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am 15. März 2015
Mir war Sabaton bis vor einer Woche völlig unbekannt. Ich bin zufällig auf die Band gestossen, als ich den Eventkalender eines Veranstalters in meiner Nähe auf der Suche nach einem guten Konzert unter die Lupe genommen habe. Es klingt vielleicht etwas verrückt, aber der Name war irgendwie Musik in meinen Ohren, daher habe ich spontan und ohne Probehören ihr neuestes Album "Heroes" bestellt.

Bereits der erste Song "Night Witches" liess mich aufhorchen, bei "Inmate 4859" lief es mir eiskalt den Rücken runter und beim grandiosen "To Hell and Back", war ich unwiderruflich und unlösbar am Sabaton-Haken gefangen. Dieser Song erinnert irgendwie an einen dieser Spaghetti-Western Soundtracks, der dann auf originelle und gekonnte Art und Weise "metallisiert" wurde. Passt vom Stil her damit auch perfekt zum Helden des Songs, Audie Murphy, der ja nach dem Krieg durch seine Westernfilme Berühmtheit erlangte. Die kraftvolle, wuchtige und doch melodiöse Musik auf diesem Album hat mir förmlich die Sprache verschlagen, ich bin absolut begeistert. Über die übrigen Songs und deren Texte wurde in den verschiedenen Rezensionen ja bereits detailliert und aufschlussreich geschrieben, deshalb werde ich nicht mehr näher darauf eingehen. Meiner Meinung nach ist auf dem gesamten Album nicht ein einziger Schwachpunkt oder Lückenfüller zu finden, jeder Song ist auf seine Art und Weise absolut hinreissend und massgeschneidert für die ungewöhnliche Stimme von Joakim Brodén. Eine dunkle und mächtige Stimme direkt aus Walhalla - so würde Odin singen. Dass ich in der Zwischenzeit auch die übrigen Alben bestellt habe, versteht sich von selbst. Ich kann dieses Werk uneingeschränkt weiterempfehlen. Dabei rate ich auch Leuten, die normalerweise nicht unbedingt auf Metal stehen, mal reinzuhören, es lohnt sich. Das Live-Konzert im Juli kann ich kaum erwarten.
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am 14. September 2015
"Heroes" ist das 8. Studioalbum der schwedischen Power Metal Band Sabaton (wenn man die Demo-CD mitzählt) und erschien im Mai 2014. Eingespielt haben es Joakim Brodén (Lead Vocals, Keyboards), Pär Sundström (Bass, Backing Vocals), Chris Rörland (Guitar, Backing Vocals), Thobbe Englund (Guitar, Backing Vocals) und Hannes van Dahl (Drums). Produziert hat das Album wieder Peter Tägtgren (u.a. Dimmu Borgir und Marduk).

"Heroes" ist das erste Album in neuer Besetzung von Sabaton. Nur Joakim Brodén und Pär Sundström blieben vom alten lineup an Bord. Es hat sich aber weder musikalisch noch textlich wenig verändert bei den Schweden.
Die drei ersten Tracks (`Night witches`, `No bullets fly` und `Smoking snakes`) sind recht flott und gehen gut ab. Erst bei `Inmate 4859` wird etwas Geschwindigkeit rausgenommen, ein recht hymnischer Titel. `To hell and back` ist auch eher im midtempo gehalten. `The ballad of bull` ist tasächlich eine Ballade, mit Piano und Streichern unterlegt. `Resist and bite` ist typisch für Sabaton. `Soldier of 3 armies` ist ein highlight hier auf der Platte, leider etwas kurz. Überhaupt sind die meisten Titel auf "Heroes" recht kurz ausgefallen. Auch der Bombast wurde im Vergleich zum Vorgänger "Carolus Rex" etwas runtergefahren. Auch die beiden letzten Songs, `Far from the fame` und `Hearts of iron`, sind Sabaton pur.
Die beiden Bonussongs `7734` und `Man of war` fallen gegenüber den vorherigen Songs nicht ab. `7734` ist eine Neueinspielung des Titels vom "Metalizer"-Album.

