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The 1971 Fillmore East Recordings (Limited Boxset)
Format: Audio CDÄndern
Preis:79,99 €+Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Die Rezension behandelt die 6-CD-Version dieses unglaublichen Live-Klassikers von 1971. Über die Musik selbst der originalen Doppel-LP möchte ich nichts mehr schreiben, es gibt Unmengen an Rezensionen, die sich nur mit der Musik befasst haben. Wer das Album gut kennt, weiß um dessen Wert der Musik und künstlerisch hohen Qualität aus Rock, Southernrock, Blues und Jazzelementen zu schätzen.

Lohnt sich die Anschaffung dieser CD-Box mit allen vier kompletten Konzerten aus dem Fillmore East vom 12./13. März 1971 plus dem Final-Concert vom 27. Juni 1971 oder ist man ausreichend bedient, wenn man eines der früheren Formate dieses Albums besitzt?

Für mich gehörte dieses Album seit Erscheinen im Sommer 1971 schon immer mit zum Allerbesten, was es an Live-Klassikern der 70er Jahre gibt. Ich denke an Made in Japan (2014 Remaster),Rockin' the Fillmore the Complete Recordings,Waiting For Columbus (Deluxe Edition),Live at Leeds (Deluxe Edition) und noch vielleicht 2-3 andere.
Ich habe - bis auf die goldene MFSL-CD - alle Veröffentlichungen seit 1971 noch zu Hause stehen und so war es für mich überhaupt keine Frage, diese neue Gesamtversion anzuschaffen, auf die man ja nun schon ewig wartet. Und wenn man sich die CD's der Reihe nach anhört, kann ich nur vorweg sagen: wirklich gelungen diese Gesamtausgabe der fünf kompletten Konzerte aus dem Fillmore East.

Die kürzeren Songs wie "Trouble No More", "Done Somebody Wrong", Don't Keep Me Wonderin'" und "One Way Out" sind hier bis zu viermal in verschiedenen Versionen zu hören, der Opener der Band "Statesboro Blues" (Rolling Stone magazine: # 9 der Liste der "100 Greatest Guitar Songs Of All Time") sogar aus allen fünf Konzerten. Nun kann man der Meinung sein, doch wohl eher langweilig, gleiche Songs immer wieder zu hören. Ist aber weit gefehlt, die Band spielte die Songs und die meisten Soli immer in anderen Versionen. Schon die ersten Slide-Licks Duane Allmans bei "Statesboro Blues" sind immer unterschiedlich, wohl immer, wie es ihm gerade gefiel und die Finger wollten.

Der 14-Minuten-Blues "You Don't Love Me" vom 12. März 1971 (First Show) ist sehr gut und man hört schon bei diesem knapp 50 minütigen Set, dass die Band wusste worum es ging, nämlich erstklassiges Material für ihr erstes Live-Album aufzunehmen.

"In Memory Of Elizabeth Reed" ist hier fast 18 Minuten lang und grundsätzlich gut mit Einschränkung. Zusätzlich spielen hier Bobby Caldwell, Drummer von Headliner "Johnny Winter And" (Tip: Johnny Winter And-Live at Fillmore East 10/3/70 by Winter, Johnny (2013) Audio CD, Percussion und Rudolph Carter Soprano Sax. Wie der Erstgenannte percussionmäßig die beiden Drummer wunderbar ergänzt, funktioniert beim Saxofon aus meiner Sicht überhaupt nicht.
Das passt bei diesem Titel nicht, klingt teilweise sehr sehr schräg und zerstört nach meiner Meinung diesen frühen Song-Klassiker der Band. Zudem spielt Carter im Mittelteil leider auch noch ein über vierminütiges Solo. In der Second Show vom 12. März 1971 verkürzt er dieses Sax-Solo zwar auf gut 2 Minuten, die aber genau so überflüssig sind (in der Donnerstag-Show vom 11. März 1971 spielte die Band dort - ohne Wissen von Producer Tom Dowd - mit drei Bläsern, was diesen im Recording Truck vollkommen auf die Palme brachte..."They don't know the Songs and they are out of tune. Get those horns out of my life").

