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TOP 500 REZENSENTam 15. Mai 2014
Ich muss vorweg gestehen, Rezensionen mit nur einem Stern schreibe ich nicht gerne. Lieber möchte ich eine herausragende Leistung zelebrieren und sich freuen, ein tolles Buch gelesen zu haben, das einem weiterhilft. Bei diesem Ebook ist es leder nicht so. Und ich kann einfach nicht schweigen. So etwas muss angesprochen werden.

Der Überschrift des ersten Kapitels Der Ausgangspunkt oder Was sie wirklich wissen müssen" folgt ein Text, der sich mit Definitionen von Novelle und Erzählung beschäftigt und zur Erkenntnis kommt, dass diese, also die Definitionen, keineswegs beim Schreiben packender Geschichten helfen. Wer hätte das gedacht? Vor allem, wer wollte das wissen? Gleich darauf fängt der Autor mit der eigenen Geschichte an und vergisst nicht zu erwähnen, wie gut er in Deutsch war und an welchen Unis er studiert hatte, wo er dann später arbeitete, etc. Er sagt aber nicht, dass diese Ereignisse schon einige Jahrzehnte zurückliegen. All diese Infos passen nicht so recht zu der reißerischen Überschrift. Zumindest aus der Sicht des Lesers nicht. Auch der Titel des Buches hat etwas ganz anderes versprochen. Nämlich das ultimative Knowhow zum Thema Schreiben.

Der Autor füllt Seite um Seite mit dem Geschwätz um seine umwerfende These, dass die Definitionen beim Schreiben einer guten Geschichte nicht weiterhelfen. Irgendwann fasst er sich doch noch und wirft die nächste Idee auf, man müsse die fünf unverzichtbaren Bestandteile einer guten Geschichte kennen!" Das ist eine Überleitung zum nächten Kapitel, in dem man eine Novelle aus der Feder des Autors lesen darf. Sie wird hin und wieder zwecks der Analyse" unterbrochen. Und wieder liest man über den Autor, wann er in die USA übersiedelte" und was er dort tat. Und nun kommst das Wesentliche aus der Sicht des Autors. Der Leser wird auf seine Webseite aufmerksam gemacht. Denn dort bietet der Autor die Dienstleistung an, weshalb er überhaupt diese Farce mit Ebooks angefangen hat. Und so geht es mit der Werbung weiter, bis der Autor doch noch auf den ersten der angekündigten Bestandteilen" zurückkommt. Und ja, natürlich ist er in seiner Geschichte ganz toll präsent, so seine Analyse".

Irgendwann geht es mit dem Text seiner Novelle weiter, um dem nächsten Bestandteil" auf die Spur zu kommen. Spannung hoch dreiundzwanzig. Diese Prozedur fängt bei 5% des Ebooks an und endet bei 28%. Ja, zu Ende dieses Kapitels rückt der Autor mit den versprochenen Bestandteilen" endlich heraus. Wer schon einige gute Bücher zum Thema Kreatives Schreiben" gelesen hat, bekommt bloß ein müdes Lächeln dabei. Man fragt sich, warum hat er so viel Geheimnis darum gemacht? Er hätte diese Punkte auch zu Anfang auflisten können und diese dann mit Beispielen belegen. Seine Vorgehendweise ähnelt dem Getue eines Clouns auf dem Kindergeburtstag: es wird aufgebauscht und viel Nebel herausgelassen. Am Ende hüpft ein Kaninchen aus dem Hut und will bloß weg von dieser Party.
Die Erklärung für diesen Aufbau des Materials ist einfach. Man wäre sonst schon früher dahinter gekommen, was auf einen zukommt und was für eine Art Ebook es ist. Auch seine Novelle hätte man nicht gelesen! Ich wünsche mir immer noch, ich hätte es sein lassen.

