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Kundenrezensionen

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am 15. Mai 2014
Der Verleih konnte seinerzeit leider nicht der Versuchung widerstehen den Film ins Fahrtwasser des Erfolges von "Der mit dem Wolf tanzt" zu rücken. Klar, hat ja auch den selben Haupt, bzw. Nebendarsteller, hat man sich wohl gedacht.

Fataler Fehler, denn der Film ist thematisch und optisch dichter an John Boormans Ökothriller-Klassiker "Deliverance - Beim sterben Sterben ist jeder der Erste" (http://www.amazon.de/gp/product/B007JQXISE/ref=olp_product_details?ie=UTF8&me=&seller=) orientiert als an Kevin Costners Oscar prämierter Indianerlobpreisung und da diese Filme leider absolut gegensätzliche Zielgruppen haben, werden jene die noch ein bisschen mehr Gutmenschen Unterhaltung haben wollen, ob der Beschreibung heutiger deprimierender Lebensumstände der amerikanischen Ureinwohner und ihrer in diesem Film doch recht brutalen Gegenwehr, eher schockiert sein. Im Gegenzug werden jene Menschen die Filme wie Deliverance schätzen einen Bogen um den (damals noch als "Die Rache des Wolfes" veröffentlichten Film wegen der unterstellten Nähe zu Kevin Costner einen Bogen um diesen Film gemacht.

Klar das dieser Film ein kommerzieller Flop war, welchen leider weder der Regisseur noch die Darsteller verdient haben. Für die Aufarbeitung der Ungerechtigkeiten welche den Native Americans widerfahren sind, ist dieser Film wesentlich wichtiger, denn im Gegensatz zu "Der mit dem Wolf tanz", welcher den Zuschauer mit dem melancholischen Gefühl zurück lässt, wie böse die Amerikaner doch DAMALS zu ihren guten Ureinwohner waren, demonstriert er, dass auch heute nichts aus der Geschichte gelernt wurde, und mit dem verblieben Lebensräumen der Ureinwohner auch heute noch Raubbau betrieben wird. Einfach mal nach Oka Crisis bei Wikipedia nachschauen welche im Presseheft als inspirierendes Ereignis für diesen Film erwähnt wurde, wo die Ureinwohner erst Waffen in die Hand nehmen mussten, um zu verhindern, dass ein neun Loch Golfplatz auf dem angrenzenden Indioanerfriedhof um weitere 9 Löcher erweitert wurde. Deswegen ist es auch lobenswert, dass der Originaltitel "Clearcut" in der DVD-Veröffentlichung unter dem Veröffentlichungstitel "Kahlschlag" Niederschlag findet, welcher den Inhalt des Filmes auch besser trifft.

Was die Qualität angeht: Der Film hätte mit seinen großartigen Naturaufnahmen aus den kanadischen Wäldern sicherlich eine hochwertige HD-Abtastung verdient, aber leider wollte den Film schon im Kino kaum jemand sehen, und so muss man dem Vertrieb, der auch betriebswirtschaftlich denken muss, wohl nachsehen, dass die DVD nicht wirklich aufgehübscht wurde. Besser als meiner alte VHS- Cassette sieht er noch aus und letztendlich bin ich froh, dass sich noch jemand erbarmt hat, diese Perle des Öko-Thrillers vor dem Vergessen zu bewahren und überhaupt zu veröffentlichen. Ich bin damit endlich wieder einen Film dichter dran, mich endlich von meinem VHS-Player zu trennen.
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am 10. Mai 2014
Der Film legt den Finger in offene Wunden. Wie stoppt man den Raubbau an der Natur? Graham Greene gibt im Film die Antwort aus Sicht der Indianer. Im Film wird Gewalt als Lösung bevorzugt, weil die Rechtsprechung den Konflikt zwischen den Interessen der Indianer und der Holzindustrie nicht löst. Die Indianer haben keine Lobby.

Kein Friede-Freude-Eierkuchen-Film aus Hollywood. Ob die Gewaltdarstellung so nötig ist, bin ich mir trotzdem nicht sicher, aber verkauft sich besser (erinnert ein wenig an Mel Gibsons "Die Passion Christi", da waren die Gewaltdarstellungen natürlich sehr viel schlimmer).

Zurück zu diesem Film: Ich bin sofort an D-MAX Reportagen erinnert über Alaska oder über den Amazonas (Goldsucher, Holzindustrie...).
Ich habe ein beklemmendes Gefühl für unsere Zukunft.

Ein Wehrmutstropfen: Die Bildqualität ist nicht berauschend, 1991 gedreht, leider nicht überarbeitet.
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am 27. Juli 2015
Ein richtig guter Film zum Thema Native Americans in Kanada.

Der Fokus liegt auf dem "liberalen Weißen" der mit seiner Indianerromantik an der Realität scheitert, dass er selbst priviligierter Nutznießer einer auf Aubeutung basierenden Gesellschaft ist.

Dieser Komplex wird anhand dreier Personen gezeigt. Tolle Dialogszenen. Eine Handlung die immer tiefer in den Abgrund führt.

