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Kundenrezensionen

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am 16. Januar 2015
Die Nachlassverwalterin Kristina Mahlo steht vor einem besonders schwierigen Auftrag. Die Verstorbene Theresa Lenhardt, möchte ihr beachtliches Erbe ihren besten Freunden hinterlassen, doch bevor Kristina die Erbschaft freigeben und unter den fünft Freunden aufteilen darf, muss sie eine ganz außergewöhnliche Bedingung erfüllen. Sie soll den Mord, für den Theresa Lenhardts Mann vor 6 Jahren unschuldig verurteilt wurde, aufklären und einer der fünft zukünftigen Erben, soll der wahre Mörder sein.

Als Kristina mit den Hinterbliebenen Kontakt aufnimmt und tief in der Vergangenheit der Erben gräbt, taucht plötzlich der Name ihres Bruders Ben auf, der vor vielen Jahren einfach spurlos verschwand. Kristina ermittelt weiter im Freundeskreis der Toten und stellt sich immer wieder die Frage, welche Verbindung zwischen den fünf Personen und ihrem verschollenen Bruder besteht. In einem Gerüst aus Lügen und Verstrickungen gerät die Nachlassverwalterin dabei immer wieder selbst in Gefahr und wird schonungslos mit der eigenen Vergangenheit konfrontiert.

Mit ihrem flüssigen Schreibstil und einer gut durchdachten und spannenden Handlung konnte mich Sabine Kornbichler wiedermal sehr begeistern. Die Autorin schafft es, auf nahezu jeder Seite Spannung aufzubauen und mit vielen Wendungen und neuen Erkenntnissen den Spannungsbogen der Krimihandlung nie abreißen zu lassen. Besonders gelungen ist Sabine Kornbichler die lebensnahe Darstellung der Charaktere und die stimmungsvolle Beschreibung des Umfelds der Hauptprotagonistin. Da die Geschichte aus der ich-Perspektive erzählt wird, bekommt die Leserschaft neben der eigentlichen Kriminalhandlung, viele Einblicke in das Privatleben von Kristina Mahlo, welches ebenfalls sehr interessant ausgearbeitet wurde.

Das zentrale Thema des Buches, war sehr speziell und hat meinen Geschmack leider nicht getroffen aber trotzdem konnte die Geschichte mit viel Spannung und angenehmer Atmosphäre punkten.
Ich freue mich bereits auf das zweite Buch der Krimireihe.
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am 25. April 2015
Sechs Jahre ist es jetzt her, dass Kristina Mahlos jüngerer Bruder Ben verschwand. Sowohl die Ehe ihrer Eltern, als auch Kris Leben zerbrach an dieser Tragödie. Doch fand sie ihre neue Berufung als Nachlassverwalterin. Kris muss für ihren aktuellen Fall einen alten Mord aufklären, sonst bekommt keiner der Begünstigten das Erbe. Erst will Kris ablehnen, doch dann findet sie einen Hinweis, der den alten Mordfall mit dem Verschwinden ihres Bruders verbindet…

Das Verstummen der Krähe ist der erste Teil der Kristina-Mahlo-Kriminalreihe und hat mir sehr gut gefallen. Spannend und flüssig geschrieben erzählt das Buch eine sehr mitreißende Geschichte. Wobei auf brillante Weise zwei ungeklärte Fälle miteinander verbunden werden.

Sehr gut gefallen hat mir der Charakter Kristina. Durch ihre Tätigkeit als Nachlassverwalterin kommt sie in Kontakt mit den Toten und ihren zurückgelassenen Geheimnissen. Eine sehr interessante Thematik, die Stoff für weitere Romane bietet. Die Charaktergestaltung von Kris ist sehr gut gelungen: Durch das Verschwinden ihres Bruders hat sie einen psychologischen Knacks, Schlafprobleme und Verlustängste. Dennoch steht sie mit beiden Beinen im Leben, ist mutig und tut alles für die Toten. Manchmal ist sie jedoch deutlich zu leichtsinnig und stolz. Es wirkte ziemlich unrealistisch, als Kris nach mehreren Drohungen und sogar einen körperlichen Angriff die Polizei nicht informiert.

Bis zum Ende hatte ich keine Ahnung, wie der verschwundene Bruder und der alte Mordfall zusammen hängen. Daher war das Ende für mich sehr überraschend und das verleiht dem Buch zusätzliche Pluspunkte.

