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Anatomie des Menschen, in 4 Bdn., Bd.1, Bewegungsapparat
 
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Anatomie des Menschen, in 4 Bdn., Bd.1, Bewegungsapparat (Taschenbuch)

von August Rauber (Autor), Friedrich Kopsch (Autor), Bernhard Tillmann (Autor)
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Thieme, Stuttgart (2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3135033023
  • ISBN-13: 978-3135033020
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 495.826 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Die Anatomie des Menschen von Rauber und Kopsch ist eines der traditionsreichsten medizinischen Lehrbücher. Seine "Urahnen" sind die klassischen Anatomiebände von Quain und Hoffmann aus dem 19. Jahrhundert. Angesichts der großen Auswahl an modernen Anatomiebüchern stellt sich die Frage: Welche Vorteile kann das insgesamt vierbändige Werk heute noch bieten?

Wer sich ernsthaft mit der Anatomie beschäftigt hat und sich dabei auf diese homogene Einheit aus Lehrbuch und Atlas stützen konnte, wird über diese Frage nur lächeln. Es gibt kein anderes deutschsprachiges Werk, das den menschlichen Körperbau mit so viel Liebe zum Detail darstellt! Wo die anderen (weder in Anspruch noch Umfang vergleichbaren) Lehrbücher, etwa von Waldeyer, Benninghoff oder gar Lippert, lediglich auf die Möglichkeit von Varietäten hinweisen, liefert der Rauber/Kopsch Fakten -- und Bilder. Beispielsweise sind hier beim ersten Halswirbel nicht weniger als acht Formvarianten berücksichtigt. Da es keinen verbindlichen Bauplan des Menschen gibt, gängige Lehrbücher aber meist diesen Eindruck erwecken, kommt es in der Praxis immer wieder zu Verwechslungen und Missverständnissen. Wer mit dem Rauber/Kopsch lernt, ist vorbereitet und kann den Krankheitswert solcher Normabweichungen später besser einschätzen.

Die lebensnahen Abbildungen der Knochen, Muskeln und Gelenke in diesem Band lassen keine Wünsche offen. In der Regel werden die Körperregionen bzw. -teile aus mehreren Perspektiven und in verschiedenen "Abtragungsstadien" gezeigt. Für den Vergleich mit dem Arbeitsgegenstand im anatomischen Präparierkurs ist das ideal. Das Buch sollte darum als Referenz mit in den Präpariersaal genommen werden, auch wenn es dafür zu kostbar erscheint. Feste Umschläge oder Folien können versehentliche Verschmutzungen verhindern.

Die schematischen Skizzen und Diagramme versinnbildlichen Kraftflüsse und Bewegungsrichtungen. Der Text geht nicht nur auf die primären Aufgaben der Muskeln und Knochen ein, er erläutert auch ausführlich die Entwicklung des Skelettsystems, pathologische Befunde und Interaktionen mit Umwelteinflüssen.

