Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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38 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Nicht wie die anderen "Coelhos"., 25. April 2006
Ich habe schon viel von Coelho gelesen, wenn nicht sogar alles mittlerweile. Mit seinen anderen Büchern & Handlungen im Hinterkopf kaufte ich "Elf Minuten".
"Elf Minuten" ist aber definitiv anders, als seine restlichen Bücher.
Irgendeiner meiner Vorrezensenten bezeichnet es wo als "Groschenroman". Dem möchte ich widersprechen. Nicht alles, was anscheinend gut endet ist ein Groschenroman. In dem Buch geht es um weit mehr als schnulzige Liebe und Sex.
Wie von den meisten schon zuvor geschrieben geht es um eine Prostituierte namens Maria, die in das Gewerbe nicht etwa einsteigt, weil sie Drogen oder sonst was nimmt, sondern weil man damit gutes Geld macht und sie mit ihrer Seele ohnehin nicht dabei ist.
Und sie war auch bevor sie als Prostituierte anfing beim Sex mit einem Mann nie mit der Seele dabei. Sie erlangte Befriedigung nur durch sich selbst und bis zum Ende des Buches versucht sie die Leidenschaft, die Liebe und im Endeffekt damit auch guten Sex nicht in ihr Leben zu lassen.
Schon auf Seite 22 schreibt sie in ihrem Tagebuch: Ich will begreifen, was Liebe ist, aber bislang leide ich nur. Diejenigen, die meine Seele berühren, können meinen Körper nicht wecken. Und die, denen ich mich hingebe, können meine Seele nicht berühren.
Abgesehen von einer schönen Liebesgeschichte (und damit mein ich auch, die Selbstfindung von Maria) behandelt das Buch aber auch indirekt Themen wie die "heilige Prostitution" und den weiblichen Orgasmus. Ehrlich gesagt hat es mich auch sehr verwundert, wie ein Mann so gut über sowas schreiben kann.
Eingebettet in die Haupthandlung sind auch immer wieder kleinere Geschichten und Gleichnisse - passend zur Handlung. Marias Tagebuch zwischendurch lockert die Geschichte auch immer wieder etwas auf und regt den Leser selbst zum Nachdenken an.
Gerade das ist es, was ich an Coelhos Büchern so schätze. Man merkt, dass er sich mit dem Thema wirklich auseinander gesetzt hat und nicht einfach etwas geschrieben hat um damit viel zu verdienen.
Wie immer bin ich beim Lesen selbst auch sehr nachdenklich geworden und auch wenn ich dieses Mal sogar ein paar Tage für das ganze Buch benötigt habe, hat es mir sehr gut gefallen.
Ich kanns jeder Frau nur empfehlen. Was die Männer angeht: ich weiss nicht, obs euch gefällt. Interessant ist es auf alle Fälle.
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86 von 98 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Erst mit 40 gelesen und doch Neues erfahren, 25. September 2005
Die anderen Rezesionen geben den Inhalt von 11 Minuten zu genüge an. Also gehe ich darauf ein, welche meine Erfahrungen im 40. Lebensjahr damit sind. Zu erst benötigt man bei Paulo Cohelo eine gewisse spirituelle Grundhaltung um den tieferen Sinn seiner Storys zu verstehen.Ziemlich viele Kritiker leben in unserer materialisitischen Welt und befreien sich nicht daraus wie eben Paolo C. Wer 11 minuten mit einer sensiblen Ader liest, sich die Erkenntnisse auf sein eigenes Leben projeziert, der macht in der Tat erstaunliche Entdeckungen. Außerdem hilft es in der Realität weiter. Eine der Haupterkenntnisse für mich ist, daß Niemand Niemanden besitzt. Wieviele Beziehungen gehen kaputt weil unentwegt Besitzansprüche von den Partnern angemeldet werden?? Ich habe mich daruf eingelassen, mir die Entscheidenen Stellen notiert und halte sie mir täglich vor Augen. Damit wird auch meine Seele wieder ruhiger in unserer schnellen oberflächlichen Welt. Ich wünsche das es Ihnen eben so ergeht. Gehen Sie offenen Herzens und mit Ihrer Seele an das Lesen und sie werden gleiches feststellen.
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125 von 149 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Euphorie pur, 27. August 2003
Es war einmal...So beginnt der neue Roman von Paulo Coelho, den ich innerhalb kürzester Zeit gelesen und genossen habe. Ich bin in das Buch eingetaucht und habe mich durch die wunderbare und klare Sprache Coelhos abermals wie berauscht gefühlt. Man verfolgt die Geschichte der Maria mit Hoffnung und Neugier: Einerseits fühlt sich Maria durch ihre Arbeit als Prostituierte verschlossen gegenüber der wahren Liebe. Auf der anderen Seite begegnet sie einem Künstler, dem es möglich ist, die starken Emotionen der Freiheit und der Liebe in Maria wieder zu erwecken. Die Kombination von Spiritualität und Erotik ist Coelho in diesem Roman perfekt gelungen. Coelho hatte beim Schreiben dieses Buches Angst vor zwei Dingen: Sich einerseits lächerlich zu machen, andererseits zu anstößig zu schreiben. Ich bin der Meinung, daß ihm der Spagat zwischen reinem Sex und der Freiheit, die nur die einzig wahre Liebe hervorbringen kann, perfekt gelungen ist. Nachdem ich das Buch zuende gelesen hatte, war ich total euphorisch. Mich überfiel einerseits ein Gefühl der Traurigkeit, dieses wundervolle Buch bereits zu kennen und nun sozusagen auf kommende Bücher von Paulo Coelho zu hoffen. Andererseits bin ich zutiefst dankbar, daß es Menschen wie Paulo Coelho gibt, aus deren Büchern die reine Wahrheit und Klarheit spricht. Ich bin Buchhändlerin und ich freue mich auf den Moment über die „Elf Minuten" von Paulo Coelho berichten zu dürfen. Ich werde dieses Buch an Menschen herantragen, die ebenfalls auf der Suche sind... Ich fühle mich verbunden mit allen Männern und Frauen dieser Welt, denen die Worte Coelhos soviel bedeuten wie mir ! Danke- Andrea Samstag
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