Fazit: Das Verstummen der Krähe ist ein Krimi, der mich sehr begeistert und nicht mehr losgelassen hat. Spannend und fließend leicht geschrieben, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Vor allem den starken Charakter Kristina fand ich sehr gut ausgearbeitet. Ich werde gerne noch weitere Fälle von Kris lesen.
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am 16. August 2013
Kristina Mahlo regelt Nachlässe - und das gerne. Sie sieht sich als "Anwältin der Toten" und hat einen guten Ruf. Als sie den Auftrag erhält, als Nachlassverwalterin in der Angelegenheit Theresa Lenhardt zu arbeiten, zögert sie allerdings. Fünf Personen hat Frau Lenhardt bestimmt, unter denen das Vermögen aufgeteilt werden soll - Bedingung aber ist, dass Kris jeden Verdacht ausräumt, einer der potentiellen Erben könnte an der Ermordung des Journalisten Konstantin Lischka beteiligt gewesen sein. Hintergrund ist, dass Fritz Lenhardt, Ehemann der Erblasserin, für den Tod Lischkas verurteilt wurde - zu Unrecht, davon ist die Auftraggeberin bis zuletzt überzeugt gewesen. Als besonderen Reiz hat Theresa Lenhardt in ihrem Brief an Kristina angedeutet, es könnte eine Verbindung zu Kris' Bruder Ben bestehen, der seit Jahren spurlos verschwunden ist. Kristina Mahlo würde der Verstorbenen gern ihren letzten Wunsch erfüllen - allerdings ist die Sache eben auch persönlich und mehr als knifflig...

Sabine Kornbichler hat mit "Das Verstummen der Krähe" einen breitgefächerten und packenden Kriminalroman abgeliefert, bei dem für mich alles stimmt. Titel und Cover sind hervorragend gewählt, die Charaktere erscheinen gut durchdacht, die Story weiß permanent zu fesseln.

Protagonistin Kris war mir von Anfang an sympathisch. Sie wurde von der Autorin mit einem interessanten Beruf ausgestattet und in ein herzliches Umfeld eingefügt. Mir hat die Atmosphäre auf dem Hof ganz ausgezeichnet gefallen, man wünscht sich glatt, man wäre einmal "live" dabei. Trotzdem - und das ist mir immer sehr wichtig - ist nicht alles "Friede, Freude, Eierkuchen", sondern es gibt auch Schattenseiten. Zum einen ist da natürlich Bens Verschwinden, das die Familie belastet. Das Verhältnis der Eltern zueinander ist traurig-schön, damit auch durchaus glaubwürdig. Zum anderen geschehen seltsame Dinge, die die idyllische Welt ins Schwanken bringen.

Alle handelnden Personen wirken geradezu real und konnten mich überzeugen, so auch die rätselhafte Henrike, die lange mit ihrer Vergangenheit hinterm Berg hält und damit ebenfalls zum Mitfiebern einlädt. Die fünf möglichen Erben machen ständig Druck und scheinen auch nur vorzutragen, was ihnen zuträglich ist - heikel! Auch wie sich die Sache zwischen Kris und Simon entwickelt, bekommt von mir ein Lob. Ich habe mir eine Version gewünscht und diese auch bekommen.

Gefallen hat mir insbesondere, dass zu keiner Zeit Langeweile aufkommt. Es passiert unheimlich viel und jeder Handlungsstrang ist für sich fesselnd. Die Auflösung zieht sich bis zum Schluss hin, alles wird lückenlos aufgeklärt, es bleiben keine Fragen offen und ich bin mit dem Finale auch zufrieden. Toll, dass man hier nicht so schnell auf den Ausgang kommt und es lange spannend bleibt. Gegen Ende hatte ich einen Verdacht, der sich dann auch bestätigt hat, aber bis dahin bleibt alles sehr verzwickt und verworren. Jeder und niemand scheint ein Motiv zu haben, alle könnten es gewesen sein - oder auch keiner. Lange Zeit tappt man mit Kris völlig im Dunkeln.