Trotz neuer Besetzung bleiben Sabaton ihrem Stil treu, Power Metal mit Texten über Kriege und Schlachten wird gespielt und gesungen. Der Bombast wurde gegenüber "Carolus Rex" etwas zurückgeschraubt. Da die ganz grossen Hits fehlen, halte ich hier 4 Sterne für angemessen. Das Album erreichte Platz 2 in Deutschland und sogar Platz 1 in den schwedischen Charts.
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am 18. Mai 2014
Die schwedische Artillerie ist zurück und trifft genau ins Schwarze! Die Band um Sänger Joakim Brodén hat mit "Heroes" abermals ein gelungenes Album am Start.

Nachdem 2012 ein Ausflug ins 17. Jahrhundert stattfand kehren Sabaton mit ihrem neuen Werk wieder zurück in das 20. Jahrhundert, zurück zum 2. Weltkrieg. Erzählt wird von Personen, die besondere Taten vollbrachten oder einzigartige Geschichten erlebten. "Heroes" gefällt mir aber nicht nur wegen den guten Texten, meinetwegen hätten sie ruhig auch weiter Schwedische Geschichte thematisieren können. Was ich besser als beim Vorgänger "Carolus Rex" finde ist schlicht und einfach die Musik an sich. Ich will jetzt hier auf keinen Fall das letzte Album schlechtreden. Es hatte einige Starke Songs! "The Lion From the North", "Gott mit Uns", "Carolus Rex" und "Poltova". So heißen meine Lieblingssongs vom 2012er Album. Aber der Rest des Albums ist irgendwie in meinen Augen, oder wohl eher in meinen Ohren, nur Durchschnittskost. Dazu ist aber zu sagen, dass die 4 genannten Songs das Niveau der CD für mich so extrem gehoben haben, dass sich "Carolus Rex" mindestens 4 wenn nicht vielleicht auch 5 Sterne von mir verdient hat, auch aus dem Grund, weil es als Bonus das komplette Album auch noch auf schwedisch gab. Mein bisheriges Lieblingsalbum von Sabaton ist aber das 2010er Album "Coat of Arms" gefolgt von "The Art of War". "Heroes" wird sich von nun an genau zwischen diese beiden Alben schieben. Ok, Kommen wir direkt zum neuen Material:

1. Night Witches: Besser kann ein Sabaton-Album nicht starten! Die Chöre am Anfang schaffen es bereits Gänsehaut zu erzeugen. Was folgt ist ein starker Power Metal Song, der zu keiner Sekunde langweilig wird mit einem Sabaton-Typischen, hymnischen Refrain. Klasse! (9/10)
2. No Bullets Fly: Ein Song, der nicht wie der Opener düster und wuchtig daherkommt, sondern eher ein "Gute Laune-Rocker" ist. Handelt es sich schließlich im Text um einen Deutschen, der in seinem Jagdflieger die beschädigte britische B17 ziehen lässt und für seine Gnade gegenüber dem Feind Landesverrat riskiert. Musikalisch ähnlich wie "Gott mit Uns" oder "Into the Fire". Macht nichts Falsch! (8/10)
3. Smoking Snakes: Auch nicht schlecht, aber irgendwie doch ein "Aces in Exile" Nr.2, aber andererseits auch nicht. Ich weiß nicht so recht ob der Song bei mir noch zünden wird. Der Break zumindest ist sehr gut! (7/10)
4. Inmate 4859: Ganz anders der Song an 4. Stelle. Hat sofort gezündet! Einer der besten Sabaton-Songs aller Zeiten! Seltsam, dass die besten Sabaton-Songs fast immer von Polen handeln^^ Witold Pilecki, der freiwillig nach Ausschwitz ging um den Alliierten über die Gräueltaten der Nazis zu berichten und es sogar geschafft hat 1943 zu fliehen. Ein würdiger Song für einen wahren Helden! (10/10)
5. To Hell and Back: Der bereits vorab als Single veröffentlichte Song für den auch vor kurzem ein Video veröffentlicht wurde. Muss man eigentlich nicht viel drüber sagen. Die Melodie geht sofort ins Ohr, ist also der Ohrwurm des Albums und vermutlich auch deswegen als Single ausgewählt worden. Rätt så bra! (8,5/10)
6. The Ballad of Bull: Der perfekte Song zum Feuerzeug rauskramen, auch wenn der Song gar nicht so melancholisch ist wie der Name einen Vermuten lässt. Auf jeden Fall mal was anderes, Abwechslung soll ja schließlich auch sein! (8/10)
7. Resist an Bite: Das zweite Highlight auf dem Album! Wurde auch schon vorab veröffentlicht als Lyric-Video. Der Belgische Widerstand gegen die Wehrmacht ist musikalisch wirklich grandios umgesetzt! Der Joakim Brodén-Chor ist hier wieder dran um den Song zu einer Hymne zu machen. Der Break ist meiner Meinung nach der beste Sabaton-Break EVER! (9,5/10)
8. Soldier of 3 Armies: Lauri Törni, der während des 2. Weltkriegs als finnischer und deutscher Soldat gegen die Russen kämpfte und nach dem Krieg in die USA auswanderte und als US-Soldat im Vietnamkrieg starb. Musikalisch ein guter Song, der aber Zeit braucht, bis man ihn überhaupt richtig wahrnimmt, denn er klingt im ersten Moment nach 10 Sabaton Songs auf einmal, also scheint erstmal austauschbar zu sein. Mittlerweile will ich ihn nicht missen müssen! (8,5/10)
9. Far From the Fame: Eine Überraschung? Nein, aber das will der 9. Song des Albums auch nicht sein. Da gab es schon genug andere Überraschungen auf dem Album. Was den Song von vergangenen Heldentaten abhebt ist wie so oft der Refrain, der aber trotzdem nach "Gab es schon mal" klingt. Dennoch ein solider Song. (7,5/10)
10. Hearts of Iron: Den Endpunkt des regulären Albums bildet "Hearts of Iron". Der Song handelt von Walther Wenck, General der 12. Armee der Wehrmacht, der den Befehl Hitlers erhielt Berlin bis zum letzten Mann zu verteidigen, diesen aber nicht ausführte. Stattdessen errichtete er einen Fluchtkorridor und ermöglichte so 250.000 Berlinern die Flucht aus der Stadt.
Die Musikalische Umsetzung bleibt sofort nach dem 1. mal Hören im Kopf, was nicht zuletzt einer gewissen Melodie geschuldet ist, die hier als Gitarrensolo zum Einsatz kommt und die jeder kennt :) (8,5/10)
11. 7734: Der erste Bonustrack weiß auch zu gefallen. Die Zahl 7734 bedeutet so viel wie "Hell". Kurz zur Herkunft: Tippt man diese Zahlen in den Taschenrechner (oder ein anderes Gerät) ein und dreht das Ganze um 180° kommt "Hell" raus. Der Song an sich handelt aber natürlich nicht von bösen Taschenrechnern, die die Weltherrschaft an sich reissen wollen^^ Wovon der Song in wirklichkeit handelt weiß ich beim besten Willen aber auch nicht, denn zu den Bonustracks gibt es weder Erklärungen noch Lyrics im Digipack. Schade...aber der Song ist trotzdem gut! (8,5/10)
12. Man of War: Der 2. Bonustrack ist ganz in Ordnung, aber nix besonderes. Hier braucht man keine Erklärung wie zuvor bei "7734", denn der Titel sagt bereits alles, worum es in dem Song geht. Eine abschließende Würdigung an die Helden des Krieges. (7,5/10)

Fazit: "Heroes" ist ganau das, was Fans erwartet haben. Risiken werden im Grunde keine Eingegangen, denn ändert man zu sehr die Richtung maulen Fans rum. Wenn man zu wenig ändert maulen sie auch rum. Der Mittelweg ist hier die Lösung. Wer bisher mit Sabaton nix anfangen konnte sollte auch nicht zugreifen. Wer Sabaton-Fan ist MUSS zugreifen!
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am 15. Dezember 2015
Tja, was soll ich sagen ... ?

