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Kundenrezensionen

75
4,5 von 5 Sternen
Veronica Mars
Format: DVDÄndern
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34 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. März 2014
Zur Entstehungsgeschichte des VERONICA MARS Films muss man nicht mehr viel sagen. Von der beispiellosen Kickstarter Kampagne dürfte wohl mittlerweile auch jeder Nicht-Marshmallow gehört haben.

7 Jahre nach der abrupten Absetzung der Serie, kommt endlich die lang ersehnte Filmfortsetzung. Finanziert von Fans, produziert für Fans: Dies hielt sich Serienerfinder Rob Thomas immer vor Augen, als er das Drehbuch schrieb. Er will den Fans all das geben, was sie seit so vielen Jahren sehen wollen. Man merkt es am Casting, in den Dialogen, im Voice-Over, im Soundtrack, im Score, im Produktionsdesign, in jeder einzelnen Szene: Es steckt so viel Herzblut im VERONICA MARS Film.

Als Zuschauer kann man gar nicht mehr aufhören zu grinsen. Man bekommt einen zufriedenstellenden Abschluss offener Handlungsstränge, ein Wiedersehen mit alten Freunden und ein Ende, das die Tür für weitere Fortsetzungen offen hält.

Wer weiß? In Zeiten von Kickstarter, Netflix und Amazon ist alles möglich.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. April 2015
STORY:
In dieser Fortsetzung der Serie, die in drei Staffeln ausgestrahlt wurde, hat es die junge Privatdetektivin Veronica Mars (Kristen Bell) geschafft, die Vergangenheit hinter sich zu lassen, und hat nach ihrem Jura-Studium nun einen tollen Job bei einer angesehenen New Yorker Kanzlei in Aussicht. Doch genau in diesem Moment braucht ihr Ex-Freund Logan aus Neptune Hilfe - er wird verdächtigt, seine Freundin - eine berühmte Sängerin - ermordet zu haben. Noch einemal kehrt sie zurück, um die Wahrheit ans Licht zu bringen...

MEINUNG:
Die Serie endete mehr oder minder aprupt nach der dritten Staffel (hat wohl nicht den Produzenten genug eingespielt), die Geschichte war längst nicht fertig erzählt. Diese Film-Geschichte wurde von Fans finanziert und das Drehbuch ihnen wie auf den Leib geschrieben: Endlich erfährt man, wie es weitergeht. Ich habe die Serie nie gesehen, von daher kann ich das nun neutral bewerten.
Das Ganze wirkt in der Erzählung in der Tat wie eine Serienfolge mit Überlänge. Viele schnelle Sprünge, man muss wirklich höllisch aufpassen, sonst verliert man den Faden. Eine aber an sich gute Story - wenn auch hastig umgesetzt. Kristen Bell spiel mit überragendem Charme, und verleiht Veronica Mars meines Erachtens auch erst das gewisse notwendige Etwas.

BILD/ TON:
Bild auf der BluRay ist absolut klasse!
Tonspur gibt es in deutsch, französisch, spanisch als DD 5.1; die englische als bessere DTS-HD Master 5.1