Ohne, dass hier unnötig Gewalt angewandt und Blut vergossen wird, kommt große Spannung auf, die sich bis zuletzt halten kann. Das Buch überzeugt durch eine Vielzahl an Gefühlen, die die einzelnen Personen empfinden, und ich als Leser habe sie den Figuren problemlos abgekauft. Ich vergebe die volle Punktzahl und eine Leseempfehlung.
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TOP 500 REZENSENTam 12. April 2014
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Krimis und Thriller haben es oft nicht ganz leicht, mich zu begeistern:
Zwar mag ich das Genre als leichte Lesekost für zwischendurch durchaus recht gerne, aber der zu beobachtende Trend zu immer mehr Gewalt, Brutalität, Blut und Leichen entspricht nicht unbedingt meinem Lesegeschmack.
Manchmal gehören diese Aspekte natürlich zur erzählten Geschichte einfach dazu, aber ein guter Autor sollte Spannung meiner Meinung nach auch unabhängig davon aufbauen können.
Daß dies geht, dafür liefert Sabine Kornbichler mit "Das Verstummen der Krähe" den Beweis.

Kristina Mahlo ist Nachlassverwalterin.
Ihr neuester Auftrag hat es in sich:
Das Vermögen ihrer Mandantin soll unter fünf Nachlassnehmern aufgeteilt werden, aber zuvor soll Kristina den Mord aufklären, für den der Mann der Verstorbenen einst verurteilt wurde - zu Unrecht, wie diese bis zuletzt fest glaubte.
Besonders verstörend ist dabei für Kristina die Tatsache, daß aus Unterlagen der Verstorbenen hervorgeht, daß auch ihr vor Jahren spurlos verschwundener Bruder etwas mit dem lange zurückliegenden Verbrechen zu tun haben könnte...

Über mehr als 400 Seiten entwirft die Autorin eine recht komplexe spannende Geschichte, in der jeder etwas zu verbergen zu haben scheint und auch jeder irgendwie verdächtig ist und durchaus seine Motive für das aufzuklärende Verbrechen gehabt haben könnte.
Dennoch geht der Roman deutlich über die übliche "Wer war's" Frage hinaus und überzeugt mit authentischen Settings und Figuren.
Alleine schon der eher ungewöhnliche Beruf der Hauptprotagonistin ist dabei ein interessanter Aufhänger.
Auch beginnt der Roman mit recht idyllischen Eindrücken von dem Bauernhof, auf dem Kristinas Familie lebt und nur langsam entsteht das Bild einer zerrissenen Familie, die nie über das mysteriöse Verschwinden von Kristinas Bruder hinweggekommen und entsprechend traumatisiert ist.
Die Autorin entwirft diverse Handlungsstränge, wobei man darüber streiten könnte, ob für die Geschichte tatsächlich alle davon auch tatsächlich notwendig sind.
Spannend und unterhaltsam fand ich sie jedoch alle und zum Schluss hin werden auch tatsächlich alle Fäden zusammengeführt und alle offenen Fragen zu einem schlüssigen Ende gebracht.
Ab einem gewissen Punkt hat sich für mich zwar abgezeichnet, in welche Richtung sich die Geschichte wohl entwickelt, aber dies war erst relativ spät der Fall und es blieben auch dann noch genügend Fragen offen, um den Roman bis zur letzten Seite als spannend zu empfinden.