Aber es geht noch spannender" weiter. Der Autor hat noch eine Erzählung für den armen Leser parat! Diese fängt bei 28%, wird ununterbrochen immer weiter vorgetragen, bis sie bei 54% des Ebooks endet. Dabei drängte sich bei mir ein Bild von einem älteren Herrn in den Sinn, der endlich freie Ohren gefunden hatte und nun kostete dieses unverschämte Glück voll aus. Die darauf folgende Analyse" füllt nicht mal 2%.
Interessant. Eigentlich sollte es um das schriftstellerische Knowhow handeln. Stattdessen bekommt man etwas Belletristisches aufgetischt.
Was ist hier eigentlich los?", fragt man sich. Das, worum es gehen sollte, stellt lediglich einen dünnen Rahmen für die schon fast ausufernde Selbstdarstellung des Autors dar. Und natürlich für seine schon gleich zu Anfang angepriesene Dienstleistung. Die darf man nicht vergessen. Ganz wichtig. Deshalb gibt es seine Bücher zum Thema Schreiben überhaupt. Der Autor will sich ja auf dem deutschen Markt mithilfe dieser Werkzeuge etablieren. Und die Leute müssen für seine Werbung auch noch knapp vier Euro zahlen. Dem Ebook hätte übrigens ein professionelles Korrektorat und Lektorat nicht geschadet.

Nach dem Lesen hat man so einen schalen Geschmack im Mund. Es ist, als ob einem, der gerne Torten isst, eine wunderschöne, superleckere Torte versprochen wurde. Unter einer Haube, die einen auch dazu geleitet hat, die Torte zu holen, versteckt sich eine kleine, nicht mehr frische Praline. Was glauben Sie, was der Tortenliebhaber denkt? Ob er sich hinters Licht geführt fühlt?
Nun, man kann sagen, die Praline ist auch so konzipiert, dass sie Hunger nach dem Süßen stillt. Aber ob derjenige, der sie für Torte gehalten hat solange die Haube drauf war, mit dieser Erklärung zufrieden sein kann? Ob er vom gleichen Bäcker wieder seine Torte holen kommt?

Was mich hier wieder mal bei diesem Autor auffällt:
- der reißerische Titel und das Umschlagbild, die dem Leser vorgaukeln, gleich käme der Weisheit letzter Schlag, die Lösung seines Problems wird gleich geliefert, da wisse jemand das Geheimnis und das wird gleich mit dem Leser teilt. Dem ist es aber leider nicht so.
- die Hinhaltetechnik, die hier wieder ausgiebig benutzt worden ist. In einem Ratgeber ist so etwas absolut fehl am Platze. Sie ruft lediglich Enttäuschung hervor, die sich mit dem Fortschreiten des Textes und Anhäufung von vollmundigen Versprechungen in Frust umschlägt.
- die ständigen Superlativen und Ausrufezeichen, z.B. es wird von einer Pforte ins Allerheiligste" gesprochen, auch davon, dass die Person haushoch, himmelhoch" gewinnt, und exzellente Ideen hat", auch noch am besten am laufenden Band!". Abgesehen davon, dass es kein guter Schreibstil ist, hat diese Vorgehensweise etwas, wenn nicht enorm viel, von einem Verkäufer, der minderwertige Ware an den Kunden bringen will.

Fazit. Es gibt viel bessere Bücher zum Thema Schreiben. Und man tut sich gut daran, diese zu lesen. Das vollmundige Versprechen, das der Autor dem Leser im Titel dieses Ebooks aufzwingt, löst er nur sehr bedingt zufriedenstellend ein. Der Inhalt, der wirklich zum Thema passt, passt locker auf ein DIN A4 Blatt.

Dieses Ebook ist ein Teil der Reihe, die mit dem Ziel in die Welt gesetzt worden ist, auf den Autor und sein Geschäft aufmerksam zu machen, das er damit bewerben will. Das schriftstellerische Knowhow wird lediglich als ein Köder benutzt.

