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am 18. Juli 2014
In diesem Buch, welches eine Zusammenfassung von Gesprächen - Reportagen darstellt, gibt sich Gerhard Schröder so, wie er auch in seiner Amtszeit als Bundeskanzler war: Direkt und schnörkellos, ohne Anspruch auf Ehrenbezeugungen, wie "Altkanzler".
Er nimmt auch Stellung zu seiner Tätigkeit bei Northstream und stellt u.a. klar, dass er auch von anderen Anteilseignern als dem russischen Staat als Aufsichtsratvorsitzender gewählt wurde, darunter auch einige deutsche Konzerne.
Bemerkenswert ist seine Aussage, dass seine Frau Doris zu Zeiten seiner Kanzlerschaft sehr in seine Entscheidungen und in seinem Auftreten eingebunden war.
Ein Buch, welches einen Realisten zeigt und durchaus lesenswert, auch wenn Schröder niemals die Aura eines Helmut Schmidt haben wird und diese im übrigen auch nicht anstrebt.
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am 28. April 2014
Es ist schade, dass die Interviews vor dem Ausbruch der Ereignisse in der Ukraine geführt worden sind - zu gern hätte ich auch ausführlichere klare Worte Schröders zu den aktuellen Ereignissen gelesen. Aber auch so ist das Buch lesenswert - Schröder blickt auf sein Leben und sein Leben in der Poltik zurück, verteidigt die Agenda 2010 und denkt laut über wichtige Zukunftsfragen nach.
Russland ist trotzdem eines der Schwerpunktthemen - er beschreibt sein Verhältnis zu Putin und die Deutschland-Russland-Politik seiner Zeit und gubt somit Raum zur Interpretation der aktuellen Ereignisse.

Und das alles im Bekannten Schröder-Sound: Mit großen Selbstbewusstsein und nur wenig Selbstkritik. Das tut dem Buch insgesamt aber sehr gut, um sich auch selbst eine Meinung, und sei es die Kontrasseite, zu bilden.
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TOP 100 REZENSENTam 15. Februar 2014
Im Buch geht es natürlich um die Kanzlerjahre von Gerhard Schröder, aber auch um die Zeit davor und danach und um seine politischen Ansichten zu den aktuellen Themen. Besonders interessant fand ich in diesem Zusammenhang, wie Gerhard Schröder die derzeitigen Reformvorhaben der Großen Koalition im Lichte seiner vor 10 Jahren ins Leben gerufenen "Agenda 2010" sieht. Hier geht er nämlich durchaus kritisch mit seinen Parteikollegen ins Gericht. Ein Beispiel ist die Rente mit 63, die ja vor allem von der SPD initiiert wurde. Er spricht hier "von einem falschen Signal" und fragt zurecht: "Wie soll das finanziert werden?"

Es werden natürlich noch viele andere Themen angeschnitten, etwa Leiharbeit, Mindestlohn, Energiewende, Eurorettung. Bei manchen Themen fand ich Schröders Position dazu etwas schwer nachvollziehbar, um es mal vorsichtig auszudrücken. So wird er z.B. von seinem Interviewpartner darauf angesprochen, dass zwei Sozialdemokraten zu den lautesten Warnern einer Überfremdung durch Einwanderung gehören: Thilo Sarrazin und Heinz Buschkowsky, der Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln. Schröders Meinung dazu: "Das sind Positionen der Vergangenheit, mit der aktuellen Debatte in der Partei wie in der Gesellschaft haben diese Ansichten nichts zu tun." Wenn er sich da mal nicht täuscht...

Interessant fand ich auch ein recht persönliches Kapitel mit der Überschrift: "Politik als Beruf - auf Zeit". Da geht es also u.a. um seinen Abschied als Kanzler, der ja gleichzeitig auch sein Abschied von der Politik war. Zitat: "Bitter war der Abschied aus dem Kanzleramt. Vorher Herr Bundeskanzler, nachher Herr Schröder." Und er vergleicht sich hier mit seinem Vorgänger Helmut Kohl, der ja im Gegensatz zu ihm nicht sofort mit der Politik Schluss gemacht hat, sondern noch 4 Jahre als einfacher Abgeordneter (und Hinterbänkler) im Bundestag gesessen hat. Zitat: "Da saß er immer in einer hinteren Reihe, keiner hat mit ihm geredet. Was will man da als Altkanzler auch noch ausrichten? Das war nichts für mich."