Dieses Lehrbuch der Anatomie des Menschen ist eine unschätzbare Hilfe bei der Arbeit in der Anatomie. Gibt es am Präpariertisch Streit, z. B. bei der Identifikation von Skelettbestandteilen, hilft das Buch fast immer weiter. Beim Erstellen von Referaten erspart man sich das Wälzen von zwei bis drei anderen Büchern, wenn man gleich zum Rauber/Kopsch greift. Was seine Aktualität angeht, so reicht das Werk zwar nicht an die neueste Ausgabe des Benninghoff heran. Dennoch ist dieser konsequente Gegenentwurf zu allen Kurzlehrbüchern mit ihren arg vereinfachenden Darstellungen das Nonplusultra der praktischen Anatomie. --Philipp-R. Schulz -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen DAS Lehrbuch schlechthin!, 10. November 2001
Von Ein Kunde
Der Rauber/Kopsch ist schon rein äußerlich recht imposant anmutend, und wenn man einmal in der Universitätsbibliothek oder im Buchladen einen der Bände durchblättert, wird einem gleich klar, weshalb er von vielen als die "Bibel der Anatomen" oder auch als "Mercedes unter den Lehrbüchern der Anatomie" bezeichnet wird.
Ich bin der festen Überzeugung, dass es besonders später im Studium kaum ein Lehrbuch gibt, das StudentInnen derart viel Wissen vermitteln kann.
Der Text ist gut und reichlich, die Abbildungen hervorragend. Jeder Student, der nicht über Tabellen, sondern sich die Anatomie lieber über den Text reinzieht, ist hier goldrichtig.
Und eines muss man auch hervorheben:
Bis zu einem gewissen Grade kann der Rauber/Kopsch auch mit reinen Anatomieatlanten wie dem "Sobotta" oder dem guten, alten "Pernkopf" konkurrieren.
Das bedeutet, dass man sich eventuell den Atlas sparen kann.
Erst bei wirklich anspruchsvollen Leistungstestaten in höheren Semestern wird es ratsam sein, sich einen "Sobotta" zumindest auszuleihen.
Alles in Allem ist der Rauber/Kopsch sicherlich ein Buch, das man nicht mehr wieder aus der Hand gibt, sofern man nicht das Studium wechselt.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen HERAUSRAGEND!, 21. Oktober 2004
Ein Meisterwerk zu beschreiben ist keine leichte Aufgabe, doch am deutlichsten wird die HERAUSRAGENDE Stellung desselbigen beim Vergleich mit den anderen Büchern seines Faches.
Mittlerweile gibt es für Studenten der Medizin eine große Anzahl an (guten) Anatomielehrbüchern:
Der Professoren liebste Kinder (und dass sicherlich nicht ganz zu unrecht), die Sie gerne in den Einführungsveranstaltungen, bei direktem Nachragen und bei Vorlesungsbeginn in Anatomie anführen sind beispielsweise die beiden Bände von Benninghoff, des weiteren beliebt ist auch der sogenannte Waldeyer. Auch die vier Bände von Rauber Kopsch sind auf der Empfehlungsliste manchen Professors anzutreffen und gelegentlich werden sie gerade für Referate und besonders für anstrebende Chirurgen, Orthopäden, etc. angeraten, doch aufgrund ihres Umfanges und dem damit einhergehenden nicht unerheblichen Preis, eher zurückhaltend.
Die folgenden Lehrbuchwerke sind im Vergleich zu den obengenannten nicht bei allen Professoren gleichermaßen beliebt und auch vom Umfang her bei weitem nicht derart erschöpfend wie die oben erwähnten, verdienen aber auch kurz aufgrund ihrer kompakten Darstellung die viele Studenten in stressigen Prüfungsphasen besonders schätzen (unter ihren bei Studenten üblichen Bezeichnungen) erwähnt zu werden, als da wären: der Lippert, der Schiebler, der Moll, die Compactlehrbuchreihe aus dem Schattauer Verlag und die guten alten Taschenatlanten aus dem Thieme Verlag.
Gewiss die Liste ist nicht erschöpfend, aber doch deckt sie die Wichtigsten Werke im Lehrbuchbereich ab.
Bei den Anatomieatlanten für das Studium sieht es zwar übersichtlicher bezüglich der Anzahl an geeigneten Werken aus, doch auch hier gibt es viele Diskussionen und verschiedene Meinungen, welcher den nun der geeignete wäre.
Der bei Studenten und Medizinern kurz als Sobotta bekannte Anatomieatlas wird fast uneingeschränkt von allen Professoren, Privatdozenten, ehemaligen Studenten und Ärzten empfohlen. Man lobt seine außergewöhnliche Genauigkeit, die sehr gute Bildqualität und die umfassende Darstellung. Gelegentlich hört man in manchem Gespräch, bzw. ist in einigen Rezensionen zu lesen, langweile diese strenge und einigen zu blasse Darstellungsweise. Für Studenten die auf eine ausgeprägte farbliche Gestaltung wert legen und die nicht über jede anatomische Feinheit bescheid wissen wollen, aber dennoch ausreichend vorbereitet in die Prüfung gehen wollen, bietet sich der Atlas von Netter aus dem Thieme Verlag an.
Seine Didaktik wird häufig gelobt und zweifelsohne, wenn es um die Vermittlung der wichtigsten Strukturen geht, ist dies bei Ihm auch gewährleistet.
Seit kurzer Zeit gibt es nun auch noch zwei neue sehr interessante Kandidaten zur Auswahl.
Zum einen den dreibändigen Prometheus, der aus dem selben Hause stammt, wie der Rauber Kopsch selbst und dessen Strukturierung und Abbildungsqualität wirklich hervorzuheben ist.
Dies verwundert nicht, denn die Autoren des Prometheus haben schon bei anderen Werken der Anatomie Ihr didaktisches Geschick bewiesen.
Die Konkurrenz vom Springer Verlag setzt hingegen, ebenfalls unter namhafter Autorenschaft von B. Tillmann (welcher als Herausgeber auch bei der Neuauflage des Rauber Kopsch eine tragende Rolle spielte) auf einen einbändigen, sehr übersichtlich gestalteten und studentenfreundlichen Atlas mit einem speziellen Muskeltrainer als Beiheft.

