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Kundenrezensionen

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am 21. Mai 2015
Lange habe ich einen Bogen in der Videothek um diesen Film gemacht, weil ich mir dachte, dass es wieder einer dieser Sci-Fi-Filme sei, der außer Action und Kra-Wumm nicht viel zu bieten hätte.
Wie sehr habe ich mich doch geirrt!
Nicht, dass Action und Kra-Wumm in diesem Streifen zu kurz kämen - ganz im Gegenteil - jedoch wurde ich schon lange nicht mehr von einem Film so gut unterhalten.
Zu Beginn denkt man gleich mal an "Täglich grüßt das Murmeltier". Vergleiche hierzu drängen sich förmlich auf, jedoch in einem völlig anderen Kontext: Krieg. T. C. ist ein degradierter Offizier, der sich zur Infanterie normaler Soldaten begeben muss ... Wie oft er stirbt und wie er sich raus-lamentiert - hier entstanden ein paar witzige Momente, die dem Film sehr gut tun. Es ist ein eher leichter Humor, ein Schmunzeln über die Figur, die T.C. spielt. Mit zunehmender Entwicklung seines Charakters allerdings wird der Film auch ein bisschen ernster.
Zur Handlung will und brauche ich nichts mehr zu sagen, jedoch, dass hier ein Spannungslevel höchsten Niveaus gehalten wird, will ich unbedingt gesagt haben! Es ist die Mischung aus intelligenter Dramaturgie, Action, Entwicklung der Hauptfigur und angedeuteter Romanze. All das fließt gekonnt ineinander über, und zwar mit viel Gespür fürs Timing! Es gab für mich keinen einzigen Moment, in dem ich mich gelangweilt oder irritiert hätte. Die Dialoge waren stets interessant, weil sie ja aufgrund dessen stattfanden, dass die Hauptfigur (T. C.) den Tag schon x-mal erlebt hat, was man als Zuschauer oft erst ANHAND der Dialoge erfährt. Toll auch die Wendung, als Emily Blunt mit dem Hubschrauber nicht mehr weiter kommt - will aber nicht spoilen.
Und obwohl Tom Cruise schon in die Jahre gekommen ist und ich seinen Scientology-Wahn nicht gutheiße, passt er sehr gut in Sci-Fi-Rollen - wie ich finde. (Wer sich noch an Minority-Report erinnern kann, weiß, was ich meine.)
Fazit: Ein rundum gelungener Film! Spannend, temporeich, kreativ und mit einer Pirse Humor.
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am 7. Oktober 2015
So richtig wusste ich ja nicht was mich erwarten würde. Der Trailer sagte mir bereits zu jedoch wollte ich mich nach den meiner Meinung letzten SciFi Flops Elysium und Oblivion nicht wieder zu schnell in totale Begeisterung stürzen. Die beiden genannten Filme sind keine Totalausfälle aber sie enttäuschten mich schon ein klein wenig.

Auch nach gesehenen 45 Minuten Edge of Tomorrow wusste ich noch nicht so wirklich was ich von dem Film halten soll. Zwei wirklich gut gewählte Hauptdarsteller, eine geradlinige nicht sonderlich komplexe Story um die von Alien befallene Erde die es nun zu retten gilt. Der kriegsunerfahrene Tom Cruise spielt den Gegenpart zur Veteranin Emily Blunt. Beide nehmen zusammen den Kampf um die Erde in "Und täglich grüßt das Murmeltier" Manier an. So viel mehr als "Live, Die, Repeat" passiert in diesem Film nicht und das ist auch gut so. So einfach kann Actionkino sein. Wenn man es einmal geschafft hat sich auf die Story rund um die Rettung der Erde einzulassen entfaltet Edge of Tomorrow sein ganzes Repertoire. Der Film weiß wirklich zu glänzen...

Das Budget von angeblich fast 180 Millionen UD Dollar sieht man dem Film meiner Meinung nach an. Sehr hochwertig wurden sowhl Aliens als auch die gesamte Kriegsmaschinerie der Menschen inszeniert.

