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am 15. August 2014
Feiertag, keine Postzustellung? Egal Amazon bietet ja Gott sei Dank die Autorip Funktion an. Also runtergeladen, angehört und schon schallt einem Stampede, der schon im Juni veröffentlichte Track, schnell und kompromisslos entgegen. So darf es weitergehen. Bei dem folgenden Song, Dying Breed, werde ich schlagartig zurück in die 80er katapultiert. Ein geiles Teil, das mich etwas an Monsterman auf der Russian Roulette Scheibe erinnert! Dark Side of my Heart, reisst mich nicht wirklich mit, für mich eher ein Lückenfüller, ohne grössere Highlights, aber solide. Fall of an Empire, langsam, stampfend, episch, Heaven is Hell (ebenfalls Russian Roulette) lässt grüssen. Bei Trail Of Tears gehts wieder rasant nach vorn, Accept wie man sie kennt und mag. Kompromisslos, schnörkellos vom ersten bis zum letzten Beat. Wanna Be Free, ein langsamer Rock Song, teilweise balladesk anmutend, mit interessanten gegenrhythmischen Funk Elementen im Solo, nimmt dann mal ein wenig den Wind aus den Segeln. Hätte meiner Meinung nach nicht sein müssen, aber ob man ruhigere Nummern mag ist halt Geschmacksache. Glücklicherweise rockts dann bei 200 Years wieder mehr. Obwohl das Stück auch mit leicht angezogener Handbremse daherkommt, packt einen der eingängige Refrain und man ist sofort dabei kopfwackelnd mitzusingen. Bloodbath Mastermind ist dann der Zeitpunkt wo wieder richtig aufs Pedal getreten wird, solide ohne grössere Höhepunkte, aber unverkennbar Accept. From Ashes we Rise entwickelt sich nach den ersten 30 Sekunden, einem langsamen intro, zu einer melodischen Heavy Rock Nummer mit Chor und ein wenig Pathos im Refrain. Ebenfalls langsam, und auch nicht wirklich Metal, aber guter Rock mit starker Anfang 80er Jahre Schlagseite, ist The Curse die meiner Meinung nach, zwar schwächste Nummer der Scheibe, aber immer noch saugut. Der letzte Track, Final Journey, zieht dann sämtliche Register im Accept Repertoire. Wolf Hofmann rockt im Solo mal wieder ein Klassik Stück sehr gelungen durch, diesmal ist es von Edvard Grieg, Morgenstimmung. Ein Hammerteil, bestes Stück des Releases.

Seit Marc Tornillo als Sänger eingestiegen ist, ist dies für mich das beste Album der Band. Dem Vergleich mit den ganz grossen Accept Klassikern der 80er Metal Heart und Restless and Wild kann Blind Rage zwar nicht standhalten, aber die Scheibe gehört für mich qualitativ in eine Reihe mit Objection Overruled, Russian Roulette und Balls to the Walls.

Wer Accept mag wird nicht enttäuscht sein, wer auf rocklastigen Metal steht auch nicht, und für Fans ist es sowieso ein Pflichtkauf.
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am 25. September 2014
auch nach dem 30sten Durchlauf.

Für meine Ohren ein Album ohne Ausfall, auf dem mir wirklich JEDER Song zusagt. Selbst das vermeintlich etwas schwächere "Stampede" halte ich für eine absolute Vollgranate.

Über Göttergaben wie "From The Ashes We Rise", "Wanna Be Free", "Fall Of The Empire", "Dark Side Of My Heart", "Dying Breed",... muss ich dann wohl kaum noch Worte verlieren, oder? Abwechslungsreicher, hymnischer Metal in Perfektion. Natürlich mit viel "Ohohoho", Pathos und auch Schmalz, aber das war schon immer die Essenz von Accept. Wer's nicht mag, soll was anderes hören.

Die Vergleiche mit der Russian Roulette treffen durchaus ins Schwarze. Auch damals legten Accept mehr Wert auf ein stimmiges, melodisches Songwriting als auf pure Härte. Bis heute mein Lieblingsalbum der glorreichen Tage mit Dirkschneider... Jetzt hab ich endlich meine Fortsetzung... ;o)) GRANDIOS!