Die hätte ich mit 15, 16 Jahren sicher so ins Herz geschlossen, dass ich mir Buttons mit dem Bandnamen ans Revers gesteckt und Aufnäher mit ihren Plattencovermotiven auf die Kutte genäht hätte. Auf meine alten Tage muss der unmittelbare Kauf der CD "Heroes" reichen - schon der schmissige Auftakt "Night Witches" war für mich Kaufgrund genug. Das ist die Art von Musik, für die ich damals Accept, Manowar & Co. geliebt habe - und, natürlich, allen voran, die Elder Statesmen des Heavy Metal, die nach wie vor sehr großartigen Iron Maiden, deren "The Trooper" Sabaton sicher rauf und runter gehört haben, bevor sie sich ans Schreibpult gesetzt haben (für mich führt z. B. eine ziemlich direkte Linie von "The Trooper" zum galoppierenden "Smoking Snakes"). Da ist dann ein Album entstanden, das man sicher guten Gewissens als Konzeptalbum bezeichnen kann. Eine durchgehende Geschichte wird zwar nicht erzählt und eine Rockoper ist "Heroes" zwar auch nicht geworden, aber jeder der Songs auf dem Album dreht sich um das, was sein Titel verheißt: Heldenhaft geht's zu auf "Heroes", martialisch und auch, wen wundert's, sehr pathetisch.

Dazu gehört auch das oft und gern verwendete Stilmittel des wortlosen "Whoah!"-Chors, den das Publikum bei Liveauftritten sicher aus voller Kehle mitgrölt - wenn der ZDF Fernsehgarten-Shantychor "Santiano" ein Heavy Metal-Album aufnähme, es käme vielleicht so etwas heraus wie "Heroes" (mit "To Hell and Back" hat sogar ein Stück auf die CD gefunden, das deutliche Anleihen beim Folk macht). Beim trotzig betitelten "Resist and Bite" zum Beispiel werden zwar in Wirklichkeit markige Sachen wie "All alone! Stand alone!" gesungen, aber ich will stattdessen trotzdem immer "Leinen los, Leinen los!" raushören.

In ihrer schwedischen Heimat scheinen die Jungs von Sabaton seit Jahr und Tag ziemlich beliebt zu sein, Heimspiele sind dem Vernehmen nach schon mal innerhalb einer halben Stunde ausverkauft, Meriten als Vorgruppe von Iron Maiden hat sich die Band offenbar auch schon verdient - wenn die Herren sich mit dem Lebenslauf bei mir vorstellen müssten, wären sie auf jeden Fall schon mal zum Bewerbungsgespräch eingeladen, und immerhin hat mich einer ihrer Texte auch schon dazu animiert, mir die Leseprobe eines Sachbuchs auf meinen kindle Paperwhite zu laden - mal sehen, vielleicht besorge ich mir das Buch, das sich mit der Inspirationsquelle zum Text von "Night Witches" beschäftigt, tatsächlich (mal sehen, welcher Querverweis darin dann wieder steckt - man kommt wirklich schnell vom Hundertsten ins Tausendste in diesen medial bewegten Zeiten).

Ach, ja: Es stört mich nicht einmal das marrrkant rrrrollende "r", mit dem sich der Sänger flott als Nicht-Muttersprachler des Englischen entlarvt.

