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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. August 2014
Bei der Notrufzentrale der Berliner Polizei geht ein Anruf ein: Ein Mann berichtet, vor seinem Grab zu stehen, morgen sei sein Todestag. Wenig später ist der Mann tot und er wird nicht der letzte sein, der sein eigenes Grab entdeckt.

Alexander Hartung hat sich bei seinem zweiten Roman um den Kommissar Jan Tommen einen interessanten Fall mit einer gruseligen Ausgangslage einfallen lassen. Mich hat der Roman von der ersten Seite an begeistert – und diese Begeisterung hat mich bis zum Ende nicht los gelassen.

Das liegt vor allem an dem außergewöhnlichen Team, das Jan Tommen um sich geschart hat: Praktikanten und Computergenie Max, den Geldeintreiber und ehemaligen Türsteher Chandu und die recht eigenwillige Rechtsmedizinierin Zoe, die, inklusive Jan, allesamt sehr interessante Persönlichkeiten sind und auf deren Hintergrundgeschichten man gespannt sein kann (ein bisschen davon erfährt man auch in diesem Roman).

Die Erzählweise des Autors gefällt mir gut, sie passt zum Ermittlerteam, das sich mag und schon länger kennt und entsprechend locker miteinander umgeht. Er erzählt anschaulich und nahe an den Charaktern, die man, bis in die Nebenrollen, gut kennen lernt, man fühlt sich mitten im Geschehen. Zudem wird hin und wieder die Perspektive gewechselt, das macht das Geschehen abwechslungsreich und interessant und erhöht die Spannung.

Die Auflösung ist nachvollziehbar. Allerdings gibt es im Verlauf der Geschichte ein paar Logiklücken, die mich allerdings nicht sehr gestört haben, z. B. warum das erste Opfer zu Hause ermordet wurde oder auch die Storyline um eines der Opfer. Gewarnt seien Leser, die den ersten Band noch nicht kennen: Hier wird die Lösung verraten.

Insgesamt ein richtig guter, spannender Roman mit einem interessanten Ermittlerteam, das hoffentlich noch mehr Fälle zu lösen bekommt. Ich bin absolut begeistert und werde auf jeden Fall noch den ersten Band lesen. Von mir gibt es die volle Punktzahl und eine absolute Leseempfehlung!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Oktober 2014
Nachdem ich das erste Buch über dieses Ermittlerteam gelesen habe und begeistert war musste ich den zweiten Teil auch gleich lesen. "Leider" ist auch dieses Buch wieder super spannend, sodass ich es viel zu schnell durchgelesen habe :-)
Ich hoffe es gibt bald einen dritten Teil denn ich will unbedingt wissen wie/ob es weitergeht!

Von mir gibts eine absolute Kaufempfehlung!!!
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Oktober 2014
Ich erspare mir hier eine Inhaltsangabe, denn ich selber finde es beim Lesen der Bewertungen immer wieder blöd, wenn diese dort steht. Denn ich möchte ja die Meinung des Lesers wissen. Das war mein erstes Buch von Alexander Hartung, aber auf keinen Fall das Letzte. Unwahrscheinlich spannend geschrieben und zugleich eine kumpelhafte, coole Sprache im Ermittlerteam rund um Jan Tommen. Dieses Team besteht aus einer interessanten Mischung von Menschen, die aber genial zusammen arbeiten. Ich habe mir dieses Buch gekauft und in meinem zehntägigen Urlaub durchgelesen. Und das ist ein wirklich sehr gutes Kompliment für ein Buch. Also ich kann es nur jedem empfehlen. Daumenhoch :)
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. September 2014
Dieser Krimi ist ganz nach meinem Geschmack. Er ist bis zur letzten Seite spannend, jedoch nicht zu aktion-lastig. Er kommt ohne blutigen Mord und Totschlag aus und man hat die Chance mit zu raten und zu ermitteln. Leider habe ich dieses Buch der Jan-Tommen-Reihe zuerst gelesen. Denn er hat Lust auf mehr gemacht. Das Ende des ersten Teils wird hier jedoch "vorweg" genommen. Ich werde ihn mir trotzdem holen, denn die Reihe macht Lust auf mehr!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Januar 2015
Ein überaus spannender Thriller, in dem Kommissar Jan Tommen und sein Ermittlerteam (das seinesgleichen sucht) bis an ihre Grenzen geführt werden.