Das Solo von Dickey Betts in "Memory Of Liz Reed" der First Show vom 12. März gefällt mir nicht so, ich finde es langweilig und uninspiriert gespielt. Er wiederholt sich in Phrasen und spielt teilweise unsauber. Kein Vergleich mit seinem Solo der Epic-Album-Version vom 13. März 1971 (First Show).
Allerdings ist das längere Solo von Duane Allman in dieser 18-Minuten-Version nur eines: brilliant, vollkommen virtuos und atemberaubend. Der hatte in diesen vier Fillmore East-Shows keinen Durchhänger und spielte hier immer am Limit dessen was möglich ist. Nicht umsonst als der beste Slide-Gitarrist aller Zeiten gesetzt.

Das Hammond-Solo von Gregg Allman ist in allen Versionen von "In Memory Of Liz Reed" eigentlich gleich gespielt und auch etwa gleich lang, was mich aber nicht stört; das Solo ist einfach schön.

Wenn man sich den Song "You Don't Love Me" vom 12. März (Second Show) und 13. März (First Show) anhört, erkennt man, warum Tom Dowd 1971 Teile beider Versionen zur finalen Album-Version zusammen schnitt. Die ersten etwa 7 Minuten vom 12. März klingen tatsächlich holperig und unkonzentriert (Tom Dowd: sour notes, muddled along), bis Duane Allman mit seinem erstklassigen Solo beginnt und die Band dort aussetzt. Bis zum Schluß hört man dann die Version des zweiten Teils der es verdientermaßen auch auf das Album schaffte. Die Version des Songs vom 13. März 1971 (First Show) ist in den ersten 7 Minuten ja genial, präzise und konzentriert gespielt, wie man vom Doppel-Album ja selbst weiß. Also mixte Dowd beide Teile zusammen und schuf damit die optimale Version dieses langen Blues. Er sagte dazu schon in der Duane Allman-Bio Skydog: The Duane Allman Storydass die Band das wusste und nichts dagegen hatte, dass er Teile des Songs zusammenschnitt.

"Whipping Post" in den Versionen vom 12. März (Second Show) und 13. März (First Show) sind beide wirklich gut und auf jeden Fall hörenswert. Persönlich gefällt mir die Album-Version aber doch am besten, auch der Gesang Gregg Allmans ist für mich in dieser Version am ausdrucksstärksten. Aber das ist natürlich nur subjektiv gesehen. Die Alternativversion von "Hot 'Lanta" gab es schon auf The Fillmore Concerts und ist daher nicht wirklich neu.

"Stormy Monday" ist wieder ergänzt - wie schon bei "The Fillmore Concerts" - durch das schöne Harp-Solo von Thom Duecette am Schluss.

"Mountain Jam" wurde von der Band ja nur im letzten der vier Sets gespielt und ist hinlänglich seit 1972 vom Eat a Peach (Deluxe Edition)-Doppel-Album bekannt. Wer die Deluxe-Edition dieses Albums bereits hat, kennt auch die Final Fillmore East-Show der Band vom 27. Juni 1971 auf Einladung Bill Graham's, dessen persönlicher Wunsch es war, die Band dort als Final Act zu sehen. Die Ansage von ihm ist nun endlich auch zu hören, warum die auf der 2. CD von "Eat A Peach" nicht mit veröffentlicht wurde, keine Ahnung.

Persönlich schade finde ich, dass die Album-Versionen von "Whipping Post" und "Mountain Jam" (13. März Second Show) auf zwei verschiedene CD's gepresst wurden. Ich fand den lückenlosen Übergang zwischen beiden Jam immer toll, das gibt es nun leider nicht mehr. Dabei hätte man beide zusammen auf CD 5 pressen können, zeitlich wäre das gegangen. Aber das ist ein persönlicher Punkt von mir und wird nicht wirklich jeden stören.