EXTRAS:
Making of, Spaß am Set, nicht verwendete Szenen und mehr

FAZIT:
Für Nicht-Fans ein netter Krimi um eine Detektivin mit viel Charme und Schlagfertigkeit, wird aber nicht lange in Erinnerung bleiben. Für Fans der Serie ist das sicher die lang erwartete und endlich Fragen beantwortende Fortsetzung, die viel Spaß machen wird. Kaufempfehlung für Nicht-Kenner: eher nein. Lieber mal ausleihen. Für Fans? Ist ja sicher keine Frage! :-)
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27 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. März 2014
Auch wenn die DVD/Blue Ray noch nicht im Handel erhältlich ist und ich selber sonst nichts von vorzeitigen Rezensionen halte, möchte ich es mir diesmal aber bei diesem besonders Film nicht nehmen lassen, den Inhalt vorab zu bewerten. Technische Details werden sofort nachgetragen, sobald ich den Film in Händen halten :)
UPDATE Septemper 2014: Mittlerweile besitze ich die Blue Ray des Films und wollte wie versprochen, die Details davon noch nachtragen.
Wie es sich für eine Blue Ray gehört, ist das Bild gestochen Scharf und der Ton wirklich gut. Sprachausgaben gibt es in Deutsch und Englisch. Außerdem deutsche und englische Untertitel für Hörgeschädigte.
Besonders für Fans interessant sind allerdings die Extras. Diese bestehen neben zusätzlichen und verpatzten Szene noch aus einem ca, 50 Minuten langen Dokufilm über die Kickstarter Campagne und die Entstehung des Films, mit vielen Interviews der Darstellet, Produzenten und vor allem den Fans. Hier sind die Extras mal wirklich gelungen und es wurde sich wirklich Mühe gegeben.
Außerdem ist noch ein Code für den Streaming Dienst UltraViolet dabei, sodass man sich den Film auch auf Tablet und co angucken kann.

Ich glaube ich bin nicht der Einzige, der so sehr gehofft hat, dass es nach der Serie Veronica Mars und deren unbefriedigendem Ende irgendwie weiter geht. Nun, Jahre später ist dies endlich in Form eines Filmes geschehen, finanziert durch eine Kickstarter-Kampagne und der starken Fanbase von Veronica Mars.
Der Film spielt gute 9 Jahre nach dem Serienende, Veronica lebt in New York und steht kurz davor als eine gefragte Anwältin in einem top Unternehmen einen Job zu bekommen. Da bekommt sie plötzlich von ihrem Exfreund Logan, mit dem sie seitdem keinen Kontakt mehr hatte, einen Anruf, in dem er Veronica um Hilfe bittet, da er Hauptverdächtiger in einem Mordfall ist. Und wer ist besser geeignet als Meisterdetektiven Veronica Mars? Also macht sich Veronica auf in ihre alte Heimat Neptun....
Ich hatte wirklich sehr hohe Erwartungen vor dem Kinobesuch und ich bin wirklich kein bisschen enttäuscht worden. Von der ersten Minute an ist man dem typischen Veronica Mars Charme wieder verfallen und fiebert mit ihr und den anderen Charakteren mit.
Ihr Humor ist einfach einzigartig und ich und alle anderen Kinobesucher mussten wirklich mehr als einmal lachen. Hier wird auch nochmals deutlich, welch eine gute Schauspielern Kristen Bell eigentlich ist!
Aber es gibt auch genug Action und den ein oder anderen Schockmoment, immerhin geht es auch um Mord. Veronica Mars ist definitiv nicht nur ein Kinder und Jugendfilm!
Es ist die perfekte Mischung aus Witz, Drama, Spannung und Action ohne irgendwie aufgewärmt zu wirken. Auch merkt man dem Film keineswegs an, dass er nicht auf normalem Weg entstanden ist!!!
Allerdings muss man auch sagen, dass man sich am besten von dem Film mitreißen lassen kann, wenn man die Serie vorher gesehen hat. Es gibt so viele (versteckte) Anspielungen, die man nur vollends versteht, mit dem Hintergrundwissen der Serie.
Trotzdem ist der Film als solcher auch allein absolut Sehenswert. Man wird zu Beginn kurz eingeführt über die Vorgeschichte von Veronica Mars und die Handlung des Films ist natürlich in sich geschlossen und versteht man auch so. Ich war mit jemandem im Kino der die Serie nicht kannte und ihm hat der Film auch gut gefallen!