Nun, das kann jeder natürlich anders sehen, aber für mich ist die Blind Rage das beste Album der Tornillo-Ära, zudem besser als jedes U.D.O-Soloalbum, sogar ein bißchen besser als eine "Breaker" oder "Metal Heart" (dafür werde ich wohl Prügel kassieren...)

Kurz gesagt das beste Metal-Album seit der letzten Atlantean Kodex

10 von 10

ps. Hoffmann spielt noch immer die geschmackvollsten Soli überhaupt. Allein seine Gitarrenarbeit macht jeden Song zu einem Highlight.
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am 15. August 2014
War ''Blood of the Nations'' ein fulminantes Comeback Album und ''Stalingrad'' ein würdiger Nachfolger, so ist es Accept mit diesem Album vermutlich gelungen, bei den Fans der ersten Stunde (zu denen ich auch zähle), ein wahres Freudenfeuer zu entfachen. Natürlich klingt der Sound jetzt anders wie in den achtzigern, aber die Kompositionen und das Songwriting sind wieder absolut old school, genau so will ich Accept höhren. Andere Rezensenten haben natürlich auch, stilistische Ähnlichkeiten festgestellt, zur 80er Jahre Ära. Es wurde sehr oft die ''Russian Roulette'' erwähnt und vergleiche gezogen und genau so ist es, das unterschreib ich. Der Band ist es diesmal, mehr als gelungen, den klassichen Accept Sound mit einer modernen Produktion zu verbinden. Das Album läuft jetzt den dritten Durchlauf bei mir und ich krieg mich gar nicht mehr ein, das ich das noch erleben darf, ich sage einfach nur Danke.
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am 15. August 2014
Auch das dritte Album nach dem Comeback mit Neusänger Mark Tornillo ist sehr gut gelungen.
Was aber gleich nach dem ersten Hören auffällt ist, dass Accept einen Gang runter geschaltet
haben. "Blind rage" bewegt sich meist im Mittempobereich und man versucht noch mehr Wert
auf die Refrains zu legen. "Stampede" eröffnet gewohnt als schneller Banger doch gleich bei
Song Nummer 2 "Dying breed" kommt ein Stampfer in typischer Accept Manier mit tollen ohohoho
Chören. Erst Song 5 "Trail of tears" zieht das Tempo wieder etwas an. "Wanna be free" ist dann
wieder so ein "Princess of the dawn" Gedächtnissong, sehr stark. Überhaupt wirkt die Band sehr
gut aufeinander eingespielt und Mark glänzt mit einer top Gesangsleistung. Ja Accept wissen was
sie können und das Album wirkt wie aus einem Guss. Kein Wunder also, dass auch hier wieder
alles sehr rund wirkt. Erneut wurde auch "Blind rage" durch Andy Sneap produziert, der einfach
weiß, wie Accept zu klingen haben. Ein klasse Sound wie auch bereits bei den zwei Vorgängern.
Das Album wird nochmal mit einem schnelleren Song ("Final journey") abgeschlossen. Hoffentlich
ist das nicht die letzte Reise der Band, denn es ist schon immer etwas komisch wenn eine langjährige,
große Band wie Accept ihren letzten Song so nennt ! Ok, denken wir positiv, denn Wolf Hoffmann
sagte ja zuletzt selbst, dass es der Band gerade mega Spaß mache und er sich gerade nichts anderes
vorstellen kann, als Musik zu machen. Bleibt abschließend also nur noch zu sagen, dass "Blind rage"
ein klasse Accept Album geworden ist, wie man es auch eigentlich erwarten konnte.
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am 26. August 2015
Im August 2014 erschien das 14. Studioalbum der deutschen Heavy Metal Band ACCEPT. "Blind Rage" wurde in der gleichen Besetzung eingespielt wie die beiden Vorgänger. Als da waren Mark Tornillo (Lead Vocals), Wolf Hoffmann (Lead Guitars), Herman Frank (Guitars), Peter Baltes (Bass Guitar, Vocals) und Stefan Schwarzmann (Drums). Produziert wurde das Album wieder von Andy Sneap (u.a. Hell und Megadeth). Alle Songs stammen von Mark Tornillo, Wolf Hoffmann und Peter Baltes.