Der Sound ist durch den neuen Mix- und Master-Prozess wirklich exzellent. Ich hatte bei meiner früheren Rezension zu "The Fillmore Concerts" erwähnt, dass der damalige Remix von 1993 (auch Tom Dowd) den Klang sehr optimiert habe und nun kleine Percussion Parts plötzlich deutlich zu hören wären, die man früher kaum oder nicht hörte. Das ist auch jetzt hier der Fall, man hört viel mehr Einzelheiten in den Songs, der Stereo-Sound ist breit und voluminös was die einzelnen Instrumente angeht. Die Gitarren von Duane und Dickey kommen voll und wuchtig Stereo links/rechts, ebenso wie die beiden Drummer. Auch die Ansagen von Duane Allman zu den Songs sind mehr deutlich zu hören, als wenn man vor der Bühne sitzt (auch die nette Dank-Ansage an's Publikum nach der letzten Show vom 13. März 1971 morgens um 6:00 Uhr ist wieder zu hören). Insgesamt ist das wie beim neuen Mix der Alben Made in Japan (2014 Remaster) (Limited Super Deluxe Edition) und Rockin' the Fillmore the Complete Recordings, die beide auch deutlich soundmäßig zugelegt hatten.

Die Aufmachung des Set als Bildband mit Hardcover finde ich sehr gelungen, das Papier ist dick und edel und mit 36 Seiten auch ziemlich umfangreich und interessant geschrieben. Die sechs CD's sind am Ende des Buches in Taschen eingeschoben, wobei ich die Anschaffung von kleinen CD-Innenhüllen empfehle, um ein Verkratzen der Silberlinge zu vermeiden.

Es wurde im Vorfeld in der Werbung von vielen neuen Fotos gesprochen, die die neue Ausgabe beinhalten sollte. Ist aber leider nur für diejenigen der Fall, die die Deluxe-Version des Albums noch nicht besitzen, denn die meisten Fotos hier sind identisch, bis auf drei oder vier neue. Der schon damals sehr bekannte Photograph Jim Marshall wird bestimmt anlässlich der Konzerte Hunderte von Fotos geschossen haben, da wäre es bestimmt nicht so schwer gewesen, dieser Ausgabe ein paar wirklich neue zu spendieren.

Das Blatt mit der Setlist der Rückseite des Buches ist nur mit vier Klebepunkten aufgeklebt und hält nicht wirklich, das hätte man edeler und der Box angemessen lösen können. Ich habe das Blatt auf die Innenseite des vorderen Cover geklebt. Das hält deutlich besser und ist auch optisch ansprechender.

Meine anfängliche Frage, ob man dieses umfangreiche Set wirklich braucht, beantworte ich nach kompletten mehrmaligen Durchhören so:
Für Fanatics dieses Album-Klassikers - wie mich - auf jeden Fall! Endlich die kompletten vier Sets vom 12./13. März 1971. Auch für Duane Allman-Fans keine Frage, weil es nichts mehr von ihm geben kann. Er spielt hier durchgängig überirdisch; war der Mann als Gitarrist talentiert und virtuos!

Man kann ohne Frage aber auch der Meinung sein, dass es nicht alle alternativen Versionen sein müssen; dann genügen sicher die bekannten erhältlichen Formate dieses Albums. Denn wenn man alle CD's der vier Shows vom März 1971 gehört hat, kann man zu der Erkenntnis kommen, dass Tom Dowd und die Band 1971 das richtige Gespür dafür hatten, welche Versionen der einzelnen Songs es auf das Doppel-Album schaffen sollten.