Alles in allem ist der Film eine gelungen Fortsetzung der Serie und auch als eigenständiger Film sehenswert. Unabhängig vom Film sollte man sich die Serie sowieso angucken, sie gehört einfach mit zu den besten :) Ich bin froh, dass der Film überhaupt zustande gekommen ist, und auch wenn dessen Ende eigentlich eine prima Vorlage für Fortsetzungen wäre, muss man sich von dem Gedanken in Form von Film/Fernsehen wohl leider verabschieden. Glücklicherweise wird die Handlung in 2 Büchern fortgesetzt!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. September 2014
Lange hat man auf den lang ersehnten Abschluss der Serie gewartet - und das Warten hat sich wirklich gelohnt.
Man fühlt sich wie vor ein paar Jahren, als man als Teenager Veronica Mars- Die Serie angeschaut hat.
Es gibt viele alte Gesichter wieder zu sehen- manche erwartet man- manche aber auch nicht.
Als die Serie so abrupt aufhörte war ich wirklich traurig- aber der Film macht das wieder gut.
Die Stränge, die am Ende der Serie offen bleiben wurden endlich zu Ende gebracht und man freut sich, dass Veronica und Logan endlich wieder zusammen finden (was einem ja im vornerein schon klar sein musste).
Der Film hatte einige spannende und unerwartete Momente und ich finde auch, dass sich Veronica weiter entwickelt hat- auch wenn sie ihr neues Leben in New York wieder Neptune opfert.
Für mich war es zu erwarten dass Veronica wieder zurückkehrt, sonst wäre es nicht Veronica.
Wir können froh sein dass noch ein abschließender Film rauskam und ich hatte mehr als Spaß ihn anzuschauen!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 12. Februar 2015
Kauf Intension:
Als großer Fan der Veronica Mars Serie konnte ich es natürlich kaum Erwarten dass endlich dieser Film raus kommt.

Story (Kurzbeschreibung, da ich Versuche Spoilerfrei zu bleiben):
Unsere beliebte Veronica Mars ist erwachsen geworden. Sie hat Recht studiert und ist kurz davor ihre Stelle bei einer großen Anwaltskanzlei anzunehmen. Doch als sie erfährt, dass ihr Ex- Freund Logan Echolls des Mordes verdächtigt wird entschließt sie sich noch einmal zurück nach Neptun zu reisen. Als sie mit den Ermittlungen des Falls beginnt muss sie schnell feststellen, dass es einige Ungereimtheiten gibt. Wird sie auch diesen Fall lösen können und wie übersteht sie das Klassentreffen?

Kritik:
Ein Fall in 107 Minuten gelöst ist einfach nicht das gleiche wie in einer Staffel. Die Serie hat ausgemacht, dass man fast in jeder Folge einen anderen Verdächtigen konnte und es war immer auf höchsten Maße spannend. Hier wirkt es alles zusammengepresst.
Des weiteren wird sehr viel Fan Service betrieben und einige Charaktere aus der Serie zurückgebracht sowie viele Fragen beantwortet. Dies ist auf einer Seite gut jedoch geht auch hier viel Zeit verloren.

Genre:
Film Noir, Krimi, Drama

Bild und Ton:
Sehr gutes Bild, welches sich nicht hinter teureren Hollywoodproduktionen verstecken muss!
Der Ton ist unspektakulär jedoch auch normal bei einem eher Dialoglastigen Film

Darsteller:
Kristen Bell/ Veronica Mars (bekannt aus Kifferwahn, Nie wieder Sex mit der Ex, House of Lies, Frozen, Heroes)
kehrt hier wieder in ihre Paraderolle der Veronica Mars zurück. Man merkt, dass ihr die Rolle sehr am Herzen liegt und gerne wieder zurückgekommen ist. Sie lässt jedoch etwas die Spritzigkeit vermissen, welche sie in der Serie hatte.

Jason Dohring/ Logan Echolls (bekannt aus Moonlight, Ringer)
war der Liebling der weiblichen Fans und bekommt hier auch wieder genug Spielraum um sein schauspielerisches Können als tragische Figur zu zeigen.

Enrico Colantoni/ Keith Mars (bekannt aus Galaxy Quest – Planlos durchs Weltall, Flashpoint – Das Spezialkommando)
hat hier leider nicht mehr die Screentime, welche er in der Serie hatte. Er verschwindet mehr in den Hintergrund und dient hauptsächlich nur noch dazu Veronica zu erinnern, dass Sie doch ihren Job in New York antreten muss. Sehr schade, da ich ihn in der Serie sehr mochte.

