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Reclam Universal-Bibliothek, Nr.33, Kabale und Liebe
 
 

Reclam Universal-Bibliothek, Nr.33, Kabale und Liebe (Broschiert)

von Friedrich von Schiller (Autor)
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Produktinformation

  • Broschiert: 128 Seiten
  • Verlag: Reclam, Ditzingen; Auflage: Erg. Ausg. (1993)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3150000335
  • ISBN-13: 978-3150000335
  • Größe und/oder Gewicht: 14,6 x 9,6 x 0,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 26.090 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Wer wissen will, was Demokratie und Freiheit wert sind, muss nur Schillers 'Kabale und Liebe' lesen. Es gibt wenige Stücke, die so frisch und empörend geblieben sind. Die Geschichte des Adligen und des Bürgermädchens, deren Liebe von einer boshaften Intrige (damals auch Kabale genannt) unterbunden wird, weil es nicht erlaubt war, die Standesgrenzen zu überschreiten, hat noch heute die Kraft, bei Lesern wie Zuschauern echten Hass und echte Verzweiflung auszulösen. ... Doch wäre Schiller nicht Schiller, wenn er sich im Realismus erschöpfte. Ein wenig philosophische Konstruktion hat er doch untergebracht, und sie sorgt dafür, dass sich der heutige Zuschauer nicht ohne weiteres von dem Stück als einer Geschichte historischer, überwundener Leiden distanzieren kann. Denn es geht nicht einfach nur um eine Liebe, die an den Standesgrenzen des 18. Jahrhunderts scheitert, so wie es Fontane für das 19. und Schnitzler sogar noch für das frühe 20. Jahrhundert geschildert haben. Es geht überhaupt um individuelles Glück und individuelle Selbstbestimmung, die an den Regeln der Gesellschaft scheitern." -- Jens Jessen, DIE ZEIT-Schülerbibliothek


Klappentext

Schillers Stück beruht ganz auf seiner eigenen Erfindung. Es ist mit entstanden aus der Empörung gegen den Herzog Karl Eugen und aus der tiefen Einsicht in die Unmoral vieler Regenten seiner Zeit. Das Bewußtsein der Kluft zwischen Adel und Bürgertum wurde dem Dichter gerade damals durch eine Neigung zu Lotte von Wolzogen schmerzlich eingeprägt. All dies verlieh ihm die Sprache zu diesem Stück, dem ersten sozialen Drama der deutschen Literatur.

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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen ultimative Liebe - ultimative Tragödie, 20. Mai 2005
Um ehrlich zu sein habe ich dieses Buch erst vor ein paar Monaten schätzen gelernt. Als Sternchenthema fürs Abi musste ich es lesen und das ist etwas, was mir die Laune schon im Voraus verdorben hat. Nichtsdestotrotz habe ich es gelesen und bestimmte Szenen und vor allem die Figur des Ferdinand haben mich so fasziniert, dass ich das Buch letzten Endes gerne gelesen habe. Durch Ferdinands absolute Liebe Luise gegenüber und seine leidenschaftliche Art, lässt Schiller ihn als eine Art Prototyp des Stürmers und Drängers damaliger Zeit handeln und sprechen.
Meine persönlichen Lieblingszitate und vielleicht auch ein Appetithäppchen für zukünftige Leser:
F.:" Ich fürchte nichts-nichts-als die Grenzen deiner Liebe." (I.4)
F.:" Du Luise, und ich und die Liebe!-- Liegt nicht in diesem Zirkel der ganze Himmel?" (III.4)
L.:" Lass mich die Heldin dieses Augenblicks sein-" (III.4)

Schiller kritisiert in einer unkonventionellen Sprechweise den Absolutismus und die höfische Gesellschaft, die durch Verschwendungssucht, Willkürherrschaft und Amoralität geprägt ist. Eine besonders tragische und auch bekannte Szene ist die sogenannte Kammerdienerszene, die den Soldatenhandel thematisiert.

Auch wenn Friedrich Schiller schon 200 Jahre tot ist, kann sein Werk 'Kabale und Liebe' aktuell und sehr lesenswert sein. Die Schulen sollten versuchen, dass auch zu vermitteln und klassische Werke wie dieses nicht trocken und langweilig erscheinen zu lassen.