Wer sich ernsthaft für das Thema interessiert, möge die Bücher lesen, die mein Vorredner mit einer Zweisternerezension aufgelistet hat. Ich kann dazu die Werke von James N. Frey empfehlen, z.B. Wie man einen verdammt guten Roman schreibt 1 und 2" oder auch sein The Key. Kraft des Mythos". Das Werk wird zwar ordentlich kritisiert, aber es enthält einen Plan, wie man eine Geschichte aufbauen kann und gute Beschreibungen der typischen Figuren eines mythisch ausgerichteten Romans. M. E. es ist besser so einen Plan zu haben und damit zu arbeiten, als nur zu allen Seiten politisch korrektes Bla-bla.
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am 29. Mai 2014
dass es kaum zu glauben ist. Dabei dürfte man sich gar nicht wundern: Ratgeber, wie man Bestseller schreibt, von Leuten, die noch nicht einmal in die Nähe eines Bestseller gekommen sind, können per se nur eins sein: der Versuch, mit Chuzpe und Wortgeklingel den Leuten einzureden, die Kompetenz zu haben, ebendieses "geheime" Wissen zu vermitteln, das es braucht, um Bestseller zu verfassen.
Mehler kann mich nicht einmal in der Leseprobe davon überzeugen, weiterlesen zu wollen, weil seine literarische Pose von Eitelkeit und Bauchnabelschau verkleistert ist, sein Blick reicht nicht über seine Grundkenntnisse hinaus, und die wenigen Hard-Facts, die man herauslesen kann, findet man auf jedem beliebigen Literaturforum - und das sind nur die no-na-ned-Erkenntnisse. Diese werden in seinem Ratgeber von jeder Menge strohiger Selbstreferenz und proffesoralem Gehabe umfasst.

Mehler benutzt zur Illustration seiner banalen Erkenntnisse ebenso banale Textwerke, die er selbst verfasste. Damit umschifft er halbwegs elegant die Klippe, anhand eines wirklich guten Textes sein analytisches Scheitern darzustellen. Die verwendeten "Novellen" sind geschwätzig, unelegant, langweilig, marktschreierisch und aufsatzhaft verfasst. Mich erschreckt, das Mehler über keinerlei erkennbare Selbstkritik verfügt und dieses Buch augenscheinlich nur verfasst hat, um sich als "Wissender", als "Kenner der Materie" in Szene zu setzen. Das Endergebnis ist lachhaft, eine Stümperei sondergleichen, die schon in der Leseprobe so abschreckend ist, dass ich dankbar bin, wirklich dankbar, dass es eine Leseprobe-Funktion gibt.

Dass ein anderer Rezensent bemerkt, man solle doch Frey lesen, zeigt, auf welchem erstaunlich niedrigen Niveau dieses Ebook angesiedelt ist, denn Frey als qualitative Steigerung zu empfehlen, ist gruselig genug, um sich mit Schaudern abzuwenden.

Dann die "praises" diverser "Leser": Kommt mir stark vor wie vom Produzenten des Buches einfach erfunden; keine Quelle ist nachvollziehbar, und was irgendwer auf Facebook zu dem Buch sagt, ist sowieso völlig powidl.
Mich regen solche nur auf Selbstinszenierung gebürsteten Zeilenschinder und Rattenfänger einfach auf, weil sie mit Schuld daran tragen, dass das literarische Niveau (sowohl auf seiten der Autoren wie auch auf Seiten der Leser) stetig sinkt. Sie sind proaktive Totengräber von Sprachgefühl, literarischer Redlichkeit und künstlerischer Auseinandersetzung.

Schlimm, zu was Menschen heute bereit sind für ein paar Likes, Sternchen bei Amazon und ein paar hingenudelten Leserrezensionen.