Für mich ein absolutes Highlight. Gerade für Action und Sci Fi Fans ein MUSS aber auch für Nichtfans des Genres sicherlich durchaus interessant.
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am 28. März 2015
es gab schon viele Versuche einen Film auf Basteleien an der Zeit aufzubauen und die meisten sind kläglich gescheitert. Hierbei wird eine Situation beschrieben in die der Major mehr hinein gestolpert ist. Es ist auch vom Konzept gut aufgebaut um das Kopfkino am laufen zu halten. Die Versuche in den Wiederholungen was zu ändern werden auf Ausschnitte beschränkt und so bleibt ein hohes Grundtempo in der Handlung und man bekommt ein Gefühl für die Situation. Wenn dann gesagt wird das es die hundert undste Wiederholung der Situation für den Major ist, ist das stimmig und nur ein 'man was für eine Maloche' Gefühl kommt kurz auf. Es gibt nur wenig was man hinterfragen möchte und kann das auch ausblenden. Selbst das Ende stellt sich schlüssig dar.
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...oder sie wiederholen sich, wie der zunächst recht kriegsunwillige Major Cage (Tom Cruise) feststellen muss, als er bei einer Militäroperation gegen feindlich gesinnte außerirdische Invasoren das Zeitliche segnet. Gezwungen, jeden Tag aufs Neue in die Schlacht ziehen zu müssen und zu sterben, beginnt er Stück für Stück der Ursache der drohenden Vernichtung der Menschheit auf die Spur zu kommen.

Im Prinzip handelt es sich bei "Edge of Tomorrow" um die Science-Fiction-Version von "Und täglich grüßt das Murmeltier" und tatsächlich bietet der Film neben den optischen Trick-Highlights auch viele komische Momente, die an den Kultklassiker erinnern. Das Tom Cruise und SciFi eine durchaus passable Symbiose darstellen, ist seit Streifen wie "Minority Report" oder auch "Oblivion" kein großes Geheimnis mehr und auch der neueste Streich des kleinsten Scientologen Hollywoods ist perfekt auf den Star zugeschnitten. Der weibliche Part lässt mit der noch recht unverbrauchten Emily Blunt (u.a. Genrefreunden aus "The Plan" an der Seite von Matt Damon bekannt) ebenfalls null komma nichts zu wünschen übrig. Die Geschichte selbst wird insgesamt recht kurzweilig vorangetrieben, auch wenn sie ihren Reiz fast ausschließlich aus dem "Trial & Error"-Handeln der Figuren bezieht und theoretisch recht schnell erzählt wäre. Knapp 100 Minuten Laufzeit sind aber vernünftig kalkuliert und ziehen die Sache nicht unnötig in die Länge oder lassen den Zuschauer mit dem dringenden Wunsch nach "mehr Film" zurück ;) .

Technisch gibt es an der Scheibe nichts auszusetzen, insbesondere die auch in Deutsch verfügbare HD-MA-7.1-Spur sticht angenehm aus der Reihe an Veröffentlichungen der letzten Monate heraus, da dies nicht selbstverständlich erscheint. Auf entsprechenden Anlagen ist das Plus an Soundqualität nicht nur hör-, sondern auch fühlbar - sprich atmosphärisch durchaus ein Gewinn. Die Extras fallen ebenfalls recht üppig aus, so findet man auf der Disc u.a. die üblichen Einblicke in die Entstehung des Filmes (Effekte & Co.) und ein ganzes Bündel von entfernten Szenen - wie es sich für ein vernünftiges Release gehört.

Insgesamt ist der Film aber sicher recht schnell wieder vergessen, da er zwar über ein immenses Unterhaltungspotential, aber nur wenig Storytiefgang verfügt. Freunde von actionreicher SciFi und von Tom Cruise werden aber definitiv auf ihre Kosten kommen, also gibt es insgesamt 4 Sterne.
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am 23. September 2014
Ein Satz, dessen Wahrheit Major William Cage(Tom Cruise) sehr schnell lernt. In einer unbestimmten Zukunft haben Außerirdische, die Mimics, die Erde angegriffen und erobern sie Stück für Stück. Die Menschheit scheint komplett hilflos. Cage soll bei einer Truppenaktion in Europa eigentlich nur beratend tätig werden, doch dann landet er direkt an der Front. Der unerfahrene Offizier wird bei seinem erstsen Einsatz sofort getötet, doch Cage erwacht ebenso schnell wieder am Anfang des Tages. Von da an muss Cage die Zeitschleife, in die er geraten ist, immer wieder durchleben. Das führt dazu, dass er eine Taktik gegen die Mimics entwickeln kann. Zusammen mit der Elitesoldatin Rita Vratavski(Emily Blunt) tritt Cage gegen die Übermacht der Aliens an. Mit jeder Menge neuer Leben, die Cage in die Waagschale werfen kann, will er die Invasion der Mimics stoppen...