Es muss ein eigenartiges Gefühl sein, vor einem offenen Grab zu stehen und auf ein Kreuz zu blicken, auf dem der eigene Name steht und der Todestag angegeben ist. Meist ist es der nächste Tag und da kann einem schon Angst und bang werden, denke ich. Der Grabmörder, wie er im Laufe der Ermittlungen genannt wird, hat einen perfiden Plan und ist Meister im Ausführen desselben. Soll heißen, er ist den Ermittlern meist einen Schritt voraus, hat seine Taten über Jahre geplant und weicht nicht von seiner Marschroute ab. Tote ohne Augen, ohne Zunge, ohne Finger und ohne Lunge, finden ihren Weg in die vorbereiteten Gräber und stellen das verstärkte Team der Mordkommission Berlin vor ein Rätsel. Hunderte Beamte werden um die ausgehobenen Gräber postiert, dennoch findet der Mörder immer einen Weg, seine Opfer im vorbereiteten Grab zu versenken.

Die Leichen könnten unterschiedlicher nicht sein, vom Arzt bis zum Diplomaten ist alles dabei. Es ist schwer für Tommen und sein Team, einen Zusammenhang zwischen den Personen zu finden, aber letztendlich haben die Ermittler eine Spur. Als dann ein vorbereitetes Grab mit dem Namen von Chandu Biturango gefunden wird, bester Freund und im Ermittlerteam von Tommen, und dieser vom Grabmörder auch noch gekidnappt wird, ist die K**** sprichwörtlich am Dampfen.
Jan Tommen, die kettenrauchende Rechtsmedizinerin Zoe und der Computernerd Max geben alles, um ihren großen, schwarzen Freund aus den Klauen des Mörders zu befreien.

Alexander Hartung hat mit „Vor Deinem Grab“ ein düsteres Bild geschaffen, wie hilflos die Polizei sein kann, wenn ein Killer alles genauestens geplant hat und seinen Weg gehen will. Die Charaktere sind stimmig und bildlich beschrieben, die Szenerie gut herausgearbeitet und es ist für den Leser ein Leichtes, die Ohnmacht der Ermittler nachzuvollziehen. Mit jeder Seite fügt man sich mehr in das Team ein und ich war mehrmals in Versuchung, nachzusehen, wer dieser irre Psychopath ist, der da reihenweise Menschen in ihr Grab befördert. (Ich habe mich aber zurückgehalten, die Spannung wäre ja dahin gewesen).

5 Sterne sind eigentlich zu wenig, für diesen ausgezeichnet geschriebenen Thriller. Schon der Vorgänger „Bis alles Schuld beglichen“ war großartig. Mit dem 2. Jan-Tommen.Thriller hat Alexander Hartung noch eins draufgesetzt!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Alexander Hartung schreibt Bestseller.
Punkt.
Über 200 fünf Sterne Bewertungen auf Amazon beweisen das.
Nach dem Genuss vono "vor deinem Grab" steht fest, ich werde wohl kein weiteres Buch des Autors lesen.

Vor deinem Grab wurde mir auf Kindle Unlimited vorgeschlagen. Klappentext und Prolog machten Lust auf mehr. Das Buch landete auf meinem Kindle und ich fing an zu lesen.
Schnell machte sich Ernüchterung breit.

Lesen ist eine Sache, die jeder für sich individuell erlebt. Nur weil ich das Buch nicht mag, heißt es nicht, dass andere es nicht gut finden dürfen. Oder das es an sich schlecht ist. Jeder hat einen anderen Geschmack. Ich bitte deshalb jeden von Euch, der dass hier liest, meine Meinung genauso so zu akzeptieren, wie ich Eure akzeptiere. Ich werde jetzt begründen, warum ich das Buch nicht mochte. Das geht nicht, ohne Teile des Inhalts zu besprechen. Die Rezension ist nicht zu 100% Spoilerfrei, aber ich werde nichts über den Fall verraten. Keine Sorge.