"Blind Rage" ist etwas melodischer ausgefallen, als die beiden Vorgänger "Blood Of The Nations" (2010) und "Stalingrad" (2012). Es erinnert etwas an die "Russian Roulette" (1986), wobei die Betonung auf "etwas" liegt.
Mit `Stampede` geht es gleich richtig heavy zur Sache, flotter Song und guter Opener. `Dying breed` punktet mit geilen Riffs und dem typischen Accept-Chorgesang. `Dark side of my heart` könnte auch von "Metal Heart" oder "Russian Roulette" stammen. Der Refrain ist recht eingängig. Bei `Fall of the empire` wird auf die Bremse getreten, sehr episch und wieder mit Chorgesang. Überhaupt fällt es auf, dass die Titel nicht mehr ganz so schnell sind wie z.B. auf "Blood Of The Nations". Ich habe damit kein Problem. Auch `Wanna be free` geht in die melodische Richtung. `Trial of tears` ist aber wieder ein schneller Headbanger. Mark Tornillo ist ein Glücksfall. Er hört sich leicht nach Udo Dirkschneider an, hat aber trotzdem seinen eigenen Stil. Tornillo ist endgültig in der Band angekommen. `From the ashes we rise` ist auch wieder typisch Accept, wie sie Mitte der 1980er waren. Ich muss nicht extra erwähnen, dass Wolf Hoffmann wieder sehr gute Soli spielt. Zum Abschluss wird bei `Final journey` wieder mächtig Gas gegeben und Wolf spielt eine Melodie an von Grieg. Der Bonustitel `Thrown to the wolves` ist eine nette Zugabe.

"Blind Rage" erreiche Platz 1 in den deutschen Charts und Platz 35 in den U.S.A., ihre höchsten Platzierungen in den beiden Ländern. Der etwas melodischere Sound steht der Gruppe gut, es ist nicht mehr so brutal hart wie bei "Blood of...". Unter dem Strich sind damit (knappe) 5 Sterne verdient. Accept sind weiter in Höchstform!
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am 5. September 2014
Ich gehöre zu der Generation, die Accept erst im Zuge von "Blood Of The Nations" entdeckt hat (damals als Vorband einer australischen Band, die auch mit AC anfängt :-), und was soll ich sagen: Blood Of The Nations war der Hammer, Stalingrad war okay und Blind Rage spielt für mich in einer Liga mit Blood Of The Nations.
Soundmäßig hat sich meines Erachtens in den letzten 4 Jahren bei Accept nichts verändert (und das ist auch gut so!), der Songaufbau der Songs ist gigantisch und Texte sind mir eigentlich egal :D
Zwar fehlen auf Blind Rage die ganz großen Ohrwürmer, dennoch ist dieses Album für mich das beste Metalalbum des Jahres 2014, das steht definitiv schon fest!
Mit Mark Tornillo hat Accept den aktuell besten Sänger des Heavy Metal, das Drumming von Stefan Schwarzmann ist episch (aber nicht so lahm und langweilig wie etwa bei Manowar) und Wolf Hoffmanns Gitarrensolos und -melodien sind wie immer zum reinlegen. Zwar finde ich die vielen "Ohohoh"s über das gesamte Album teilweise etwas übertrieben, in die einzelnen Songs fügen sie sich aber gut ein und gehören zu Accept, wie ich sie kenne, einfach dazu.
Der Opener, "Stampede", ist meiner Meinung nach einer der schwächsten Songs des Albums, schade. Danach folgen allerdings drei absolut gelungene Songs, vor allem "Fall Of The Empire" und das gemächliche "Dark Side Of My Heart" haben mich überzeugt und zur 5-Sterne-Bewertung beigetragen. Weitere Highlights sind für mich "200 Years" und "The Curse", tolle Vocals, tolle Gitarren.

