutbürgerliche Restaurants und verbringt „angestrengt lustige“ Abende. Dazwischen hat Weynfeldt nichts dagegen, allein zu sein. Im Gegenteil: Er genießt die Einsamkeit. Sex spielt in seinem Leben eigentlich keine Rolle mehr.

Mit seinen älteren Freunden ist Weynfeldt auch unterwegs gewesen, als sich sein Leben schlagartig ändert. In einer Bar wird er von einer jüngeren Frau angesprochen, die ihm wie eine Wiedergängerin einer verflossenen Liebe erscheint. Weynfeldt lässt sich mit ihr ein, nach zahlreichen Martini und Gin-Fizz findet man sich, reichlich angetrunken, im Bett des Junggesellen wieder. Zum Äußersten kommt es zunächst nicht („’Und bumsen?’ fragte sie schlaftrunken. ‚Morgen’, antwortete er. ‚Falls du dann noch magst’. ‚Okay’“). Als es dann doch noch zum Äußersten kommt, ist dieses Äußerste anders als von Weynfeldt erwartet. Am nächsten Morgen nämlich droht die Frau, sich vom Balkon seiner Wohnung zu stürzen. Als er sie rettet, legt sie ihr Schicksal in seine Hand. Weynfeldt soll ihre Schwierigkeiten aus der Welt schaffen. Und dann entwickelt sich die Geschichte doch noch ganz anders, als es der Junggeselle erwartet hat...

Mit Romanen wie Small World und Der Teufel von Mailand hat sich der Schweizer Autor Martin Suter eine beachtliche Fangemeinde zusammengeschrieben. Das kann man gut verstehen. Denn seine Bücher bestechen nicht nur durch eine faszinierend präzise Sprache mit ganz eigenem Duktus, sondern auch durch gut gemachte, fesselnde Plots. Der letzte Weynfeldt hat wieder das Zeug dazu, Suters Fangemeinde noch ein wenig zu vergrößern: spannend geschrieben und unberechenbar bis zum Schluss. -- Stefan Kellerer, Literaturanzeiger.de -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

kulturnews.de

Spannungsbögen sind ja da, strukturell. Martin Suter lässt seinen neuen Roman einerseits in der Generation 60 plus mit verdammt viel Geld, andererseits in der Generation 35 plus mit viel Maulheldentum und Mittellosigkeit auf hohem Niveau spielen. Zwischendrin der einzige 50 plus, Adrian Weynfeldt. Jahreseinkommen in Höhe von einer Million Euro allein durch das Vermieten eines Hauses an eine Bank, von Beruf Erbe, außerdem noch Kunstexperte für ein renommiertes Auktionshaus. Die existentielle Absicherung seines Protagonisten ist so gut, dass Suter ihn im gesamten Roman - obwohl er es darauf anlegt - nicht einmal richtig in Gefahr bringen kann. Auch Lorena, die obligatorische große Verliebtheit, schafft nur leichte Turbulenzen, und die Möglichkeit, dass Weynfeldt einer Kunstfälschung ... halt! Es soll ja nicht alles verraten werden. Wer "Der letzte Weynfeldt" liest, wird den Verlauf bald selbst ahnen: Schnarchnasen im Großbürgertum. (jw) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

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60 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Ein Buch wie eine schweizer Uhr, 17. Februar 2008
Von H. Vogel - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Diese Rezension stammt von: Der letzte Weynfeldt (Gebundene Ausgabe)
Was könnte Martin Suter doch für fantastische Romane schreiben. Es scheint mittlerweile, als habe der Autor sein Pulver als großer Geschichtenerzähler bereits mit seinen beiden ersten Romanen "Small Word" und "Die dunkle Seite des Mondes" verschossen. Zu belanglos, zu beliebig, uninspiriert und in ihrer Entwicklung vorhersehbar waren alle literarischen Werke, die danach kamen - "Der letzte Weynfeldt" leider eingeschlossen.

Was mich allerdings bei Suter hält, ist seine wunderbare Sprache. Die Präzision, in der er Charaktere, Stimmungen, Empfindungen, Orte und Begebenheiten beschreibt, ist selten geworden in der deutschen Gegenwartsliteratur. Es gelingt ihm immer wieder mit schnellen, präzisen und sprachlich wunderbar virtuos geführten Strichen, Wortbilder zu zeichnen, die den Leser so tief und umfassend in seine Geschichten eintauchen lassen, als nähme man als stiller Beobachter unmittelbar an der Handlung teil. Als könne man die von Suter beschriebenen Szenen, Protagonisten, Räume, Speisen, Gerüche, Requisiten und Kulissen mit allen Sinnen erfahren. Martin Suter hat hierfür ein unglaubliches Können entwickelt, aus diesem Grund schätze ich ihn und lese ihn immer wieder gern.