Die Einordnung:
Zunächst fiel es mir schwer einzuordnen, was ich lese.
Auf der einen Seite haben wir die total überzeichneten Figuren, die mich eher an cosy crime und Lokalkrimis denken lassen.
Auf der anderen Seite versucht der Autor mit Fäkalsprache, Prollogehabe und Gewalt dem ganzen einen Hard Boiled Anstrich zu verpassen.
Das in Kombination war mir dann doch zu seltsam.
Weil beides nicht gerade das Gelbe vom Ei war.

Die Figuren:

Schon die Figur des Jan Tommen war für mich ein Problem.
Der Autor will, dass wir ihn mögen. Er ist einfach so eine Art Durchschnittstype. Er kann nicht gut mit moderner Technik und mit Frauen. Trifft sich mit seinen Kumpels zum Flammkuchenessen, um über den aktuellen Fall zu philosophieren und hat immer einen lockeren Spruch parat.
Leider reicht mir das nicht. Von allen "Bullen mit Problemen" war Jan irgendwie farblos. Ich konnte während des gesamten Buchs keine Verbindung zu ihm aufbauen. Wäre er erschossen worden oder von einer Brücke gefallen, es wäre mir egal gewesen. Ich hatte zwar Emotionen ihn betreffend, aber die waren alle negativ behaftet.

Auch sein Team, was im Klappentext als "unkonventionell" beschrieben wird, konnte bei mir nicht punkten.
Dieses Team ist eine Menagerie aus Leuten von denen einer reichen würde, um dem Plot würze zu verleihen. Alle auf einen Haufen, waren für mich zu viel des Guten.
Ein Teenager-Hacker-Praktikant, dem einfach mal Zugriff auf grad alles gewährt wird? Eine Gerichtsmedizinerin mit Psychoknacks, die Informanten zur Begrüßung die Faust ins Gesicht rammt? Und Chandu. Meine Güte Chandu. Gut, ich gebe zu, ich hab Teils 1 nicht gelesen und vielleicht hab ich was Wichtiges nicht mitbekommen. Aber ich dachte immer, dass Polizeiinformanten/Spitzel und so, heimlich für die Polizei arbeiten. Aber Chandu ist eher sowas wie eine Einmann-Armee, der Jan auch mal zur Zeugenbefragung begleitet.
Unterm Strich waren mir die Figuren zu überspitzt und übertrieben, jede von ihnen erfüllte gewisse Klischees und so konnte ich wenig entdecken, was sie für mich einnehmen konnte.

Gewalt vs. Slapstick

Das Buch war eine seltsame Mischung aus beidem.
Während Chandu gerne mal mit der Faust nicht nur an Türen klopft, steht auf der anderen Seite das manchmal dilettantische Verhalten der Polizei.

Ich gebe hier ein Beispiel:

Ein zweiter Mann findet seinen Namen auf einem Kreuz. Die Polizei geht ab jetzt von einem Serientäter aus. Der Mann wird unter Polizeischutz gestellt. Dieser Polizeischutz besteht aus zwei Beamten und auch hier wird der Autor nicht müde, sie zu überzeichnen. Der Ältere der beiden Männer ist ein fetter Donutfresser, der seine Wampe fast nicht mehr hinters Steuer bekommt und weder rennen noch schießen kann. (O-Ton aus dem Buch). Der jüngere Kollege ist ein Teenager, der gerade Ausbildung macht. Okay wow ... ich würd mich so sicher fühlen, wenn die zwei mich bewachen würden. Was die Berliner Polizei jetzt dazu bewegt genau die beiden Koryphäen das nächste mögliche Opfer eines Serientäters zu bewachen, keine Ahnung.
Es kommt, wie es kommen muss, mitten in der Nacht beobachtet Junior etwas Verdächtiges.
Kommt es zum Zugriff?
Nein! Zuerst wird darüber diskutiert, dass da nix ist und das der Mann "bestimmt nur Scheißen" ist. Trotzdem versucht man ihn über Funk zu erreichen. Nichts. Und das obwohl das mögliche Opfer vorher "jeden Furz" durchgegeben hat. Also Zugriff? Nein. Wieder folgt eine Diskussion, in der man sich über das mögliche Opfer lustig macht. (Ganz im Ernst, hätte ich meinen Namen auf einem Kreuz vor einem offenen Grab gefunden, mir würde der Arsch auch auf Grundeis gehen). Die Szene zieht sich weiter hin und ich war so geladen ... ich wollte in den Kindle beißen. Es war so offensichtlich, was im Haus passiert. Das hat mich beim lesen richtig aggresiv gemacht.
Warum macht der Autor sowas?
Soll es mich beim lesen auf die Palme bringen, weil alle so aggieren, als hätten sie nicht mehr alle Kroketten in der Friteuse?
Oder soll das witzig sein?
Wenn ja, dann ist das nicht meine Art von Humor. :)

Das Spiel mit den Vorurteilen:
Was mich auch auf die Palme gebracht hat, war die Piefigkeit des Romans.
Kein Vorurteil, kein Allgemeinplatz ist zu ausgelatscht, als das man ihn nicht nochmal bringen könnte.
Am stärksten hatte ich dieses Gefühl, als Jan und Chandu, Anfang des Buchs zu einem plastischen Chirurgen fahren, um den Mann zu verhören.
Der Autor formuliert dieses Zusammentreffen so wertend, dass ich als Leser keine Chance habe mir selbst ein Bild von der betreffenden Person und ihrem Umfeld zu machen. Der Autor wertet für mich. Und der Herr Doktor kommt nicht gut weg.
Schon die Beschreibung der Praxis von Innen und Außen macht deutlich, dass kein gutes Haar an dem Zeugen gelassen wird. Die Einrichtung wird nicht groß beschrieben, sondern gleich als "protzig" abgestempelt. Hinter der Empfangstheke sitzt (obligatorisch) eine Wasserstoffblondine, mit entsprechenden Argumenten und es wird verdeutlicht, dass sie diesen Job nicht durch ihren Intellekt bekommen hat.
Jan und Chandu laufen da also auf und spulen ihre Prollonummer ab. Das war so forciert und unntötig, ich hatte richtigen Ekel vor so einem Verhalten (und ich hab schon einige Bücher mit krassen Bullen gelesen)
Die Zwei platzen also einfach mal so in eine Patientengespräch und unterbrechen die Behandlung einer Frau. Die wird dann so charakterisiert, dass man von ihren Ringen auf ihren Reichtum schließt. Reichtum ist BÖSE, also muss die Frau angeprollt werden. "Schieb ab ... der Onkel Doktor kann sich auch später um deine Hupen kümmern."
Wer auf sowas steht ... bitte schön.
Ich hab mich dann mal dezent für Chandu fremdgeschämt, der das Niveau des Textes erfolgreich immer weiter gedrückt hat.
Der Herr Doktor ist sichtlich empört, also bekommt er sowohl von Jan als auch von Chandu noch eine weitere Portion Proll. Aber er ist ja ein reicher Besserverdiener und deshalb ja eh in Jans fachkundigen Augen ein scheiß Choleriker der seine Frau schlägt und passt so prima ins Gesamtkonzept des Buches.

Fazit:
Was gut begann endete recht böse.
Weder die Figuren, noch der Erzählstil und der Prollohumor konnten bei mir punkten.
2/5 Sternen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Januar 2015
Wie fühlt sich jemand der vor seinem eigenen Grab steht und auf dem Kreuz ist sein Tod für den nächsten Tag avisiert? Dr. Valburg passiert genau das und in seiner Panik ruft er bei der Polizei an. Diese raten ihm dringend die nächste Polizeiwache aufzusuchen - doch Dr. Valburg kommt dort nie an. Im Gegenteil – am nächsten Tag findet man seine Leiche an genau diesem für ihn vorbestimmten Grab.