Fazit: Rundum solide, spannende Krimikost für alle, die den Wert eines Krimis nicht daran bemessen, wieviel Blut vergossen wird und wieviele Leichen produziert werden.
Offenbar sollen weitere Bände um Kristina Mahlo in Vorbereitung sein;
ich werde definitiv auch den nächsten Band lesen.
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am 6. Oktober 2015
Wenn man einen Autor noch nicht kennt, dann marschiert man ja erst mal durch die Haustüre (Cover) rein und deshalb möchte ich mich jetzt erst einmal bei Alfred bedanken, denn er war mein Lockvogel. Danke Alfred! Über den Inhalt des Buches brauche ich jetzt nicht ausführlich schreiben, denn das steht eh schon überall. Deshalb schnappe ich mir jetzt die Autorin für meine Beurteilung. Was ich schon einmal toll fand, dass die Hauptperson in diesem Buch eine Nachlassverwalterin und keine Kommissarin war, für absolute Vielleser hat das Bedeutung, denn wer isst schon jeden Tag gerne Kartoffelsuppe. Der Schreibstil ist hervorragend, die Sätze nicht zu kurz, denn so etwas stresst mich beim Lesen, weil ich dann immer das Gefühl habe, der Autor jagt mich mit Peitsche und Sporen über den Turnierplatz. Die Spannung zieht sich gleichbleibend gut durch das Buch, bietet aber zwischendurch immer mal wieder eine angenehme Nische zum kurzen Durchatmen. Erwähnenswert ist auch, dass es ihr gelingt alle Altersklassen zu erreichen, meine drei Töchter lasen das Buch auch und waren begeistert. Das wir alle begeistert waren, hatte ich jetzt nur noch bei einer anderen Autorin erlebt und deshalb möchte ich es auch erwähnen.Dann natürlich last but not least... Klein Alfred. Dieser hat das Buch wunderbar ausgeschmückt und war für mich so etwas wie die heißen Himbeeren über dem Eis.
Fazit: ein fantastisches Buch.
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am 29. Dezember 2014
Dieser Krimi von Sabine Kornbichler war ganz nach meinem Geschmack! Obwohl er in München spielt, würde ich ihn nicht in das Genre der Regionalkrimis stecken, denn der Ort spielt keine wirkliche Rolle.

Ich äußere mich eigentlich nie über die Gestaltung eines Covers, da ich keine Bücher nach ihrem Aussehen bewerte oder danach entscheide, ob ich sie deshalb kaufe oder nicht. Aber hier muss ich sagen, ist das Cover sehr gelungen und absolut ansprechend. Und ich liebe diese Krähe, auf dem Cover als auch in der Geschichte! :-)

Der Autorin ist ein schöner, interessanter und spanneder Krimi gelungen. Die kurze Einführung ist ein Spot auf den Mörder und seine Tat. Aber mehr wird nicht verraten.
Im Laufe der Geschichte kommt einiges ans Licht und erst kurz vor Ende fügen sich die Puzzelteilchen. Der Leser kann jederzeit mitraten aber es wird ihm nie genug verraten, sodass es Spass macht, bis zum Schluss durchzuhalten. Für meinen Geschmack ist das Ende auch sehr gut gelungen. Es kommt nicht zu plötzlich und auch nicht überraschend. Alles fügt sich langsam und stimmig.

Leider bin ich mit der Hauptprotagonistin Kristina nicht so richtig warm geworden. Obwohl sie in der ich-Form erzählt, hatte ich immer das Gefühl des Abstandes zu ihr. Sie blieb für mich recht blaß. Dagegen sind alle anderen "Nebenfiguren" sehr gut gelungen! Dass Kristinas Eltern sich über Zettelchen am Briefkasten unterhalten, hat einen besonderen Charm. Dass die Krähe Alfred ein wichtiger Teil in Kristinas Leben geworden ist, war mir immer sympathisch zu lesen. Viele solcher netter Begebenheiten füllen die Geschichte und bilden einen schönen Rahmen. Und dass die Hauptfigur keine typische Ermittlerin oder Detektivin ist, sondern Nachlassverwalterin, hebt diesen Kriminalroman von anderen etwas ab.