Was ist nun im Vergleich zu den aufgeführten Werken, das Besondere am Lehrbuch und Atlas von Rauber Kopsch?
Nun, dieser bringt es fertig und vereint ein ausführliches Lehrbuch der Anatomie mit einem äquivalent dazu ungewöhnlich gut bebilderten Atlas.
Wo die anderen Lehrbücher nur kurz darauf hinweisen, dass es Varietäten in der menschlichen Anatomie gibt, z.B. tut dies Lippert unter allgemeine Anatomie bei den Grundbegriffen, wo er auf eine spiegelbildliche Lage aller Brust- und Bauchorgane als ein Beispiel für eine extreme Varietät hinweist und auch die anderen Lehrwerke tun dies im besten falle exemplarisch, bzw. ist dies eher die Ausnahme.
Natürlich ist anzunehmen, dass der gemeine Medizinstudent und spätere Arzt all diese Bücher liest und lernt in dem Bewusstsein, dass es eine nahezu unzählige, wenn auch meist nur leicht von der norm abweichende körperliche Formenvielfalt unter den zukünftigen Patienten gibt, doch leichter wird Ihm dies durch die eher verbindliche Darstellung des Körpers in den anderen Werken nicht gemacht.
Allein die Angabe derart vieler Formvarianten (Halswirbel, Kniescheibe, etc.), wie in einer anderen Rezension bereits erwähnt, lohnt den Blick in dieses Nachschlagewerk.
Ferner ist der einführende allgemeine Teil am Anfang des Buches mit kurzen Beschreibungen des Wirbeltierbauplans, der Biomechanik und vielem mehr eine zusätzliche Freude für jeden, der sich umfangreiches Wissen in Anatomie aneignen möchte!
Der Rauber Kopsch ist ein Buch, welches man auch in 50 Jahren noch gerne aufschlägt!

Kurz um: EIN HERAUSRAGENDES WERK!

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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Gefährliche Textfülle, 28. März 2005
Ich ärgere mich noch 12 Jahre nach dem Kauf über diese Fehlentscheidung und warne ausdrücklich jeden Medizinstudenten vor einer Fehlentscheidung. Hierfür gibt es folgende Gründe:
Die bisher überwiegend lobenden, teilweise begeisterten Einschätzungen sind durchweg richtig: der Rauber-Kopsch erreicht eine einzigartige Kombination aus unglaublich detailierter Darstellung des Fachgebietes und künstterisch ansprechenden ästhetisch beglückenden Bildern. Kürzlich habe ich ein Exemplar aus den 40iger Jahren des 20sten Jahrhunderst gesehen, die Abbildungen waren damals zwar schwarzweiss, sonst überwiegend identisch.
Die enorme Textfülle, oft gepaart mit anschpruchstvollen Schachtelsätzen (ich habe nie nachgeschlagen, wie viele Formvarienten aufgezählt werden) bietet jedoch das große Risiko, sich in der Fülle zu verzetteln. Man darf nicht vergessen, Medizinstudenten sind Anfänger, sie können noch nicht so gut die Speu vom Weizen trennen und lesen deshalb auch viel unwichtige Details. Für versierte Fachkollegen, Orthopäden oder Traumatologien etwa ist die Variantennennung einfach super, der Studienanfänger ist jedoch mit einem Buch das einfach beginnt und gut das Wichtige selektiert besser bedient. So sind die Schilderungen in der "Funktionllen Anatomie" von Rohen viel verständlicher und haben mich oft in der letzten Minute über ein Testat gebracht... Ganz zu schweigen von den Bildern Frank Netters, die ganz ohne Text auskommen und sich gewissermaßen selbst erklären. Man sehe sich einmal die Übersichtsgraphiken zu den Hirnnerfen an Trigeminus und Facialis, da ist man in einem Bild über alles informiert. Der Rauber braucht dafür ganze Bleiwüsten von unständlichen Textschilderungen, und man hat am Ende doch wieder vergessen, was am Anfang stand... Und das gilt auch nur für die halbwegs gelungenen 1. und 4. Bände, der 2. Band ist mit unheimlich viel Histologie aufgeblasen, die man doch besser aus einem Histologielehrbuch erarbeitet. Und der 3. Band ist völlig verunglückt und enthält Dinge, die ich so nie wieder gelesen habe...
Selbst wenn man sich einbildet, das tun viele Mediziner, man wäre bereit, 36 Stunden am Tag zu lesen, sollte man sich vor dem Kauf 10 Mal die Frage stellen: "Muss es sein?" und nicht vergessen, dass es noch drei weitere große Grundfächer in der Vorklinik gibt, und die habe auch ihre Folianten zu bieten. Und wer glaubt, er könne nicht nur den Rauber-Kopsch sondern auch noch den Schmidt/Thews (das muss dann ja wohl sein) und vielleicht auch noch den Streyer in 2 Jahren lesen und verstehen, der sollte nicht Arzt sondern Gott werden...
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5.0 von 5 Sternen sehr schön
ich hab super damit lernen können für meine examens prüfung, alles drin und einfach sehr schön erklärt
Vor 3 Monaten von Caroline Lorenz veröffentlicht

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Was soll man da noch sagen. Ich habe die 4 Bände des Rauber/Kopsch schon seit 3 Jahren und jedesmal fasziniert er mich aufs neue. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. August 2004 von Norbert Harrasser

5.0 von 5 Sternen Eine Anschauliche Lernhilfe
Dieser Anatomieatlas überzeugt sowohl durch seine klaren und vielseitigen farbigen Abbildungen, als auch durch die verständlichen Erläuterungen zu Aufbau und Funktion des menschl... Lesen Sie weiter...
Am 4. März 2001 veröffentlicht

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