Nicht neu, aber wunderbar umgesetzt, kommt Doug Limans -Edge of Tommorow- daher. Ein bisschen -Und täglich grüßt das Murmeltier- gemixt mit -Source Code- und einer Prise -Alien- machen aus -Edge of Tommorow- einen actiongeladenen SciFi-Thriller, in dem Tom Cruise wieder einmal beweist, dass er einer der ganz großen der Zunft ist. Wenn sich Cage und Vratavski ihrem Ziel entgegen kämpfen, will man wissen, wie diese Geschichte ausgeht. -Edge of Tommorow- verfügt ebenfalls über eine Prise Witz und Humor, so wie sehr gute Animationen.

Tom Cruise rettet, wie schon mehrmals in den letzten Jahren, die Erde. Das macht er professionell, gut und verdammt unterhaltsam. Mir hat das sehr gut gefallen. Ob das bei Ihnen auch der Fall ist, müssen sie selbst feststellen...
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am 12. März 2016
Über den Inhalt des Films wurde in der Inhaltsangabe sowie anderen Rezensionen schon geschrieben. Daher kurz: Tom Cruise und Emily Blunt sowie auch die anderen Darsteller füllen ihre Rollen ausgezeichnet aus, sehr stimmig zusammengestellter Cast :)

Die Story ist sehr gut, je nach Situation entsprechend ruhig, dynamisch, hektisch, sanft,... also gut ausgewogen, und ein wirklich schon sehr feiner Sinn fur guten Humor mit selbstironischen und satirischen Elementen ist ebenfalls gegeben. In erster Linie also ein sehr guter Actionfilm mit interessantem Inhalt, optisch und akustisch ebenfalls bestens umgesetzt, erstklassige Unterhaltung.

Die dem Film zugrunde liegende Geschichte (All you need is kill, Light Novel von Hiroshi Sakurazaka aus dem Jahr 2004) gibt aber auch zu denken, wenn man in übertragenem Sinn darüber nachdenkt, vor allem vor dem Hintergrund der aktuellen Geschehnisse und Veränderungen auf der ganzen Welt. Und auf einmal sind die Aliens keine Aliens mehr... und somanche Aussage bekommt neue Bedeutung und Gewicht.

Deshalb fünf Sterne mit bester Empfehlung: intelligente Story, optisch und akustisch erstklassig umgesetzt, tolle Schauspieler, die bestens harmonieren und ein Schluss, der Raum zum Weiterdenken und eigene Schlüsse ziehen lässt, ohne den Zuschauer verwirrt und unwissend zurückzulassen.
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am 9. Oktober 2014
Ok ich nachdem ich bereits die Trailer gesehen hatte, Meinungen von Kinogängern über den Film gehört/gelesen habe und Bewertungen von Kritikern gelesen habe, wusste ich: der Film ist gut, wahrscheinlich sogar sehr gut.
Umso gespannter war ich heute nach Feierabend, am offiziellen BluRay-Release-Tag. Und was soll ich sagen...

...meine Erwartungen wurden meilenweit übetroffen.

Was für ein Action-Kracher, was für ein Brett von einem Film...

Jeder der nur ansatzweise auf Action und/oder Sci-Fi steht wird hier vor Verzückung 113 Minuten in den Sessel gepresst werden. Der Film lässt keine Atempause, also vorher den Klogang nicht vergessen...ach egal man vergisst in den Minuten eh alles um sich herum.
Wahnsinns-Story, Wahnsinns-Effekte, Blunt und Cruise in Topform und eine Prise Humor ohne übertrieben zu wirken oder ins lächerliche abzudriften (wie es so oft in Action-Streifen der Fall ist).

Wenn man lang und tief genug sucht findet man natürlich auch hier wie in jedem SciFi Logiklöcher (das bringt das Genre mit sich), aber wer die hier sucht...hat wahrscheinlich schon lange jeglichen Spass an Filmen verloren.

Beste Unterhaltung, da können Transformers & Co ihre Sachen packen. Schafft es in meine persönliche Top10 min. der letzten 10 Jahre.
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am 29. April 2016
Tom Cruise ist eigentlich ein garant für gute Filme. Ich persönlich mag ihn nicht unbedingt, aber ich muss anerkennen das er ein guter Schauspieler ist. Auch in diesem Film.

Die Idee wurde gut umgesetzt und lässt fast bis zum Schluss dennoch Fragen offen. Etwas das ich bei Filmen sehr mag.