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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Romeo und Julia, 15. Oktober 2006
Von Haardtattack "Nur Bücher" (Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)   
"Kabale und Liebe" heißt Schillers "bürgerliches Trauerspiel" aus den Jahren 1782/1783 und die primäre Frage lautet: Was heißt "Kabale"? Dieses Wort ist mit Intrige zu übersetzen - also geht es um Liebe und Intrigen in diesem Stück.
Die Liebe besteht zwischen Luise und Ferdinand, einem für damalige Verhältnisse ungleichen Paar, ist doch Ferdinand von Adel und Sohn des Präsidenten, Luise hingegen zwar hübsch, aber die Tochter eines armen bürgerlichen Musikers. Beider Eltern fürchten diese Beziehung und so entstehen aus der Liebe die Intrigen.
Während sich Luises Mutter durch diese Beziehung noch geschmeichelt fühlt, hintertreibt vor allem Ferdinands Vater - der Präsident von Walter - die Verbindung und fädelt eine Intrige ein, um die beiden Liebenden zu trennen. Da es sich um ein Trauerspiel handelt, ist das Ende schrecklich traurig - Romeo und Julia lassen grüßen.
Allerdings geht es Schiller nicht nur um die Darstellung einer tragischen Liebesgeschichte, sondern vor allem auch um die Offenlegung sozialer Konflikte des späten 18. Jahrhunderts, die vor allem in der Zementierung gesellschaftlicher Zustände (Adel und Bürgertum), aber auch in der Willkürherrschaft adliger Despoten (Verkauf von Landeskindern als Soldaten) deutlich werden.
Lesens- und sehenswert macht dieses Trauerspiel besonders aber seine Sprache, die heute zwar einerseits antiquiert erscheinen mag, andererseits aber Momente suggestiver Kraft und unendlicher Poesie aufschimmern lässt.
Eine traurig-schöne Geschichte in wunderschöner Sprache: man sollte es lesen und hoffen, eine gute Aufführung sehen zu dürfen.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Gesellschaftliche Rollenspiele im 18. Jahrhundert, 5. Juni 2005
Von Klaus Prinz (Hagenbach) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Kabale und Liebe entstand zwischen 1782 und 1783 und erschien am 15. März 1784 im Verlag Schwan. Im April 1784 erfolgten die ersten Aufführungen in Frankfurt und Mannheim.

Luise und Ferdinand sind ein junges Liebespaar. Das ist soweit nicht ungewöhnlich, aber Luise ist eine Bürgerliche und Ferdinand von Stand und Adel. Und so finden das Luisens bürgerlichen Eltern nicht recht und der adlige Präsident von Walther schon gar nicht, denn der möchte die Mätresse des Fürsten an seinen Sohn verheiraten, um sich mit diesem Dienst einen größeren Einfluss auf den Fürsten zu sichern. Nachdem Präsident von Walter bei seinem Sohn mit Drohungen und Beleidigungen nicht weiter kommt, fädelt er nun eine Intrige (Kabale) ein, die seinen Sohn von der Unwürdigkeit seiner Luise überzeugen soll. Doch der Gattungsbegriff des Stückes lautet "Bürgerliches Trauerspiel" und so geht der Plan denn auch gründlich schief.

Schiller klagt den gesellschaftlichen Status quo an, wie er an einigen deutschen Fürstenhöfen zu beobachten ist. Moral als exklusives Attribut des Bürgertums, an das sich der Adel nicht gebunden fühlt. Doch auch die Bürger tun ihr bestes, um diesen Zustand zu zementieren. Einen jungen Literaten, dem absoluten Ideen der Aufklärung im Kopf herumspuken, treibt dies natürlich um. Gespeist durch eigene Erfahrungen am Hofe Karl Eugens in Stuttgart juckt es Schiller natürlich gewaltig in der Feder und er verfasst dieses Drama, das damals einen gewaltigen politischen Sprengstoff hatte, auch wenn man heute gelangweilt zu lächeln geneigt sein könnte.

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Deutsche Klassik ist oft ein hartes Brot. Wen das nicht stört, bekommt immerhin einen Eindruck von einem glanzvollen Bürgerlichen Trauerspiel, das nicht umsonst im Kanon... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Polar veröffentlicht

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4.0 von 5 Sternen Irgendwie Romeo und Julia...
Sicher eins der schönsten bürgerlichen Trauerspiele. Die Liebe oder Verpflichtung, Intrige und Ehrlichkeit paaren sich in diesem Stück zu einer impulsiven Mischung. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. September 2007 von V.V.

4.0 von 5 Sternen klassisches bürgerliches Trauerspiel
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Veröffentlicht am 23. Februar 2007 von ElenaM

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Veröffentlicht am 27. Oktober 2005 von Genius

5.0 von 5 Sternen Klassiker aber kein bißchen verstaubt
Kabale heißt Intrige. So heißt das Buch eigentlich Intrige und Liebe. Die beiden Hauptfiguren Luise Miller und Ferdinand müssen sich durch ein Gestrüpp von Intrigen kämpfen, um... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. März 2005 von Peter Schneider

5.0 von 5 Sternen Ein gelungenes Werk
Ich habe selten ein derart faszienierendes Stück gelesen.
Innerhalb eines Tages habe ich es geradezu verschlungen. Lesen Sie weiter...
Am 24. Februar 2005 veröffentlicht

2.0 von 5 Sternen Histoirsch fragwürdiges Werk
Dieses Werk Schillers geht an der Zeit vorbei. Die Anitmoderne in Komposition mit der divergenten Absolutinskritik der gesellschatlichen Sozialstruktur war schon damals nicht mehr... Lesen Sie weiter...
Am 3. Dezember 2004 veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Aufrüttelndes und gesellschaftskritisches Trauerspiel
Mit dem bürgerlichen Trauerspiel „Kabale und Liebe" (vormals „Luise Millerin"), 1784 aufgeführt, realisierte Friedrich Schiller sein drittes großes Dramenprojekt nach... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. November 2004 von Philipp O.

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