Fazit: von Halbblinden umjubeltes Büchlein, sprachlich unelegant und plump, vollgepumpt mit Halbwissen aus den Umrissen der Literatur.
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am 6. Mai 2014
In Zeiten des Selfpublishing lebt er auf, der große Traum vom eigenen Bestseller. Gleichzeitig schießen die Ratgeberbücher aus dem Boden wie Pilze im Herbst. Einige Werke sind durchaus hilreich. Dieses nicht.
Ha. A. Mehler mag in den vergangenen Jahren eine Menge Sachbücher und auch das eine oder andere belletristische Werk verkauft haben. Im vorliegenden Ratgeber bedient er sich leider vor allem marktschreierischen Getues. Der Ton ist laut, der Inhalt wenig substanziell.
Mehler will das Geheimnis verraten, wie eine exzellente Geschichte aufgebaut werden muss. Nun, was der Autor preisgibt, ist ungefähr so geheim wie die Adresse des Bundeskanzleramts: Wir lernen, dass eine Geschichte überraschende Wendungen nehmen muss, dass die Charaktere interessant sein sollten, dass überhaupt alles ungewöhnlich, gerne überspitzt gestaltet sein sollte. Aha, welch Überraschung.
Letztlich unternimmt Mehler den in Ratgebern offensichtlich allzu verführerischen Versuch, seine Lehre in Formeln zu gießen (Zitat: "Welche individuellen Erfolgs-Formeln berühmte Schriftsteller benutzen..."). Doch ein Buch zu schreiben, zumindest Belletristik, ist Kunst. Und die lässt sich nicht in Formeln pressen, sie lässt sich nicht einmal vollständig erlernen.
Ja, Autoren leben zu 80, vielleicht auch 90 Prozent von ihrem handwerklichen Geschick. Doch entscheidend ist der kleine Rest: das Talent. Das ist wie in der Malerei, in der Musik oder, profaner, auf dem Fußballplatz.
Dieses Buch ist geschrieben wie die vielen Ratgeber, die uns erklären wollen, wie wir wohlhabend, erfolgreich oder glücklich werden. Kein Wunder, schließlich ist Mehler in diesem Genre zuhause. Allein: Für einen Schreibratgeber ist der Stil so unpassend wie ärgerlich.
Ich habe diese E-Book zum Einführungspreis von 99 Cent gekauft. Deshalb hält sich mein Ärger in Grenzen. 3,99 Euro hätte ich dafür nicht ausgeben wollen.
Noch ein Wort zu Mehlers Ausflügen in die Belletristik. Wer mag, findet bei Amazon eine Handvoll Werke und sollte dort einen Blick ins Buch riskieren. Es wimmelt von Adjektiven und Adverbien (klassische Anfängerfehler), von gesteltzten Dialogen und schrägen Bildern. Da klingt eine Stimme schonmal so, wie Schmiergelpapier, das über ein Auge gleitet (wie auch immer sich das anhören mag). Nein, Ha. A. Mehler ist ganz gewiss kein Vorbild auf dem Feld der Belletristik. Trotzdem einen zweiten Stern, weil das vorliegende Buch sprachlich insgesamt besser ist als viele andere günstige E-Books.
Hobby-Autoren oder solchen, die es werden wollen, seien die Bücher von Hans-Peter Roentgen empfohlen. Sachlich, ohne Verkaufssprech, gespickt mit handwerklichen Tipps. Auch Mara Laues Ratgeber "Von der Idee zum fertigen Text" liest sich recht gut. Stephen Kings "Das Leben und das Schreiben: Memoiren" ist inspirierend und lehrreich - auch für Leser, die King nicht mögen. Und schließlich: Jedes halbwegs gut frequentierte Autorenforum hält kostenlos unzählige kluge und hilfreiche Ratschläge vor. Nur Erfolgs-Formeln, die sucht man dort vergeblich.
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am 15. Juni 2014
Ich bin verärgert über mich, weil ich mir das Buch habe andrehen lassen, und ebenso verärgert über den Autor Mehler, der darin kaum Sachwissen vermittelt, sondern scheinbar hauptsächlich seine eigenen langweiligen Kurzgeschichten an die Leser bringen will. Man lernt hier nichts Neues, was man nicht auch schon in der Schule damals im Fach Aufsatz erfahren hätte. Und davon auch noch äußerst wenig, denn der Großteil dieses "Ratgebers" besteht, wie gesagt, aus belletristischen Ergüssen des Autors, die oberflächlich "analysiert" werden.

Zu dem hohen Preis ist dieses Machwerk schlichtweg eine Beleidigung für meinen Kindle.
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am 4. Juli 2014
Rezensent/in Wedma hat recht. Wieder mal.

Das Buch ist nicht der Rede wert.

Wie kann man so viel Quatsch vor sich geben und den noch als einen nonplusultra Schreibratgeber verkaufen?

Die Selbstbeweihräucherung und schlechter Stil verdienen eine besondere „Auszeichnung“. Ich wollte noch nie wissen, wie toll Ha. Mehler sich findet und darüber auch noch ein Buch lesen.