Fazit: Man merkt durch das Buch, dass Gerhard Schröder den Absprung aus der Politik geschafft hat, und mit sich im Reinen ist. Was seine aktuellen politischen Ansichten angeht, so sind die durchaus interessant, aber ich persönlich konnte nicht jeder zustimmen(siehe oben). Dadurch, dass das Buch im Prinzip die Wiedergabe eines Gespräches ist, wirkt es durch entsprechende Zwischen- und Nachfragen recht lebendig und kurzweilig. Stellenweise werden manche Themen aber auch nur mit einen paar Sätzen "abgehakt", hier hätte man sich mehr Vertiefung gewünscht. Insgesamt ist es aber doch eine lohnenswerte Lektüre.
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am 7. Mai 2014
In einer verständlichen Sprache wird endlich mal Klartext geredet. Dies könnten andere Politiker mal übernehmen. Thema des Buch sind aktuelle politische Vorgänge der letzten Jahre.
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am 21. Juni 2014
sehr offene Antworten. Gut Verständlich, gibt Einblicke in die Hintergründe der Politik und Wirtschaft. Das Buch hält was der Titel verspricht.
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am 8. Mai 2014
Dieses Buch hilft, die Entscheidungen von Gerhard Schröder während seiner Kanzlerschaft besser zu verstehen. Er war es, der Deutschland zurück auf den Erfolgspfad gebracht hat. Er hat die richtigen Reformschritte unternommen und dafür seine Kanzlerschaft durch Neuwahlen opfern müssen.
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am 26. November 2014
Eben klare Worte. Ob man G.schröder mag oder nicht ist egal, er hatt immer eine klare Meinung vertreten. Seine Brater waren nicht immer ihm wohlgesonnen. Herr Schröder war ein guter, weitblickender Kanzler.
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am 18. März 2014
Das Buch habe ich gekauft, weil ich Herrn Schröder für eine interessante nPersönlichkeit halte, die Freunde oder Feinde hat (polarisiert).
Gefallen hat mir, das die Worte wirklich klar waren und viele Aspekte zur Sprache kamen.
Nicht gefallen hat mir, dass keine wirklich neuen Erkentnisse zur Sprache kamen. Herr Schröder erklärt seine Politik und Person durchweg positiv und ziemlich unkritisch. Er ist unglaublich von sich überzeugt und hält sich für einen historischen (guten) Politiker. Unprofessionell ist auch die Struktur des Buches im Frage/Antwort-Stil. Dadurch wird es unübersichtlich und schwer lesbar.
Eine treffende Analyse der Person Schröder und seiner Politik findet sich im SPIEGEL 12 Seite 32/33 vom 17.03.2014.
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Der platonische Dialog mit dem Journalisten Georg Meck hat etwas von philosophischer Raffinesse und natürlich von Dialektik. Das merkt man gleich und das führt uns durchs ganze Buch. Grenzüberschreitungen im positiven Sinne sind möglich und daneben Ergüsse aus dem persönlichen Leben. Zusammen ergibt das ein überaus interessantes Spektrum von einzelnen Berichten, oftmals kurz und prägnant gefasst. Und man denkt unwillkürlich, das ist doch erst kürzlich gewesen, oder es kommt sogar Wehmut auf ob der Kürze seiner und Fischers Glanzzeiten, er hätte ja noch ein Jährchen mindestens weitermachen können, vielleicht, aber was soll's...
So ist er, unser ehemaliger Kanzler und diesmal natürlich keine "Flasch` Bier", sondern wahrscheinlich eine gute Zigarre zwischendurch.
Gut, es fängt behutsam an und Spannung entsteht zur Mitte hin und weiterhin zum Ende genügend noch.
Zunächst aber: Gerhard Schröder, der Privatmann, der Student, Oppositionsführer, aktiv führender Politiker mit "Wolfs"-Verstand, Rudelführer, zärtlicher Ehemann, der auch mal seine Frau in den Vordergrund rückt, liebevoller Vater. Und, natürlich, Bundeskanzler, der die Bilder seiner Vorgänger an der Wand hängen hat, einschließlich des Bildnisses von Bismarck. Nicht auszudenken, wenn da etwa noch eines von einem sich ebenfalls gern mit "Wolf" angesprochen fühlenden Kanzlers der besonderen Art hängen würde. Nein, ganz bestimmt ist das unmöglich, bitte um Verzeihung!
Bundeskanzler also mit dem neuen Stolz, der Vertreter eines nun voll souveränen Volkes zu sein (nach der Wiedervereinigung).
Kein schlechtes Wort über seine Vorgänger oder Kollegen. Nur einmal die Metapher "Fauxpas" als er Angela Merkel anspricht, die ihm in der Irak-Angelegenheit während ihres Besuches in den USA in den Rücken fiel. Das sitzt.