Der Mord am Lungenarzt Dr. Valburg ist jedoch nur der Auftakt zu einer Mordserie in der das Team um Jan Tommen nun wieder ermittelt.

Fazit:

„Vor Deinem Grab“ ist der zweite Band aus der Jan-Tommen-Reihe des Autors Alexander Hartung. Es ist nicht zwingend notwendig den 1. Band vorher gelesen zu haben, es erleichtert es dem Leser jedoch die Macken und Eigenarten des Ermittlerteams besser verstehen zu können (z. B. warum Zoe mit 600 €-Stiefeln auf dem Friedhof steht um ihren Job zu machen).

Nachdem Dr. Valburg tot ist erscheint auch schon das nächste Grab – gleicher Stil, gleiche Vorgehensweise. Das Team, bestehend aus dem imposanten Geldeintreiber Chandu, dem Hacker-König Max, der Pathologin Zoe und Jan selbst, kommt recht schnell ins Rotieren und immer ist der Mörder ihnen einen Schritt voraus. Es gibt offensichtlich keine Verbindungen zwischen dem Opfer und das macht es schwer einen Täter zu finden. Jan und seine Freunde müssen sich mächtig anstrengen um diesen Fall zu lösen.

Die Protagonisten, die wir im 1. Band kennengelernt haben, arbeiten auch hier wieder sehr gut Hand in Hand. Jeder macht seinen Job und die einzelnen Puzzle-Teile ergeben irgendwann ein Bild.

Jan selbst ist aufgrund des Todes seiner Freundin noch nicht immer so ganz er selbst aber er besitzt das Wohlwollen seines Vorgesetzten, sonst wäre er sicherlich noch nicht wieder aktiv im Polizeidienst. Max, der PC-Junkie der sich in jeden Rechner hackt, kann sehr schnell wertvolle Informationen zusammensuchen, Chandu aktiviert seine Kontakte in der Unterwelt und Zoe wertet jede noch so kleine Information an den Leichen bzw. den Gräbern aus. Trotzdem ist es nicht einfach den Namen des Mörders herauszufinden und das Ermittler-Team begibt sich mehr als einmal in Lebensgefahr.

Die Protagonisten entwickeln sich in diesem Buch nicht so sehr wie im 1. Band, das mag daran liegen, dass sie zwischenzeitlich ein eingespieltes Team sind. Die Pathologin Zoe aber entwickelt sich auf einmal in eine Richtung die für den Leser nicht so ganz nachzuvollziehen ist. Laut Alexander Hartung wird auf Zoe im 3. Band genauer eingegangen. Von daher lasse ich das mal so stehen – denn gefallen hat mir diese Entwicklung überhaupt nicht. Bis zu diesem Punkt fand ich Zoe nämlich eigentlich viel interessanter als Jan oder Max oder Chandu. Sie hat so eine liebenswert freche Schnauze, kann wirklich gut austeilen, aber bisher immer so, dass ich über sie schmunzeln konnte. Hier findet aber eine Entwicklung statt, die mein Unverständnis auf den Plan ruft. Warten wir also geduldig auf den 3. Teil um zu lesen warum Zoe auf einmal so ist wie sie ist. J

Alles in allem hat mir das Buch wieder sehr gut gefallen.
Mit dem 1. Teil konnte es jedoch nicht ganz mithalten.

Ich freue mich trotzdem auf Teil 3, der ungefähr in der Jahresmittel erscheinen soll.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. Dezember 2014
Ein Arzt hat auf einem Friedhof sein eigenes Grab entdeckt, sein Todestag soll morgen sein. Aufgelöst ruft er bei der Polizei an, wo ihm geraten wird, die nächste Polizeiwache aufzusuchen. Aber zu spät! Am nächsten Tag liegt der Arzt erschlagen in seinem Grab. Kurz darauf gibt es das nächste Grab mit Todesankündigung – es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, bei dem der Täter Kommissar Jan Tommen und seinen Ermittlern immer einen Schritt voraus zu sein scheint.