Box Office:
obwohl der Film nur $4 Mio bei einem Budget von $6 Mio eingespielt hat war der Film kein Verlustgeschäft, da das Budget per Kickstarter vorfinanziert wurde. Des weiteren war auch geplant den Film als Direct to DVD raus zu bringen und ist nur wegen des Erfolgs bei Kickstarter in die Kinos gekommen.

Extras:
- Von den Fans: Das Making of Veronica Mars
- Mehr Spaß am Set
- Willkommen bei Mars Investigations
- Games Show mit Kristen Bell und Chris Lowell
- Auf dem Set mit Max Greenfield
- Veronica Mars' Hintermänner
- Es geht nicht immer um dich, Affe
- Die junge Veronica
- Nicht verwendete Szenen
- Verpatzte Szenen

Gut zu Wissen:
- Der Film wurde durch eine der Erfolgreichsten Kickstarter Kampagnen realisiert
- Bei Kickstarter wurden einige Rekorde gebrochen (schnellstes Projekt dass 1 Mio/2 Mio erreicht, Höchste Summe für ein Filmprojekt, 3 Höchste Summe für ein Projekt überhaupt, ...)
- Als Leo D'Amato denkt, dass Veronica beim FBI sei spielt er auf die 4te Staffel an die nie nie ausgestrahlt wurde und nur zu Testzwecken eine Folge gedreht wurde. Hier hätte es einen Zeitsprung gegeben und Veronica wäre FBI Agent gewesen.
- Der "sexy" Tänzer, der sich an Veronica ran macht und sie nur belächelt ist Kristen Bells Ehemann Dax Shepard
- Kristen Bell wurde erst 2 Monate vor Drehbeginn Mutter.
- In Deutschland haben den Film nur 7.282 Zuschauer im Kino gesehen, was auch daran lag, dass er nur in wenigen Kinos zu sehen war.
- Die Lottozahlen die im Film gezogen sind ergeben zusammen den genauen Betrag, welcher bei Kickstarter erzielt wurde ($5,702,153)
- Ryan Hansen spielte den Typ im Gorillakostüm an der Peer Scene
- Carrie Bishop wurde in der Serie von Leighton Meester dargestellt im Film jedoch von Andrea Estella
- Zu beginn des Films singt ein Straßensänger das Titellied von Veronica Mars (We used to be friends)

Zu Ultraviolet/Digital Copy:
Ein Feature dass ich lange nicht genutzt habe, da ich nicht wusste was es ist daher möchte ich es hier denjenigen erklären, welche ebenfalls keine Ahnung haben.
Dieses System dient dazu, dass man den Film neben der Disk Version auch als Digitale Version haben kann.
Doch im Gegensatz zu den bisherigen Systemen finde ich dieses System endlich mal nützlich und empfehlenswert.
Hier kann man mit dem Code, der eingefügt ist über die Flixster Webside oder der Flixster App (für Android, Windows Phone und IOS) registrieren. Danach kann man diesen Film jederzeit online schauen oder ihn auf das Gerät runterladen. Dies funktioniert dann auch im Ausland oder auf Reisen im Flugzeug oder Zug. Ich nutze dieses System nun ausgiebig und möchte es nicht mehr missen.
Einfach zu handhaben und riesen nutzen!

Ähnliche Filme:
- Veronica Mars Staffel 1-3

Kurzum:
Ein Film der viel Fan Service liefert und Lust auf mehr macht. An die Serie kommt der Film jedoch nicht ran.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Januar 2015
Wer die 3 vorangegangenen Staffel geliebt hat, wird auch den Film lieben. Hier und da hakt die Story ein wenig und erscheint als oberflächlich, aber das Wiedersehen mit den liebgewonnenen Lieblingen wie Veronica, Logan und Co macht es wett.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. November 2014
Endlich gibt es ein Wiedersehen mit Veronica Mars und vielen anderen Charakteren der Serie und endlich bin ich nun auch dazu gekommen, mir den Film anzusehen ...