Rudelführer also mit treuen Gefühlen und Praktiken gegenüber alten Freunden (Maschmeyer, Fromberg), Respekt! Und dann kommt ein weiterer Schlag - ahnte es doch - als die Frage auf die Europapolitik zugeht: Die Türkei in die EU aufnehmen und Russland bitte nicht gar so arg links liegen lassen, Rumms! Und danach und etwas später wird das ausführlich begründet und beleuchtet mit dem Hinweis, dass die Wichtigkeit Europas nicht hoch genug eingeschätzt werden kann und Deutschland seinen Part spielen muss. Ein kleiner Seitenhieb auf unsere momentane Außenpolitik gegebenenfalls und gerade im Hinblick auf Putin, den man im Augenblick gerne etwas im Kalten stehen lässt, eine fast hellseherische Phase im Buch. Denn gerade durfte unser Außenminister Steinmeier in Moskau bei seinem überraschenden Besuch etwas lange warten.
Wie gehts weiter im Buch? Schön die berichteten Passagen mit Clinton und Bush Junior und die einzelnen Begegnungen mit Putin. Überhaupt ist es kein langweiliges Stück neuerer Geschichte unseres Landes, im Gegenteil.

Dann geht es ins Private wieder, nein erst noch mal in die Innenpolitik. Die Durchlässigkeit in der Gesellschaft wird besprochen und was Schröder dazu alles geleistet hat. Moderne Migrationspolitik, die Bildung natürlich und das anzutreffende Unverständnis noch immer bei der arbeitenden Bevölkerung, die anscheinend den Wert einer guten Bildung immer noch nicht erfasst hat. Wenn er sich da mal nicht irrt! Inzwischen gehen sehr viele Abiturienten auf die Uni und es gibt auch noch den guten Weg des Dualen-Bildungssystems, zumal bei uns in Bayern. Ein Hin - und Her schließlich bei der Kindererziehung, ob Kindergärten oder eine Erziehung zu Hause besser (kommt wohl auch auf die Mütter oder Väter an, nicht nur auf ein gutes Schulsystem). Vieles wird sodann noch im weiteren Verlauf besprochen, beplaudert. Und dann die Fragen zum Ende, ob er zufrieden, was noch in Zukunft zu erwarten, wie alt er gerne werden würde, also wieder Philosophie, eigentlich die schönsten Stellen. 99 Jahre, sagt er, wäre seine Mutter geworden, er würde gerne auf die 100 zugehen. Schön und viel Erfolg dabei!
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am 2. März 2014
Ich habe seine erste Biografie vor einigen Jahren sehr kritisch gesehen, da mir sein Auftritt in der "Elefantenrunde" noch zu sehr aufstieß. "Klare Worte" hingegen ist besonnen, weitblickend und weniger egozentrisch als der damalige Schröder. Er sollte so weitermachen und sich mehr zum "Elder Statesman" entwickeln.
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