Ist es Ihnen auch aufgefallen, dass Mehler selbst im Titel einen grammatischen Fehler macht? „Sie“ gehört großgeschrieben. Das ist eins von den vielen Beispielen über den Ausmaß der Sorgfalt, die er beim Verfassen seiner Pamphlete an den Tag legt.

Solche "Macher" sollten schon im Vorfeld aussortiert werden. Für sie wurde Kindle nicht erfunden.
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am 6. Juli 2014
Die in diesem Buch zu findenden Schreibtipps sind durchaus richtig und hilfreich. Aber dass ich mich, um an diese Tipps heranzukommen, durch das unglaublich selbstverliebte, maßlos übertriebene und völlig unnötig reißerische und provokante Geschwafel des Autors durchkämpfen muss, Sorry, aber selten habe ich mich beim Lesen eines Buches so über einen Schreibstil aufgeregt.

Sicher ist es keine schlechte Idee, die trockene Schreibtheorie soviel wie möglich mit praktischen Beispielen anzureichern, aber was Herr Mehler da - wirklich prahlerisch zu nennen - als rundum gelungene Exemplare spannenden Schreibens anpreist, sind bestenfalls extravagante, weitgehend uninteressante und vergeblich um Sensationalität und Genialität bemühte Schreibversuche, die ich persönlich nicht zuende durchhalten konnte.

Klar, in einem solchen Buch verschwendet man nicht seine besten Werke, aber viellecht hätten Leseproben aus seinen angeblichen "Sellern" da mehr Sinn gemacht.... naja, oder auch nicht. Wenn der Mann wirklich so maßlos reißerisch und selbstüberzeugt ist, wie er in diesem Buch rüberkommt, erzeugt das bei mir jedenfalls kaum Interesse, denselbigen eine Chance zu geben.
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am 21. August 2014
"Analysierend" nach dem Motto: Führ ihn Schritt für Schritt! Teil ihm alles mit! Lass ihn selbst versuchen! Hilf Erfolg zu buchen!
Erzählt ein Meisterautor mit Beispielgeschichten die (Geschmacksache)sind, über Voraussetzungen und Grundkenntnisse!
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am 25. September 2014
für einsteiger und Neulinge ist dieses Buch hilfreich und gut geschrieben. Es hat schon einen gewissen Charme anhand von 5 Merkmalen eine gute Geschichte zu erarbeiten oder in 10 Techniken eine Heldenfigur zu konzipieren.
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am 19. April 2014
Zu Beginn mal gleich Hand aufs Herz …

Angenommen, die berühmte gute Fee tritt eines Nachts von außen an Ihr Schlafzimmerfenster. Hartnäckig übertönt die Gute durch lautes Klopfen an die Glasscheibe Ihr penetrantes Schnarchen. Aufgeweckt, wie Sie nunmehr sind, erlauben Sie der Fee Einlass in Ihr Schlafgemach. Dieser weibliche Gandalf in schön will Ihnen doch tatsächlich einen Wunsch erfüllen! Geil!

Leider Gottes hat der nichts mit dem zu tun, was man in einem Schlafgemach außer heia machen sonst noch so erledigen kann. Nachdem Sie Ihren inneren Lustmolch grummelnd zurück in den Tümpel Ihrer Geheimbegierden geschickt haben, finden Sie den eigentlichen Wunsch, bei Nachttisch-Licht betrachtet, eigentlich gar nicht so übel. Dummerweise verknüpft diese blondgelockte Himmels-Schnitte das Ganze an eine fiese Bedingung: Sie haben zwar die Wahl unter zwei Verlockungen, müssen sich jedoch für eine entscheiden. Die andere verfällt.

So, jetzt mal Butter bei die Mutter: Womit also will Sie dieser Geist begeistern? Option eins: Sie dürfen ein halbes Jahr Tag für Tag den Chef-Sportreporter von »RTL Stuss« nach Herzenslust löchern, wie Sie ein exzellenter Fußballer werden können. Option zwei: Die gute Fee gewährt Ihnen ein leider nur sechsstündiges persönliches Intensivtraining mit Ronaldo.

Schnell – wofür entscheiden Sie sich?

Den Mikrophonhalter? Gut, dann brauchen Sie ab jetzt gar nicht mehr weiterzulesen. Tschüss!

