Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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11 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wunderschönes, verträumtes Buch, 24. September 2007
Es war das erste Buch von Banana Yoshimoto was ich gelesen habe, was zur Folge hatte, dass ich gleich zwei weitere gelesen habe und mir vorgenommen habe alle Bücher von ihr zu lesen.
Es ist eines der schönsten Bücher, die ich je gelesen habe, was hauptsächlich an dem verträumten Schreibstil liegt, der einen sofort in seinen Bann zieht, was ich bisher in dieser Form nur von japanischen Büchern kenne. Federkleid ist wirklich ein besonderes Buch, was ich ganz sicher auch nochmal lesen werde.
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10 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Was will mir dieses Buch sagen?, 14. Mai 2007
Ehrlich gesagt, weiß ich nicht recht, was ich von diesem Buch halten soll. Ich habe es mit der Einstellung begonnen, mich überraschen zu lassen - nach der Hälfte fragte ich mich jedoch schon, was mir Yoshimoto mit ihrem Werk sagen will, jetzt bin ich fertig und weiß es immer noch nicht.
Die Geschichte ist zwar stimmungsreich und enthält manchen schönen Gedanken zum Thema Verlust und den Sinn des Lebens, leider blieb so etwas wie ein Aha-Effekt während oder am Ende der Lektüre jedoch aus. Vielleicht liegt das auch daran, dass die asiatische Sicht der Dinge einfach eine andre ist und ich als Europäerin deshalb zu Recht die benutzten Bilder und Symbole nicht verstehe.
Ich würde gerne 2,5 Sterne vergeben, weil ich das Buch ungern als "schlecht" abstempeln möchte, aber der Ehrlichkeit halber eingestehen muss, dass ich auch nichts verpasst hätte, wenn ich es nicht gelesen hätte.
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5.0 von 5 Sternen
Geborgenheit lernen..., 9. Februar 2010
Seit ich vor Jahren das erste Buch von Banana Yoshimoto entdeckt habe, fühle ich mich ein wenig wie Christoph Kolumbus. Es ist eine völlig neue, fremde Welt, in die ich da meinen Fuß gesetzt habe, aber je mehr ich erfahre und je besser ich sie kennenlerne, desto heimatlicher ist sie.
Ich bin absolut kein Kinder der Pop-Art und auch kein Fan solcher Termini, ein Buch ist ein Buch ist ein Buch und Yoshimotos Bücher erzählen immer die Geschichte einer Situation im Leben, wo sich etwas verändert, wo etwas im Umbruch ist und von einer Entwicklung. So auch in "Federkleid"
Hotaru hat ihr Leben in der kleinen Stadt am Fluss aufgegeben, um in Tokio als Geliebte eines verheirateten Fotografen ganz für ihn und durch ihn zu leben. Als er sie seiner Frau zuliebe verlässt, verliert sie jeglichen Sinn im Leben. Sie kehrt in die kleine Stadt am Fluss zurück, wo ihre Großmutter ein skurriles kleines Café besitzt, die esoterische Rumi ihr von geisterhaften Begegnungen erzählt und sie schließlich in der kleinen Suppenküche von Mitsuru landet, mit dem sie ein märchenhaftes Schicksal verbindet.
Liebevoll wie immer zeichnet Banana Yoshimoto ihre Figuren, erzählt deren Geschichte wie eine Parabel oder ein Märchen mit der Kraft einer sehr poetischen, symbolreichen Sprache. "Ihre Herzlichkeit, Ungezwungenheit und Spontaneität - sie umhüllten mich wie ein warmes, weiches Federkleid. Befreit von einer drückenden Last, lernte meine Seele endlich wieder fliegen", sagt Hotaru über Rumi, und das ist ein ähnliches Gefühl, das dieses Buch erzeugt. Es wärmt wie eine Schüssel Ramen, es reißt mit wie der allgegenwärtige Fluss und es lässt einen für zwei, drei Stunden in eine schöne, fremde und zarte Welt eintauchen.
Eine Perle, nicht nur für Japanliebhaber!
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