Für mich gerne *****!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. Dezember 2014
Als AB Fan der ersten Stunde - das Doppel-Vinyl-Album war eine meiner ersten LP's - ist das hier eine sagenhafte Veröffentlichung.
Natürlich habe ich das Album auch auf CD nachgekauft und mit so ziemlich allem ergänzt was von den Brothers in Original-Besetzung auf CD zu bekommen war. Von daher mußte ich mir auch die 6CD-Edition zulegen. Was die Jungs hier bei dem Remastering gemacht haben ist zumindest für meine Ohren großartig. Bühne deutlich verbreitert, Gitarren-Sound erheblich voller abgemischt und Dicky und Duanne endlich wie auf den alten Johnny Winter Alben eindeutig auf den linken bzw. rechten Kanal gelegt. Natürlich wird der gesamte Sound jetzt noch Gitarren-lastiger, aber ich finde es großartig. Und jetzt kommt der Hammer: Wenn man die "You don't love me'-Versionen aus den verschiedenen Konzerten durchhört trifft es einen direkt auf die Ohren: Die Version auf dem Originalalbum hat es so auf der Bühne nie gegeben - man hat den Track zusammengesetzt aus dem Anfang (ungefähr 7,5min) des einen und dem Ende des Stücks von einem anderen Konzert. Zugegebenermaßen ist so die wohl wirklich beste Version entstanden, die sich aber leider -so abgemischt- nicht auf dieser Gesamtaufnahme findet.
So bekommt man jetzt die bisherigen Fillmore East und Eat A Peach-Live Auftritte in einem Paket ergänzt durch das letzte Konzert das überhaupt in Billy Grahams Carnegie Hall stattfand. Ich kann es nur wiederholen für jeden Fan und audiophil Interessierten ein Muß!!!
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Juli 2014
Ehrlich gesagt ärgere ich mich über all die tollen Rezessionen zu diesem Meilenstein der Musikgeschichte, zumal die Box gerade erst vor vier Tagen veröffentlicht wurde. Zum großen Teil Schuld von Amazon, die wohl alles, was zu Fillmore gibt, hierher gelinkt haben. Bitte einfach ignorieren!!

Hier handelt es sich um einen Meilenstein der Musikgeschichte. Freunde und Fans der ABB wissen, was hier auf dem Tisch liegt. Alle 5 gigs aus dem März 71, die gespielt wurden, um das damalige Live-Album Live at Fillmore aufzunehmen plus das finale Konzert zur Schließung des Fillmore am 27.Juni 71 (das komplette Closing of the Fillmore gibt es als Radio Mitschnitt (Boot)).

Musikalisch und soundtechnisch gibt es sowie nichts, aber auch gar nichts zu mäkeln. Das Buch, in dem sich die sechs CDs befinden ist wertig und enthält allerhand Geschichten rund um die Aufnahmen und Fotos des legendären Jim Marshall. ABB war immer offen für Bootlegs und hat dies unterstützt, solange kein Kommerz damit getrieben wurde. So erstaunt es auch nicht wirklich, dass man hier alle 5 (bzw. 6) Shows uneditiert veröffentlicht, zumal bei den ersten Shows ein von den ABB eingeladener Saxplayer einige Stücke zersägt hat ("In Memory of Elizabeth Reed" z.B.). Normal wären sie wohl rausgeflogen. Hier gehört es zur Fillmore Geschichte einfach dazu.

Auch wenn man bereits alle vorherigen Veröffentlichungen aus dem Fillmore hat, hier endlich komplett und ein unbedingtes MUSS!
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am 7. April 2015
Wow, was für eine Menge an Musik die hier auf 3 Audio Blurays geboten wird. 5 komplette Auftritte im Fillmore East, 50 Songs, davon allein der Statesboro Blues 5 mal. Da sieht man schon für wen das gedacht ist, für beinharte Fans oder absolute Gittarenfreaks die jeden Ton von Duane Allmans Bottleneckspiel hören wollen. Klar es geht hier um die sagenumwobenen Fillmore Gigs von 1971, doch der " normale" Rockmusik Hörer sollte sich anderen Formaten dieser Auftritte widmen oder zu "Eat a Peach" greifen.
Was hier geboten wird ist schon abgefahren, eine Band auf der Höhe ihres Könnens, die das Livespielen scheinbar im Blut hatte, es wird auf höchstem Niveau gespielt, gejammt, improvisiert, das es eine Freude ist zuhören zu dürfen. Was die beiden Gitarristen hier leisten ist vom Feinsten, sie pushen sich gegenseitig zu ihren virtuosen Soli, aber verlieren sich und die Band nie aus den Augen. Dazu Gregg Allman an der Orgel, der hier auch zeigt was für ein fantastischer Bluessänger er ist. Das Originalalbum von 1971 "at the Fillmore" ist eine Zusammenstellung von Songs der Konzerte die hier erstmals komplett vorliegen. Es gilt als eines der besten Livealben überhaupt. Das Konzert vom Mai 71 war der letzte Auftritt bevor das Fillmore East in New York geschlossen wurde. Was hier geboten wird ist Blues und Rockmusik die tief im Süden der USA verwurzelt ist, also Southern Rock, der hier dampfend heiß serviert wird.
Das tolle an dieser 3 Fach Bluray ist natürlich der neu gemasterte und gemixte Sound der sowohl in HD Stereo als auch in sensationellem 5.1 HD Master Audio vorliegt. Hier entsteht eine Räumlichkeit als wenn man damals live im Saal stand. Alles klingt frisch und klar, die Bässe pumpen von tief unten, und die beiden Drummer kommen super zur Geltung.
Für mich ist das ein Set der Superlative, über das sich wahrscheinlich auch der leider viel zu früh verstorbene Duane Allman gefreut hätte.
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am 25. August 2014
Über dieses Album ist schon eine Menge geschrieben worden, für mich ist es und bleibt es ist ein Meilenstein der Rockgeschichte.