Ich habe ihn sehr genossen, es war toll, die Charaktere wieder zu sehen und obwohl es schon Jahre her ist, dass ich die Serie gesehen habe, fühlte ich mich gleich wieder "zu Hause". Also, wer die Serie liebte, kommt an diesem Film nicht vorbei! Wer die Serie nicht kennt, sollte sie sich vorher ansehen (das Vergnügen ist dann wesentlich größer!) - es lohnt sich auf jeden Fall.

Und das Schöne ist, es geht weiter mit Veronica, zumindest in Buchform. Bisher gibt es zwar nur einen Roman, aber ich hoffe sehr, dass daraus eine Serie wird - den ersten Band, der kurz nach dem Film spielt, kann ich jedenfalls sehr empfehlen!
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am 27. Juli 2015
Es fiel mir noch nie so schwer, eine eindeutige Sternvergabe zu machen bei einem Produkt, wie bei dem Film von "Veronica Mars". Ich sah ihn zum ersten Mal, weil mir bei einer "4 für 3" Aktion noch ein Film fehlte und ich die Story interessant fand. Ich hatte keine Ahnung, dass es davor eine Serie gab.
Nach diesem ersten Mal schauen, hätte ich dem Film 3 Sterne gegeben, was sicher daran lag, dass ich noch keine Ahnung von den Charakteren und den Insidern hatte, ihn aber als solide, spannend und witzig empfand.
Erst durch das Extra, das "Making of", erfuhr ich, dass es einen riesen Hype um die Entstehung durch Crowdfunding gab und dachte mir, da muss mehr dahinter stecken. Durch die überwältigende Kritik und dem Engagement der Fans beeindruckt, besorgte ich mir die Serie und wie schon bei selbiger von mir beschrieben, blieb ich die letzten Wochen komplett drauf hängen!
Eine absolute Kultserie, bei der ich bis heute nicht verstehe, wie sie mir vorher unentdeckt bleiben konnte ;-)

Nach der Serie sah ich mir mit großer Vorfreude und Spannung den Film zum zweiten mal an, der erste Versuch war ein knappes halbes Jahr her, und es blieb nicht viel hängen. Beim zweiten Mal schauen, würde ich nun 5 Sterne vergeben, weil es einfach ein würdiger Abschluss einer damals unvollendeten Serie war. Sie wurde ja nach der dritten Staffel überraschend eingestellt.