R e s ü m e e

"Heroes" ist In einem für mich guten Sinne altmodischer, melodischer Heavy Metal - nicht sonderlich verzwickt, eingängig, druckvoll. Wer mit Iron Maidden, den Scorpions (jaja, ich weiß), Judas Priest, Saxon & Co. groß geworden ist und sich ein Herz für Musik bewahrt hat, die man gern ein paar Dezibel lauter hört, sollte ruhig mal ein Ohr riskieren - meine persönlichen Anspieltipps stehen weiter oben im Text.
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am 21. September 2014
So muß ich das einfach sagen.Ich kenne alle Sabaton Scheiben und alle Hits. War schon alles beachtlich, aber diesmal wirds noch besser. Weshalb?Gibts da etwa noch größere Hits? Nicht unbedingt, aber es gibt definitiv mehr Heavy Metal als jemals zuvor auf einem Sabaton Album. Oder besser gesagt,zum ersten mal wieder mehr Heavy Metal seit Sabatons Fist for Fight/Metallizer(Das eigentliche Debüt das aber erst später veröffentlicht wurde).Da gab es das schon einmal,allerdings doch mit eher mittelmäßigen Songs und bescheidenen Sound.
Auf der neuen,auf Heroes, gibts ausschließlich geile Songs und einen superfetten Sound.
Und was macht Heroes so Heavy?Ganz einfach,die keyboards sind stark in den Hintergrund gerückt und die Gitarren weit in den Vordergrund.Hier gibts fette Metal Riffs und haufenweise geniale Solis ohne Ende. Auch die Songstrukturen sind weitaus straigther als das auf den letzen Alben der Fall war. Aber keine Sorge der Mitsingfaktor ist trotzdem in jedem einzelnen Takt vorhanden,aber es ist alles nicht mehr so arg Schunkelmäßig wie es in der Vergangenheit zuhauf der Fall war,und dennoch gibts eben fantastische Strophen und geniale Refrains in Masse. In jedem einzelnen der zehn Stücke. Hier gibts keinen einziegen Ausfall,jeder Song ist ein Höhepunkt für sich. Gekrönt wird das ganze natürlich mal wieder von Joakim Brodens ganz eignen Gesangstil den es wohl kaum ein zweites mal gibt.Und auf Heroes gibts,meiner Meinung nach,seine bis dato beste Leistung zu hören.
Ich will jetzt hier gar nicht auf einzelne Songs eingehen,bis auf einen. Zwischen den ganzen unglaublichen killermäßigen Abgehnummern gibtes eine Ballade."The Ballad of Bull". Es ist die beste Ballade die ich seit jahren gehört habe. Sabaton haben es hier geschafft mich echt zu berühren. Gänsehaut und auch ein paar Tränen. Das Sabaton bei mir jemals solche Emotionen freisetzen können hätte ich niemals für möglich gehalten. Großartig.
Fazit:Ein geniales Stück modernen Heavy Metals von einer der Innovativsten Metal Band die es zur Zeit gibt.
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am 6. Juni 2015
Wieder einmal hat Sabaton sehr saubere Arbeit abgeliefert und mit Heroes ein Album in den Handel gebracht, welches die Stärken der Vorgänger aufgreift und einfach nur rockt. Man kann sicherlich den Vorwurf in den Raum stellen, dass viele von Sabatons Liedern einigermaßen gleich klingen, aber für mich ist das genau der Grund, warum ich jedesmal aufs Neue zugreife. Es kracht, es rockt, es stampft und es macht einfach nur viel Spaß und gute Laune.

Highlights sind für mich ganz eindeutig "Resist & Bite", "To Hell and Back", sowie natürlich die "Night Witches". Wenn das so weitergeht, wird auch das nächste Sabaton Album wieder in meiner Sammlung landen. Sehr schön!
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Den Moment, als mein Mann und ich auf Sabaton aufmerksam wurden, werden wir wohl nie vergessen. Wir saßen gerade im Auto, als ein interessantes, zum Mitmachen einladendes Pfeifen zu hören war, das schnell in einen Metal-Song über- und dann doch wieder zurückging. Das war das erste Mal, dass ich froh über die Shazam-App war, denn uns war beiden schnell klar, dass der Andere diesen Song auch haben will, ist er mit seiner Melodik bei ausdrucksstarkem Metal doch eine der seltenen Schnittmengen zwischen unserem Musikgeschmack.

Kaum Zuhause, galt es also, die CD zu bestellen und die bereits verfügbare Single "To Hell and back" runterzuladen. Etwas später saßen wir beide da, hatten einen Ohrwurm, aber wussten, dass wir eine neue Band für uns gemeinsam gefunden hatten, die nicht weit hinter dem bisherigen Favoriten Iron Maiden zurücksteht.

Auf den einen Ohrwurm folgten dann auch wenig später so einige mehr, denn ein Großteil der Powermetal-Songs dieses Albums ist trotz der Kraft, die Sabaton in ihre Instrumente stecken, sehr eingängig. Dafür muss es nicht "The Ballad of Bull" sein, die einige Ballade auf dem Album, auch "Resist and Bite" und "Nightwitches" oder "Inmate 4859" sind Ohrwurm-Garanten.