Da ich ein großer Fan der Allman Brothers Band bin, selber Songs schreibe und aufnehme, ist es für mich sehr interessant, wie sich Songs "entwickeln". In dieser Box, die wunderschön aufgemacht ist, kann man an Hand der verschiedenen Shows hören, wie sich so ein Song "entwickelt". Ich bin sehr froh, dass ich mir nicht die Einzel- oder Doppel-CD gekauft habe oder die andere Veröffentlichung "Eat a Peach", wo Songs, die sich in der Box befinden auch drauf sind.

Für wen ist diese Box unverzichtbar? Diese Box lohnt sich auf alle Fälle für alle Fans der Allman Brothers und solchen, die es werden wollen. Sie lohnt sich für Liebhaber des Südstaaten-Souds, des Blues und Bluesrocks. Sie lohnt sich für Leute die auf "handgemachte" und ehrliche Musik stehen.

Einziger Kritikpunkt an die Macher des Box-Sets ist folgender Punkt: Auf der Rückseite des Boxsets ist die Liste mit allen Songs, diese hätte man doch auf der Rückseite des Buche, oder im innenteil wo die CD drin sind "eindrucken" können. So war es "nur" auf einem scharzen Blatt Papier- in Box-Set-Größe, die aber nach dem Auspacken fast weggefallen ist und man "gezwungen" war mit Fotoecken diese Credits oder Songlisten, in den Innenteil zu kleben, da wo die CD's sind.

Aber diese "Kritik" ist nicht so wichtig, da es bei dieser Box um den Inhalt, das musikalische Vermächtnis dieser tollen Band geht, daher sind für meine Begriffe diese fünf Sterne mehr als gerechtfertigt.
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4 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. August 2014
Die Allman Brothers waren sicher eine der besten Blues-Bands überhaupt und das bisher verfügbare Doppelalbum enthielt fantastische Stücke (Elisabeth Reed, Whippin Post) mit den unglaublichen Gitarren-Soli. Dass man für dieses Doppelalbum die besten Versionen der jeweiligen Stücke der jeweiligen Konzerte ausgewählt hatte, weiß man jetzt, wenn man diese bisher nicht veröffentlichten Versionen der anderen Konzerte hört. Man hört "Elisabeth Reed" mit einem grauenhaften Saxofonisten und weiß dann, dass da in dieses Stück eben ohnehin kein Saxofon reinpasste. Die Varianten der anderen Stücke unterscheiden sich nur geringfügig von der bisher veröffentlichten Version.

Außerdem ist zu bemängeln, dass das Boxset schlecht verarbeitet ist (Tracklist auf der Rückseite ist nur behelfsmäßig raufgeklebt.=
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Juli 2014
Einen großen Teil der Aufnahmen gibt es ja bereits auf diversen Veröffentlichungen. Aber hier ist alles komplett versammelt.
Dazu kommt der absolute Topklang dieser Abmischung.
Wer die Möglichkeit hat sollte sich die Ausgabe als Bluray kaufen - darauf ist u.a. Stereo mit 24bit/96khz.
Das Booklet könnte etwas wertiger sein aber naja, wichtig ist doch die Musik.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. September 2014
Grossartig . Jede Version etwas anders und es gibt immer noch etwas zu entdecken .

Also auf nach New York zu den letzten Konzerten der besten Band seit 45 Jahren .
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