Deswegen ist mein Tipp folgender, kennt jemand die Serie und fand sie gut, was wohl sehr viel gemacht haben, dann auf jeden Fall den Film besorgen, wenn nicht eh schon gesehen. Wer die Serie nicht kennt, vielleicht oder unbedingt mit dieser beginnen und den Film als krönenden Abschluss betrachten. Mein Fazit in Bezug auf die Sterne. 3 vorher 5 nachher, in Summe 4. Denn ein Meisterwerk ist er alleine betrachtet nicht, sehr gut allemal!
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am 15. Mai 2015
Veronica Mars: USA 2014 – Action /Thriller. Regie: Rob Thomas. Länge: 103 Min. FSK 12.
Veronica Mars hat nicht nur der Kleinstadt Neptune den Rücken gekehrt, sondern auch das Detektiv-Dasein an den Nagel gehängt. Zehn Jahre nach dem Ende der High-School hat sie ihren Abschluss in Jura in der Tasche und ist im Begriff, den Traumjob in einer großen Anwaltskanzlei zu ergattern. Auch Privat läuft alles gut. Veronica ist mit Piz zusammen und das große Treffen mit Piz' Eltern steht bevor. Vom gleichzeitig stattfindenden Klassentreffen in Neptune will Veronica nichts wissen. Das alte Leben ist passé und so soll es auch bleiben. Doch da wird Logans Freundin ermordet und er als Hauptverdächtiger verhaftet. Die Beweise scheinen erdrückend und so ruft er den Menschen um Hilfe, dem er am Meisten vertraut: Veronica. Und während Veronica in ihre alte Rolle schlüpft und versucht dem Geheimnis um Logan und dem Mord an seiner Freundin auf den Grund zu gehen, scheint das alte vergessene Leben viel besser zu passen, als der vermeintlich wahrgewordene Traum...
Veronica Mars ist wahrlich ein Fanfilm. Wer die Serie nicht kennt, wird an dem Movie wenig Spaß haben. Für alle anderen ist es das große Wiedersehen mit alten Freunden. Wie hat man doch die Sprüche von Enrico Colantoni alias Keith Mars vermisst. Das Knistern zwischen Veronica und Logan. Das Klassentreffen wird zum Eigenen und man freut sich über die Vereinigung der Nerds und Außenseiter. Der Einzige, der einem ein wenig Leid tun kann, ist Chris Lowells "Piz". Veronica Mars gelingt nach schmerzlicher Abstinenz klar, das Fanherz zu erfüllen.
D: Kristen Bell, Jason Dohring, Enrico Colantoni, Chris Lowell, Prcy Daggs III, Krysten Ritter, Martin Starr, Gaby Hoffmann, Andrea Estella, Jerry O'Connell, Francis Capra, Ryan Hansen, Tina Majorino, Branden Hillock, Maury Sterling, Ken Marino, Sam Huntington, Jamie Lee Curtis, Duane Daniels, Max Greenfield
Sp: Deutsch, Englisch, Spanisch
UT: Deutsch, Englisch, Spanisch, Finnisch, Dänisch, Norwegisch, Schwedisch
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
„Veronica Mars“ dürfte vielen Serienjunkies ein Begriff sein. Die Serie lief zwischen 2004 – 2007 in 3 Staffeln trotz hervorragender Kritiken und einer guten Fanbase nicht sonderlich erfolgreich, so dass nach dem dritten Jahr der Stecker gezogen wurde. Dennoch war die Geschichte noch nicht fertig erzählt. Der Ideen-Geber und Macher Rob Thomas hatte stets die Idee im Kopf die Handlung mit einem Spielfilm würdig zu Ende zu tragen, doch das Budget fehlte. Also geht man mit der Zeit und bedient sich des Kickstarter Crowd-funding Portals, bei dem man einem Aufruf tätigen kann, so dass die Öffentlichkeit zur Verwirklichung des Projektes Geld spenden konnte. Angedacht waren 2 Millionen US-Dollar, die waren binnen einiger Stunden bereits erreicht, so dass vor Ablauf der 30 Tagesfrist (letztendlich sind 5,7 Millionen US-Dollar zusammengekommen) bereits grünes Licht gegeben werden konnte.
Erfreulicherweise konnte bis auf wenige Ausnahmen auf nahezu den kompletten Seriencast für die Leinwandadaption zurückgegriffen werden. So gibt es ein Wiedersehen mit Schauspielern wie Kristen Bell (Veronica Mars), Jason Dohring (Logan Echolls), Krysten Ritter (Gia Goodman), Ryan Hansen (Dick Casablancas), Francis Capra (Eli "Weevil" Navarro), Percy Daggs III (Wallace Fennel), Chris Lowell (Stosh "Piz" Piznarski), Tina Majorino (Cindy "Mac" Mackenzie), Enrico Colantoni (Keith Mars) oder Amanda Noret (Madison Sinclair), die ihre bisherigen Rollen (in Klammern) wieder verkörpern. Man merkt, dass die Schauspieler dabei nichts verlernt haben, sondern ihre Figuren mit der gewohnten, doch häufig reifer gewordenen Charakterzeichnung spielen, was aber den Film interessanter werden lässt. Da die Figur Don Lamb gespielt von Michael Muhney aufgrund der Ereignisse der dritten Staffel nicht mehr vertreten war, wurde diese vakante Stelle aber mit Jerry O'Connell, der dessen Bruder Dan Lamb spielte, hervorragend ersetzt. Darüber hinaus hat James Franco einen wirklich starken selbstironischen Cameo Auftritt.
Die Story bietet selbst viel Kurzweile und zieht dabei einige Referenzen zur Serie. Regisseur und Erfinder Rob Thomas liefert seinen Fans dabei etliche Anspielungen und Insidergags. Vereinzelt ein wenig häufig, was aber Fans sicherlich nicht stören wird, aber Quereinsteiger vereinzelt sich fragen lässt, worauf sich die ein oder andere Anspielung gerade beziehen mag. Die Kernhandlung bietet aber eine durchweg spannende Geschichte, bei der auch trotz notwendiger Ernsthaftigkeit auch das ein oder andere Augenzwinkern nicht fehlen darf.