Unterm Strich ist es zwar ein typischer Hollywood-Film mit "die USA rettet alleine die Welt"; dennoch weiß er zu gefallen und ich sehe ihn mir bestimmt auch noch einmal an. Wer aktionreiches Kino mag wird seine Freude an diesem Film haben.
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am 6. Oktober 2015
Regisseur: Doug Liman; Drehbuch: Christopher McQuarrie, Jez Butterworth, John-Henry Butterworth; Erscheinungsjahr: 2014; Genre: Science-Fiction, Action; FSK: 12, JMK: 12; Länge: 113 Minuten; Produktionsland: USA, Großbritannien, Südkorea; Hauptdarsteller: Tom Cruise, Emily Blunt

Inhalt:

In nicht allzu ferner Zukunft überrennen Außerirdische die Erde. Die Aliens sind den Menschen sowohl technisch als auch intellektuell überlegen. In einer verzweifelten Selbstmordmission bündelt die Menschheit alle verbliebenen Kräfte und startet die entscheidende Offensive.

Major Bill Cage (Tom Cruise) verfügt über keinerlei Kampferfahrung, als er ohne Vorwarnung zu einem Einsatz abkommandiert wird, den man nur als Selbstmordkommando bezeichnen kann. Cage wird innerhalb weniger Minuten getötet, landet aber unbegreiflicherweise in einer Zeitschleife, die ihn dazu verdammt, dasselbe grausige Gefecht ständig aufs Neue zu durchleben: Wieder und immer wieder muss er kämpfen und sterben …

Doch mit jeder Auseinandersetzung gewinnt Cage an Erfahrung und reagiert immer versierter auf die Gegner, wobei ihn die Kämpferin Rita Vrataski (Emily Blunt) von den Special Forces tatkräftig unterstützt. Indem sich Cage und Rita dem Kampf gegen die Außerirdischen stellen, ergibt sich aus jedem wiederholten Einsatz eine neue Chance, die Alien-Invasoren zu überwinden.

Meine Meinung:

Als ich den Film vor ein paar Wochen super günstig in Dänemark habe stehen sehen, musste ich ihn einfach mitnehmen. Dadurch konnte ich ihn sogar auf Englisch schauen. Meine Erwartungen waren zwar nicht übermäßig hoch, aber durchaus auch nicht gerade niedrig – aber der Film hat sie übertroffen.

Das Prinzip ist wohl jedem bekannt – wie in “Täglich grüßt das Murmeltier” erlebt die Hauptperson einen Tag immer und immer wieder. Hierbei wird der Tag allerdings durch den Tod neugestartet. Der Film beginnt mitten im Geschehen – die Alien-Invasion ist bereits in vollem Gange, manche Länder wurden bereits aufgegeben, die Menschen sind dabei, ihren Planeten zu verlieren und schließen sich im Angesicht dieser gemeinsamen Bedrohung zusammen. Das fand ich schon mal gut und anders – in den meisten Filmen hat man ja doch alle Anfänge der Invasion mit drin, die Länder sind sich alles andere als einig usw.

Cage (Tom Cruise) ist am Anfang nicht besonders sympathisch. Schwach, feige und trotzdem arrogant. Nun, das ändert sich, schließlich erlebt er einiges und da kann man gar nicht anders. Ich fand auch, dass man diese Veränderung sehr schön gesehen hat. Nicht nur an den Sachen, die er gesagt hat oder wie er sich verhalten hat – selbst äußerlich. Am Anfang des Films dachte ich noch, wie sehr Tom Cruise doch in diesem riesigen Anzug untergeht, wie klein er wirkt. Aber das ändert sich, mit der Zeit wird der Anzug viel mehr ein Teil von ihm und es sieht einfach anders aus.

Gerade auch zu diesen Anzügen – die meisten werden das wissen, aber die Schauspieler hatten auch tatsächlich diese unglaublich schweren Anzüge an und mussten damit ihre Szenen spielen. Ist auf der DVD auch in den Extras mit drauf. Dadurch sieht es eben auch doch noch mal ein Stück echter aus als wenn es CGI gewesen wäre.