Alles in allem kann ich nur sagen: Absolute Kaufempfehlung, das Album läuft bei mir seit Tagen rauf und runter!
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am 9. September 2014
Ich muss sagen ich war doch überrascht nach den beiden harten und moderneren Alben zuletzt, die mir nicht zu 100% gefielen, mit Blind Rage endlich wieder ein Album hören zu dürfen, dass den Spagat schafft mit zeitlosem sattem Sound, den gesamten typischen Accept-Trademarks und melodischen Hardrock-Perlen zu punkten. Neusänger Mark Tornillo scheint inzwischen voll angekommen zu sein, er versucht auch nicht mehr Udo Dirkschneider zu imitieren, sondern singt sein eigenes Ding in etwas tieferen angenehmeren Stimmlagen die ihm deutlich besser liegen als immer dieses gequälte, was der Scheibe sehr gut tut. Seine versoffen wirkende coole Stimme verleiht den Songs nun auch endlich ein eigenes Charisma, so dass man Udo Dirkschneider nun echt nicht mehr vermisst. Wolf Hoffmann zaubert viele gelungene prägnante Solos aus dem Ärmel, auch oft selbst komponierte an die Klassik erinnernde Melodien, die Rythmussektion spielt tight auf mit richtig coolen Riffs und Beats. Diese melancholische Stimmung ist nach wie vor häufig dabei, wenn auch nicht mehr so intensiv wie auf dem Vorgänger Stalingrad, mit den typischen tiefen Kosaken-Chören in den Refrains übertreibt man es sogar teilweise etwas.

Auf die Live-DVD/Blueray Live in Chile 2013 sollte man keinesfalls verzichten, da Sie ein schönes authentisches Konzert bietet mit jeweils u.a. 4 Songs von den letzten beiden Alben. Sound und auch Bildschnitt hätten etwas besser sein können, aber für den Aufpreis ist man damit bestens bedient.

Schon der Uptempo-Opener "Stampede"(4/5)(auch die 1.Single) haut voll rein und macht spass, auch wenn es nicht der beste Song des Albums ist. Die Midtempo-Rocker "Dying Breed"(4/5) und "Dark Side of my Heart"(5/5)(recht mainstreamiger Refrain, der Beginn erinnert an "Up to the Limit") können auf ganzer Linie überzeugen, das schleppende "Fall of the Empire"(5/5) kommt sehr eingängig und prägnant daher. Das furiose flotte "Trail of Tears"(4/5) könnte live so richtig zünden, der langsame eingängige Hardrock-Stampfer "Wanna be Free"(5/5) erinnert mich an die Objektion Overruled-Zeit und ist mit seiner simplen unwiderstehlichen Melodie und dem Mitgröhlrefrain durchaus auch Single-geeignet, vielleicht werden die Kosaken-Chöre etwas zu oft eingesetzt, hat aber auch ein exzellentes Solo - Grosser Song. Bei "200 Years"(3/5) gehts dann im flotten Midtempo etwas beliebiger weiter, besonders der komische Refrain kann nicht so ganz überzeugen. "Bloodbath Mastermind"(4/5) ist eine bedrohliche facettenreiche temporeiche Uptemponummer, die mich durchaus im gesamten fesselt. Das langsam stampfende hymnische "From the Ashes we rise"(5/5) reisst einen voll mit, hat einen Hammerrefrain, das ist ganz grosses Kino. Das halbballadeske lockere "The Curse"(3/5) ist nett, bringt Abwechslung hinein. Zum Abschluss schlägt noch einmal die durchschnittliche Uptempo-Nummer "Final Journey"(3/5) zu, die wohl mit dem klassischen Edvard Grieg Morgenstimmung-Zitaten aufgewertet werden soll, was dann auch das ist an was man sich am ehesten an dem Song erinnert.

Fazit:
Ein durch und durch gelungenes Accept-typisches Heavy Metal-Album mit deutlichen Hardrockeinflüssen, dass auf jeden Fall das beste der Neuzeit ist, sich aber auch vor den Klassikern der 80er nicht zu verstecken braucht. Wolf Hoffmann liefert brilliante prägnante Solos, die im Kopf hängen bleiben, Mark Tornillo überzeugt mich hier zum ersten mal zu 100%, die druckvolle Produktion ist fett und zeitgemäss, die Riffs, Melodien und Refrains sind allesamt auf höchstem musikalischem Niveau.
Ein rundum perfektes Album, das vor Hits geradezu strotzt - ich hätte nicht mehr gedacht dass mich Accept nochmal so überzeugen können!
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am 27. August 2014
Ich hatte vorher nicht gedacht, dass ich mir diese Scheibe zulegen würde. Ich kenne Accept fast seit den Anfängen und bin mittlerweile etwas altersmilde geworden. Von daher fand ich den Weg, den U.D.O. eingeschlagen hat, etwas stumpf und eintönig. Nur einzelne Lieder haben herausgeragt.
Als "Blood of the Nations" herauskam, war ich auch mit wenig Hoffnung in den ersten Hörgenuß gegangen und bin völlig überrascht worden - positiv.
Stalinggrad fand ich persönlich nicht schlecht, aber war mir aber etwas, weiß nicht, fad vielleicht. Ich habe ja nun einige Musikstücke in meiner Sammlung und da fand ich Stalinggrad schlicht nicht innovativ genug, um von mir gekauft zu werden. Dies mögen "Neulinge" aber anders beurteilen.
Blind Rage hatte ich gar nicht vor zu kaufen, aber, wie es so ist, aus Verbundenheit hört man rein, und sie da: Es schlug bei mir ein wie eine Bombe. Klar, Accepts musikalische Bandbreite ist sehr eng gesteckt, aber Blind Rage ist eine Werk was an frühere Glanzwerke reicht. Man muß dazu sagen, dass Metalstücke bei mir überwiegend melodisch sein müssen, eine klare Struktur besitzen und eine gewisse Eingängigkeit besitzen. All das trifft auf Blind Rage zu!.