Ach? Ihnen sagt der Crashkurs bei Ronaldo zu? Gratulation! Dann sind Sie bei diesen Zeilen goldrichtig. Vorausgesetzt, Sie wollen nicht unbedingt ein berühmter, gut bezahlter Fußballstar werden, sondern ein berühmter, gut bezahlter Star-Schriftsteller.

Denn genau das erwartet Sie bei »WIE SIE EINE WIRKLICH SPANNENDE GESCHICHTE SCHREIBEN, VON DER SICH DER LESER NICHT LOSREISSEN KANN«: ein Crash-Kurs beim Ronaldo der Spannungsliteratur – bei Ha. A. Mehler.

Zur Klarstellung: Seller und Bestseller pflastern die literarische Vita von Ha. A. Mehler wie die Leichen den Weg von Django. Also, wenn sich einer damit auskennt, wie man packende, wirklich zündende und verkaufsträchtige Geschichten schreibt, dann ist es der ehemalige ZDF-Redakteur, heutige freie Schriftsteller und Leiter einer Literaturschule mit Sitz in den USA.

Wo wir schon von den USA sprechen: Ist es nicht Deutschland, das immer wieder als Land der Dichter und Denker besungen wird? Mag sein. Leider liegen zwischen Klischee und Wirklichkeit einige Mega-Parsec. Oder kennen Sie in Deutschland irgendeine Berufsschule, in der man sich als angehender Pegasus-Reiter zum Profi-Schriftsteller ausbilden lassen kann? Ebend!

Nein, in Deutschland gibt es in puncto guter Bücher zwar Unmengen Deutschlehrer, Germanistik-Professoren und Buch-Kritiker – Leute also, die wahrscheinlich selber kaum etwas von Rang zu Papier bringen können, was den Begriff Literatur halbwegs rechtfertigen würde. Die aber ex cathedra alles zum Thema (besser) wissen. Kein Wunder, aber ein Witz, dass man als angehender Griffelschwinger ausgerechnet im Heimatland der Dichter und Denker von diesen pensionsberechtigten Oberlehrertypen so rein gar keine echte Hilfe beim Schreiben eines erfolgreichen Buches oder einer spektakulären Story erwarten kann.

Da kommt so ein Kleinod wie »WIE SIE EINE WIRKLICH SPANNENDE GESCHICHTE SCHREIBEN, VON DER SICH DER LESER NICHT LOSREISSEN KANN« genau richtig. Es ist ein Crash-Kurs, strotzend vor komprimiertem Praxiswissen. Nicht mehr. Nicht weniger.

Auf knapp 120 Seiten offenbart hier ein waschechter Spannungsautor alles, was man als angehender Schriftsteller wissen muss, um selber packende und zündende Storys zu Papier zu bringen.

Mit diesem Blitz-Einstieg schließt Ha. A. Mehler eine echte Lücke in der deutschen Buchlandschaft. Denn thematisch verwandte Ergüsse von fest angestellten Buch-Kritikern gibt es zwar schon zur Genüge. Aber, um mal im Eingangsbild zu bleiben: Es ist ein Unterschied, ob man gut über Ronaldo berichten kann oder ob man am Ball dieselbe Brillanz zeigt wie eben dieser Edel-Kicker.

Ha. A. Mehler lässt seine Leser hier erstmals und ohne Genanterie über seine Schultern blicken. Am Beispiel mehrerer eigener Topselling-Geschichten führt er angehende Schriftsteller an die fünf Bedingungen heran, die eine Spannungsstory von echtem Schrot und Korn unbedingt erfüllen muss. Alle, wirklich alle guten Geschichten – von Homers »Illias« angefangen bis zu Frau Rowlings »Harry Potter« – weisen exakt diese fünf Erfolgszutaten auf.