Fazit: Rundherum ein gelungener Krimi, der nicht Gefahr läuft, in den Bereich Thriller abzudriften. Ein Krimi, der durch einen schönen Plot, gelungene Charaktere und einen guten Abschluss Spass gemacht hat. Einen Punkt Abzug gibt es für die Hauptfigur, die mich zwar überzeugt, mich aber nicht für sich einnehmen konnte. Der letzte Funke hat leider gefehlt.
Aber alles in allem eine absolute Leseempfehlung!
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am 3. Dezember 2015
Das Verstummen der Krähe" ist ein sehr gelungener Kriminalroman. Die Spannung wird durch das ganze Buch gehalten und das Mitraten und Vermuten, wer der Mörder ist, ist dem Leser jederzeit möglich. Die Handlungstränge machen Sinn und das Ergebnis ebenso. Es wird einem nicht einfach eine Lösung präsentiert, sondern mit dem Leser zusammen "erarbeitet". So muß ein spannender Krimi sein!
Der Ausgang der Geschichte ist, dass die Nachlassverwalterin Kristina Mahlo vor einem besonders schwierigen Auftrag steht. Die Verstorbene Theresa Lenhardt möchte ihr Erbe ihren besten Freunden hinterlassen. Doch die Erbschaft darf nur freigegeben werden, wenn Frau Mahlo einen Mord von vor 6 Jahren im Freundeskreis aufklärt. Theresa Lenhardts Mann war dafür in ihren Augen unschuldig verurteilt worden.
Als Kristina Mahlo mit den Hinterbliebenen Kontakt aufnimmt und tief in der Vergangenheit der Erben gräbt, taucht plötzlich der Name ihres Bruders Ben auf, der vor vielen Jahren einfach spurlos verschwand. Kristina ermittelt weiter im Freundeskreis der Toten und stellt sich immer wieder die Frage, welche Verbindung zwischen den fünf Personen und ihrem verschollenen Bruder besteht.
Die gesamte Geschichte ist in "Ich"-Erzähler Perspektive geschrieben und hat ein paar nette Nebengeschichten wie die Krähe, die täglich vorbei schaut auf dem Hof, die Eltern von Frau Mahlo, die seit dem Verschwinden des Bruders eine gestörte Beziehung haben etc.
Einzig, was mich etwas störte, war die Themenvielfalt die angerissen wurde - von künstlicher Befruchtung über V-Mann, Überfall im Park, sehr teure abgeschnittene Bonsaibäume usw. Etwas weniger Themen hätten eventuell auch genügt.
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TOP 100 REZENSENTam 13. März 2014
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Theresa Lenhardt ist verstorben und hat in ihrem Testament fünf Freundinnen als Erben benannt. Die erben jedoch nur, wenn sie den vor Jahren begangenen Mord an Konstantin Lischka aufklären. Dieses Mordes wurde nämlich Theresas Mann beschuldigt, der sich dann im Gefängnis das Leben nahm.
Theresa glaubte immer an seine Unschuld. Der ausschlaggebende Termin war eine Geburtstagsfeier, bei der alle Erben und auch die Verstorbenen anwesend waren.
Kristina, die Nachlassverwalterin bekäme bei Klärung des Falles ein beträchtliches Honorar. Sie ist in diesen Fall involviert, da ihr Bruder Ben zwei Wochen vor der Geburtstagsfeier verschwand und von einem Zeugen benannt wurde.
Weitere Figuren sind Funda Seidl ihre neue Mitarbeiterin, Henrike Hoppe, ihre etwas geheimnisvolle Freundin, sowie ihr neuer Freund und ihre Eltern
Die Handlung ist äußerst spannend geschrieben, laufend werden neue Spuren entdeckt und Geheimnisse bei den Beteiligten aufgedeckt. Wer hatte welche Absprachen mit wem, wer machte mit wem welche Geschäfte? Je tiefer Kristina in die Materie eintaucht, desto gefährlicher wird es auch für sie.
Mit Kristina hat Sabine Kornbichler eine frische Persönlichkeit geschaffen, die sich voller Elan in den Fall vergräbt. Mal etwas anderes als die üblichen Kriminalbeamten. Der Leser erfährt auch viel über ihr Privatleben und die anderen mitspielenden Protagonisten. So baut man eine Beziehung zu der Hauptdarstellerin auf und zittert oft mit ihr mit.
Das Buch ist flott geschrieben und liest sich spannend weg. Die wenigen Längen, die es noch hat, verschwinden hoffentlich im 2. Band, den ich mir auf jeden Fall holen werde.
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VINE-PRODUKTTESTERam 31. Dezember 2013
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Kristina Mahlos Auftrag ist mehr als nur Nachlass zu verwalten. Sie muss sich mit der Vergangenheit und den Lügen der Erben beschäftigen und wird zudem immer wieder mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert. Ihr Bruder Ben taucht bei der Suche nach einem Mörder immer wieder auf und so kommt ihre eigene Familie nicht zur Ruhe. Auch Bedrohungen und Druck können Kris und ihre Mitarbeiterin Fulda auf der Suche nach der Wahrheit nicht stoppen.