Bild
Das Bild liegt im Ansichtsverhältnis 2,40:1 auf der Blu-ray vor und entspricht einem aktuell guten HD Niveau. Vor allem in Punkto Schärfe sowie Detailgrad gibt es so gut wie nichts zu beanstanden. Nicht nur in Nahaufnahmen sondern auch bei Aufnahmen in der Totalen wird ein detailreiches Bild sowie eine tolle Kantenschärfe geboten. Weichere Abschnitte sind nur selten und schwach festzustellen. Als einzige nennenswerte Qualitätsminderung gibt es allenfalls stellenweise leichtes Rauschen anzumerken, was aber kaum stört. Dessen ungeachtet sind die Farben stets natürlich und lebendig, die Hauttöne ebenfalls und der Kontrast ausgewogen gut eingestellt. Der Schwarzwert ist kräftig und bildet ein sattes Schwarz ab. Darüber hinaus arbeitet die Kompression auf einem hohen Niveau und lässt keinerlei Spuren sichtbar werden.

Ton
Die deutsche Tonspur liegt in Dolby Digital 5.1vor, während der englische Originalton in DTS-HD Master Audio 5.1 auf die Blu-ray gepackt wurde. Großartige Unterschiede gibt es kaum. Der O-Ton klingt lediglich etwas natürlicher und dynamischer. Abgesehen davon ist die Abmischung insgesamt eher frontlastig ausgefallen. Surroundeffekte wurden nicht sonderlich häufig eingesetzt, sind aber dennoch sowohl direktional als auch diffus vorhanden. Der Score verteilt sich allerdings stets über sämtliche Kanälde so dass eine angenehm dezente Räumlichkeit erzeugt wird. Der Bass ist ebenfalls eher dezent aber vorhanden. Zumal der Film ohnehin ohne spektakuläre Effekte auskommt, verwundert der unauffällige Mix nicht sonderlich. Die Dialoge sind dafür stets klar und deutlich zu verstehen.

Ausstattung:
Von den Fans: Das Making of Veronica Mars
Hinter den Kulissen: Mehr Spaß am Set
- Willkommen bei Mars Investigations
- Games Show mit Kristen Bell und Chris Lowell
- Auf dem Set mit Max Greenfield
- Veronica Mars' Hintermänner
- Es geht nicht immer um dich, Affe
- Die junge Veronica
Nicht verwendete Szenen
Gag Reel

Beim Bonusmaterial wurde nicht gegeizt. Neben dem sehr ausführlichen Making of „Von den Fans: Das Making of Veronica Mars“ (ca. 56 min.), gibt es noch ein sechsteiliges „Hinter den Kulissen“-Feature (ca. 19 min.), das zusätzliche Hintergrundinformationen zum Film zeigt. Darüber hinaus sind auch einige entfernte Szenen (ca. 4 min.) sowie ein Gag-Reel (ca. 5 min.) vorhanden. Übrigens liegen sämtliche Beiträge komplett in HD vor, wobei diese auch mit deutschem Untertitel angeschaut werden können. Ein Wendecover ist für Warner überraschend übrigens ebenfalls vorhanden.

Fazit:
Fans von „Veronica Mars“ dürfen sich auf einen wirklich toll umgesetzten Spielfilmfreuen, die ihre Lieblingsdetektivin noch einmal in Aktion treten lässt. Hin und wieder nimmt sich Regisseur, Produzent und Co-Autor Rob Thomas ansatzweise ein wenig zu viel vor, was aber gerade Fans der Serie sicherlich freuen dürfte. Quereinsteiger dürften dabei ggf. leichte Probleme haben, werden aber mitunter hinterher ebenfalls Interesse an der tollen Serie finden.
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