Pech, wenn man die als Jung-Autor nicht kennt. Aber um an dieser Stelle die Spannung (!) nicht zu ruinieren, bleiben diese fünf essenziellen Voraussetzungen hier noch ungenannt. Aber zum Trost die gute Nachricht …

Jeder, der die Feder gekonnt schwingen oder die Tastatur behämmern will, kann diese fünf Bedingungen erlernen. Dazu reicht schon dieses Buch. Denn – und auch das dürfte den deutschen Dünkel-Denkern schwer missfallen – die Schriftstellerei ist zum allergrößten Teil ein Handwerk. Zugegeben, ein ungeheuer kreatives, befriedigendes, ja geradezu phänomenal erfüllendes Handwerk – aber eben ein Handwerk. Natürlich erfordert dieser Job Talent, Leidenschaft und Spaß an der Sache. Die bringt ja auch Ronaldo auf, wenn er auf dem Rasen mit der Lederkugel zaubert.

Aber diese Qualitäten alleine hätten sogar ein Ausnahmetalent wie diesen Ronaldo niemals zum Spitzenfußballer gemacht. Nein, sogar er, der Star, trainiert sich täglich die Seele aus dem Leib. Auch er musste sie erst lernen und anwenden, die essenziellen Grundlagen seines von ihm ausgeübten Hand- bzw. Fußwerks.

Gleiches muss, sollte und kann ein angehender Schriftsteller tun: nämlich die grundlegenden handwerklichen Fähigkeiten seiner Profession schlicht und ergreifend erkennen, lernen und ausüben. Für eine so genannte Kulturnation wie Deutschland ist es beschämend, dass sich für diese unumgängliche Basis-Wissensvermittlung keine einzige offizielle Stelle zuständig fühlt. Da muss erst ein Spitzen-Autor in die USA auswandern, um von dort aus diesen ungeheuer wichtigen »Nachhilfeunterricht« zu erledigen. Aber besser so als gar nicht.

Fazit: Um mal auf das Niveau der typischen Fünfzigerjahre-Werbebotschaften abzurutschen – »WIE SIE EINE WIRKLICH SPANNENDE GESCHICHTE SCHREIBEN, VON DER SICH DER LESER NICHT LOSREISSEN KANN gehört in jedes Haus!« Na ja, zumindest auf den Tisch jedes Literaturfreundes. Denn …

Diejenigen, die den Literaturbestand eigenhändig um einige hochklassige Exemplare bereichern wollen, sollten dieses kleine, aber feine Werk als unverzichtbaren Schnelleinstieg benutzen. Es ist für jeden Schreiber so wichtig wie der DUDEN. Es wird jeder ihrer Geschichten einen Qualitätsschub verleihen, den sich angehende Autoren nicht im Entferntesten vorstellen können.

Aber auch für anspruchsvolle Leser und Menschen, die einfach nur Spaß an guten Geschichten haben, wird dieses kleine Büchlein eine unversiegbare Freudenquelle sein. Denn nach der Lektüre wird man jede weitere Top-Story und jeden Bestseller mit noch mehr Vergnügen lesen – erkennt man doch erst dann mit Bewunderung die geheimen Kunstgriffe, die die Autorin oder der Autor angewandt hat, um aus einer simplen Story einen unwiderstehlichen Hochspannungsmagneten zu machen.
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am 28. April 2014
Ich habe viele, sehr viele Ratgeber zum Thema Schreiben gelesen. Daraus habe ich auch viele Erkenntnisse gezogen, allerdings sind diese meist in der Abstraktion hängen geblieben. Bei diesem Ratgeber ist dies deutlich anders. Schon während des Lesens fließen Ideen, entstehen Impulse. Manchmal klatschte ich mir(gedankenlich) mit der Hand an die Stirn, weil mir plötzlich klar wurde, weshalb ich diesen Charakter als flach, jene Handlung als seicht empfunden habe. Sie waren flach und seicht, weil ich dieses Buch zuvor nicht gelesen hatte. Ausgestattet mit diesem praxisnahen Wissen fühle ich mich deutlich sicherer auf dem Schreibparcours.
Hinzu kommt, dass es großen Spaß macht, dieses Buch zu lesen. Anhand von zwei plakativen Beispielgeschichten kann man das Gelernte erkennen und vor allen Dingen Zusammenhänge direkt verstehen.
Ich finde dieses Buch enorm hilfreich und empfehle es uneingeschränkt! Danke dafür an Herrn Mehler. Jetzt muss ich gleich mal schauen, was es von ihm noch gibt.
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