Seine Geschichten werden hingegen zuehmend banaler, gehen immer mehr ins Klischeehafte, erzeugen keine Nachhaltigkeit, bleiben flach und damit letztlich nur unterhaltend. Sollte dies seine Intention sein, also schlicht zu unterhalten, dann gebührt ihm großer Repekt, viel besser kann man es nämlich nicht machen. Ich weigere mich allerdings zu glauben, dass Suter einfach nur ein Autor für Unterhaltungsliteratur sein will. Einer der regelmässig einen neuen Roman produziert und damit schlicht einen Beruf ausübt. Dafür spürt man in seinen Büchern zu viel Leidenschaft am Erzählen und Beschreiben, zu viel Liebe zum Detail und am Sujet. Zugute halten muss man Martin Suter allerdings, dass er immer wieder interessante Themen als Rahmen für seine Geschichten wählt. Er recherchiert hierfür sehr gut, lässt eigene Erfahrungen einfließen, schafft damit Aufmerksamkeit für bestimmte Themen und bietet dem Leser neue Blickwinkel. Hierbei geht Suter auch durchaus kritisch und ironisch mit einem Thema um. Beispielsweise mit dem Literaturbetrieb in "Lila, Lila" oder mit dem internationalen Kunstmarkt in seinem aktuellen Buch. Das gefällt, wirkt authentisch und rettet so manche Geschichte davor, gänzlich in Belanglosigkeit zu verschwinden. Legt man den ausgelesenen Roman dann aber beiseite, bleibt nichts zurück. Man kann sofort wieder zur Tagesordnung übergehen und hat die Geschichte nach kurzer Zeit schon wieder aus seiner Erinnerung verloren. Das war bei seinen frühen Romanen anders.

Und hiermit komme ich wieder zu meinem einleitenden Satz. Was könnte Martin Suter doch für fantastische Romane schreiben. Er hat ein großes Talent, hat diese wunderbare Sachlichkeit, Klarheit, Unaufgeregtheit und Präzison in seiner Sprache. Leider überträgt sich dieses Können nicht auf die Entwicklung seiner Geschichten. Er könnte ein wirklich großer Literat werden, würde er wieder zu der Dichte und Intensität seiner frühen Geschichten zurückkehren. Dies ist das Dilemma mit Martin Suter. Er schreibt zu gut, als dass man seine letzten Bücher als reine Unterhaltungsliteratur abtun könnte. Aus diesem Grund bringt es auch der Literaturkritker Denis Scheck nicht übers Herz, Suters jüngsten Roman "Der letzte Weynfeldt" in seiner Sendung "Druckfrisch" die berühmte Ausschußrampe hinunterzustoßen, sondern auf den Stapel der lesenswerten Bücher zu legen, wenn auch zögerlich und dies rein Suters hervorragendem Erzählstil geschuldet. "Der letzte Weynfeldt" ist ein schönes, lesenswertes Buch. Ästhetisch, präzise, solide und gediegen. Ein Buch wie eine schweizer Uhr. Man kann sich daran erfreuen, aber letztlich erfüllt sie nur einen banalen Zweck.
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27 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Mehr als nur gute spannende Unterhaltung ..., 14. Juni 2008
Von isy3 (lebt nun am Bodensee) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REVIEWER)   
Diese Rezension stammt von: Der letzte Weynfeldt (Gebundene Ausgabe)
... ist dieser Roman, den ich unter anderem auch als Reiselektüre für Zürich empfehlen möchte. Das Buch ist elegant geschrieben und für Kunstinteressierte ebenso geeignet, wie für die Liebhaber von Designermöbeln der klassischen Moderne. Autor Martin Suters packende Handlung enthält aber auch handfeste Action und wunderbar beobachtete Psychologie sowie Romanfiguren, die man nie vergisst, so wie zum Beispiel Frau Hauser oder Giuliano Diaco. Es kommen auch eine Menge gutes Essen und edle Getränke in dem Buch vor. Obwohl der Roman kühl geschrieben ist, geht es darin sehr sinnlich zu. Genau beobachtet werden gewisse menschliche Schwächen und die Entwicklung der Personen erscheint insgesamt sehr glaubwürdig. Trotzdem hat das Buch viele überraschende Wendungen. Diese Mischung aus Kalkül und Atmosphäre hat mir persönlich gut gefallen, und ich werde mir gleich noch mehr Bücher dieses Autors besorgen.