Besonders die Umsetzung des Prinzips der Zeitschleife fand ich gut. Das kann schnell langweilig werden, wird es hier aber ganz und gar nicht. Es wird immer wieder anders gemacht. Am Anfang hat man noch den Tag von Anfang an wieder und wie Cage damit umgeht, aber das ändert sich. Dann sieht man mal nur spätere Ausschnitte, nur wichtige Dinge, nur das, was sich verändert. Dann gibt es auch mehrmals gravierende Erkenntnisse/…, die den ganzen Ablauf nochmal komplett ändern. Und teilweise erfährt man auch erst nach einiger Zeit, dass das, was man gerade sieht, gar nicht zum ersten oder zweiten Mal passiert. Sehr gut gemacht jedenfalls.

Sowohl Tom Cruise als auch Emily Blunt haben sehr gut gespielt. Emily Blunt hatte ich bisher nur in “Lachsfischen im Jemen” gesehen, was mir bis gerade aber auch gar nicht bewusst war. :D Dort spielt sie aber ja auch eine ganz andere Rolle. Aber die Rolle der Kämpferin hier hat sie toll umgesetzt. Auch die Entwicklung der Beziehung zwischen den beiden fand ich sehr interessant – schließlich lernt sie ihn ja jeden Tag aufs Neue erst kennen, während er immer und immer wieder damit umgehen muss. Besonders daran hat man an manchen Stellen die Intelligenz Rita Vrataskis bemerkt, ein toller Charakter.

Gut, die Logik hat nicht so ganz immer gepasst, aber das war auf jeden Fall noch in einem akzeptablen Rahmen. Das Ende war dann doch sehr Hollywood-Mission Impossible-Klischee-like, aber da das nur die allerletzten Minuten betrifft, fand ich auch das recht gut zu verkraften. War schon okay.

Insgesamt ist der Film sehr spannend, es passiert viel – mehr, als man vielleicht erst einmal annimmt, auch die Aliens sind recht interessant, es wir keine Sekunde langweilig, es gibt tatsächlich eine Handlung, die sich durch all diese Zeitschleifen zieht.

Fazit: Ein sehr guter, interessanter Action-Science-Fiction Film mit interessanten Charakteren, Spannung, Handlung, guten Schauspielern und einer tollen Umsetzung der Idee.
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TOP 500 REZENSENTam 22. Juni 2014
Der Morgen stirbt nie, dafür aber Tom Cruise gleich mal jeden Tag, den Gott werden lässt - präzise gesagt immer an demselbem Tag, denn der Gute steckt in einer Zeitschleife fest. Das Setup erinnert zwangsläufig ans täglich grüßende Murmeltier, doch während es dort Bill Murrays Bestreben war, der Zeitschleife zu entkommen, so liegt es Cruise daran, diese möglichst lang aufrecht zu erhalten, um den Kampf gegen die fiesen Mimics zu gewinnen, die dabei sind, unseren schönen Planeten plattzumachen.

Das Ganze ist ein lupenreiner Actionfilm aus dem SciFi-Genre, aufwändig und beeindruckend produziert, mit Cruise und Blunt super besetzt, spannend und temporeich erzählt. Und "lupenrein" ist wörtlich zu nehmen, denn der Streifen lässt nun wirklich alles beiseite, was nicht zum actionreichen Plot gehört: weder werden Charaktere vertieft noch der Angriff der Aliens erklärt oder hinterfragt. Es gibt keine Nebenhandlungen, dankenswerterweise auch keine störenden romantischen Verstrickungen zwischen den Hauptdarstellern, die Hollywood an sich so gern einbaut - bis auf einen ziemlich sterilen Filmkuss kurz vorm Ende geht da nichts. Ebenso fehlt - und auch das ist dem Film nicht vorzuwerfen, sondern positiv anzurechnen - sowohl die tiefgründige Metaebene als auch der moralische Zeigefinger.

Dem puren Actionerlebnis tut diese Reduzierung richtig gut, wenn sie auch sicher nicht der Erwartung jedes Zuschauers entspricht. Und das heisst auch keinesfalls, dass der Film plump wäre, im Gegenteil: die Handlung ist durchaus anspruchsvoll und auch sorgfältig und mit wenig logischen Defiziten erzählt. Unterm Strich geht es eben ausschließlich um den Überlebenskampf. Als in einer Bar einige Männer über die Absichten der Aliens spekulieren, mischt sich Cruise ein: "Welchen Unterschied macht das? Sie sind hier - und sie gewinnen." Und das zu verhindern, und zwar mit reichlich Rammbamm sowie Trick- und Pyrotechnik, dafür tritt Cruise an und nimmt den Zuschauer mit in ein atemberaubendes, rasantes Spektakel. Fair enough.
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