Sabine Kornbichler hat einen sehr gut zu lesenden Schreibstil. Sie beschreibt Figuren und Räumlichkeiten so gut, dass man sich schnell ein Bild im Kopf schaffen kann. Ihre Hauptfiguren sind symphatisch und realistisch. Sie zeigen Schwächen und Stärken, so wie man sie aus dem eigenen Alltag kennt. Immer wieder verschafft sie dem Leser mit kleinen liebevollen Szenen eine kurze Verschnaufpause, um dann wieder in die Suche abzutauchen. Ihre Geschichte hat viele kleine Wendungen und Nebenwege, die sie spannend macht. Immer wieder hat man das Gefühl zu wissen, wer es war und dann kommt doch wieder eine Aussage, ein Foto oder ein Zeuge, die die Suche von Neuem starten lässt. Die Autorin erzählt aber nicht nur einen Krimi, sondern auch eine Familiengeschichte, die den Krimi jedoch nicht abschwächt, sondern nur interessanter gestaltet. Auch der Freundeskreis von Kris wird näher beschrieben und auch hier tauchen kleine Geheimnisse und Ungereimtheiten auf, die den Leser neugierig machen. Nicht alles erfährt man und so steigert die Autorin die Spannung und das Interesse an den nachfolgenden Band.

Insgesamt ist dies ein sehr guter, spannender Start in eine neue Krimi-Serie.
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am 1. September 2013
Nachlassverwalterin Kristina Mahlo, deren Bruder Ben vor sechs Jahren spurlos verschwunden ist, lebt auf einem Hof in der Nähe von München zusammen mit ihren Eltern, ihrem Freund und Weinhändler Simon und ihrer Freundin und Trödelhändlerin Henrike. Als Kristina den Auftrag bekommt, den Nachlass der reichen Theresa Lenhardt zu verwalten, ist an dieses Testament ein merkwürdiger Auftrag geknüpft. Der verstorbene Ehemann der Toten war des Mordes angeklagt und verurteilt worden, doch die Verstorbene glaubte bis zum Ende an seine Unschuld und hatte einen ihrer Erben im Verdacht, die Tat begangen zu haben. Nun soll Kristina zweifelsfrei beweisen, dass keiner der fünf Erbberechtigten mit dem Mord zu tun hat, bevor sie die Erbschaft freigeben darf. Erst möchte Kristina den Auftrag ablehnen, aber die Tote gibt ihr in einem Brief den Hinweis, dass auch das Verschwinden ihres Bruders Ben mit dem Mord zusammenhängen könnte. Grund genug für Kristina, sich mit den Erben zu beschäftigen. Bei den Nachforschungen erfährt Kristina, dass jeder von den Erben Leichen im Keller hat und begibt sich dabei selbst in Gefahr, als sie dem Täter zu nahe kommt.
Sabine Kornbichler hat mit ihrem neuen Roman Das Verstummen der Krähe" einen tollen Psychokrimi vorgelegt, der auch ohne großes Blutvergießen seine Wirkung beim Leser nicht verfehlt.
Der Schreibstil ist wunderbar flüssig und bereits ab der ersten Seite begleitet man die smarte Protagonistin bei ihren Gedanken und ihren Nachforschungen. Die einzelnen Charaktere sind alle sehr vielschichtig angelegt, man kann seine Sympathien also gut verteilen. Neben den Erben sind auch der Familien- und Freundeskreis von Kristina interessant aufgebaut, man lernt sie alle mit ihren Geheimnissen, Sorgen und Nöten erst so nach und nach kennen, was die gesamte Geschichte noch viel spannender macht und dem Leser die Möglichkeit gibt selbst zu rätseln, was es mit jedem Einzelnen auf sich hat. Bis zum Ende des Buches kann man als Leser nur Vermutungen über die Umstände und den Täter anstellen, was dieses Buch besonders reizvoll macht. Die Handlung ist dicht gestrickt, wunderbar durchdacht und der Schluss teilweise doch sehr überraschend, jedoch in sich rund, ohne Fragen offen zu lassen.
So zu schreiben ist eine Kunst, die die Autorin hervorragend beherrscht. Sie spielt mit der Phantasie ihrer Leser und macht sie zu Mitwirkenden in ihrer eigenen Geschichte. Das Verstummen der Krähe" ist der Auftaktroman um die Protagonistin Kristina Mahlo. Man muss nun leider gespannt auf den zweiten Teil warten. Bitte ein wenig Beeilung - nach solchen Büchern wird man süchtig!
Ein ganz tolles Buch, unbedingt lesen - es lohnt sich wirklich!!!
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