Sabaton überzeugen uns aber nicht nur mit ihrer Musik, auch die Texte und vor allem deren Hintergrund erzeugt Gänsehaut. Hier muss ich nun auf einen Vorwurf eingehen, der Sabaton häufig gemacht wird, der aber nicht haltbar ist: Die Band verherrlicht auf diesem Album (auf keinem!) keine Kriege, sie berichtet lediglich über Momente der Geschichte, die wir alle kennen sollten, denen ihre Bedeutung aber bisher verwehrt wurde. Wer kennt schon Witold Pilecki , die Chasseurs Ardennais oder Lauri Törni, die mit ihren Einsätzen vielleicht nicht kriegsentscheidend, aber wichtig für das Leben etlicher Menschen und unser heutiges Wissen über die Geschehnisse des Zweiten Weltkriegs waren?!
Mein Mann verschwand übrigens mit dieser CD, den Songtexten und einem Lexikon und ward bis zur vollständigen Recherche der über Lexika zugänglichen Informationen zu den Hintergründen nicht mehr gesehen ...

Uns bleiben nur zwei Fragen zu diesem Album, dem ich gerne und in voller Überzeugung fünf Sterne gebe:
1. Wie kommen Sabaton auf die Ideen zu ihren Songtexten, wer von ihnen recherchiert stundenlang unbekannte Kriegsgeschichte?
2. Warum gibt es (außer zwei Festivals) keine Konzert-Termine in Deutschland?

Update: Jetzt gibt es einige Konzerttermine! Sabaton kommen im Januar und Februar unter anderem nach Oberhausen, Ludwigsburg, Hamburg und Berlin. Karten gibt's wohl demnächst (Stand 22. Juni)
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am 16. Mai 2014
Ich habe Sabaton mittlerweile viermal live gesehen, habe alle Alben und bin trotzdem eher kritisch: Bisher war es immer so: Auf ein starkes Album folgt - subjektiv - ein schwaches. Das geniale Art of War, gefolgt vom eher mässigen Coat of Arms, das Hammeralbum Carolus Rex... gefolgt von einem wie ich (!) finde mässigen Heroes. Zumindest war das mein Eindruck, als ich das Album vorab schon über Spotfy streamen konnte.

Nun ist das Earbook da, und nach einigen weiteren Durchläufen relativiert sich die Kritik ein wenig: Heroes ist solide, hat grosse Momente (No Bullets Fly, To Hell and Back, Ballad of Bull), den ein oder anderen Durchhänger (Inmate 4859). Das Problem: Nach Carolus Rex erwarte ich automatisch eine Steigerung, und das ist unfair: Meckern an Heroes ist Jammern auf allerhöchstm Niveau, und mit dieser Vorausetzung gebe ich gerne die vollen fünf Sterne.

Wer Sabaton und ihre Kriegs- und Schlachten-Thematik nicht mag, der sollte die Finger weg lassen... das weiss man schliesslich vorher. Ob man nun "Ausschwitz" in einem Chorus haben muss, lasse ich mal dahingestellt...
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am 2. Juli 2014
Habe mir das Album gleich zum Release vorbestellt. Zugegeben, es hört sich zunächst anders an als die bisherigen Sachen von Sabaton, aber nach einer kurzen Eingewöhnungsphase gehört es mittlerweile zu meinen Lieblingsalben! Die Mischung stimmt einfach.
Einziger kleiner Kritikpunkt ist, dass dem musikalisch geschulten Ohr auffällt, dass einige der Melodien sich doch sehr ähneln und damit ein bisschen der Verdacht aufkommt, dass da das ein oder andere Mal eine musikalische Idee ein bisschen recycled wurde.

Trotzdem absolut gelungenes Album, auch wenn es manchen vielleicht nicht "true" genug ist.
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am 16. Juni 2015
Ich bin völlig begeistert, denn die Musik ist mitreißend, einfühlsam und stimmungsvoll, die Texte sprechen von Sachverstand, die Liedstimme ist mal sanft, mal herausfordernd , aber immer etwas besonderes. Insgesamt ist diese CD zwar vom Thema her sehr hart, Krieg ist nun mal grausam, aber wie darüber gesungen wird, hat immer etwas positives, weil hier die Menschen, die "einfachen" Menschen im Vordergrund stehen, der Krieg nicht verherrlicht wird, das menschliche oder auch übermenschliche, wie bei den Helden, dargestellt wird. So ist diese CD wieder mal eine Glanzleistung von Sabaton!
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