Einfach klasse, weiter so!
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am 6. November 2014
Das Album ist wie erwartet richtig gut! Es erinnert teilweise an Accept in den Anfängen! Back to the rules! Rundum vom ersten bis zum letzten Song perfekt!
Ein Erlebnis für die Ohren!
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am 15. August 2014
Obwohl die beiden Vorgänger überragende Songs mit Klassiker-Potenzial beinhalten, meiner Meinung nach jedoch durch den ein oder anderen Lückenfüller zum Skippen verleiten (Anmerkung: das ist Kritik auf hohem Niveau, 'Blood of the nations' ist ein überragendes Comeback!), hat mich 'Blind rage' bereits nach dem ersten Hören überzeugt. Reihten Accept in der Frühphase der Bandgeschichte nahezu Hit an Hit auf ihren Alben (man betrachte nur die Alben 'Restless & wild' oder 'I'm a rebel', hat man bei 'Blind rage' stellenweise das Gefühl, dass sich die Qualität des Albums lediglich von der modernen Produktionsweise sowie der Stimme Tornillos von den "Klassikern" der Band unterscheidet und mühelos anknüpfen, an die Hochzeit der Band in der ersten Hälfte der 80er Jahre. Doch nervt früher oder später der ständige Vergleich zu dieser Epoche. Accept haben sich entwickelt, neu gefunden und stellen in keinster Weise eine Kopie vergangener Zeiten dar - hier trumpft eine Heavy Metal Band erster Klasse auf, welche es nicht auf ihre alten Tage noch mal probieren will, nein, sondern voll im Saft steht. Unglaublich, dass Wolf Hoffmann und Peter Baltes seit bald 40 Jahren dieser Band angehören, die Jungs spielen auf wie eine junge, hungrige und agressive Band, die nicht genug bekommen können. Metal hat eben mit Agressionen zu tun, wie Wolf Hoffmann so schön sagt.

Das Album klingt sehr locker und losgelöst - der Hauptunterschied zum Vorgänger 'Stalingrad' liegt (und das hört man auch), dass die Band mit fertigen Songs ins Studio gegangen ist und kaum Druck bei den Aufnahmen verspürte. Deswegen klingt 'Stalingrad' stellenweise etwas erzwungen und unausgefeilt. Bei 'Blind rage' ist wie bereits angesprochen das Tempo etwas heruntergefahren, was den Songs im Großen und Ganzen aber sehr gut tut. Auch steckt das Album voller Riffs, welche schon nach dem ersten Hören in Erinnerung bleiben und einen guten Song ausmachen. Hinzu kommen starke Melodien und Accept-klassische Chöre.

Accept sind eine aktuelle Band, die arbeitet, an sich feilt und deren Musik und Spielfreude im Vordergrund steht. Der Fan bekommt was er will: regelmäßige Albenveröffentlichungen und Tourneen, und muss keine fünf oder sechs Jahre warten, wie bei anderen Bands ähnlichen Alters. Accept setzen sich mit 'Blind rage' die Krone auf und sind vielleicht sogar die aktuell am besten funktionierende Band der klassischen NWOBHM Generation. Wer sind eigentlich noch Judas Priest?
44 Kommentare15 von 21 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

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