Immer wieder grübelte ich auch, woran mich dieser Roman eigentlich erinnerte und irgendwann hatte ich es: Thomas Manns "Die Buddenbrooks" und "Königliche Hoheit" haben hier in gewisser Weise Pate gestanden. Suter erzählt die Geschichte einer zutiefst einsamen Person, dem letzten Sproß einer reichen Familie, die es durchaus nicht so leicht hat, wie viele des denken könnten, und die einem im Laufe der Geschichte immer sympathischer wird.

Querdenker, Gebildete und Zürichfans werden diesen Roman gleichermaßen lieben.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Nicht sein bestes Buch, 20. April 2008
Von Janne Hoffmann (Bad Schwalbach) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)   
Diese Rezension stammt von: Der letzte Weynfeldt (Gebundene Ausgabe)
Ich bin Suter-Fan, liebe die elegante Sprache, in der der Autor schreibt und seine präzisen Schilderungen diverser Milieus in der Welt des Großbürgertums und des Business. Den Weynfeldt jedoch habe ich nur mit Mühe geschafft. Da gibt's Längen, Phasen der Blutleere, das Ganze wirkt wie eine Suppe ohne Salz. Eine gute Suppe, aus feinsten Zutaten, nur eben etwas fade so ohne Gewürz. Weynfeldt ging mir in seiner Unerschütterlichkeit und Gefühlsgebremsheit irgendwann auf die Nerven, ich hätte mir gewünscht, dass Lorena, seine Flamme, ihn irgendwann - wenigstens für einen Moment - knackt. Doch das passiert nicht. Weynfeldt bleibt, wie er ist, als Figur hat er sich im Lauf des Romans kaum entwickelt. Dennoch kann ich das Buch empfehlen, denn auch wenn Suter hier vielleicht nicht in absoluter Hochform war, ist und bleibt er einer der besten Erzähler der Gegenwart.
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4.0 von 5 Sternen Eigenartig blutleer und gekünstelt
Adrian Weynfeldt steht irgendwo dazwischen. Zwischen seinen älteren, elterlichen Freunden und den jüngeren Berufsjugendlichen. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Stunden von Mimir veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Mich hat es überzeugt...
ja, in der Tat! Den Anmerkungen und Rezensionen zu entnehmen, scheiden sich bei diesem Werk die Geister. Mich hat es mit jeder einzelnen Zeile überzeugt. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Rietz veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Nicht der beste Suter-Roman
Das Buch ist sehr anschaulich geschrieben. Durch die vielen Details wirkt aber gerade der Mittelteil sehr langatmig. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Koehler Sven veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen ärgerlich
Das Buch ist leider eine Enttäuschung, läppisch, belanglos, ich habe es nicht zu Ende gelesen. Während die ersten Werke des Autors wirklich faszinierten, sind die neueren Titel... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Dr. P veröffentlicht

2.0 von 5 Sternen Leider schwach ...
... und nur weil Sutter mich zu seiner Fangemeinde zählen kann, gibt es 2 Sterne.

Was seine sprachliche Brillanz angeht, kann ich kaum Abstriche machen. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Enno K. veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Gradlinig, präzise, ohne Pathos und Firlefanz - aber langweilig
Wahrscheinlich ist das auch ein Merkmal guter Schriftsteller:
Die mittelmäßigen Bücher guter Autoren liest man zu Ende, die der schlechten nicht. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Carla Berling veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen endlich mal wieder ein buch, welches mann nicht weglegt
bücher müssen einen finden. selbst gute bücher zu finden ist schwierig. :)

wie dem auch sei ist das ein buch, welches an einem sonntagnachmittag von mir gelesen... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Mag Hanna Bomba-Wilhelmi veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Absolut Top; wie ungelesen!!!!!!!!!!
Das gewünschte Buch kam sehr flott per Post und war in einem einwandfreien Zustand, wie im Angebot beschrieben. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Hosrt Buschmann veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen gute Unterhaltung
es geht eigentlich um nicht viel. Die Geschichte handelt von Adrian Weynfeldt, einem reichen Kunstexperten der sein Leben lieber langweilig mag. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von christian4711 veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Ein - sprachlich wunderschöner - Einblick in die Kunstszene
Eins vorweg: Martin Suter kann schreiben. Seine Sätze sind klar, präzise und er schafft es wirklich Szenen und Figuren zu schaffen die den Leser bei der Stange halten. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Prometheus veröffentlicht

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