Sehenswert.
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TOP 500 REZENSENTam 11. Juni 2014
Nord-Kanada: Nachdem der junge Anwalt Peter Maguire im Namen eines Indianerstammes einen Prozess gegen einen Papier-Tycoon verloren hat macht er sich auf in die Wälder um zu beraten ob eine Revision angestrengt werden soll.
Er wird Zeuge von Übergriffen der Sicherheitskräfte gegen die örtlichen Indianer die den Kahlschlag ihrer Wälder nicht mehr hinnehmen wollen.
Dort lernt er auch den charismatischen Indianer Arthur kennen der sich verschlossen gibt.
Nach einem Reinigungsritual macht sich Maguire wieder auf in die Stadt und wird von Arthur aufgesucht.
Nach ein paar flapsigen Bemerkungen macht Arthur ernst und entführt Maguire und nebenbei noch den Papier-Tycoon Bud Ricketts.
Beide werden in die Wälder verschleppt wobei es arthur augenscheinlich nur auf Ricketts abgesehen hat während er mit Maguire Psycho-spielchen spielt.
Auch hier setzt Arthur noch einen drauf und beginnt Ricketts bestialisch zu foltern da er Rache nehmen will am Weißen Mann.
Nun obliegt es Maguire die Sache zu beenden oder zu zusehen wie Arthur sein Spiel auf die Spitze treibt.

Ui....was für ein Brett von Film.
Kannte diesen Indianer/Ökothriller aus dem Jahr 1991 noch nicht und war echt überrascht vom gesehenen.
Spannend, brillant bebildert und schonungslos in seinen Folterszenen (keine Sorge: Es sind nur wenige Szenen) baut der Film eine unangenehme Atmosphäre auf die einen nicht mehr los lässt.
Natürlich steckt auch eine Botschaft darin die wie zu erwarten den Umgang des Menschen mit der Natur anprangert.
Als Feel-Good-Movie scheidet Kahlschlag völlig aus da weder die Story noch einige Szenen sonderlich zimperlich inszeniert sind.

Herausstellen möchte ich an dieser Stelle die Leistung von Graham Greene der den Arthur mal zynisch/sarkastisch, mal Humorig und mal bitter-böse darstellt.
Die Figur des Maguire, gespielt von Ron Lea, hingegen verhält sich wie ein Fähnchen im Wind und wechselt die Seiten wie es ihm gerade beliebt.
Aber auch das muss man erstmal spielen können.
Sonst noch dabei sind Michael Hogan, Floyd Westermann und Tom Jackson.
Wer also mal einen fiesen Indianer-Film sehen möchte, jenseits vom letzten Mohikaner oder Pocahontas, ist hier bestens aufgehoben.
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am 19. November 2014
Es stimmt zwar, dass die Bild und Ton Qualität mit Bluray nicht zu vergleichen ist, aber der Film ist ja auch mindestens 20 Jahre alt. Ich bin jedenfalls der Firma sehr dankbar, dass sie den Film überhaupt als DVD veröffentlicht haben.
Der Film ist die absolute Spitzenklasse. Die Kameraführung, Darstellung, Glaubwürdigkeit alles einfach sehr gut.
Bei diesem Film geht es darum, dass diejenigen, die unsere gemeinsame Welt für sich allein in Anspruch nehmen oder sie ausbeuten und zerstören, erkennen müssen, dass es so nicht richtig ist.
Sie sollen an eigenem Leibe erkennen, was sie der Natur antun.

Die Anhänger von Graham Greene werden diesen Film nicht mehr missen wollen.
Viel Freue
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am 15. Juli 2014
dieser Film bringt so vieles auf den Punkt, worüber wir noch immer nur nachdenken....dieser Film drückt unter anderem aus was Derrick Jensen in ENDGAME schreibt....hab lange drauf gewartet, dass er endlich als DVD herauskommt...
Jeder, der sich mit Umwelt und Schutz der erde beschäftigt, sollte diesen Film sehen!

ein bisschen Nachbearbeitung für die DVD Version wäre schön gewesen aber die Qualität ist immer noch besser als in der Online Version, die im Netz kursiert...
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am 12. November 2014
Sehr guter aber auch bissiger Film über die Probleme der Indianer in der heutigen Zeit. Ein brillanter Graham Greene in einer tragischen Rolle
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am 5. Mai 2015
Schon vor Jahren habe ich diesen absolut bemerkenswerten Film im BR gesehen. Lange Jahre wahr dieses wirkliche Meisterwerk nicht auf DVD zu erhalten.
Dieser Film spiegelt den Raubbau an "Mutter Erde" sowie die Gleichgültigkeit der Industrienationen, gegenüber der First Nation wieder. Kein Hollywood Epos, indem es um die Schönheit und den Stolz der Uhreinwohner Amerikas geht, sondern um das Zerstören, der Geldgier und der absoluten Rücksichtslosigkeit skrupelloser Ausbeutung unserer Erde und der "FIRST NATION" geht.
ABSOLUT TOP!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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am 17. März 2016
Das Thema ist hoch brisant, die Umsetzung aber m.E. nicht wirklich gelungen. Denn der Indianer, der hier Rache übt, erscheint ziemlich geisteskrank und jenseits aller Rationalität zu handeln. Vielleicht ist das so beabsichtigt, dann kann man sich aber den Aufhänger schenken und anstelle dessen den Psyche des Indianers etwas intensiver beleuchten.
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am 16. Juli 2015
Ich fand diesen Film langatmig, langweilig und den Schluss nichtssagend. Trotzdem ich den Hauptdarsteller gern sehe - das hier war nix für mich ...
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