Mit Spannung habe ich den zweiten Teil um Kommissar Jan Tommen und sein unkonventionelles Ermittlerteam erwartet und mich auf das Wiedersehen mit Chandu, dem Geldeintreiber, Zoe, die zynische Gerichtsmedizinerin, und Max, dem Computergenie, gefreut. Diesmal bekommen sie es mit einem besonders fiesen Fall zu tun und die Ermittler müssen sich fragen, ob sie es mit einem wahllos zuschlagenden Serientäter zu tun haben, oder ob eine gezielte Planung hinter den Morden steht.

In jedem Fall läßt der Mörder die Polizei ziemlich alt aussehen, ihnen unterlaufen einige unverzeihliche Fehler, vor denen auch Jan nicht sicher ist. Er und seine Kollegen scheinen den Täter zu unterschätzen.

Im Laufe der Ermittlungen muß sich Zoe mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen, die eine für mich überraschende Wendung in das Buch bringt und vielleicht eine Erklärung für ihr teilweise ambivalentes Verhalten ist. Zu Zoe bleibt am Ende des Buches einiges offen, was nahelegt, daß diese Thematik in nächsten Band wieder aufgegriffen wird.

Das Buch war für mich wieder flüssig zu lesen und konnte mit überraschenden Wendungen aufwarten, wobei mir die Auflösung fast ein wenig zu konstruiert und aufwendig war, in Hinsicht auf die Person des Täters. Auch gingen mir die Ermittlungen manchmal zu glatt, hier hätte ich mir gewünscht, daß es mehr Irrungen und Haken in der Handlung gegeben hätte.

Gut hat mir gefallen, wie sicher das Ermittlerteam miteinander arbeitet, die Vier arbeiten Hand in Hand und jeder weiß, wo seine Aufgaben liegen. Außerdem finde ich es schön, daß wir immer wieder Dinge aus der Vergangenheit einzelner Figuren erfahren. Was mich nicht so ganz überzeugen konnte, ist das zwischenzeitliche Arbeitsverhältnis zwischen Patrick und Jan, das im ersten Band mehr als angespannt war.
Jan hat noch immer mit den Folgen aus dem ersten Band zu kämpfen, wofür ihm sein Vorgesetzter auch psychologische Hilfe empfiehlt. Diese Probleme beeinträchtigen zwar sein Handeln, aber das kam bei mir als Leser oftmals nicht so richtig an.

Trotz der Kritikpunkte hat mich das Buch wieder gut unterhalten und ich bin nun gespannt auf den dritten Teil, und was wir dort über Zoe erfahren werden.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. September 2014
Dieser Thriller übertrifft sogar noch den ersten (Bis alle Schuld beglichen). Das Buch macht einen vor Spannung regelrecht atemlos. Hervorragende Story, überraschende Wendungen, toll und flüssig geschrieben. Hoffe das es bald einen neuen Jan-Tommen-Thriller gibt. Aber eine Kritik muß ich doch noch anbringen. Es ist mir ein Rätsel wie ein Verlag ein Buch mit so vielen Rechtschreibfehlern in Umlauf bringen kann. Das ist wirklich unwürdig. Dennoch 5 Sterne
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. September 2014
Ich habe zwar den vorherigen Jan-Tommen-Thriller nicht gelesen (d.h. noch nicht), aber da hier auf vorherige Ereignisse eingegangen wird, so dass auch der "unwissende" Leser aufgeklärt wird, fiel es mir nicht schwer mich im Buch zurecht zu finden.

"Vor deinem Grab" ist sehr spannend, gespickt mit einer guten Portion herben Humor, überzeugenden Charakteren und einer nervenaufreibender Mörderjagd, die am Ende noch einmal richtig an Fahrt aufnimmt. Dazu kommt noch, dass der Autor einen hervorragenden Schreibstil hat, der das Lesen flüssig und leicht machte.
Kurzum: ich habe das Buch regelrecht verschlungen!

Ich hoffe, Alexander Hartung schreibt noch mehr Bücher zur Jan-Tommen-Reihe. Ich würde es mir jedenfalls wünschen.
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